Da kam Jesus und rief
(Then Jesus Came And Called)

"Elliott Auditorium" in Tulare - California, USA
Donnerstag, 13.02.1964
1 Stunde und 9 Minuten


001 Johannes Evangelium das elfte Kapitel, mit dem achtzehnten Vers beginnend, möchte ich gerne lesen.

Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien weit; Maria gekommen, auf daß sie dieselben über ihren Bruder trösteten.

Und viele von den Juden waren zu Martha und Martha nun, als sie hörte, daß JESUS komme, ging IHM entgegen. Maria aber saß im Hause.

Da sprach Martha zu JESUS: HERR, wenn DU hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; Aber auch jetzt weiß ich, daß, was irgend DU von Gott bitten magst, Gott DIR geben wird.

JESUS spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

Martha spricht zu IHM: Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage.

JESUS sprach zu ihr: ICH bin die Auferstehung und das Leben; wer an MICH glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; Und jeder, der da lebt und an MICH glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?

Sie spricht zu IHM: Ja, HERR, ich glaube, daß DU der CHRISTUS bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. (Beachtet das!)

Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sagte:Der Lehrer ist da und ruft dich.

002 Laßt uns beten. Himmlischer Vater, bestätige diese Worte heute abend für unsere Herzen, während wir DICH jetzt erwarten. Dein Wort, Dein Diener und der Text, ist alles DIR anbefohlen in dem Namen von JESUS CHRISTUS. Amen. Ihr dürft euch setzen.

003 Meine Absicht warum ich hier bin ist, um zu versuchen den Menschen Gottes zu helfen. Nicht so sehr darin zu beten und den Kranken die Hände aufzulegen, sondern daß sie JESUS CHRISTUS in unserer Mitte erkennen, den Sohn Gottes. Wir sprechen heute abend über dieses Thema: "Da kam JESUS und rief"

004 Nun, diese Zeit von der wir jetzt sprechen, war eine sehr traurige Zeit. Wenn ihr jemals die Geschichte in dem Leben unseres HERRN gelesen habt, sehen wir, daß ER ein großer Freund von diesem Jungen Lazerus gewesen war. Nach dem Heimgang von Joseph, oder als er gegangen war, kam er um mit Martha, Maria und Lazerus zu leben und sie waren große Freunde. ER war wie ein Pastor für sie, ein echter Freund. Und er machte IHM kleine Kleidungsstücke, ein Jacke zum Tragen, glaube ich, daß sie es sagen und es war ganz und gar ohne einen Saum gewoben. Sie hatten Dinge für IHN getan, weil sie an IHN glaubten. Es war weil sie geglaubt hatten und das gesehen hatten. Sie hatten die Gemeinde verlassen und so weiter, um IHM zu folgen. Sich davon zu entfernen war eine gewaltige Sache an jenem Tag, welches sogar mit der Todesstrafe bestraft werden konnte.

005 Aber JESUS, dieser Bursche der umherging, so wie sie sagten und ihre Gemeinden zerriß und schlechte Dinge über ihre Priester sagte und so weiter. Sie dachten ER hätte ihnen großen Schaden zugefügt. Und nur sich zu IHM zu bekennen hätte bedeutet aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden. Und wenn man dann von der Gemeinde ausgeschlossen war, dachten sie, daß man dann keine Chance zur Errettung mehr hat. Wenn man nicht zu einer ihrer Sekten gehörte wie zum Beispiel die der Pharisäer, Sadduzäer oder so etwas, dann gab es keine Erlösung, wenn man außerhalb davon war. Und wenn sie das Recht hatten, die Schlüssel dazu, konnten sie dich ausstoßen wenn sie es wollten. Das waren ihre eigenen Worte. Kein Wunder daß JESUS sagte: "Durch eure Tradition habt ihr das Wort Gottes wirkungslos gemacht." Versteht ihr?

006 Und jetzt wiederholt es sich, weil wir alle wissen, daß die Geschichte sich selbst so oft wiederholt. Und es ist traurig das zu sagen, aber es war prophezeit, daß es sich wiederholt und es ist wiederum geschehen. Wir sehen, daß man nicht gut von JESUS dachte.

