Der allein vorbereitete Ort der Anbetung
(God's Only Provided Place Of Worship)

"Life Tabernacle" in Shreveport - Louisiana, USA
Sonntag Morgen, 28.11.1965
2 Stunden und 5 Minuten


001 Guten Morgen! Ich bin froh, heute wieder hier zu sein. Wir erfreuen uns der Gemeinschaft und der schönen alten Glaubenslieder. Das lieben wir, nicht wahr? Besonders den "Amen"-Chorus. Er ist das Amen, Er spricht das letzte Wort.

002 Ich saß dort und unterhielt mich mit meinem alten Freund, Br. Brown, während gesungen wurde. Er sagte: "Br. Branham, erst seit gestern habe ich verstanden und erkannt, wovon du sprichst." Er fuhr fort: "Wenn die Menschen doch nur erfassen und ergreifen könnten, wovon du sprichst, so würde jedes Hindernis aus dem Wege geräumt sein." Das stimmt. So ist es. Wenn ihr es nur erfassen und begreifen könnt.

003 Vorhin sprach ich zu meinem Freund Ernie Fendler. Bestimmt können sich einige daran erinnern, wie er bekehrt und zum Herrn geführt wurde. Sein Englisch ist nicht das beste. Gern hätte ich ihn etwas sagen lassen. Er fragte mich, ob ich an die Zeit in Shawano (dort wohnt er) zurückdenke. Während der Versammlung fiel ein Mann tot in seinem Sitz vornüber. Wir baten darum, daß alle stille werden. Das Wort des Herrn wurde über ihm ausgesprochen und er kam zum Leben zurück. Sie haben es dort nie vergessen und möchten, daß wir zurückkommen.

004 Es ist mir mitgeteilt worden, daß an diesem Tage etwa zweitausend Christen fasten und beten, damit wir diese Botschaft nach Frankreich bringen. Der protestantische Teil der Nation beginnt jetzt aufzublühen.

005 Die Ähre gibt den Weizen frei. Seid nur andächtig und bleibt im Gebet. Denkt daran! "Die auf den Herrn harren, gewinnen neue Kraft."

006 Ich werde immer älter und frage mich: "Wird noch eine Erweckung kommen? Werde ich die Zeit noch erleben?" Denkt daran! Der Reiter auf dem weißen Pferd wird vom Westen kommen. Wir werden diesen Pfad noch einmal gehen, sobald wir dafür bereit sind. Das stimmt. Ihr seht, es ist eine Verheißung.

007 [nicht übersetzt]

008 An dem Morgen, als der Vater von Schwester Mercier in der Kapelle geheilt wurde, waren noch zwei Krebsfälle dem Tode nahe und beide wurden geheilt. Der Vater hatte einen Herzinfarkt und wurde zur Ehre Gottes wieder gesund. Er ist irgendwo in der Versammlung. Er war gestern abend schon unter der Volksmenge.

009 Von dieser wunderbaren Stätte, dem "Life Tabernacle" aus Shreveport, grüßen wir alle im ganzen Lande. Der Saal hier ist überfüllt. Wißt ihr, wenn ich hier wohnte, - nichts gegen irgend jemand - doch dieses wäre die Stätte, wo ich zum Gottesdienst käme. Das "Life Tabernacle" ist keine Denomination, sondern bis heute überkonfessionell. Sie sind mit Br. Jack Moore, meinem Bruder und Freund, aus den Denominationen herausgekommen, weil sie die Botschaft annahmen, die ich predige und die Verbindung zu mir aufrecht erhielten. Man muß dies anerkennen. Möge Gott ihn segnen. Unterstützt seine Hände durch Gebet und glaubt mit ihm.

010 Ich sehe dort Schwester Moore. Sie hat sich sehr nett gekleidet, Br. Moore hat sie fast nicht erkannt.

011 [nicht übersetzt]

012 Gestern fragte ich Br. Ernie, ob er den "Amen Chorus" singen wollte. Ich habe die Aufnahme davon sehr oft gehört. Dort sehe ich Judy mit ihrem Mann. Sie sehen eher wie Bruder und Schwester aus, doch sie sind Mann und Frau. Ihr wißt, das ist die Tochter und der Schwiegersohn von Br. Palmer, der gerade zur Herrlichkeit eingegangen ist. Ihr Benehmen zeigt, wie gut er Kinder aufziehen konnte. Er hat noch andere Töchter, die mit Predigern und Evangelisten verheiratet sind.

013 Schw. Palmer ist sicher irgendwo in der Versammlung. Gott segne dich.

014 Mein Herz war bewegt, als ich hörte, daß Br. Palmer in die Herrlichkeit genommen wurde. Ich konnte es fast nicht glauben. Billy rief mich an und teilte es mir mit. Wir waren eng befreundet, und es hat mich erschüttert zu hören, daß er nicht mehr da ist. Doch wir alle müssen von hier gehen, ungeachtet dessen, wer wir sind, einer nach dem anderen. Nur eines ist wichtig, das Ende unserer Laufbahn. Deshalb höret! "Fürchtet Gott und haltet seine Gebote, denn das kommt jedem Menschen zu". (Pred. 12, 13)

015 Ich habe nicht zu viel Zeit für diese Lektion und bin schon heiser.

016 Br. Green hörte gestern abend, daß ich mein Toupet vergessen hatte. Er versuchte, jemand zu finden, der es mir per Flugzeug nachbringen würde. Ich sagte ihm: "Es ist schon zu spät, ich bin bereits heiser." Jahrelang versuchte ich, der Erkältung zu entgehen; dadurch ist es mir jetzt gelungen. Diesmal hatte ich es vergessen, und deshalb bin ich heiser. Ich bitte euch, mit mir während dem Reden Geduld zu haben.

017 Wieviele haben die Sonntagsschule gern? Natürlich. Es ist gut, eure Kinder zu schikken, doch nicht nur das, ich möchte mich korrigieren. Bringt eure Kinder mit. Ihr bringt nicht nur die Kinder, sondern kommt selber auch. Wer weiß, wo die Sonntagsschule ihren Ursprung genommen hat? Sie begann in England. Zuerst wurde sie die "Lumpenschule" genannt, weil man die Verwahrlosten von der Straße holte und ihnen Bibellektionen gab. Heute ist die Sonntagsschule etwas Großes in den Gemeinden. Es ist gut, daran teilzunehmen. Seid sicher, daß ihr selber kommt und eure Kinder mitbringt. In dieser Kapelle sind Lehrer, die geeigneten Räume usw. Ihr Jungbekehrten, die ihr gerade zu Christus gekommen seid, folgt der Botschaft ganz und nehmt hier im "Life Tabernacle" an den Versammlungen teil. Es wird euch gut tun.

018 Heute abend werden wir eine Gebetsreihe wie vor alter Zeit haben. Wir werden wie früher zusammen mit Br. Moore und Br. Brown für die Kranken beten.

019 [nicht übersetzt]

020 Ich sehe, daß wir drei schon alt werden und uns dem Ende nahen. Es wäre traurig, wenn wir nicht das Größte in uns tragen würden, nämlich die Wahrheit, die wir erkannt haben. An jenem Tage werden wir wieder jung sein. Unsere Leiber werden in Sein Ebenbild verwandelt sein.

021 Teure Freunde, ich bin dem geliebten Herrn Jesus sehr dankbar. Ich möchte euch, die ihr mir Vertrauen schenkt, daß ich euch die Wahrheit sage, mitteilen, daß der treue Herr Jesus mich an einem Morgen gegen acht Uhr jenes Land sehen ließ. Es war keine Vision. Ich möchte es nicht näher erklären. Was immer es auch gewesen ist, es war Wirklichkeit, so, wie es jetzt Wirklichkeit ist, daß ich zu euch spreche. Ich habe die Angesichter der Menschen gesehen und konnte sie nicht wiedererkennen, weil sie alle wieder jung geworden waren. Sie waren Realität. Ich konnte ihre Hände halten und mit ihnen sprechen.

022 Es war mir behilflich, denn ich hatte früher die Idee, daß, wenn jemand stirbt, nur die Seele herausgeht. Doch Er sprach zu mir und zitierte dieses Wort: "Wir wissen ja, daß wenn unser irdisches Haus, das Leibeszelt, abgebrochen wird, haben wir einen von Gott bereiteten Bau." Drei ist die Zahl der Vollkommenheit. Wir haben den jetzigen Leib, danach den himmlischen und dann den verherrlichten Auferstehungsleib. Seht, das macht es vollkommen. Dort drüben ist man nicht ein Mythos, nicht eine Idee, ein Geist. Nein, dort sind sie Männer und Frauen wie ihr es seid.

023 Vor Jahren war ich an den untersten Örtern der Verlorenen und sah sie. Meine Freunde, laßt mich heute morgen euch alle in der ganzen Nation als alter Mann warnen, damit ihr diesen Ort nie seht. Es gibt für mich keine Möglichkeit, auch wenn ich ein Kunstmaler wäre, das Bild zum Ausdruck zu bringen. Ich kann es euch als Prediger nicht beschreiben. Man spricht von der Hölle, als sei es nur ein Ort, der da brennt. Die Schreckensqual, die damit verbunden ist, ist millionenfach schlimmer.

024 Der Himmel, oder der Ort, wo immer es war, ich weiß nicht, wie ich es nennen soll... Er sprach davon als dem Ort der Seelen unter dem Altar. Wenn es das war, so habe ich dergleichen nie gesehen. Es gibt keine Möglichkeit, diese Größe zu beschreiben. Obwohl ich nur ein Mensch bin, könnt ihr euch auf mein Wort verlassen. Jede der Visionen ist immer so erfüllt worden, wie ich es euch gesagt habe. Ihr wißt, wenn jede von ihnen Wahrheit gewesen ist, so ist auch diese wahr. Was immer ihr tut, wenn ihr alles versäumt, (Gesundheit, Kraft, Augenlicht, was immer es ist), versäumt nicht, dort zu sein. Nichts kann damit verglichen werden. Es gibt kein Wort in der englischen Sprache, das ich kenne, wodurch man es ausdrücken könnte. Wenn ihr sagt, es ist "vollkommen", es ist mehr als das. "Unübertreffbar", es ist mehr als das. Es gibt keine Worte, die ich kenne, um es auszudrücken. Es war überwältigend. Und wenn wir bedenken, daß dies noch nicht alles ist. Mir kam der Gedanke: "Davor hast du dich gefürchtet?"

025 Ich fragte: "Eßt ihr hier?"

026 Er sagte: "Nein, nicht hier. Doch wenn wir wieder zur Erde zurückgehen, werden wir einen Leib empfangen, mit dem wir essen werden."

027 Ich konnte sie berühren. Sie waren dort. Es war kein Mythos, sondern ein Leib. Wir konnten einander erkennen. Sie alle erkannten mich und umarmten mich. Es waren ihrer Millionen.

028 Ich sprach: "Ich möchte Den sehen. Der mich hierhergebracht hat."

029 Die Antwort lautete: "Ihn kannst du jetzt nicht sehen. Du mußt noch warten."

030 Ich fragte: "Weshalb habt ihr mich etwas höher gestellt?"

031 Die Antwort war: "Du warst im Leben ein Führer."

032 Ich fragte: "Sind das alles Branhams?"

033 Er sprach: "Nein, das sind diejenigen, die du zu Christus geführt hast."

034 Ich sah mich um. All die anstrengenden Abende und Prüfungen waren vorüber. Ich konnte ihre Angesichter sehen. Eine junge Frau kam, die sehr hübsch aussah, legte ihre Arme um mich und sagte: "Geliebter Bruder" und ging weiter. Sie war eine Frau. Doch dort gibt es keine Sünde mehr. Alles ist verwandelt. Dort werden keine Kinder großgezogen. Dort sind alle gleich.

035 Was den Unterschied macht, ist das Gefühl. Deshalb verurteile ich das Tanzen. Nun, vor Gott und meiner Bibel, ich habe auf diesem Gebiet, seit meiner Kindheit, in meiner Jugend, durch mein ganzes Leben hindurch, rein gelebt. Mit jedem Mädchen, mit dem ich ging, kann ich vor dem Gericht erscheinen. Es gibt keinen Mann, ungeachtet dessen, wer er ist, der eine Frau umarmen und an sich drücken kann, ohne eine Gefühlserregung zu haben. Doch dort gibt es dieses nicht mehr. Dort ist reine, ungefälschte Schwester- und Bruderliebe. Hier könnte etwas in euch aufkommen, wenn ihr eure eigene Tochter umarmt, aber dort ist es nicht möglich. Die Sünde hat dies verursacht. Doch dann ist das alles vorbei. Echte, heilige Liebe!

036 Ich sah die Frau an. Es kam mir vor, als seien dort Millionen. Sie hatten alle langes Haar und weiße Gewänder. Der zu mir sprach, fragte: "Erkennst du sie?"

037 Ich sagte: "Nein!"

038 Er antwortete: "Sie war über 90 Jahre alt, als du sie zu Christus führtest."

039 Überwältigende Gnade, wie lieblich ist dein Klang!

Es ist nicht möglich, das jemals zu erklären, doch schenkt meinen Worten Glauben. Achtet darauf, daß ihr jede Brücke zur Welt hinter euch abbrecht.

040 Ich glaube, die Gemeinde beginnt die Botschaft zu hören und zu verstehen. Freunde, höret! Wir müssen in der Gegenwart der Sonne verbleiben, um zur völligen Reife zu gelangen. Unser Glaube hat diese Reife noch nicht. Verstandesmäßig hören wir die Botschaft, die Gott uns gegeben hat und sehen die Zeichen, die Er uns gezeigt hat. Wir sehen sie mit der Bibel als solche bewiesen, aber wie sehr benötigt die Gemeinde in Seiner Gegenwart zu verbleiben, bis das Herz weich und der Geist lieblich geworden ist, so daß es tief eindringen kann.

