
Gott hat uns versprochen, ehe das Jüngste Gericht kommt - welches bald diese
Welt überraschen wird - einen Propheten zu senden, dem er Seine Botschaft
geben wird, die unsere
Herzen zu den Herzen unserer Väter, der Apostel, zurückführt. Gottes Geheimnisse, die in der Bibel geschrieben stehen, jedoch durch all die
vergangenen Zeitalter versteckt waren und durch menschliche Traditionen gebunden waren, werden wieder offenbart. Zu
dem Zwecke hat Gott seinen Propheten geschickt, durch den ER zu
unserer Generation sprach, bestätigt
durch viele Zeichen und Wunder.
Dieser Dienst des Propheten soll den Blick der dürstenden Seelen auf die Botschaft des Lebens richten, die Glauben schafft.
Glauben zur Entrückung. 
William Marrion Branham
war wohl einer der einflussreichsten Prediger unserer Zeit. Er wurde von vielen als
Initiator und Mitgründer einer Erweckungsbewegung betrachtet, die ab den späten 30-er Jahren zuerst Amerika und kurz
darauf die ganze Welt mit Heilungen und Wundern
entflammten.
"Zurück zu der Bibel, zurück zum Glauben", dies war die simple Botschaft der Bewegung. Durch
seinen Dienst entsprangen viele Bewegungen weltweit, welche eben diese Botschaft, die schon Jahrhunderte lang durch Traditionen und strenge kirchliche Dogmen gebunden war, wieder belebten. Von 1947 bis 1965 war dieser bemerkenswerte Dienst von Bruder Branham - wie er von allen genannt wurde - weltweit bekannt und ist somit in der Geschichte der Evangelisation als einzigartig eingegangen. William
Branham wurde am 06. April 1909 in einer kleinen Hütte in
den Bergen von Kentucky, nahe
Jeffersonville, USA, geboren. Als erstes von neun Kindern armer Bergleute kannte er nur ein
Leben in tiefer Armut und bitterer Not. Probleme mit seinem zum Alkohol neigenden Vater, die Rauheit der 20-er und 30-er Jahre und seine seelische Unruhe ließen ihn stets als Außenseiter jenseits der Öffentlichkeit dastehen. Das Leben eines mit sich selbst unzufriedenen Jungen und von der Welt verstoßenen Außenseiters ist nicht leicht. Zu
dem kamen noch die Unruhen tief im Inneren, die er nicht beantworten konnte:
"Wer bin ich, wohin gehe ich…? Warum bin ich so anders?" Weder er selbst noch jemand anderes konnte ihm helfen. Und an Gott wollte er nicht denken; er floh bei der kleinsten Andeutung Seiner Gegenwart.
Es wurde ihm erzählt, dass unmittelbar nach seiner Geburt
an jenem frühen Aprilmorgen ein seltsames Licht in die kleine Berghütte kam. Eine Lichtkugel flog durch das Fenster der Holzhütte und umkreiste
die erschrockene und erstarrte
Verwandtschaft, bis sie sich sanft über
dem Neugeborenen niederließ. Nach ein paar Augenblicken verließ das Licht die Hütte. Keiner wusste, was für ein Licht es war, woher es kam, wohin es ging; jedoch sie alle wussten, das Schicksal des Neugeborenen wird nicht dem Zufall überlassen, sondern von eben demselben Licht bestimmt.
Auf der ständigen Flucht vor Gott ging es William immer schlimmer, er war immer unzufriedener mit sich selbst. Es verstand nicht, warum er so sehr unglücklich ist, warum ihn das Licht bei seiner Geburt besuchte und warum er immer so große Angst hatte, Gott zu begegnen. Schon von der Kindheit an galt er als
"merkwürdig", da er von Visionen und Stimmen sprach, die ihn begleiteten. Eine Stimme sprach zu ihm, als er noch ein Kind war:
"Trinke nicht und rauche niemals, und beflecke deinen Leib in keiner Weise! Denn es wird ein Werk für dich zu tun sein, wenn du älter wirst."
Und er wusste nicht, warum er das hörte, was er hörte, warum es das sah, was er sah.