007 Viele Male möchten die Menschen den Mann verurteilen, der nicht mit ihnen übereinstimmt. Wir sollten das nicht tun. Es mag sein, daß wir nicht miteinander übereinstimmen, wir können aber trotzdem freundlich bleiben. Wenn ich mit einem Mann nicht übereinstimmen kann und ihn trotzdem liebe und für ihn bete und mit ihm nicht übereinstimme auf der Grundlage der Schrift und zur besseren Erleuchtung, dann sage ich nichts über ihn. Wenn ich nicht mit ihm übereinstimme möchte ich immer freundlich sein, weil ich ihn liebe und ganz sicher will ich nicht, daß er verlorengeht. Und er sollte dieselbe Sache mir gegenüber tun, wir wollen nicht verlorengehen. Wir müssen unsere Gedanken auf das gründen was das Wort sagt. Laß das Wort die Wahrheit sein. Nicht unser Bekenntnis oder was unsere Gedanken sind, sondern was ER sagt. Keine eigene Auslegung sondern nur was das Wort sagt.

008 Neulich abend machte ich etwas und es schien fast gotteslästerlich. Ich glaube es war bei einem Predigerfrühstück am nächsten Morgen. Ich stellte JESUS vor Gericht. Ich sagte: "Gerade so wie sie es damals taten, so tun sie es heute." Vielleicht würde es gut sein, wenn ich es für einen Moment wiederhole, wenn wir Zeit dazu haben. Nun, sagte ich, heutzutage finden wir heraus, daß...

009 In der Reformation von Luther, in der Zeit damals sagte er, daß der Gerechte durch Glauben lebt. "Der Mann, welcher glaubt, der hat es bekommen." Aber wir fanden heraus, daß viele sagten, daß sie es glauben und es doch nicht hatten.

010 In den Tagen von John Wesley, als sie den zweiten Segen erhielten, nannten sie es die Heiligung. Die vollständige Heiligung und sie wurden glücklich und jauchzten. "Jeder der jauchzte hatte es." Aber sie fanden heraus, daß sie es nicht hatten. Eine Menge von ihnen jauchzte und hatten es nicht.

011 In den Tagen von Pfingsten sagten sie: "Jetzt ist die Wiedererstattung der Gaben gekommen, die Geistestaufe. Der, der in Zungen spricht, der hat es." Wir finden heraus, daß viele in Zungen sprachen und es nicht hatten.

012 So sagten sie: "Gut, die Frucht des Geistes, das ist es was es war." Oh, nein, nicht die Frucht des Geistes. Die Christliche Wissenschaft hat das. Liebe ist die Frucht des Geistes. Sie haben mehr Liebe wie jeder andere und verleugnen die Göttlichkeit von JESUS CHRISTUS. Sie nennen IHN einen Propheten, nur einen gewöhnlichen Menschen. Versteht ihr? So ist es das auch nicht.

013 Laßt mich das einen Augenblick in Frage stellen. Laßt uns JESUS vor Gericht stellen. Und möge Gott mir für diese Bemerkung vergeben, von der Plattform herab, aber ich werde für eine Minute gegen IHN sein, nur um euch das Licht zu geben. Versteht ihr das?

014 Nun, ich habe heute abend zwei Menschen hier. Ich spreche zu euch, als wäre ich zurück in den Tagen, wo JESUS von Nazareth auf der Erde war. Ich käme zu euch und würde mit euch gegen diesen Burschen, JESUS von Nazareth, argumentieren. Nun, wir wissen alle, daß Gott Liebe ist. Die Bibel sagt uns das. In Ordnung und die Liebe, der Geist ist langmütig, sanftmütig, geduldig und so weiter. Jetzt würde ich sagen, daß ich euch etwas fragen will. Wir nehmen jetzt das, was wir als einen Christen bezeichnen.