Oft wird man beim Bringen der Botschaft scharf. Ein Nagel, der halten soll, muß versenkt werden. Doch wenn die Gemeinde es begriffen hat, die Auserwählten herausgerufen und abgesondert sind, verbleiben sie in der Gegenwart Gottes. Ich weiß, so wird es sein, wenn die Menschen entrückt werden.

041 Ich möchte über das Thema sprechen: "Gottes einziger vorbereiteter Ort der Anbetung."

042 Es ist ein gewaltiger Text. Wir wollen zuerst beten. Beugt eure Häupter im ganzen Lande für einige Momente und seid wahrhaft aufrichtig, denn wir nahen uns dem Worte Gottes, welches Gott in geschriebener Form ist.

043 Großer Verfasser dieses Buches. Wir sind gelehrt, daß das Wort "der Same" ist, den ein Sämann ausgestreut hat. So hat es der Verfasser gesagt. Nun, wir erkennen, wenn der Same in den rechten Boden gelegt wird, wird er wachsen. Deshalb, Vater, nimm alle Domen und Disteln, allen Unglauben, alle Skepsis aus unseren Herzen heraus, damit das Wort hineinfällt und frei wachsen kann, bewässert durch den Geist in unseren Herzen, damit wir in Wahrheit das Volk Gottes werden. Gewähre es, Vater. Das ist unser Herzensverlangen. Nicht nur für uns, die wir es schon erkannt haben, sondern mögen noch andere im ganzen Lande, deren Herzen in Liebe brennen, hingehen und versuchen, die verlorenen Brüder und Schwestern zu retten. Gewähre es heute, o Gott. Wir schauen zu Dir allein auf. Herr, Du bist unser Führer. Wir bitten Dich, leite uns in Deinem Wort und gib uns von Deinen Segnungen. Wir bitten es in Deinem Namen, um Deiner Gnade willen. Amen!

044 Zunächst möchte ich aus dem Alten Testament lesen, um eine schriftliche Grundlage zu haben. Nachdem ich vom Frühstück, das ich mit Br. Vayle einnahm, zurückgekehrt war, machte ich mir einige Notizen.

045 Ich kam nicht dazu, dem Mann zu danken, der gestern abend das Essen für uns im Restaurant bezahlt hatte. Meine Frau und ich waren mit unserer Tochter dort. Als ich bezahlen wollte, wurde mir gesagt, daß schon jemand bezahlt hat. Wer immer es gewesen ist, dem möchte ich hiermit danken. Gott segne euch alle.

046 Wir lesen jetzt aus 5. Mose 16, 1-6

"Beobachte den Monat Abib und feiere das Passah zu Ehren des Herrn, deines Gottes; denn im Monat Abib hat der Herr, dein Gott, dich bei Nacht aus Ägypten hinausgeführt. Du sollst dann für den Herrn, deinen Gott, als Passahopfer Kleinvieh und Rinder an der Stätte schlachten, die der Herr erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Du darfst nichts Gesäuertes dazu essen: sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot als 'Elendskost' dazu genießen - denn in ängstlicher Eile bist du aus dem Lande Ägypten weggezogen -, damit du an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten zurückdenkst, solange du lebst. Sieben Tage lang darf bei dir kein Sauerteig in deinem ganzen Gebiet zu finden sein, und von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages schlachtest, darf nichts über Nacht bis zum folgenden Morgen übrigbleiben. Du darfst das Passah nicht in irgend einem deiner Wohnorte schlachten, die der Herr, dein Gott, dir gibt, sondern an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen: dort sollst du das Passah abends bei Sonnenuntergang zu der Zeit deines Auszugs aus Ägypten schlachten".

Möge der Herr das Lesen Seines Wortes reichlich segnen.

047 Könnt ihr mich überall gut hören? Ist das Mikrophon richtig eingestellt? Danke. Ich bin heiser, deshalb stelle ich mich nahe an das Mikrophon, und hoffe, daß auch alle andern die Übertragung gut hören können. Ich meine, Br. Green wird dafür sorgen.

048 Ich möchte heute darüber sprechen, daß Gott nur einen Ort hat, wo wir anbeten und Ihm begegnen können. Durch alle Zeitalter hat man nach diesem geheimen Ort Gottes gesucht. Schon Hiob sagte: "O, daß ich ihn zu finden wüßte, daß ich gelangen könnte bis zu seiner Wohnstätte." (Hiob 23, 3) Hiob wollte die Wohnstätte Gottes finden, wo Gott den Seinen begegnet, die Ihn anbete.

049 Wie wir in der gestrigen Botschaft hörten, gibt es eine Möglichkeit, Gott in Aufrichtigkeit vergeblich anzubeten. Gott hat alle Dinge für uns festgelegt, doch wir müssen danach forschen, um sie zu finden.

Paulus schrieb an Timotheus: "Predige das Wort, es sei zur Zeit oder zur Unzeit...", bereit das Wort zu geben, - die Hoffnung, die in ihm war.

050 Nun, alles ist darin zu finden. Ich möchte gern einmal für zwei bis drei Wochen in diese Stadt kommen, um jeden Abend biblische Belehrung aus dem Worte Gottes zu geben, besonders über die geheimnisvollen Stellen, um zu entdekken, wie wir dorthin gelangen könnten. Gebt nur acht und folgt den Anweisungen Gottes, denn hier gibt es nur einen Schlüssel für jede Tür. Das stimmt. Kein anderer Schlüssel wird passen, ganz gleich wie sehr es danach aussehen mag. Gott hat keinen Universalschlüssel, nur den einen. Diesen Schlüssel müßt ihr haben, sonst bleibt euch die Tür verschlossen. Ungeachtet dessen, wie aufrichtig ihr seid, könntet ihr die Tür nicht aufschließen.

051 Wieviele waren gestern in der Morgenversammlung? Mindestens 90 Prozent. Zunächst möchte ich das Fundament legen, für das, was ich zu sagen habe. David war ein gesalbter König, der größte König außer dem Herrn Jesus Christus, (welcher Gott ist), dem Gesalbten. Jesus war dem Fleische nach der Sohn Davids. Er wird auf dem Throne Davids sitzen und alles erben. Der Prinz ist immer der Erbe des Königsthrones.

052 Seht, David war gesalbt, und trotz der Salbung wandte er sich vom Willen Gottes ab. Das ganze Volk forschte nicht in der Schrift, um den Schlüssel zur Offenbarung zu finden. Auch sie waren gesalbt, sie jauchzten und priesen Gott für etwas, das richtig aussah. Sie waren dabei, das Wort Gottes in das Haus Gottes zurückzubringen. Doch David war in dem Amt eines Königs und nicht im Amt eines Propheten. Im Lande war ein Prophet, der es tun sollte. Gott mißfiel ihr Handeln, weil sie nicht den rechten Schlüssel benutzt hatten. Die Tür konnte nicht aufgeschlossen werden. Denkt daran und haltet es fest. Gott tut alles nur in der Weise, wie Er es verordnet hat. So geschieht es. Gott hatte eine bestimmte Gemeinde, in der Er dem Volke begegnete. Er wird euch nur in dieser Gemeinde und keiner anderen annehmen.

053 Ich sage dies, weil ich so oft mißverstanden wurde. Menschen kamen zu mir, und als ich sie fragte: "Bist du ein Christ?", antworteten sie: "Ich bin Baptist". "Bist du ein Christ?" "Ich bin Methodist". "Bist du ein Christ?" "Ich bin Pfingstler".

054 Seht ihr, das bedeutet gar nichts vor Gott, weil ihr den verkehrten Schlüssel benutzt habt. Doch es gibt einen rechten Schlüssel und dort möchte Gott euch begegnen. Gott hat nie verheißen, daß Er euch bei den Methodisten, Baptisten, Pfingstlern oder irgendeiner anderen Denomination begegnen würde. Er berücksichtigt sie überhaupt nicht, denn sie sind gegen Ihn.

055 [nicht übersetzt]

056 Viele Menschen handeln so, als sei Gott verpflichtet, ihnen auf der Basis ihrer eigenen Theologie zu begegnen. Nun, so handeln Menschen und einer hat nichts mit dem anderen zu tun. Die Dreieinigkeitsleute oder die Pfingstler haben keine Gemeinschaft mit den Einheitsleuten. Die Methodisten verkehren nicht mit den Baptisten - einer ist Legalist und der andere Calvinist. Aufgrund dessen haben sie keine Gemeinschaft miteinander. Sie beeinflussen die Gedanken der Menschen so sehr, daß einer gegen den anderen ist.

057 Ich ging vor einiger Zeit ins Krankenhaus, um für eine Frau zu beten, die sich einer Operation unterziehen mußte und im Sterben lag. Dort lag auch noch eine andere Frau, während ich für sie beten wollte. Ich fragte die Frau: "Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich beten würde?"

058 Sie sprach: "Ziehen Sie den Vorhang vor!"

059 Ich entschuldigte mich und sprach: "Ich wollte nur beten."

060 Sie sagte wieder: "Ziehen Sie den Vorhang vor!"

061 Ich sagte: "Gern, meine Dame." Ihr Sohn, ein moderner Ricky, saß auch dort.

062 Ich sprach zu ihr: "Sind Sie ein Christ?" Sie antwortete: "Wir sind Methodisten."

063 Ich sagte: "Danach habe ich nicht gefragt. Ich fragte, ob Sie ein Christ sind?"

064 Sie sprach: "Ziehen Sie den Vorhang vor!"

065 Sie sagte das, weil jemand, der kein Methodist war, für eine sterbende Frau, die sie selbst auch war, beten wollte. Doch weil ich nicht mit ihrer Organisation in Verbindung stand, wollte sie nicht einmal zuhören, noch irgend etwas damit zu tun haben.

Das ist Pharisäertum.

066 Seht ihr nicht den Pfad der Schlange? Sie meinen, ihre Denomination ist die einzige, die bei Gott registriert ist. Sie meinen, Gott hört nicht, es sei denn, du bist ein Methodist oder Baptist, oder gehörst zur Dreieinigkeit oder Einheit oder dergleichen. Das ist verkehrt.

067 Darin besteht mein Zweck. In den Herzen und der Gesinnung der Menschen ist ein Verlangen das Rechte zu tun. Ich glaube nicht, daß die Frau oder irgend jemand verkehrt sein möchte.

Ein Methodist würde nicht für die Methodistengemeinde eintreten, wenn er wüßte, daß es verkehrt ist. Die Menschen meinen, es ist richtig. Ich glaube nicht, daß ein Trinitätsmensch den verdammen würde, der an die Einheit glaubt und umgekehrt, nur weil er anders sein möchte, sondern weil er meint, daß er im Recht ist. Man muß ihre Idee respektieren. Es beruht auf Gegenseitigkeit. Doch vergeßt es nicht, wenn in den Herzen der Männer und Frauen ein Verlangen ist, das Richtige zu glauben, dann muß das Richtige vorhanden sein. Wie ich schon oft gesagt habe: "Wenn man aus der Tiefe ruft; wird die Antwort nicht ausbleiben."

068 [nicht übersetzt]

069 [gekürzt] Gott hat alle Dinge wohl geordnet. Ehe der Fisch eine Flosse hatte, war Wasser für ihn bereitet, daß er darin schwimmen könnte. Ehe ein Baum auf Erden wachsen konnte, mußte Erde da sein, worauf er wachsen konnte, sonst gäbe es keine Bäume.

070 Ihr seht, wenn eine Sehnsucht im menschlichen Herzen ist, dann muß etwas vorhanden sein, dieses Verlangen zu stillen.

071 Vor kurzem wurde eine Obduktion an einer Frau vorgenommen, die fortwährend Zwiebeln gegessen hat. Wenn sie keine Zwiebel zu essen bekam, hatte sie Kopfjucken. Sie konnten nicht feststellen, woran es lag. Bei der Obduktion fanden sie eine Art Gewächs in der Frau, das sie herausnahmen und inmitten von Zwiebeln legten, die sich über Nacht auflösten. Seht, es war etwas in der Frau, das nach Zwiebeln verlangte. Wenn es keine Zwiebeln gäbe, könnte es ein solches Gewächs nicht geben.

072 Ich möchte damit sagen, ehe eine Schöpfung sein konnte, mußte es einen Schöpfer geben.

073 In den menschlichen Herzen, ungeachtet welcher Religion sie angehören, ist ein Verlangen, den wahren Weg zu finden. Ihnen wird von ihren Priestern, Pfarrern usw. gesagt: "Dies ist der wahre Weg". Die einen berufen sich darauf, daß die Priester sagen: "Es gibt kein Heil außer der katholischen Kirche."

074 Nun seht, jede Kirche hat ihre eigenen Ideen. Manche von ihnen wollen es nicht zugeben, doch durch ihre Handlungen beweisen sie es, denn ihr Tun spricht lauter als ihre Worte. Sie sind nur größere Heuchler. Die Katholiken bekennen es offen und sagen: "Wir glauben, dies ist das einzig Richtige." Die anderen geben es nicht zu. Sie verstecken es, doch ihre Handlungen beweisen, was sie denken.

075 Es muß einen Ort geben, denn im menschlichen Herzen ist ein Verlangen. Ich meine, das Wort Gottes hat die Antwort für alles, was wir benötigen. Gott hat die Antwort. Wir wollen danach in. der Schrift forschen. Wenn Gott uns durch die Schrift den einen Ort, den einzigen Grund, (doch sicher nicht eine Denomination, sondern den einzigen Weg auf dem Gott den Menschen begegnet) zeigt, dann sollten wir daran festhalten, denn wir haben die Wahrheit, von der die Bibel spricht.