Durch Krankheiten geplagt, durch Not und Armut getrieben und von Unruhe durch das Leben gehetzt, begann Billy - wie ihn die Leute nannten - über all die wundersamen Dinge nachzudenken, die ihm in seinen knappen zwanzig Jahren passierten. Und er musste zugeben: es war doch Gott, der ihn rief und ihm den Schutz des Kreuzes anbot. Er
bekehrte sich und fing an die Bibel zu lesen. Von dieser Zeit wurde die
Bibel der Fokus seines Lebens und Jesus Christus zum Mittelpunkt seines Wesens.

Die Visionen und die Stimmen,
die Branham stets durch sein Leben begleiteten, nahmen nicht ab, sondern eher das Gegenteil: sie
wurden immer häufiger. Die Last
der Unwissenheit woher diese Visionen
kamen und was sie zu bedeuten haben, wann sie in Erfüllung treten würden
und die Abneigung der Öffentlichkeit ihm gegenüber nahmen aber ebenfalls zu. Der
junge Branham erzählte den
Leuten immer voller Begeisterung über Jesus und die Liebe Gottes in der Bibel offenbart, bis er bald darauf auch anfing zu predigen, für
Kranke zu beten und die Leute zu taufen.
Denn, Branham suchte selbst den Frieden mit Gott und durch die Vergebung seiner Sünden auf Golgatha wurde er erlöst und frei.
Durch die Taufe wollte er diesen alten Menschen,
den Sünder, begraben lassen und den
neuen Menschen in Christus auferstehen lassen. So las er einfach in der Bibel, wie die ersten Christen derzeit getauft waren,
und wollte sich in der gleichen Weise dem Herrn weihen:
"Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf
den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."
(Apg. 2,38)
Wenn er auf Bedürfnisse und Nöte gestoßen war, versuchte er Gott immer beim Wort zu nehmen! In Matthäus 7,7 wird versprochen:
"Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden." Branham glaubte daran. Wo er den Kranken begegnete, ermunterte er sie immer zu glauben, dass alles möglich sei, wie die Heilige Schrift es in Markus 9,23 sagt:
"Dem Glaubenden ist alles möglich!". Diese Art Gott zu folgen und Ihn beim Wort zu nehmen, hatte nicht nur Branham sondern auch seine Zeitgenossen überrascht und beflügelt.
Es gab jedoch auch Leute, die diesen Eifer und neuen Glauben nicht teilten, sondern es für falsch und traditionswidrig hielten. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder: Gott versteckte sich in Seinem Wort und rief die Leute auf, es zu GLAUBEN; manche nahmen es an, manche aber verblieben in ihren eigenen Auffassungen und Traditionen. 
Branhams
Ziel war als junger Prediger die
Leute zu beeinflussen, Jesus zu
lieben und an Ihn zu glauben, aus vollem
Herzen. Mehr und mehr die Bibel zu lesen und auf Gott zu vertrauen. Er rief die Leute zurück zur
Bibel und ermutigte sie zu glauben, dass unser Herr Jesus Christus derselbe ist, gestern und heute und in Ewigkeit. (Hebräer 13,8).
"Glaube nur !" war all die Jahre sein Moto. Oft verstand er als junger Gläubiger nicht immer die Wege Gottes und all die Gaben, die ihm zugeteilt
wurden. Obwohl der Kampf gegen Zweifler und Kritiker nicht leicht war und durch Selbstzweifel und Ängste getrieben, versuchte er immer wieder über den auferstandenen Herrn Jesus zu predigen, die Visionen zu befolgen und für Menschen in Not zu beten. Nicht jeder in jener Zeit glaubte daran, dass Jesus unter Seine Gläubigen kommen kann und ihre Herzen behausen kann. Nicht jeder wollte glauben, dass Jesus immer noch Blinden Licht schenkt, Lahmen zum Gehen verhilft und Kranke heilt. Nicht jeder glaubte, dass Jesus schon beinahe 2000 Jahre unverändert in voller Kraft wirkt. Branham glaubte es. Und er predigte es und versuchte die Menschen zum Glauben zu bringen.