015 Schaut auf euren alten Priester da. Sein Urgroß-Groß-Groß-Großvater war schon ein Priester. Er mußte in der Linie der Leviten geboren sein, um ein Priester sein zu können. Wir sehen jetzt, daß er nicht das Leben eines jungen Mannes hatte wie ihr alle es hattet. Was tat er? Er opfert sich selbst und ist da oben um das Wort zu studieren, das Wort Gottes. Er nimmt es Tag und Nacht und wieder Tag und Nacht durch und muß jeden Buchstaben davon kennen, jedes Wort aus der Schriftrolle. Er muß es aus seinem Herzen heraus kennen. Da ist einfach etwas davon was er wissen muß.

016 Dann ist da noch etwas wenn dein Vater und deine Mutter verheiratet waren, ist die Frage, wer sie als Ehemann und Ehefrau verheiratet hat? Es war dein gottseliger alter Priester. Wer war es der zu deinem Vater kam, als er in Not war und sich etwas Geld geliehen hatte für seinen Bauernhof, welchen die Pfänder beschlagnahmen wollten. Wer stand ihm bei? Dein freundlicher, alter Priester. Wer stand deiner Mutter bei im Zimmer, als sie dich geboren hat? Der alte, freundliche Priester. Wer kommt zu dir, wenn du krank und in Not bist? Dein alter, freundlicher Priester. Wer war es, der dich gesegnet, dich Gott übergeben, und dich am achten Tag beschnitten hat? Dein freundlicher, alter Priester. Als sich dein Vater und deine Mutter scheiden lassen wollten, wer hat sie wieder zusammengebracht und sie zusammengehalten? Dein freundlicher, alter Priester. Wenn es in der Nachbarschaft Probleme gibt, wer kümmert sich dann darum? Dein freundlicher, alter Priester. Ganz gewiß.

017 Nun, dieser freundliche, alte Priester weiß, daß die Bibel sagt, daß Gott ein Lamm für das Opfer fordert. Viele von euch Männern sind Geschäftsleute, deswegen haltet ihr keine Schafe, aber doch verlangt Gott ein Schaf. Sie bauten dort oben einige Ställe und verkauften ihre Schafe, so daß die Geschäftsleute hingehen und es kaufen konnten um ein Opfer für ihre Seele, welches Gott forderte, zu opfern.

018 Was tat dieser junge Bursche mit Namen JESUS? Wo ist ER hergekommen? ER behauptet jungfräulich geboren worden zu sein. Wer hat schon einmal so eine verrückte Sache gehört? Wir wissen, daß Seine Mutter IHN schon vorher hatte, bevor Joseph und Maria verheiratet waren, da wurde er geboren. Jetzt sehen wir, daß ER von Anfang an einen schlechten Namen hatte.

019 Welche Mitgliedskarte hat ER? Wenn ER ein gottesfürchtiger Mann wäre, welch einer Gruppe hat ER sich denn angeschlossen? Als euer Priester studiert und studiert und studiert hat, um das Wort zu kennen, kommt ER einfach hier vorbei und reißt das nieder was aufgebaut worden ist. Würdet ihr das Gott nennen? Sicher nicht.

020 Nun, als euer Priester neulich dort oben einen Platz geschaffen hat, wo ihr das Opfer kaufen konntet, was hat dieser junge Bursche da gemacht? ER hat ein paar Riemen zusammen gebunden und schlug, schaute die Menschen voller Zorn an, hat die Tische umgeworfen und hat sie dort hinaus geschlagen. Und ihr wollt das die Frucht des Geistes nennen, sie mit Zorn anzuschauen? Und seht, ER raubt diesen Männern ihre Gelegenheit Jehova anzubeten! Der Geschäftsmann will IHN anbeten; Er hält keine Lämmer und er ging dort hin, um es zu kaufen. Und ER schmiß es um und trat sie und hat sie hinausgejagt.

021 Wer hat denn dort die Frucht des Geistes? Versteht ihr das? Da habt ihr es. Seht, nicht die Frucht des Geistes, nicht das Sprechen in Zungen, nicht das Jauchzen.