076 Das Wort "Deuteronomium" (die Bezeichnung für 5. Mose), bedeutet "Zwei Gesetze", bzw. "Zweite Gesetzgebung." Gott hat zwei Gesetze. Das eine wird durch den Ungehorsam zum Wort offenbar und führt zum Tode, das andere wird im Gehorsam zum Wort offenbar und führt zum Leben. Das sind die beiden Gesetze. "Deuteronomium" bedeutet zwei Gesetze, und beide wurden in der Schrift hervorgehoben. Das eine führt zum Tode und das andere zum Leben. Leben und Tod. Aus Gott kommt das Leben, doch Satan bringt den Tod. Dies entfaltete sich öffentlich vor aller Welt, und es gibt keine Entschuldigung dafür. Eins wurde auf dem Berge Sinai aufgerollt, als das Gesetz gegeben wurde und die ganze Menschheit zum Tode verurteilte; das andere wurde auf dem Hügel Golgatha gegeben und brachte das Leben für die ganze Menschheit. Jesus Christus nahm die Strafe auf sich. Die beiden Gesetze von "Deuteronomium" wurden in diesen beiden großen Dingen erfüllt.

077 Ich möchte euch darauf hinweisen, daß zwei Bündnisse gegeben wurden. Der erste Bund mit den gesetzlichen Bedingungen wurde Adam gegeben. "Wenn du davon nicht issest, wirst du leben; doch wenn du davon issest, wirst du sterben." Das ist das Gesetz. Mit Abraham wurde ein anderer Bund geschlossen. Er geschah durch Gnade und war bedingungslos. "Ich habe dich und deinen Samen gerettet." Amen!

Das ist ein Typ auf Golgatha, nicht ein Typ des Bundes, der mit Adam gemacht wurde, sondern derjenige mit Abraham.

078 Doch jetzt hören wir Ihn sagen, daß es nur einen Ort gibt, an dem Er Seinem Volk, das Ihn anbeten will, begegnen wird. Ihr habt es jetzt hier in meinem Text gehört, und ich werde darauf wieder zurückkommen.

079 Wenn es nur einen Ort gibt, an dem Gott der Menschheit begegnen wird, dann müssen wir sehr vorsichtig sein. Wir müssen all unsere Traditionen beiseite legen und alles daran geben, um diesen Ort zu finden, denn Gott sagte, daß Er uns an keinem anderen Ort begegnen wird. Er wird Euch nicht durch eine Gemeinde aufnehmen. Seine Gemeinde ist der einzige Ort, an dem Er euch begegnen wird.

080 Ihr mögt sagen: "Br. Branham, auch wenn ich aufrichtig bin?" Nein!

081 Denkt daran, auch Jesus sprach zu aufrichtigen Menschen - die Anbeter Seiner Zeit -, und Er sagte: "Umsonst ist euer Gottesdienst." Es war echte, wahre Anbetung aus der Tiefe ihrer Herzen. "Doch vergeblich verehren sie mich, weil sie Menschengebote zu ihren Lehren machen" - ihre denominationellen Satzungen. Sie waren aufrichtig und ehrfurchtsvoll und so religiös, wie sie nur sein konnten. Solches geschah nicht nur zur Zeit der Pharisäer. Kain und Abel, die ersten beiden Anbeter, die durch die natürliche Geburt auf die Erde kamen, hatten genau dieselbe Einstellung.

082 Kain war religiös wie Abel. Beide bauten einen Altar. Beide liebten Gott und beide brachten Opfer dar. Beide beteten an. Sie mögen beide den Zehnten gegeben haben. Alles taten sie in gleicher Weise. Doch Abel kam durch Glauben, welches Offenbarung ist. Das Wort Gottes wurde offenbart, deutlich gemacht und bestätigt. O Ehre sei Ihm. Auch Kain brachte ein Opfer dar, doch Gott bestätigte es nicht. Es mußte durch den rechtmäßigen Kanal kommen.

083 Ihr sagt: "Das ist meine Gemeinde".

084 Einen Augenblick. Gott legt Sein Wort in der Weise aus, wie Er es vorausgesagt hat. Seht, Kain sprach: "Ich bin religiös. Ich liebe meinen Schöpfer. Ich bringe Dir das Opfer auf diesem schönen Alter dar. Ich habe all diese Dinge aufgebaut, Herr, denn ich liebe Dich." Es wurde bestätigt, es wurde bewiesen. Gott kam herab und nahm Abels Opfer an. Er war durch Offenbarung auf den rechten Kanal gestoßen und Gott nahm es an.

085 Nun beachtet! Wir finden den Geist Kains wie einen Faden durch die ganze Schrift bis zum heutigen Tage. Fundamental? Das eine genauso fundamental wie das andere.

086 Seht auf den Propheten Balak und den Propheten Moses. Beide hatten sieben Altäre. Es waren die Altäre Jehovahs mit Blut besprengt. Nicht nur das, sondern auf jedem ein Lamm. Die Nummer sieben ist die Zahl der Vollkommenheit - sieben Widder. Beide Altäre sahen gleich aus. Der eine war so grundlegend wie der andere. Doch wen bestätigte Gott? Seht ihr? Denjenigen, der in Seinem Wort war. Fundamental zu sein bedeutet nicht viel, sondern es kommt auf die Offenbarung Gottes an.

087 Denkt daran! Weshalb sagte Jesus zu den Pharisäern: "Umsonst betet ihr mich an". Es war eine echte, wahre Anbetung aus der Tiefe ihrer Herzen. "Vergeblich beten sie mich an, weil sie Menschengebote zu ihren Lehren machen. Das Gebot Gottes lassen sie außer acht und heben damit das Wort Gottes durch ihre Überlieferung auf."

088 Wenn ich euch heute die Methodistenbotschaft bringen würde, hätte sie keine Wirkung, denn wir leben in der Brautzeit. Wäre Moses mit der Botschaft Noahs gekommen, hätte sie keinen Erfolg gehabt. Wäre Jesus mit der Botschaft Moses aufgetreten, wäre sie wirkungslos geblieben, denn der vorherbestimmte Same muß mit dem Wasser gewässert werden, der für den Samen bestimmt ist. Nur in dem Zustand kann er wachsen.

089 Wenn ihr ein gutes, frisches Ei unter eine tote Henne legt, kann es nicht ausgebrütet werden. Seht ihr, es kommt auf die Bedingung an.

090 So ist es auch in diesem Zeitalter in dem wir jetzt leben. Ihr müßt den Anschluß zu dem finden, was Gott in dieser Zeit tut. Martin Luther fand ihn, Wesley fand ihn und auch die Pfingstler fanden ihn in ihrem Zeitalter - Gottes Epoche und Zeit es zu tun!

091 Ich glaube, es war ein farbiger Bruder, der die Pfingstbotschaft auf der Azusa Straße in Kalifornien brachte. Weil er ein Neger war, wurde er verspottet, doch er brachte die Botschaft für seine Zeit. Er war nur ein kleiner Mann, der kaum seinen Namen schreiben konnte, doch der Herr offenbarte ihm, daß das Zeitalter für die Wiedererstattung der Gaben gekommen war. Es geschah, ungeachtet dessen, was gesagt wurde. Jedermann kam in die Atmosphäre und erkannte, daß es das Zeitalter war, und sah, wie Gott es bestätigte, und daß die Menschen in Zungen sprachen und all die Dinge geschahen. Doch als sie sich festlegten und sprachen: "Dies ist der einzige Beweis!" - das tötete es.

Seht ihr, das verursachte es. Sie trennten sich und gründeten neue Denominationen. Einer legte sich hier fest und der andere dort, und so gingen sie dahin.

092 So ist es mit den Denominationen, doch Gott ist nicht der Urheber der Denominationen, denn sie stammen aus Babel. Er ist auch nicht der Urheber der Verwirrung. Ihr braucht nicht intellektuell zu sein, um das zu sehen. Es ist ein Babel. Seht ihr es? Tradition - denkt daran - aufrichtige Leute. Weil dieser Glaube vorhanden ist, muß es einen wahren Ort geben, an dem Gott uns begegnet.

093 In Vers 2 steht: "Betet an, an der Stätte, die der Herr erwählt hat." Betet, und bringt eure Opfer an der Stätte dar, die Ich (nicht ihr), erwählt habe. "Betet an dem Ort an, den ich erwählt habe." Das beweist, daß es nur den einen Ort gibt, alles andere ist vergeblich. Es muß der Ort Seiner Wahl sein und nicht der eure.

094 Ihr mögt sagen: "Ich brauche nicht zur Versammlung zu gehen", oder "Ihr seid zu engherzig! Ihr sprecht gegen Frauenprediger und Frauen mit geschnittenem Haar und Männer und andere Dinge. Ihr seid engstirnig."

095 Ihr braucht ja nicht auf Gottes Wort zu achten. Geht dorthin, wo sie diese Dinge tun. Doch ihr werdet erkennen müssen, daß die Schrift sagt: "Vergeblich verehren sie Mich." Seht ihr, davon sprach Jesus.

096 Seht ihr, es geht um jedes Jota, in allen Dingen müßt ihr treu sein, denn die kleinen Füchse zerstören den Weinberg." Es kommt nicht auf die großen Dinge an, die ihr tut, sondern auf all die kleinen Dinge, die ihr ungetan läßt. Denkt daran, eine Kette ist nicht stärker als das schwächste Glied. "Gesegnet sind die, die alle Gebote Gottes halten, so daß sie zur Ruhe eingehen können." Tut alle Dinge, die Gott euch geboten hat. Es steht geschrieben, daß die Frauen langes Haar haben sollen.

097 Vor einiger Zeit sagte ein Mann zu mir: "Ich predige nicht den 'Wäscheleine'-Glauben."

098 Darauf erwiderte ich: "Dann predigst du nicht das Evangelium."

099 Gott hat alles dargelegt. Er sagte, was getan werden muß. Danach müßt ihr handeln. Das ist dein natürliches, vernünftiges Verhalten. Von diesen kleinen, belanglosen Dingen sagte Jesus: "Selig seid ihr, wenn ihr sie tut." Eine Frau soll ihr Haar wachsen lassen. Das ist etwas, das sie selbst tun kann, doch sie will nicht einmal dieses tun.

100 "O, lehre uns große Dinge."

101 Wie kann man euch große Dinge lehren, wenn ihr nicht einmal die einfachen, allgemeinen Dinge tut. Seht ihr, euer Beweggrund und Ziel ist verkehrt.

102 Es kommt auf eure Liebe zu Gott an. "Herr, was immer Du auch von mir forderst, ich bin bereit es zu tun." Ihr erreicht nur etwas, wenn ihr es in der Weise tut, wie Er es gesagt hat.

103 Es ist Seine Erwählung. "Den Ort, den Ich erwählt habe." Dort müßt ihr anbeten und euer Opfer darbringen.

104 Kain und Abel brachten ihre Opfer dar. Doch es kommt auf den Ort an, in den ihr das Opfer hineinbringt. Wenn ihr es in die Stätte bringt, die Er erwählt hat, wird alles gut. Er wird es annehmen. Wenn ihr das nicht tut, wird Er es nicht akzeptieren. Es kann das gleiche Opfer sein. Er wird es ablehnen, wenn es nicht zu der einen Stätte gebracht wird.

105 Jetzt möchten wir danach forschen, um zu sehen, wo wir das Opfer darbringen sollen. Wir müssen die Stätte ausfindig machen, denn wir alle möchten zur Herrlichkeit eingehen. Stimmt das? Wir alle wissen, daß wir verkehrt gehandelt haben und daß Jesus das Opferlamm ist. Wir wollen wissen, wo wir Ihn aufnehmen können um angenommen zu werden. Das stimmt. Die Bibel gibt uns darüber Auskunft, wo wir Ihn aufnehmen können. Außerhalb dessen wird es nicht angenommen.

106 Wir müssen erkennen, wohin wir das Opferlamm legen können - den Ort, den Er für das Opferlamm erwählt hat. Ihr könnt es nicht auf irgendwelche Tore legen; es muß an den Ort gelegt werden, den Er erwählt hat, denn Er hat Seinen Namen dort angebracht. So hat Er es hier gesagt. Er hat diese Stätte erwählt, um Seinen Namen dort anzubringen. Laßt uns die Schrift durchforschen, um den Ort ausfindig zu machen, denn dies ist der Ort, wo Er Seinen Namen angebracht hat.

107 Zurückkommend auf unseren Text, laßt uns den zweiten Vers lesen:

"Du sollst dann für den Herrn, deinen Gott, als Passahopfer Kleinvieh und Rinder an der Stätte schlachten, die der Herr erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen."

108 Seht ihr? Ihr könnt eure Aufrichtigkeit und alles, was ihr bekennen wollt nicht zu einem Methodisten-, Baptisten- oder Pfingstleraltar darbringen. Doch es besteht ein Altar, den Er erwählt hat und an den Er Seinen Namen angebracht hat und dort will Er euch begegnen. Wenn ihr recht läuft, wird es vorwärts gehen und alles verläuft ordnungsgemäß. Doch wenn ein Kurzschluß im Draht ist, wird das Licht ausgehen, denn die Leitung ist unterbrochen. Wenn ihr ein Gotteswort oder Seine Stätte annehmt, aber ein selbstsüchtiges Ziel habt, wird die Verbindung zur Kraft Gottes sogleich unterbrochen. Wenn ihr etwas tut und euch dabei klug vorkommt, nur um euch von anderen zu unterscheiden, dann ist die Unterbrechung da. Ihr seid dann verkehrt. Ihr müßt mit aller Aufrichtigkeit aus der Tiefe eurer Herzen kommen. Euer Ziel und Bestreben müßt ihr in Gott setzen. Erforscht diese Stätte, die Er verordnet hat und bringt es dort hin.

109 Seht euch Maria und Martha an. Als Jesus kam, nachdem Er ihnen das Evangelium verkündigt hatte, daß Er der Messias war und das Licht Seiner Zeit, war Er gehaßt und abgelehnt. Die Pharisäer und Gemeinden verachteten Ihn. Doch Lazarus, Sein treuer Freund, war gestorben. Er ließ ihn dort liegen. Als sie zu Ihm sandten, kam Er nicht.

110 Doch achtet auf das Verhalten Marthas. Sie sprach: "Herr, wenn Du hier gewesen wärest." Sie betitelte Ihn in rechter Weise. "Herr - Jehovah! Wenn Du hier gewesen wärest, mein Bruder wäre nicht gestorben." Leben und Tod kann nicht im gleichen Hause, im gleichen Kanal, verweilen.