Als er eines Tages am Ohio Fluss, nahe der Stadt Jeffersonville, neue Bekehrte auf den Namen des Herrn Jesus Christus taufte, kam wieder diese brennende Lichtkugel plötzlich über seinem Kopf - unzählige haben es gesehen - und eine Stimme heraus sprach:
"Wie Johannes der Täufer dem ersten Kommen des Herrn vorausgesandt wurde, genau so bist du mit einer Botschaft gesandt Seinem zweiten Kommen vorauszugehen." Woher kam die Stimme? Wessen Stimme war es? Was hatte dies zu bedeuten? William Branham wusste es nicht; keiner wusste es. Branham wusste nur, es war die Stimme, die bislang nie versagt hatte. Und er wusste auch, dass die Stimme auch diesmal nicht versagen würde. Einige Jahre später erkannte er den Zweck seines Dienstes.

Die Visionen blieben und die Prediger aus seinem Umfeld warnten ihn davor, es sei das Werk von Satan. Es bildeten sich zwei Pole um ihn: die, die ihm glaubten und die, die seine Gemeinschaft einfach mieden. Schließlich trieb ihn seine Verzweiflung 1946 dazu, Gott in der Einsamkeit der Wälder von Kentucky zu treffen und Ihn zu fragen, was er für Ihn zu tun habe. Und er traf den Engel des Herrn! Gott zeigte ihm den Weg,
den er zu gehen habe, das Leid und den Dienst, die auf ihn zukommen werden. Er werde den Armen und Reichen, dem bloßen Volke und Königen Zeugnis über den Sieg von Golgatha verkünden.
"Wer würde mir glauben", dachte Branham,
"dass ich dem Engeln des Herrn begegnet bin?" Und der Herr sandte ihn aus mit zwei Gaben als Zeichen seiner Berufung: mit dem Glauben für Kranke zu beten und die Geheimnisse ihrer Herzen zu wissen, um sie zurück zum biblischen Glauben zu bringen. Und viele glaubten ihm!
So ging Branham mit dieser Botschaft, dass Jesus Christus in Seinem Wort offenbart ist, lebendig ist und unter uns ist, um die ganze Welt und predigte das Evangelium, heilte durch Gottes Gnade die Kranken und Leidenden und rief die
Menschen zur Buße auf. Und viele, unzählige wurden geheilt: Arme und Reiche, das Volk und sogar Könige wie George VI von England.
William Branham ging
mit dieser Berufung um die Welt und erzählte
von Jesus und Seinem Zweiten Kommen. Er rief die Leute sich bereit zu machen, Buße zu tun und sich taufen zu lassen, auf den einen Namen, der uns zum Heil gegeben wurde - Jesus. (Apg. 4,12). In Stadien, in alten Lagerhallen, in Schulen oder unter
freiem Himmel wurde den Menschen von dem Namen Jesus erzählt. Kranke wurden
geheilt, Blinde konnten wieder sehen, Tote wurde
ins Leben gerufen durch den Glauben
in den auferstandenen Herrn. "Glaube nur, denn
alles ist möglich".

"Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage." (Mal. 3, 23-24) Durch die ganze Geschichte der Bibel hat Gott immer durch seine Propheten zur Menschheit gesprochen. Sie ermahnt, zur Buße aufgerufen, zum Ausharren ermutigt, da Sein Kommen nahe ist.
Durch Moses, durch Samuel, durch Jesaja, durch Jona, Micha, Sacharja und Maleachi, durch Johannes und
Paulus... Gott ändert sich nie,
Seine Liebe zu uns ist beständig und so auch Seine Art den Menschen zu sprechen: über Seine Propheten, über sein Wort. Gott
hat sich in ihnen versteckt, um
durch sie Seine Botschaft zu verkünden. Manche glaubten es, viele glaubten es nicht.