022 Ihr sagt: "Was ist dann der Beweis, Bruder Branham? Was ist der Beweis?" Die Bestätigung des Wortes der Stunde.

023 Sie hatten die Bibel. ER war genau das, was Jehova sagte, das geschehen würde. Es benötigte keine Auslegung. Es war dort ausgelegt. Hier waren eure Priester, da waren alle zusammen die sie hatten und alles war so routiniert, aber trotzdem verpaßten sie es das Wort zu erkennen. ER machte das Wort für jenes Zeitalter lebendig. Das ist der Beweis von dem Zeitalter.

024 Luther hatte den Beweis von seinem Zeitalter, Wesley von seinem Zeitalter und Pfingsten von seinem Zeitalter, aber wir sind in einem anderen Zeitalter. Jene Dinge sind gut, so wie das Baby einen Finger hat, ein Auge und eine Nase, aber nach einer Weile muß es ein menschliches Wesen werden. Es muß ein reifes Kind werden und dann geboren werden und eine Seele einen Leib und einen Geist haben, damit es sich umher bewegen kann.

025 Nun, wir finden heraus, daß JESUS all dieses in wenigen Dingen gezeigt hatte. Nur die, welche ER zum ewigen Leben bestimmt hatte, erkannten IHN. Keine großen Mengen; Seine Menschenmenge konnte niemals so wie die von Kaiphas sein. Warum? Kaiphas hätte die ganze Nation zusammenrufen können. JESUS rief nur ein paar zusammen. Nicht viele kannten IHN. Tausend mal Tausende, als ER auf die Erde kam. ER ging über die Erde und sie haben nicht einmal gewußt, daß ER überhaupt da war.

026 So haben sie es wiederum getan! ER wird zu denen kommen, die zum Leben bestimmt sind. ER weiß, wer zum Leben bestimmt ist. Es ist Seine Sache sich darum zu kümmern.

027 Nun, wir beachten, daß sie damals aus der Gemeinde heraus kamen und IHM glaubten, alles was das Wort über IHN gesagt hat. Da stand ER.

028 Und eines Tages verließ ER ihr Zuhause. Ich möchte über drei Dinge sprechen: JESUS war gegangen; Der Tod war gekommen; Alle Hoffnung war vorbei. Für ein paar Minuten möchte ich über diese drei Dinge sprechen.

029 JESUS war gegangen. Als ER ging, kamen die Probleme herein. Nun, wenn ER dich verläßt, oder dein Zuhause in dem du wohnst, dann sind Schwierigkeiten unterwegs. Satan hat eine offene Tür, wenn JESUS geht.

030 ER war weg und sobald ER das tat, kam der Tod herein. Und wenn JESUS hinaus geht, kommt der Tod herein. Von IHM getrennt zu sein bedeutet Tod, deshalb kommt der Tod herein, wenn JESUS hinaus geht.

031 Der Tod hatte noch mit Lazerus gezögert. Und derjenige an den sie glaubten, den sie liebten, zu IHM hatten sie geschickt damit ER kommt, um für Lazerus zu beten, weil sie IHN gesehen hatten und wußten, daß ER Gott kannte und das was immer... Martha brachte das zum Ausdruck als sie dort sagte: "Was immer du jetzt zu Gott sprichst, Gott wird es tun." Sie erkannte, daß ER und Gott eins waren. ER war das Wort der Stunde und sie erkannte das. Sie wußte, wenn sie nur jemals mit IHM in Kontakt kommen kann, aber ER war weg und sie konnten IHN nicht erreichen. Und sie schickten nach IHM und anstatt daß ER kam, ging ER noch weiter weg. Und sie sandten wieder nach IHM und anstatt daß ER kam, ging ER noch weiter weg.

032 Manchmal wundern wir uns warum diese Dinge geschehen, aber sagt uns nicht die Schrift: "Alle Dinge dienen denen zum Besten, die Gott lieben?" ER weiß was ER tut. Auch wenn ER verzieht, das ist in Ordnung. ER weiß was ER tut. Da steckte eine Absicht dahinter.

033 Wir finden heraus, daß ER in Johannes 5 Vers 19 sagte: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts aus sich selbst tun, sondern was ER den Vater tun sieht."