"...Er ist nicht gestorben."

111 Jesus erwiderte: "Ich bin die Auferstehung und das Leben." Dann erst sprach Er: "Dein Bruder wird wieder leben."

112 Sie sprach: "Ja Herr, ich glaube das gewiß." "Als eine Jüdin glaube ich an die Auferstehung der Toten; und ich glaube, daß mein Bruder aufrecht und treu in seiner Anbetung war. Ich glaube, daß Du der Messias bist, von dem die Bibel spricht, denn Gott hat Sein Wort bestätigt, daß Du der Botschafter dieser Stunde bist. Du bist der Messias. Ich glaube, daß Du der Christus bist, der kommen sollte, denn Deine Werke bezeugen, daß Gott Dich, den Messias, gesandt hat." Seht, wie sich jetzt alles einordnet.

113 Nun, sie hätte das Recht gehabt, zu sagen: "Warum bist Du nicht gekommen, um meinen Bruder aufzuerwecken? Warum hast Du ihn nicht geheilt? Du heiltest doch die anderen. Du warst sein bester Freund und siehe, was jetzt geschehen ist."

Nein, mit solch einer Einstellung erreicht ihr nichts.

114 "Ich glaube, daß Du der bist, den die Schrift identifiziert. Ich glaube, daß wir in der Zeit leben, in der der Messias antreten soll. Wir haben darauf gewartet. Ich gebe nichts darum, was die anderen sagen. Ich glaube von ganzem Herzen, was ich gesehen und gehört habe; daß das Wort in Dir bestätigt ist und Du der Messias bist." Seht ihr, im Inneren ihres Herzens hatte sie ein Anliegen, doch mußte sie den rechten Kanal finden.

115 Wäre sie gekommen und hätte gesagt: "Du sagst, daß Du der Messias bist, doch Du bist nicht einmal höflich genug, um unserer Bitte nachzukommen. Wir haben Dir zu essen gegeben und waren gastfrei. Wir verteidigten Dich, verließen unsere Gemeinden, wie Du es uns befohlen hast. Wir verließen unsere Denominationen. Wir haben alles verlassen, werden nun als abtrünnig und verworfen betrachtet. Alles haben wir für Dich getan und nun hattest Du nicht einmal die Höflichkeit, zu kommen." Nun, sie hätte das sagen können.

116 Ihr mögt euer kurzes Haar verteidigen: "Ich, als amerikanischer Staatsbürger, darf kurze Hosen tragen. Ich kann alles tun, was ich tun möchte. Es ist nicht wider das Gesetz." Das ist euer Recht, doch ein Lamm verläßt seine Rechte. Wenn du ein Lamm bist, besitzt du nur Wolle. Auch davon sagt ihr euch los. Es ist euer von Gott gegebenes Recht, doch ihr verzichtet darauf.

117 Ihr sagt: "Ich habe das Recht, einer Denomination anzugehören." Das stimmt, doch ihr verzichtet darauf.

118 Sie hatte all ihre Rechte aufgegeben, um das Wort Gottes, das vor ihren Augen offenbar wurde, anzuerkennen.

119 Er sprach: "Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt. Und wer da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?" Seht, da war eine Kleinigkeit, wo sie sich noch nicht ganz eingefügt hatte.

120 "Ja Herr, ich glaube, daß Du Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes." O Bruder, erst jetzt konnte es zünden.

121 "Wo habt ihr ihn hingelegt?" Seht ihr. Ihr wißt ja, was nun geschah.

122 Seht, ihr müßt in die rechte Stellung kommen, ehe Er euer Opfer annimmt. Dort müßt ihr hineinkommen. Gebt acht!

"...an der Stätte, die der Herr erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen... Du darfst nichts Gesäuertes dazu essen."

123 Wie ist das in dem Opfer versinnbildlicht? Vermischt es nicht mit euren Satzungen - es kann nur das Wort sein. "...kein gesäuertes Brot..." Ihr wißt, was der Sauerteig enthält. "Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig." Der ganze Teig versinnbildlicht den Leib. Ihr könnt nicht ein Fleckchen der Denominationen oder Satzungen in den Leib Christi bringen. Nein, das geht nicht.

124 Erinnert ihr euch noch an die Botschaft vom letzten Donnerstag? Das Alte muß erstorben sein - das Neue ist das Wort. "Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen."

125 Die sieben Tage versinnbildlichen die Sieben Gemeindezeitalter. Weshalb mußten sie es sieben Tage essen? Was geschah? - Der Auszug. Die ganze Gemeinde, von Anfang bis zu Ende, muß an dem Worte Gottes, welches für ihre Zeit bestimmt ist, teilnehmen. Eure Römischen, Methodisten-, Baptisten- und Pfingstlersatzungen sind alle tot.

126 Gebt acht!

"...Brot als Elendskost (Luther, Wesley, Pfingstler, alle wurden sie verfolgt. Auch ihr werdet verfolgt werden) ...denn in ängstlicher Eile bist du aus dem Lande Ägypten weggezogen, damit du an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten zurückdenkst, solange du lebst. Sieben Tage lang darf bei dir kein Sauerteig in deinem ganzen Gebiet zu finden sein..."

127 Die schöne Braut Christi wurde durch Rom im Mittelalter getötet. Sie mußte sterben. "Das Weizenkorn muß in den Boden fallen." Der Bräutigam, das vollkommene Meisterwerk Gottes, mußte kommen. Ihr alle habt meine Botschaft darüber gehört.

128 Als ich vor einiger Zeit in Forest Lawn (Los Angeles) war, sah ich Michelangelos Statue von Moses. Es ist eine tadellose Statue, doch am rechten Knie befindet sich eine Auszackung von 1/2 Zoll tief. Der Reiseführer zeigte darauf und sagte: "Michelangelo, ein Bildhauer, arbeitete sein Leben lang an dieser Darstellung Moses. Er hatte eine Vorstellung von Moses Aussehen. Es war in seinem Herzen. Er arbeitete sein Leben lang daran. Er meißelte hier und dort. Jahrelang arbeitete er daran. Als er damit fertig war, trat er einen Schritt zurück, legte Tuch, Meißel und Hammer hin und überprüfte sein Werk. Es war das vollkommene Ebenbild des Moses, den er in seinem Herzen hatte, so daß er ganz außer sich wurde. Er ergriff seinen Hammer, schlug zu und rief laut aus: "Rede!" Es ist Michelangelos Meisterstück. Wenn schon der Bildhauer das große Etwas, diese Vorstellung über Moses in sich trug, wieviel mehr hatte Gott es über Seinen Gesamtplan.

129 Er hatte es in Seinem Herzen schon vor Grundlegung der Welt, daß Er einen Sohn haben würde, denn Er ist ein Vater. Es befand sich noch im Samen Seines Wortes.

Er erschuf den Menschen und gab ihm die freie Willensentscheidung. Der Mensch fiel. Doch Gott, der große Bildhauer, der den Menschen von der Erde gemacht hatte, fand sich damit nicht ab, sondern bildete wiederum Menschen. Er schuf Noah, der betrank sich und starb. Auch Moses konnte Sein Wort nicht halten. Er hat Propheten berufen, die aber davonliefen, sobald Schwierigkeiten auftauchten. Er fuhr fort zu formen und aufzubauen, bis Er ein Meisterstück hatte, das Seine Natur reflektierte und der Vorstellung Seines Herzens über einen Sohn entsprach.

130 Als dieses Meisterstück geformt war, kam Er zum Jordan und bestätigte Ihn auf den Flügeln einer Taube und sprach: "Das ist Er." Er war so von diesem Meisterstück beeindruckt, daß Er Ihn für uns auf Golgatha schlug, denn wir alle waren voller Fehler. Auf daß Er durch Sein vergossenes Blut viele Meisterstücke (Seine Braut) für Seinen Sohn haben würde. Er schlug Ihn für uns alle - Sein Meisterstück. Er starb, um uns zur Vollendung zu bringen, die wir unvollkommen sind - Sein Meisterstück.

131 Gebt acht! Er sprach:

"Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen."

132 Wißt ihr, Brot ist ein Sinnbild. Jesus sprach: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jeglichem Wort, das aus dem Munde Gottes geht. Nicht nur ein Wort hier und da, wie es die Denominationen glauben, sondern das vollkommene Wort Gottes. Es ist Gott selber in Buchstabenform. Es wird der Same genannt. Der rechte, unvermischte Glaube in das Wort wird den Samen zum Leben hervorbringen.

133 Das sehen wir Abend für Abend in der Gebetsreihe in der Gabe der Unterscheidung, und dem was noch geschieht. Denn es ist eine Verheißung, die Gott gegeben hat. Er stand bei mir und sagte, daß Nachahmer auftreten werden, doch ich soll standhaft durchhalten. Das glaube ich. Kein eigennütziges Motiv, um jemanden zu verletzen, sondern in Ehrfurcht vor Gott das Werk zu tun, zu dem Er mich berufen hat. Deshalb sage ich diese Dinge. Gott bestätigt es immer wieder, und nimmt das Opfer, das ich darbringe, an, indem Er es als die Wahrheit bestätigt. Es kann nicht in Frage gestellt werden. Gebt acht auf das Wort!

134 Wir beachten, daß hier von sieben Tagen gesprochen wird. Das bezieht sich auf jedes der sieben Gemeindezeitalter. Er, als das Meisterstück, mußte sterben und auferweckt werden, um uns zu erlösen. Er hat Seine Gemeinde zu Pfingsten in rechter Weise geordnet. Doch auch die Gemeinde mußte ein Opfer werden. Die römische Welt tötete viele, die in den Boden gelegt wurden.

135 Wie der Autor des Buches, an dessen Titel ich mich nicht erinnere, sich über mich darin belustigte und sagte: "Von all den Teufeln ist es William Branham..." Seht ihr, was der Teufel euch darüber denken läßt. Er schrieb darin, daß Visionen und die anderen Dinge vom Teufel sind. Er meinte: "Das ist ein Hypnotiseur und wirkt durch übersinnliche Kräfte." Die verstandesmäßige Welt versucht immer alles zu ergründen.

136 Sie versuchten es mit Jesus, indem sie ergründen wollten, wie Er all die Werke tat und wodurch sie geschahen.

137 Er sagte: "Ich möchte euch eine Frage stellen. Woher war die Taufe Johannes des Täufers? War sie von Gott oder von den Menschen?" Sie konnten es Ihm nicht sagen.

138 Er antwortete: "Dann sage auch Ich es euch nicht", und ging Seines Weges.

139 Man stellte Ihm dann keine weiteren Fragen. Er ließ sie ohne Antwort stehen. Es war nicht ihre Angelegenheit. Er hatte ein Werk zu tun und Er vollendete es.

140 Gott helfe uns, das gleiche zu tun. Wir brauchen die Fragen des Teufels nicht zu beantworten. Damals sagte er: "...wenn Du es bist, so tue dies und jenes". Ein Prediger ist nur für die Verkündigung des Evangeliums verantwortlich, nicht wie es geschrieben wurde. Er trägt nur die Verantwortung, zu sagen, was geschrieben steht.

141 Als Knecht, als Prophet, ist man vor Gott verantwortlich. Die Visionen dienen dazu, die Schrift zu beleuchten, damit gezeigt wird, was es ist. Wir sind für jedes Wort, das in der Bibel steht, verantwortlich, obwohl alles von Menschen, wie wir welche sind, geschrieben wurde. Von alters her wirkte und sprach Gott durch die Propheten und ließ die Bibel, die heilige Bibel, schreiben. Ein echter Prophet Gottes könnte nie auch nur ein Wort davon leugnen, sondern jedes Wort glauben und es in gleicher Weise predigen. Gott ist verpflichtet durch einen solchen Kanal Sein Wort zu verwirklichen. In derselben Weise, wie es verheißen wurde, wird der Same wachsen.

142 Nun gebt acht! Während den sieben Tagen mußte das ungesäuerte Brot gegessen werden - ein Hinweis auf die sieben Gemeindezeitalter.

143 Der Kritiker, der von mir sprach, sagte: "Der Gott, den ihr anbetet, konnte während dem dunklen Mittelalter zusehen, wie schwangere Mütter und oft mit ihren kleinen Kindern in den Armen, als aufrichtige Menschen in die Arena gebracht und den Löwen vorgeworfen wurden. Wer kann sich ihr Geschrei vorstellen? Sie wurden an Kreuze geschlagen und verbrannt. Jungfrauen wurden entkleidet und den Löwen vorgeworfen. Dieser Mann sagte: "Gott, der im Himmel auf Seinem Thron sitzt, konnte herabschauen und das alles wohlgefällig mit ansehen."

144 Seht ihr, das ist die verstandesmäßige Konzeption, die vom Teufel ist. Wenn der Mann wirklich inspiriert gewesen wäre, hätte er gewußt, daß die Weizensaat in jener Zeit dem Tode preisgegeben und begraben werden mußte und in einer römischen Kathedrale begraben wurde.

145 Dann kam ein kleiner Sproß des Lebens in der Reformation zur Zeit Luthers hervor. "Der Gerechte soll des Glaubens leben." Nicht durch eine Hostie, die ein Priester segnet und darreicht, sondern durch das Wort Gottes. "Der Gerechte soll des Glaubens leben." Es sproß hervor und der Weizen begann zu wachsen.

146 Dann kam John Wesley und es wurde mehr hinzugefügt. Es traten auch Menschen auf, die die jungfräuliche Geburt leugneten, aber es erstarb.

In dem Methodisten - dem Missionszeitalter, wuchs der Weizenhalm empor. Die Heiligung wurde verkündigt.

147 Dann kam die Pfingsterweckung in der Ähre und dem Weizen so ähnlich, daß die Auserwählten hätten verführt werden können. Doch als man es geöffnet sah, war noch kein Weizen darin. Das Leben ist bis hinauf durch die Ähre gegangen.