"Denn der Herr tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, enthüllt hat." (Amos 3,7) In den letzten Zeilen des Alten Testaments hat Gott eine Verheißung gegeben, Er werde Elia senden, um den Weg für IHN bereit zu machen! Durch die Schrift wissen wir, dass Johannes der Täufer als Vorläufer der Geburt Christi, des Ersten Kommens, gesandt wurde. Zu seinem Vater, dem Priester Zacharias
wurde gesagt: "Und er wird vor Ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elia, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten." (Lk. 1,17)
Unser Herr Jesus sprach von Johannes, Seinem Verwandten: "Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes. Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll. Wer Ohren hat, der höre!" (Mt. 11, 13-14) Johannes der Täufer ging wie eine Stimme des
Rufenden aus der Wüste und rief
die Leute zur Buße, da der große Tag des Herrn nahe
ist. Welcher Tag ist der "große"?
Und warum erwiderte Johannes den Priestern:
"Und sie (die Pharisäer) fragten
ihn: Was denn, bist du Elia? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein!" (Joh. 1,21), wenn er doch der Elia war?
Johannes der Täufer
wusste, was seine Berufung war, er
wusste, was sein Dienst war und er wusste, wer er war. Und er wusste auch, wer er nicht war! Er wusste, dass er geboren war, um das Kommen des Messias vorauszusagen. Er wusste,
dass er der Elia aus Maleachi war,
der die Herzen der Väter zu den
Kindern bekehren wird. So schrie er auf und sprach von dem großen Tag des Herrn als von dem
ersten Kommen des Messias - die Geburt und das Leben von Jesus Christus. Er predigte Buße und lenkte die Blicke der Väter, der Pharisäer und die aller Israeliten, von dem Gesetz auf ihre Söhne, Jesus und die Apostel, die von Gott eine neue Botschaft empfingen - das Evangelium. Er wusste aber auch, dass er nicht der Elia ist, der die Herzen der Söhne
zurück zu den Vätern bringt. Denn die Söhne
hatten die lebendig machende Botschaft bekommen und die Väter blieben im Gesetz und sahen nicht, wie Gott sich durch die Botschaft von Jesus Christus
offenbarte. Johannes wollte die Söhne
nicht in das Gesetz der Väterzurückbringen, die zwar alle das himmlische Manna aßen, jedoch alle in der Wüste
starben (Joh. 6,49). Johannes der Täufer wusste, dass es einen anderen Elia geben wird, der den furchtbaren Tag - das Jüngste Gericht – verkünden wird und das zweite Kommen des Messias voraussagen wird.
Und dieser Elia wird die Herzen der verlorenen Söhne zu dem Glauben der Väter, der Apostel, zurück bringen. Genau dies war der Dienst von William Marrion
Branham: unsere zurückgefallenen und ungläubigen Herzen aus Kirchendogmen, toten Traditionen und entheiligten Leben zurück zu den heiligen biblischen Wahrheiten und zu dem Glauben unserer Väter –
der Apostel – zu führen.
Sein Dienst brachte die Wiedererstattung der durch die Zeitalter verlorenen Wahrheiten Gottes und den Glauben für die Entrückung zurück.

Hunderte, Tausende, Millionen haben diesen Dienst gesehen und können es bezeugen. Die Art wie dieser Mann von Gott sprach, wie er handelte und
wie er im Namen von Jesus Christus aus
der Bibel lehrte, ließ die
Herzen unserer Generation zu den Aposteln näher
kommen. Manche glaubten es, viele glaubten es nicht. Die Geschichte wiederholt sich, Gott verbirgt sich in der Einfältigkeit Seines Propheten - William Branham. Wer wird es erkennen, dass das Offenbarte Wort zu dieser Stunde der Herr Jesus Christus ist? "Freut euch allezeit!
Betet unablässig! Sagt in allem Dank, denn dies
ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist löscht nicht aus!
Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest!"
(I Thes. 5, 16-21) 
Dies ist ein Aufruf ehrlicher Christen an alle Söhne und Töchter Gottes, das Wort Gottes zu lesen und die Botschaft des Elia zu prüfen, um aus der Dunkelheit aller religiösen
Dogmen herauszukommen und zum Glauben unserer Väter - der Apostel - zurück zu finden.
Möge Euch Gott reichlich segnen. Amen. |