148 Habt ihr es beachtet? Immer, wenn etwas Großes durch Versammlungen geschieht, wird nach drei Jahren eine Denomination daraus. Dieses ist jetzt schon über 20 Jahre und keine Denomination. Teures, geschlachtetes Lamm, möchte es niemals dazu kommen. Wenn ich in dieser Generation von hier gehen muß, mögen die Menschen, die diese Botschaft glauben, niemals für eine Denomination sein, sonst würdet ihr auf eurer Strecke sterben. Denkt daran! Zu derselben Stunde, in der unter euch eine Denomination genannt wird, ich gebe nichts darum, wie aufrichtig ihr wäret, nehmt ihr einen Menschen zu eurem Führer, anstelle des Heiligen Geistes, der dieses Wort bestätigt. Das wäre die Stunde, in der ihr stirbt. Der echte Same kann es nicht, denn das letzte Stadium ist der Same. Es kommt zu dem Anfang wieder zurück. Die Braut ist im dunklen Zeitalter in den Boden gefallen, aber wieder wie ein Weizenkorn hervorgekommen.

149 Sieben Tage sollte kein gesäuertes Brot gegessen werden.

150 So sollte es mit der Braut sein.

151 Nun, zu euch, die ihr eine Mutter hattet, die jauchzte und zu den Methodisten gehörte. Ihr sagt, sie wird nicht dort sein, wenn sie nicht in Zungen geredet hat. Das ist eine Lüge. Sie hatte denselben Heiligen Geist, den ihr heute habt. Für sie war es unmöglich, denn es war nicht die Zeit der Wiedererstattung der Gaben. Doch während den sieben Tagen sollte ungesäuertes Brot - das Wort - gegessen werden. Alle, die zur Denomination wurden, sind gestorben. Die Spreu wird verbrannt, doch das Leben ist hindurchgegangen. Was geschah? Das Leben war im Halm, in der Ähre und kam in dem Weizenkorn zur Reife. Derselbe Heilige Geist, der Luther hervorbrachte, brachte auch Wesley und die Pfingsterweckung hervor. Er verbleibt mit der Braut, bis die Auferstehung stattfindet.

152 Sieben Tage sollte ungesäuertes Brot gegessen werden. Kein Sauerteig darf unter der Braut gefunden werden. Nichts darf dem Worte hinzugetan werden. Vergeßt es nicht. Die Übertretung eines Wortes hat den Tod über die Erde gebracht. Jedes uneheliche Kind wurde um deswillen geboren, was Eva tat. Die Braut des ersten Adams zweifelte am Worte Gottes und nahm eine verstandesmäßige Deutung dessen an. Es wurde ihr verstandesmäßig erläutert. Gewiß. Gott ist ein guter Gott, doch Gott ist nicht nur gut, sondern auch ein gerechter Gott. Wir müssen Sein Wort halten. Doch Eva nahm die Deutung an.

153 Ihr jungen Männer, die ihr zum Seminar geht, ohne Zweifel habt ihr eine Berufung, doch dann geht ihr zu irgendeiner Bibelschule, und eine bestimmte Lehre wird euch eingetrichtert. Daselbst stirbt ihr. Verbleibt doch mit Gott und Seinem Wort, denn sie werden es nicht zulassen. Ihr könntet gar nicht zu ihrer Versammlung gehören. Sie lassen euch nicht auf ihre Plattform. Mögen sie es haben. Sollen die Toten die Toten begraben. Laßt uns Christus, dem Worte, folgen.

154 Sieben Tage soll kein Sauerteig unter die Braut, die Gemeinde, gemischt werden.

155 "Sieben Tage lang darf bei dir kein Sauerteig in deinem ganzen Gebiet zu finden sein;... (Das Opfer hier ist ein Sinnbild, - die Braut kommt durch das Opfer Jesu Christi hervor) ...und von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages schlachtest, darf nichts über Nacht bis zum folgenden Morgen übrigbleiben."

156 Denkt daran! Wir nahmen ja die Gemeindezeitalter durch. Der Botschafter kam immer, als das vorhergehende Gemeindezeitalter starb. Das Sterben des Pfingstzeitalters bringt die Entrückung der Braut hervor. Nach dem Sterben Luthers kam Wesley hervor. Nach dem Sterben Wesleys kam Pfingsten. Nach dem Sterben der Pfingsterweckung ist die Botschaft hervorgekommen. Wir sehen es anhand der Heiligen Schrift. Die gesamte Schrift ist in sich selbst in vollkommener Harmonie.

Ich habe keine Schulung, doch habe ich den Heiligen Geist, der es mir auf andere Weise zeigt und mich durch natürliche Beispiele das lehrt, was durch Gottes Wort gesagt wurde. Es muß das Wort sein, welches Seine Verheißung hervorbringt.

"...und von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages schlachtest, darf nichts über Nacht bis zum folgenden Morgen übrigbleiben."

157 Luther erkannte die Wahrheit und lehrte der Gemeinde: "Der Gerechte soll durch Glauben leben." Für die Methodistenzeit genügte das nicht. Was sollte getan werden? Das Übriggebliebene mußte mit Feuer verbrannt werden. Es war ein Typ auf die Denomination, die herauskommen würde als Spreu, nachdem das Wort ergangen war. Dieser Teil der Denomination kann nicht bleiben, sondern stirbt. Es sollte nichts bis zum andern Morgen übrigbehalten werden. Hier spricht Er zu der Braut, nur zu der Braut, die aus jedem Zeitalter hervorkommt.

158 Gebt acht, wie herrlich das Blut des Opferlammes für diejenigen, die den Leib Christi bilden, ist. Damals wurde das Blut des Lammes an die Türpfosten gestrichen. Das Lamm, welches ein Typ auf Christus war, wurde geschlachtet.

159 Wir könnten viel Zeit darauf verwenden, doch ich möchte nicht zu lange verziehen.

160 Seht ihr, das Lamm war ein Typ auf Christus. Christus war das Lamm. Es mußte das Erstgeborene, männliche Schaf sein. Es mußte das Erstgeborene sein und wurde geprüft, ob irgend ein Fehl an ihm gefunden wurde.

161 Christus, das Lamm, der Erstgeborene der Jungfrau Maria, wurde geprüft und zwar vom Satan versucht, der gegen das Wort auftrat. Als er zu Eva kam, fiel sie. Auch Moses und alle anderen fielen, doch als er gegen Christus kam und Ihm die Schrift in verkehrter Weise zitierte, erkannte er, daß er es nicht mit Moses zu tun hatte. Das Lamm wurde geprüft. Satan sagte: "Wenn du der Sohn Gottes bist... 'Man sagt, daß Du Wunder zu tun vermagst und daß Du der Messias bist. Du vermagst alles zu tun. Wenn dem so ist, so sprich, daß diese Steine zu Brot werden, denn Du bist jetzt hungrig und hast nicht gegessen!'"

162 "Es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein..." Nicht durch eine Satzung usw., sondern durch jedes Wort. Die Menschen leben nicht von einem Teil des Wortes, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes ergangen ist. Das Lamm wurde geprüft, doch standhaft und ohne Fehl erfunden.

163 Die Pharisäer mögen gesagt haben: "O Rabbi, Du bist ein junger Prophet. Du bist wundervoll und gut."

164 Er antwortete: "Weshalb nennt ihr mich gut? Nur einer ist gut und das ist Gott. Glaubt ihr das?"

165 "O ja, Gott ist es."

166 Er sprach: "Ich bin es. Nur einer ist gut. Weshalb nennt ihr Mich gut, wenn ihr nicht glaubt, daß Ich Gott bin? Weshalb bezeichnet ihr Mich als gut? Warum tut ihr das? Was hat euch inspiriert, das zu sagen, wenn ihr wißt, daß es nur einen Guten gibt, und das ist Gott?"

167 Sie sagten: "Wir erkennen mit Recht, daß Du die Person nicht ansiehst." Du achtest nicht auf das, was Ärzte sagen. Das wissen wir." Doch Er durchschaute diese Heuchler.

168 Er wurde in jeder Weise geprüft wie auch wir, doch Er gab in keiner Weise nach. Nein, niemals! Er war der Sohn Gottes.

169 Das Lamm wurde geprüft und für vierzehn Tage bewahrt. Es mußten zwei Sabbate vergehen - zwei Zeitalter. Das eine für die Juden, die das Lamm sinnbildlich darbrachten, das andere für die Heiden, die das wirkliche Lamm haben. Alle wurden vollkommen gemacht, indem sie glaubten, daß dieses Lamm kommen würde. Er wurde versucht und geprüft. Er war das Wort.

170 Wenn ihr das Alte Testament lest und sagt: "Es verurteilt das Neue", dann seid ihr verkehrt. Das Alte Testament ist die Grundlage des Neuen.

171 Vor kurzem wollte mich ein Mann herausfordern, indem er sagte: "Was ist mit ihm los, er lehrt sogar aus dem Alten Testament?" Denkt einmal, es war ein christlicher Prediger. Er sprach: "Das Alte Testament ist nicht mehr gültig." Aber nein, es ist der Schulmeister, der uns anzeigt, was an der Wand geschrieben steht. Das stimmt.

172 Seht ihr, vierzehn Tage wurde es geprüft, - ein Sinnbild auf Christus. Beachtet! Das Lamm sollte zur Abendzeit getötet werden. Christus starb zur Abendzeit - am Nachmittag.

173 Das Blut der Tiere sollte an die Türpfosten gestrichen werden. "Das Fleisch sollt ihr verzehren, doch das Blut, das Leben, müßt ihr ausschütten." Seht ihr? Das Blut sollt ihr an die Oberschwelle und die Türpfosten des Hauses streichen, in dem das Opfer dargebracht wurde. Preis sei Gott! Was ist das Leben? Was ist der Name? Wenn ihr zu der Tür eines Hauses kommt, findet ihr den Namen, ehe ihr schellt. Das Blut wurde an die obere Schwelle und die Türpfosten getan, als ein Symbol, daß das Opfer darin dargebracht worden war.

174 Wir wollen jetzt den Ort der Anbetung finden, der durch das Blut zubereitet wurde. Gebt acht! Das Blut an den Türpfosten sprach von dem Namen und dem, was darin vor sich ging, und denen, die sich darin befanden. Der Ort unserer Anbetung ist das Lamm, das Wort.

175 Das wissen wir. Nichts sollte bis zum nächsten Morgen, bis zum nächsten Zeitalter hinübergenommen werden.

176 Wir können nicht zurückgehen und sagen: "Wir sind Lutheraner." Das lutherische Zeitalter ist vorbei, ein neues brach unter Wesley an. Auch das mußte sterben, damit das Pfingstzeitalter herausgeboren werden konnte. Ihr müßt auch im Pfingstzeitalter sterben. Nichts bleibt davon übrig, es wird verbrannt, so wie es dem Halm und der Spreu ergeht. Nur der Weizen kommt hervor und wird eingesammelt. Die Halme, die Denominationen, müssen verbrannt werden. Bringt also eure Denominationen nicht hinüber in die neue Botschaft. Dieses ist jetzt das Wort. Der Halm wurde zur Organisation, nachdem er als Träger des Lebens gedient hatte. Nachdem das Leben höher gegangen war, erstarb der Halm. Denominationen wurden nur als Träger gebraucht, das Wort aber ging immer weiter vorwärts. Ja, das Wort geht immer noch vorwärts.

177 Wir wollen jetzt den 5. und 6. Vers betrachten:

"Du darfst das Passah nicht in irgend einem deiner Wohnorte schlachten, die der Herr, dein Gott, dir gibt, sondern an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen!"

178 Denkt daran, nicht an irgendeiner Wohnstätte. Der Herr läßt die Denominationen zu. Seht, die verschiedenen Stätten.

179 Doch hier geht es um die Pforte und den einzigen Ort. Nicht viele Pforten. Gott hat nur eine Pforte.

180 Ihr sagt: "An jedem Sonntag Morgen gehe ich zur Methodisten Pforte ein. Das ist die rechte Kirche. Oder an jedem Morgen gehe ich zur katholischen Pforte ein. Ach! Der Herr aber ließ Sein Volk dort ein- und ausgehen. Gott hat Menschen in der katholischen Kirche, in der Methodisten Gemeinde, bei den Presbyterianern und allen andern - in den Pfingstgemeinden. Gewiß! Doch das sind nicht die auserwählten Pforten. Der Herr hat nur eine bestimmte Wohnstätte der Anbetung.

"Sondern an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen: dort sollst du das Passah abends bei Sonnenuntergang zu der Zeit deines Auszugs aus Ägypten schlachten."

181 Wann rief Eliesar Rebekka, die Braut Isaaks? Es war zur Abendzeit!

Es soll Licht werden zur Abendzeit,
Den Weg zur Herrlichkeit werdet ihr gewiß finden;
In dem Weg des Wassers ist heute das Licht,
Untergetaucht in dem teuren Namen Jesus;

Jung und alt, bereuet eure Sünden,
Dann werdet ihr den Heiligen Geist empfangen,
Das Abendlicht ist erschienen,
Es ist gewiß, daß Gott und Christus eins sind.

182 Damit ist der Anfang gemacht. Es geht vorwärts bis in das volle Licht der Braut. Seht ihr, was ich meine?

183 [nicht übersetzt]

184 Ihr sollt nicht zu jeder Pforte eingehen, sondern zu der, wo Sein Name ist. Nicht in irgend ein Haus oder irgend eine Pforte, sondern dort, wo Gott Seinen Namen anbringen wird, da sollt ihr eingehen. Das ist die Pforte, durch die wir in das Allerheiligste, den Ort der Anbetung, eingehen. Nachdem ihr das Opfer dargebracht habt, geht nicht durch irgendeine Pforte, sondern durch die Pforte, die Gott der Herr erwählt und Seinen Namen angebracht hat.

185 Hat Er das getan? Wo ist diese Pforte? In Joh. 10 spricht Jesus: "Ich bin die Tür - die Pforte. Ich bin die Tür für die Schafe. Ich bin die Tür zum Hause Gottes." Nicht für die Böcke, sondern für die Schafe ist Er die Tür. Jeder, der durch diese Tür eingeht, ist sicher.

186 Er ist Tür für die Schafherde. Wir wollen beachten, daß die Schattenbilder hier ins Blickfeld gerückt werden.

187 Beachtet! Jesus Christus wird hier vollkommen ins Blickfeld gerückt, denn das Alte Testament mit all seinen Schattenbildern und Festen spricht von Ihm und den Anbetern. Unter diese Schriftzeile habe ich die Worte geschrieben: "Erkläre es." Hierbei könnte ich lange stehen bleiben, um all die Feste zu erklären. Auch das Speisopfer war ein Typ auf Christus.

188 Laßt uns dieses Eine betrachten. Zu einer Zeit gab es Prophetenschulen. Doch es gab auch einen echten, von Gott gerufenen Propheten, der hinging, sie zu besuchen. Sie wollten ihm ihre Freundlichkeit erweisen und bereiteten eine Mahlzeit zu. Er ging aufs Feld, um Kräuter zu sammeln, doch es waren wilde, giftige Gurken. Alle sollten davon speisen.

189 O, was ist in den verschiedenen Seminaren zusammengekocht worden? Happenweise kann man es in all den Gemeinden einnehmen. Es sind Nebengewächse, die vom Baume abgeschnitten werden können. Sie tragen nicht die echte Frucht des Weinstocks, sondern ihre eigenen Früchte.

190 Nachdem sie davon gekostet hatten, riefen sie dem Elisa zu: "Mann Gottes, der Tod ist im Topf."

191 Er sprach: "So bringt Mehl her!" Er warf es in den Topf und sprach: "Fülle es jetzt für die Leute aus, damit sie es essen." So wurde der Tod in Leben verwandelt.

192 Das Speisopfer war ein Hinweis auf Christus. Er war das Speisopfer, in einem reinen Gefäß dargebracht. Es ist bewiesen, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Wenn ihr Ihn in eure Denominationen hineinlaßt, werdet ihr leben. Er ist das Wort. Christus ist das Wort. Er ist die Verwirklichung aller Schattenbilder, der Stiftshütte, des Schaubrotes, usw. Das reine Brot unter der Deckplatte stellte Seinen gebrochenen Leib dar. Die Juden können es bis heute noch nicht fassen und erklären. Alles andere waren ebenfalls Schattenbilder auf Ihn.

193 Alle Denominationen und Satzungen sind hinter uns. Wir sehen allein Ihn. Er ist das reine, unveränderliche Wort Gottes, das ungesäuerte Brot: "Das Brot, das vom Himmel herabkam." (Joh. 6)

Wenn immer ihr etwas dazutut, das bedeutet, Sauerteig hineinzutun - in das, was im Original für euch gedacht war.

194 Seht, was die Menschheit tötet! Alles ist gemischt. Alles Gemischte hat den Tod in sich, obwohl es schöner aussieht. Nehmt künstliches Korn - größer und schöner wie das echte, doch ist es tot. Cornflakes und alle Kornprodukte, die daraus hergestellt werden, bringen den Tod. Das hat sogar die Wissenschaft festgestellt. Vermischt nichts, sonst wird es euch töten.

195 Laßt mich euch etwas zeigen. Vor einigen Tagen habe ich die Blumen in meinem Garten bewässert. Die Hauseigentümerin hatte eine Zwitterpflanze in einem Topf am Hause stehen. Diese müssen wir drei bis vier Mal in der Woche gießen, sonst stirbt sie. Doch die Originalpflanzen im Garten hatten schon sechs Monate keinen Regen empfangen, und waren nicht vertrocknet. Die anderen Pflanzen, obwohl schöner, doch aus zweierlei Art bestehend, mußten immer wieder bewässert werden. Geschieht das nicht, sterben sie. Doch woher nahmen die anderen ihr Wasser? Die gekreuzten Pflanzen müssen auch gegen Blattläuse gesprüht werden. Wenn das nicht geschieht, fressen die Blattläuse die Pflanzen auf, weil sie zu zart und weich sind. An den Originalbäumen findet man die Blattläuse nicht. Selbst wenn sie sich daran machen, lassen sie wieder davon ab. Es ist eben das Original. Seht, was eine Kreuzung alles bewirkt.

196 Dasselbe trifft auf die Gemeinde zu. In den Denominationen versucht man das Wort zu mischen. Man will, daß das Wort bestätigt, was die Denominationen sagen. Wenn ihr das tut, müßt ihr sie zärtlich wie Kinder behandeln und den Sonntagsschülern etwas schenken, damit sie zur Sonntagsschule kommen, doch ein echter, wiedergeborener Christ, geboren durch das Wort und den Geist Gottes, ist rauh. Ihn kann nichts töten. Die Blattläuse dieser Welt haften ihm nicht an. Er ist wie ein Adler, der sich in die Himmelshöhen hinaufschwingt. Das ist wahr.

197 Wir müssen beachten und verstehen, daß Denominationen ihre Satzungen dem ungesäuerten Brot hinzufügen wollten, doch das geht nicht. Die Bibel gibt hier das Schattenbild für das Abendmahl und die Anbetung, daß nichts Gesäuertes mitgenommen werden darf, wenn Gott es annehmen soll.

198 Wenn ihr euch darauf beruft: "Ich bin Methodist", so bringt das den Tod. "Ich bin Pfingstler", - das bringt den Tod.

199 Ich gehöre Christus - so ist es recht. Ihr müßt auf festem Grund stehen können.

200 Churchill erhob einmal seine beiden Finger und sagte: "Wir haben den Sieg." Ganz England stellte sich dahinter und glaubte, was Churchill sagte.

201 Ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht, auch ihr müßt heute morgen euren Stand einnehmen. Es gibt nur eines, wodurch ihr leben und worauf ihr euren Stand einnehmen könnt, das ist Christus, das Wort.

202 Begreift es! Die Denominationen werden in der Bibel nur durch Babylon versinnbildlicht. Babylon wurde von Nimrod gegründet, der ein Schurke war. Er hatte eine Anzahl Frauen, die Königinnen, bzw. Prophetinnen darstellen sollten. Man sagt sogar, daß Biliam aus dieser Nachkommenschaft stammt. Ihr wißt, daß auch sie anbeteten. Viele von euch haben sicherlich Kirchengeschichte gelesen und wissen, was man zu jener Zeit tat. Sie verehrten Frauen als Göttinnen. Es war eine Religion, die einem auf gezwängt wurde. Jedermann, jede Stadt um Babylon herum, wurde gezwungen, zur Anbetung nach Babylon zu kommen, und Nimrod erbaute den Turm. Sie wurden dazu gezwungen, das steht außer Frage. Darauf folgte die Verwirrung.

203 Genau das ist mit der Gemeinde heute. Man sagt: "Wenn du nicht zur Sonntagsschule kommst, wenn du nicht dieses oder jenes tust, dann stehst du außerhalb.

204 Dort in Tucson habe ich die Menschen dazu angehalten, den Gottesdienst zu besuchen. Sie hören mich ja heute morgen. Ich sah, wie sie sich zurückzogen und dachte: "Was ist wohl die Ursache?"

205 Ich suchte einige von ihnen auf, die mir sagten: "Sofern wir zu einer Gemeinde gehen, ersucht man uns, derselben beizutreten. Tut man das nicht, ist man nicht willkommen." Seht, es wird euch aufgezwungen. Das ist Babylon. Doch in Christus seid ihr durch Auserwählung, nicht durch Zwang. Euer Herz zieht euch dahin.

206 Gott sagte nicht, daß Er Seinen Namen nach Babylon legen wird. Hört bitte genau zu! Er kann Seinen Namen nicht in Babylon - die Gemeinden, legen. O, sie legen Seinen Namen dort hin, doch Er tut es nie.

207 Ihr sagt jetzt: "Br. Branham, warte einen Augenblick!" Doch gebt acht! Sie verwenden dort Seinen Namen, doch Er tut es nicht.

208 Er versprach, uns an dem Ort zu begegnen, den Er erwählen wird, um Seinen Namen daselbst wohnen zu lassen und unsere Opfer anzunehmen. "Ihr müßt durch diese Pforte kommen, durch diese Tür, die Ich erwählt habe, um Meinen Namen daselbst zu offenbaren."

209 Man bezeichnet sich als Gemeinde Christi, doch diese Bezeichnung ist verkehrt, weil man ein Wort darin ausgelassen hat, - nämlich "Anti". Die Pharisäer stimmten mit allem, was Er lehrte, nicht überein.

210 Doch wir müssen finden, wo Er Seinen Namen geoffenbart hat, denn daselbst ist die Pforte. Amen! Glorie! Gebt acht! Wohin hat Er Seinen Namen gelegt? - in Seinen Sohn.

211 Nun sagt ihr: "Einen Augenblick, Br. Branham. Das war der Sohn, nicht der Vater."

212 In jedem Fall trägt der Sohn den Namen des Vaters. Seit ich in diese Welt kam, bin ich ein Branham, weil der Name meines Vaters Branham war.

213 Jesus sagte: "Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht an." (Joh. 5, 43) "Ich kam in dem Namen Meines Vaters, ihr aber nehmt mich nicht auf." Deshalb hat der Vater Seinen Namen, welcher Jesus ist, in dem Sohne geoffenbart. Er ist der Weg. Er ist die Tür. Er ist der Ort, den Gott erwählt hat, um Seinen Namen daselbst zu offenbaren. Gott hat Seinen Namen nicht in mich gelegt. Er hat ihn niemals in eine Gemeinde, ob Methodist, Baptist oder Katholik gelegt. Er legte ihn in Christus, den gesalbten Immanuel.

214 Der Name ist in dem Wort, denn Er ist das Wort. Amen! Was ist Er? Das erfüllte Wort ist die Manifestation des Namens Gottes. Es steht geschrieben: "Fleisch und Blut hat dir dies nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist, hat dir offenbart, wer ich bin." "Auf diesem Felsen, auf dem Ort meiner Anbetung, werde Ich die Gemeinde aufbauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Amen! O lebendige Gemeinde Gottes, stehe auf dem festen Fundament, - auf Jesus Christus allein. Dann könnt ihr das Lied singen. Doch wenn ihr nicht auf Christus, dem Worte gegründet seid, habt ihr auf Sand gebaut. "Auf diesem Felsen, - Christus, - Mein Wort."

215 Er baute während der Botschaft Luthers, doch sie formten eine Denomination. Es begann von den Füßen hochzuwachsen. Während der Methodistenzeit wuchsen die Beine. Er hat Seine Gemeinde auf Seinem Worte gegründet. Sie stellt den ganzen Leib dar - ist nicht nur Fuß oder Hüfte. Jetzt kommt alles in Seinem Leibe zum Abschluß. Es ist wie mit einer Pyramide.

216 Ehe die Bibel geschrieben wurde, hat Gott schon im Himmel festgelegt, was geschehen würde. Im Tierkreis findet ihr die Jungfrau und auch den Löwen. Er kam durch die Jungfrau, doch Sein zweites Kommen wird als der Löwe aus dem Stamme Juda sein.

217 Die Pyramide hat die Stufen, die in das Königsgemach hinaufführen. Ehe ihr die siebente Stufe erreichen könnt, ist eine Unterbrechung. Ein Botschafter kommt, um euch zum König zu bringen. Wir denken daran, wie Johannes der Täufer als Botschafter den König aller Könige vorstellte, der als Schlußstein verworfen wurde. Sie wissen nicht, wo dieser Stein des Anstoßes sich befindet, denn sie haben Ihn verworfen. Doch Er ist der Schlußstein des Ganzen. Die Pyramide wurde durch die sieben Gemeindezeitalter zur Vollendung gebracht. Durch Gnade, und alles, was uns geschenkt wurde, wird als letztes Christus offenbar.

Dem Glauben mußten alle Tugenden beigefügt werden (2. Pet. 1, 5-7), bis wir hingelangen zu Christus, dem Schlußstein, der da sagte: "Ich bin die Tür."

218 Ein Sohn kommt immer in dem Namen Seines Vaters. Jesus sagte: "Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen." Welches ist nun der Name des Vaters? Welches ist der Name des Sohnes? Er sagte: "Eine kleine Weile und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber werdet mich sehen." Ja, Er ist in der Form des Heiligen Geistes als derselbe Jesus gekommen. Das ist der Grund, weshalb sie Jesus anbeteten. Deshalb seht, Vater, Sohn und Heiliger Geist ist der Herr Jesus Christus. Das ist alles. Er sprach: "Ich bin in dem Namen Meines Vaters gekommen, doch ihr habt mich nicht aufgenommen." Vergeßt nicht!

219 Er gab uns hier eine Warnung: "Ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen. Denominationen und Glaubenssatzungen, sie alle kommen in ihrem eigenen Namen und ihr nehmt sie auf. Mich aber nehmt ihr nicht auf, - das bestätigte und vor euch bewiesene Wort.

220 So wie es damals mit Ihm war, so ist es auch heute. Ihr Menschen der ganzen Nation, versäumt dieses nicht zu erfassen. Ein anderer wird kommen - eine Gemeinde - und ihr werdet es glauben, denn ihr könnt tun, wie es euch beliebt. Doch Er wird es nicht bestätigen. Niemals hat Er etwas außerhalb der Botschaft, die gegeben wurde, bestätigt. Durch Luther - Rechtfertigung, Wesley - Heiligung, Pfingsterweckung - Wiedererstattung der Geistesgaben. Sobald sie aber eine Denomination daraus machen, sterben sie. Forschet in der Schrift!

221 Er sagte: "Ich werde den Ort erwählen, um Meinen Namen daselbst wohnen zu lassen." Der Name ist Jesus und Jesus ist das Wort. (Joh. 1) Das stimmt. Das ist der Ort der Anbetung - in Christus, dem Wort. "Ich bin in dem Namen Meines Vaters gekommen."

222 Der Prophet sagte: "Sein Name soll Immanuel sein. (Matth. 1, 23) Jesus - Jehovah, der Retter. Die Heilige Schrift bezeugt, daß Er die Tür ist.

223 Durch viele nicht zu widerlegende Beweise ist bestätigt, daß Er die Tür ist, der Name, der Ort, wo Gott selbst dem begegnet, der Ihn anbetet und das ist, wenn jemand in Christus ist.

224 Die Frage lautet: "Wie kommen wir in Ihn hinein?" Das mag jetzt ein wenig weh tun, doch ihr wißt, wie es mit dem Einnehmen von Medizin ist. Wenn es euch nicht weh tut, hilft es euch nicht.

225 Die Lutheraner wollten hineinkommen, indem sie sich der lutherischen Kirche anschlossen. Die Methodisten wollten durch Jauchzen hineinkommen. Die Pfingstler wollten durch das Zungenreden hineinkommen. Doch auch das ist es nicht. Seht ihr? Nein, das sind die Gaben usw., doch in 1. Kor. 12 heißt es: "Durch einen Geist..." Der Geist Gottes ist der Lebensgeber des Wortes, um den Samen für seine Zeit zu bestätigen.

226 Der Heilige Geist mußte zur Zeit der Methodisten den Samen zum Leben hervorbringen, um die Gemeinde durch die Heiligung zu reinigen. Luther predigte das nicht, denn er erkannte es nicht. In der Pfingsterweckung sprach man in Zungen, es war die Wiedererstattung der Geistesgaben. Alle bezeugten von sich: "Das ist es! Das ist es!"

227 Doch durch einen Geist sind wir alle zu einem Leibe getauft. Dieser Leib ist eine Familie - die Familie Gottes. Es ist das Haus Gottes, und das Haus Gottes trägt den Namen Jesu Christi. Der Name des Herrn ist ein festes Schloß, die Gerechten flüchten sich dahin und sind gerettet.

228 Wie wollt ihr aufgrund von Titeln hereinkommen? Wie kann euer Scheck eingelöst werden, wenn da nur Prediger, Doktor, oder Pastor steht? Ihr mögt Prediger oder Pastor sein, doch hier geht es um den Namen. Der Name ist "Herr Jesus Christus".

229 "Ich habe es erwählt, Meinen Namen an die Tür Meiner Anbetungsstätte für Meine Familie, die sich unter dem Blut versammelt, anzubringen." Wie in Ägypten kamen alle um, die draußen blieben. Im Hause war kein gesäuertes Brot. "Kein Durcheinander der Denominationen in Meinem Hause unter Meinen Kindern, die Ich gezeugt habe." Amen! Ehre sei Gott! Mein Same ist in ihnen. Ich habe Mein Wort in sie gelegt und sie sind auf den Tafeln ihrer Herzen geschrieben. Das ist Meine Familie, die Familie des Leibes Jesu Christi. Durch diese Tür allein könnt ihr hereinkommen. Nicht durch eine Methodisten-, Baptisten- oder Pfingsttür, sondern durch die Tür, wo Ich Meinen Namen hineingelegt habe. Der Name Gottes ist nicht Methodist, Baptist oder Pfingstler, noch ist der Name Gottes Katholik. Haltet euch fern von solchen Türen. Seht ihr es?

230 "An der Stätte, die Ich erwählt habe, um Meinen Namen dort wohnen zu lassen."

Nun, es gibt keine Bibelstelle, die von einem anderen Ort spricht, an dem Gott Seinen Namen anbringen würde, außer Jesus Christus, denn Er ist der Sohn Gottes, der den Namen Gottes trägt. Gottes Name geoffenbart im Fleische. "Es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, durch den wir errettet werden." Ich gebe nichts darum, ob ihr Methodisten, Baptisten, Presbyterianer, oder was immer ihr sein mögt: "Nur vor dem Namen Jesu Christi werden sich alle Knie beugen und jede Zunge bekennen, daß Er der Herr ist." Da ist es, wie ihr hineinkommen müßt.

231 Selbst wenn ihr in rechter Weise getauft seid, aber das Wort leugnet, seid ihr unehelich - eure Geburt war nicht korrekt. Ihr gibt vor, Ihm zu glauben, doch leugnet ihr Ihn.

232 Wie könnte ich meine Familie verleugnen? Wie könnte ich leugnen, daß Charles Branham mein Vater war? Der Bluttest an der Tür beweist es. Das stimmt.

233 Meine Handlungen und die Bestätigung des Wortes Gottes in meinem Leben bezeugen, ob ich ein Kind Gottes bin oder nicht. Seht ihr, das ist die einzige Stätte Gottes. Der Ort, an dem Gott euer Opfer annehmen wird, (selbst wenn ihr aufrichtig seid), ist nur in Christus.

234 Denkt daran! Ihr mögt sagen: "Ich glaube, daß auch ich hineingekommen bin." Die Bibel sagt: "Wer da glaubt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, ist gerettet."

235 Abermals steht geschrieben: "Niemand kann Jesus den Christus nennen, außer dem Heiligen Geist." Seht ihr, ihr mögt sagen, daß Er es ist. Doch ist Er es nicht, bis der Heilige Geist selbst dem Worte das Leben gibt, es bezeugt, indem Er es bestätigt, daß du ein Sohn Gottes bist. So steht es geschrieben:

236 "An der Stätte, die Ich erwählt habe, um Meinen Namen wohnen zu lassen." Ihr sollt an keiner anderen Wohnstätte anbeten, als an der Stätte, in der Ich Meinen Namen angebracht habe. Dort will Ich euch annehmen. Dann gehört ihr zu Meiner Familie."

237 Nun, die Familie Gottes folgt den Anweisungen des Vaters der Familie. "Er ist der Fürst des Friedens, der Allmächtige Gott, Ewigvater; und die Herrschaft ruht auf Seinen Schultern und wird kein Ende haben." Er ist Herrscher, König, Emmanuel, der Erste und der Letzte, Friedensfürst, der Heldengott, Ewigvater. All Seine Kinder gehorchen Seinem Worte, denn sie sind ein Teil von Ihm.

238 Zu Hause leben wir so wie Branhams. Auch ihr lebt in eurer Weise in eurem Heim. Die Jonses leben wie die Jonses.

239 Doch im Hause Gottes leben wir von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Alles andere ist Betrug. Darauf hören wir nicht. In jedem Gemeindezeitalter sollte ungesäuertes Brot gegessen werden, so wie Er es uns dargereicht hat. Doch versucht nicht, aus dem einen in das andere hinüberzubringen, denn das Wachstum ist vorwärts geschritten. Alles, was vom Opfer übriggeblieben war, mußte verbrannt werden. Das Gemeindezeitalter kam zum Abschluß. Wir sind jetzt in einem anderen.

240 Es ist der Ort, den Ich erwählt habe, um Meinen Namen daselbst anzubringen. O, daß wir 1. Kor. 12 begriffen hätten.

241 Gebt jetzt acht, was in Eph. 4, 30 steht: "Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt worden seid", - nicht bis zur nächsten Erweckung: "...betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt seid."

242 Wir möchten uns der Schriftlektion noch einmal zuwenden...

242-246 [nur teilweise oder nicht übersetzt]

246 "...Geist Gottes, mit dem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt seid."

247 Gebt acht! Auch wenn ihr ein wenig getroffen werdet, seid mir nicht böse.

248 Als Israel auf das Blut an der Tür und auf den Namen und das Leben sah und unter dem Blute hineinging, kamen sie nicht wieder heraus, bis zum Auszug aus Ägypten.

"Betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes!"

Ihr seid hineingegangen. Geht nicht wieder heraus, bis zu dem Tage eurer Erlösung.

249 Die Bibel hat immer recht. Er hat Sein Wort gegeben, damit ihr es auf die rechte Stelle setzen könnt, wo es hingehört, um den ganzen Plan der Erlösung zu erfassen.

"Betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, womit ihr versiegelt seid bis zum Tage eurer Erlösung."

150 Ihr seid hineinversiegelt. Ihr seid unter dem Blute. Bleibet darunter! Was seid ihr geworden? Gottes Söhne und Töchter in der Familie Gottes, versiegelt durch den Heiligen Geist. Der Teufel kann euch nichts antun, auch wenn er es wollte, denn ihr seid tot. Euer alte Mensch ist gestorben.

Ihr seid begraben mit Christus und auferweckt. Euer Leben ist nun mit Christus in Gott verborgen. Ihr seid versiegelt mit dem Heiligen Geist. Wie könnte er euer habhaft werden? Wie könntet ihr je wieder herauskommen? Ihr seid drinnen. Glorie. Ich hoffe, darüber genug gesagt zu haben, so daß ihr wißt, wovon ich spreche.

251 Ihr seid eine neue Schöpfung, nicht für eine Denomination, sondern für das Wort. Ihr seid eine Schöpfung des Wortes.

Schon vor Grundlegung der Welt seid ihr als Söhne und Töchter vorherbestimmt worden.

252 Der Grundstein wurde vor Grundlegung der Welt gelegt. Stein auf Stein ist auferbaut worden. In jedem Zeitalter ist das Wort, das hervorkam, bestätigt worden, sowie Jesus es in Seinem Zeitalter bestätigte. Er ist der Schlußstein von allem. In Ihm lag jedes Zeitalter. Jesus war in Moses, in David, in den Propheten. Stimmt das? Seht, Joseph wurde für 20 Silberlinge verkauft, in die Grube geworfen, als tot erklärt und herausgenommen, bis er zur Rechten Pharaohs war. Seht, wie das auf Jesus zutraf?

253 Als Er kam, war Er die Fülle alles dessen, wovon die Propheten gesprochen hatten. Halleluja.

Die Gottheit wohnte leibhaftig in Ihm. Er ist gekommen, eine Braut zu erlösen - ein Meisterstück. Ein Meisterstück, das dem Satan widersteht.

254 Wenn er sagt: "Die Tage der Wunder sind vorbei. Das alles, wovon hier gesprochen wird, gibt es nicht mehr!".

255 So sagen wir: "Satan, weiche hinter mich!" Seht, das Meisterstück wird beschützt.

256 Bald wird der Schlußstein wiederkommen, das Haupt, um die Braut zu sich zu nehmen. So wie das Weib aus dem Manne genommen wurde, so sind wir ein Teil von Ihm, doch wiederum wird der Mann durch die Frau geboren, (1. Kor. 11, 12.) So ist es mit dem Worte Gottes in der Gemeinde. Dadurch ist die Gemeinde die Braut. Nicht eine Denomination. Das ist alles vom Teufel, jede von ihnen. Das trifft nicht auf die Menschen zu, die sich darin befinden. Es sind arme, betrogene Menschen. Jesus sagte schon damals: "Wenn ein Blinder den anderen Blinden führt, fallen beide in die Grube." Sie ließen sich auch durch Ihn nicht herausrufen.

257 Sie sagten zu Ihm: "Du bist unehelich geboren und willst uns lehren? Wer hat Dir gesagt, hierherzukommen? Welche Schule, welch ein Seminar erkennt Dich an? Wir haben Moses usw."

258 Er antwortete: "Wenn ihr Moses erkannt hättet, so würdet ihr mich erkennen."

259 "Denn Moses hat in seinen Büchern Zeugnis von mir abgelegt. 'Der Herr, euer Gott, der Geber des Wortes, wird euch einen Propheten wie mich erwecken, auf den sollt ihr hören. Und jeder, der nicht auf ihn hört, soll aus dem Volke ausgerottet werden.'" So steht es geschrieben. Was ist Er? Das Wort. Worum geht es? Laßt keinen Sauerteig übrig, und tut keinen Sauerteig dazu. Fügt dem Worte keine Glaubenssatzung irgendeiner Denomination hinzu. Dann ist alles verdorben. Euer Opfer wäre vergeblich.

260 [nicht übersetzt]

261 Gebt acht! Ihr seid Söhne Gottes im Hause Gottes. Ihr seid ein Teil des göttlichen Haushaltes. In Röm. 8, 1 steht: "So gibt es also jetzt keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind." Sie sind der Welt gestorben und leben in Ihm. Sie leben in dieser gegenwärtigen Zeit, um das Wort durch sie zu verwirklichen, das Gott vorherbestimmt hat. Die Namen der Braut stehen in dem Buch. Wenn der Same, der sich im Herzen befindet, bewässert wird, so geht er in der Braut Christi auf. Es ist so vollkommen, wie es sein kann. So ist es in jedem Zeitalter gewesen.

262 Die Lutheraner waren unter der Rechtfertigung. Es begann von den Füßen an hochzuwachsen. Wesley war unter der Heiligung. In der Pfingsterweckung ging es bis zu den Armen, - den Werken und Taten, hinauf. Doch jetzt kommen wir zu dem Haupt, dem Schlußstein. Er wird den Schlußstein an Ort und Stelle bringen, unter dem Jubelruf, 'Gnade! Gnade!' 'Heil! Heil!' sei Ihm. (Sach. 4, 7)

263 Dem Schlußstein wird zugerufen 'Gnade! Gnade!' Wir sind vom Tode aus den Glaubenssatzungen in das lebendige Wort des lebendigen Gottes gebracht worden. Es geht um Gottes einzig vorbereiteten Plan für dieses Zeitalter. Seine Söhne werden in dem Wortzeitalter durch den Geist lebendig gemacht. Wie ein Funke, der etwas anzündet, sind sie zum Leben gebracht und in himmlische Örter versetzt. Sie sind lebendig und haben Anteil an jeder Verheißung des Wortes. Menschen, die den gesamten Leib Christi darstellen, sind als ein Teil des Wortes Gottes zusammengebracht. Denn unter euch befindet sich kein Sauerteig. Kein Sauerteig unter euch, nur das Wort, versetzt in himmlische Örter, durch die Tür eingegangen, wo Sein Name wohnt - Jesus Christus.

264 Die ganze Fülle der Gottheit ist ohne Sauerteig leibhaftig unter euch. Zur Zeit Luthers, Wesleys und der Pfingsterweckung konnte dies nicht geschehen, sondern in den Tagen, wenn der Menschensohn sich offenbart. Die Gemeinde wurde als Ganzes zurückgebracht, woselbst Gott sich in Seiner ganzen Fülle unter Seinem Volk offenbart und dieselben sichtbaren Zeichen geschehen läßt, wie Er es getan hat, als Er sich auf Erden als der Gottprophet offenbarte. O, Ehre sei Ihm! Verheißen in Maleachi und den anderen Bibelstellen. Wo betet ihr an? Seid ihr im Hause Gottes?

265 [nicht übersetzt]

266 Nun wollen wir einige von denen betrachten, die in Seinem Hause lebendig gemacht wurden.

267 Seht, Henoch hatte das lebendige Wort Gottes zu seiner Zeit. Er war ein Prophet.

268 Ein Prophet reflektiert Gott. Wieviele wissen das? Ein Reflektor strahlt nicht sich selbst wider, ist also nicht selber die Widerstrahlung. Etwas muß den Reflektor treffen, damit er es widerstrahlen kann. Deshalb ist ein Prophet ein auserwähltes Gefäß Gottes und steht in direkter Verbindung mit Gott, um allein das widerzustrahlen, was ihm von Gott zuteil wird - das Wort, um das Ebenbild Jesu Christi auszustrahlen. Durch nichts anderes kann es geschehen. Ihr seid Widerstrahler. Das ist der Grund, warum der Prophet das Buch essen mußte. Deshalb mußte er die Schriftrolle essen. Er mußte das Wort für jenes Zeitalter widerstrahlen. Habt ihr es begriffen?

269 Seht, Henoch, als Typ, strahlte Gott vollkommen wider. Als Gott mit ihm zum Abschluß gekommen war, verwandelte Er ihn und nahm ihn hinauf. Das Mechanische in ihm war in Ordnung, das Dynamische kam durch den Geist über ihn und er wurde hinaufgenommen.

270 Dasselbe war in den Tagen Elias. Sogar in den Gebeinen Elisas war noch die Widerstrahlung. Gott wird widergestrahlt in dem Leibe, in welchem Gottes Wort geoffenbart ist. Als sie einen Toten in seine Gruft legten, funkte es und er kam zum Leben zurück. Als Braut Christi sind wir Fleisch von Seinem Fleisch und Gebein von Seinem Gebein. Glaubt ihr das? Er starb für uns, und wir sind uns selbst mit Ihm gestorben und in Seinem Namen begraben. Wir gehören nicht mehr zur Welt, sondern sind in Ihm, denn in dem Namen Jesu Christi ist alles zusammengefaßt. Im Himmel und auf Er den sind die Seinen nach Seinem Namen genannt. Dort, wo das Blut ist, da ist das Haus Gottes. Daselbst ist die Pforte und die Tür. Das ist der Ort, wo Er Seinen Namen angebracht hat. "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Es ist das Wort, wodurch das Zeitalter, in dem ihr lebt, den Funken empfängt. So war es mit Ihm. So war es mit Mose, mit Jakob und mit allen anderen. Das Wort Gottes zündet den Funken, und Gott selbst wurde reflektiert, bis es zu dem vollkommenen Ebenbild Gottes, - Jesus Christus, Gottes Meisterstück, hingelangte.

Er wurde dahingegeben, damit wir als Seine Braut von Ihm herausgenommen werden, um Ihn widerzustrahlen.

271 Moses war in Ihm, Josua war in Ihm und wenn ihr in Ihm seid, so ward ihr es schon vor Grundlegung der Welt als die Familie Gottes. Ihr habt mit Ihm gelitten, ihr seid mit Ihm gestorben, ihr wurdet mit Ihm gekreuzigt, ihr seid mit Ihm auferstanden, und ihr seid jetzt in Ihm, versetzt in himmlische Orte und strahlt die Botschaft dieses Zeitalters in dieser Welt aus. Er ist das Licht der Welt. "Ihr seid das Licht der Welt." Nichts darf mehr durch den Scheffel einer Denomination verborgen werden. Wie werden sie es sehen, wenn sie durch ihre Traditionen das Licht unwirksam machen, indem sie das Licht von ihren Gemeinden fern halten und selber nicht hinein gehn, noch die hinein lassen, die hinein gehen möchten? Amen!

272 Ich muß zum Schluß kommen, obwohl noch so viel zu sagen wäre.

273 Wollt ihr wirklich sehen, wer die Tür ist? Wo. hat Gott Seinen Namen angebracht? - in Jesus. Wie kommt ihr in Ihn und Seinen Namen hinein? - indem ihr im Wasser getauft werdet? Nein! Durch einen Geist sind wir alle zu einem Leibe getauft. "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe." Die Taufe des Heiligen Geistes.

274 Durch die Wassertaufe seid ihr mit gleichgesinnten Menschen in Gemeinschaft. Es wird anerkannt, daß ihr Christus aufgenommen habt. Das ist wahr. Doch es geht hier um die Taufe des Geistes. Auch wenn ich euch im Namen Jesu Christi taufe, so ist das noch nicht alles.

275 Doch wenn das echte Wort in euch hineingekommen ist, - Jesus das Wort, - und wenn der Heilige Geist euch wirklich erfüllt hat, dann ist die Botschaft euch kein Geheimnis mehr. Ihr habt es erkannt. Es ist alles vor euch erleuchtet! Halleluja, Preis sei Gott. Amen!

"Ich liebe Ihn, Ich liebe Ihn,
denn Er hat mich zuerst geliebt,
und erkaufte meine Erlösung
auf Golgatha."

276 [nicht übersetzt]

277 Wie könnt ihr dem widerstehen? Gott ist Liebe. Wer Liebe übt, ist aus Gott. Heilige, göttliche Liebe. Nicht schmutzige Liebe, sondern reine, heilige, göttliche Liebe, - die Liebe Gottes zu Seinem Wort. "Die Worte Deines Gesetzes habe ich in meinem Herzen bewahrt, daß ich nicht wider Dich sündige." O, David rief das aus. Ist Er nicht wunderbar? Liebt ihr Ihn nicht?

278 Es gibt einen Weg, einen reinen, heiligen Weg, - der einzige Ort, da Gott euch begegnet. Nicht weil ihr sagt: "O Gott, ich bin ein guter Methodist, Baptist oder Pfingstler." Nein, sondern weil ihr in Jesus Christus, dem Worte seid, dem Teil des Wortes, das in dieser Zeit geoffenbart und kundgetan ist, die Botschaft dieses Tages; nicht Luther, Wesley oder Pfingsterweckung, sondern euer Jesus, die Widerstrahlung ist in dieses hineingekommen. Ihr könnt nicht zurückgehen, das würde bedeuten, eurem heiligen Brot alten Sauerteig hinzuzufügen. Der Mensch soll von jenem Worte, das zu der bestimmten Zeit aus dem Munde Gottes hervorgeht, leben.

279 O komm, Herr Jesus, Du großer Schlußstein. Gedenke all derer, die im Staube liegen, die zur Zeit Luthers oder Wesleys als Märtyrer starben.

280 Dann kam die Pfingsterweckung, usw. und vieles Seltsame kommt jetzt hervor.

281 Ihr Gemeinde Gottes habt organisiert und tut das gleiche, aus dem Gott euch herausgebracht hatte. Ihr habt euch nach der Schwemme wieder im Kot gewälzt.

282 Ihr Einheitsleute habt euch ebenfalls zusammengeschlossen. Die Farbigen für sich, so habt ihr euch sogar durch die Rassentrennung voneinander abgesondert. Die ihr das tatet, habt euch dann 'Vereinigte Pfingstgemeinde' genannt. Nachdem ihr zur Organisation wurdet, habt ihr mit den 'Gemeinden Gottes' gestritten. "Wie ein Hund zum Gespei zurückkehrt." Wenn der Hund erbrechen mußte, um deswillen, was er zuerst gefressen hatte, wird er es nicht wieder tun, wenn er dasselbe noch einmal frißt? Wendet euch von der Speise der Denominationen ab zum Worte hin und lebt mit Christus. Andernfalls schämt euch.

283 Ihr sagt: "Bruder Branham, meinst du das?"

284 In jenem Zeitalter: "Luthers, Wesleys und dem der Pfingstler, hat man in ihren Denominationen alten Sauerteig hinzugefügt, und so starben sie. Doch das wahre Wort bewegt sich vorwärts, wie Jesus es gesagt hat. "An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich im Vater und der Vater in Mir und Ich in euch bin, und ihr in Mir." Alles ist das Wort.

285 Gemeinde, dieses ist Belehrung. Wenn ihr euch jetzt aus der Ähre herausbewegt, werdet ihr zum Weizenkorn, doch bleibt in der Gegenwart der Sonne. Fügt dem nichts hinzu, was ich sagte; nehmt nichts von dem weg, was ich sagte, denn ich rede die Wahrheit, soweit mir bekannt ist, wie der Vater sie mir gegeben hat. Fügt nichts hinzu! Sagt nur, was ich gesagt habe!

286 Es geht darum, den Menschen zu sagen, daß sie kommen und den Herrn Jesus Christus suchen sollen. Dann bleibt in Seiner Gegenwart vor Ihm, in voller Liebe zu Ihm. O, Herr Jesus, Du Sohn Gottes, ich hebe Dich. Erweiche mein Herz, Herr. Nimm allen Schmutz und die Liebe zur Welt hinweg. Laß mich in dieser gegenwärtigen Welt heilig vor Dir leben.

287 Wir wollen unsere Häupter zum Gebet beugen. Seid wirklich andächtig.

288 Teurer Gott, wir danken Dir für die geistliche Speise, die wir empfangen haben. Wir danken Dir, Herr, für die Vitamine Deines Wortes, die das Wachstum der Söhne Gottes bewirken. Bei jemand anders sind sie nicht wirksam, nur in Deinen Söhnen und Töchtern. O Gott, wir danken Dir dafür. Wir beten, o Gott, daß wir dadurch inneren Gewinn haben, daß wir Dir nicht nur danken, obwohl wir Dir sehr dankbar dafür sind, doch mögen wir die Stärkung dazu gebrauchen, daß wir andere Menschen dazu veranlassen könnten, Dir, unserem Gott, zu glauben. Gedenke all der Unsteten und Sünder, der Frauen und Männer, der Jungen und Mädchen in diesem Zeitalter.

289 Herr, wir sehen, daß viele Menschen in diesem nervösen Zeitalter angefochten sind, daß manche sogar den Verstand verlieren. Doch wird in jedem Fall erfüllt, was immer die Schrift gesagt und verheißen hat. Was aber wird erst geschehen, wenn die furchtbaren Plagen durch die Heuschrecken kommen werden? Sie werden Frauenhaare haben, um die Frauen zu plagen, die ihr Haar abgeschnitten haben. Welch schrecklicher Anblick wird es für sie sein, die verschiedenen Plagen zu sehen und mitzuerleben. Sie werden ausrufen: "Ihr Berge fallet über uns und ihr Hügel bedeckt uns!" Frauen, die lieber Hunde und Katzen bemuttern, aber selbst keine Kinder zu Deiner Ehre großziehen wollten. Und diejenigen, denen Du Kinder gegeben hast, kümmern sich nicht um sie, lassen sie auf den Straßen herumlaufen und tun, was sie wollen. Kein Wunder, o Herr, daß Du damals auf Deinem Kreuzesweg gesagt hast: "Dann wird man anfangen, den Bergen zuzurufen, 'Fallet auf uns!', und den Hügeln, 'Bedecket uns!'" (Luk. 23, 30)

290 Wir sehen, wie alles andere in dieser Zeit hervorkommt. Wir sehen die Schrift bewiesen und bestätigt. Herr, so wie wir das alles mit unseren eigenen Augen sehen, werden wir eines Tages die Entrückung erleben und das Wort bestätigt sehen. Wenn aber der Menschensohn in Seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit Ihm, dann wird Er sich auf den Thron Seiner Herrlichkeit setzen." Wir werden hinaufgenommen und Ihm in der Luft begegnen. Jetzt hören wir davon, dann werden wir es mit unseren Augen sehen.

291 Herr, möchten wir in Dir erfunden werden, - dem einzig vorbereiteten Ort. Er ist das Opfer. Alles, wovon wir gehört haben, bringen wir Dir, unserem Herrn Jesus Christus, in das Haus Gottes, denn es wurde uns geschenkt durch die Taufe des Heiligen Geistes, - durch den Namen Jesu Christi.

Unser Opfer ist angenommen worden. Wir sind in der Familie Gottes. Als wir noch in der Welt umherirrten, waren wir schon zu Söhnen und Töchtern Gottes vor Grundlegung der Welt bestimmt. Dafür danken wir Dir, Vater. Wie könnte jemand solch ein Angebot ablehnen, wenn er die Wahrheit erkannt hat, daß Gott ihn schon aus der Welt erwählt hat? Da waren Millionen verloren an dem Tage, als ich gerettet wurde.

292 O, Du geschlachtetes Lamm, wie könnte ich Dir jemals dafür danken? Wie kann mein Herz je in genügend Ehrfurcht vor Dir sein? Hilf mir, teurer Gott, Dir treu zu leben.

Hilf meinem Volke, Dir treu zu leben. Ich bete für sie, Herr; für jeden einzelnen von Ihnen. O Gott, Du wirst es schaffen. Ich wüßte nicht wie ich Dich noch inbrünstiger darum bitten könnte, Herr. Vielleicht bete ich nicht einmal in rechter Weise. Vergib Du mir meine Unwissenheit, und sieh mein Herz an. Ich bete, daß nicht einer von ihnen verloren geht, - nicht einer von ihnen. Ich stelle auf jeden einzelnen den Anspruch für Dich. In dem Namen Jesu Christi. Amen.

293 Wenn ihr Ihn liebt, liebet euch untereinander! Reicht euch die Hände.