034 Der Vater hatte IHM gesagt wegzugehen und soundso viele Tage wegzusein. Nachdem die Tage vorbei waren sagte ER dann folgendes: "Unser Freund Lazerus schläft." Und jemand sagte: "Gut, dann geht es ihm besser."

035 ER sagte: "Er ist tot und um euretwillen bin ICH froh, daß ICH nicht dort war." Denn sie hatten versucht IHN dort hinzubekommen, damit ER ihn heilt, oder sagt was getan werden muß. Aber ER wußte was getan werden muß, denn ER hatte genau das getan, zu dem ER bestimmt war es zu tun, nämlich wegzubleiben. Beachtet IHN am Grab als ER zurückkam. Er brachte das zum Ausdruck als ER zurückkehrte und dieses Zuhause sah.

036 Die ganze Hoffnung war vorbei. Lazerus war tot. Jede Stunde haben sie immer gedacht: "ER könnte vielleicht noch am Schauplatz erscheinen. ER mag doch auf dem Schauplatz erscheinen. ER kommt vielleicht zurück." Schließlich starb er und der Odem verließ ihn.

037 Sie gingen hinaus, balsamierten ihn ein, indem sie das Blut aus seinem Körper heraus nahmen und wickelten ihn in Leinen mit Gewürzen und legten ihn ins Grab. Sie wälzten einen Stein vor das Grab, was damals bei einer Beerdigung in den Tagen üblich war, es war ein Loch im Boden, vielleicht einfach im Felsen und sie legten dann einen Stein oben drauf, das war ihre Gewohnheit.

038 Der erste Tag verging. Der zweite Tag verging. Der dritte Tag verging. Der vierte Tag verging und der Mann verrottete bereits in dem Grab. Seine Nase war vielleicht schon eingefallen. Ich denke daß die Nase die erste Sache ist, die einfällt. Und er war bereits verrottet. Sein Fleisch war zum Staub der Erde zurückgekehrt, oder zurückgegangen. Seine Seele war irgendwo auf einer Viertagesreise von ihm weg.

039 Alle Hoffnung ihn jemals in diesem Leben wiederzusehen, war vorbei. Und dann, als jede Hoffnung vorbei war... sie hatten gewartet: "Vielleicht wird ER am ersten Tag kommen, am zweiten Tag!" Nein, dann starb er und ER war noch nicht gekommen. Dann setzte die Verzweiflung ein.

040 Nach einer Weile war da jemand der ihr gesagt haben muß: "Der Meister ist draußen." Hier geht Martha die Straße hinunter!

041 JESUS kam in der dunkelsten Stunde als jede Hoffnung vorbei war. Das ist normalerweise die Zeit in der ER kommt. Versteht ihr das? ER kommt einfach in der dunkelsten Zeit. Dann erscheint JESUS auf dem Schauplatz.

042 Jetzt beachtet, ER kam und rief nach Martha. Seine Gegenwart brachte neue Hoffnung. Egal ob der Junge tot war, trotzdem bringt Seine Gegenwart neue Hoffnung.

043 Du magst heute abend hier sitzen mein Freund und die Ärzte haben dich aufgegeben wegen Krebs oder Herzleiden. Vielleicht bist du in einem Rollstuhl, verkrüppelt, die ganze Wissenschaft hat gesagt, daß es da keine Hoffnung mehr für dich gibt, der Mangel an Kalzium hat deine Knochen brüchig werden lassen, so daß du sie nicht mehr beugen kannst. Oder dein Herz ist so schlecht, daß der Arzt sagt, daß du jeden Augenblick sterben kannst. Oh, so viele Mengen von Menschen mit Krebs und Tuberkulose, vielleicht ist es die letzte Hoffnung die ihr habt und es scheint so, daß der Arzt dich aufgegeben hat. Und doch in der Gegenwart und dem erkennen der Gegenwart des HERRN JESUS CHRISTUS, bringt es wieder Hoffnung.

044 Jemand kann dir sogar davon erzählen, vielleicht hast du es noch nie vorher gehört, aber wenn jemand sagt: "Ich weiß da gibt es eine Gemeinde die an Gott glaubt und für die Kranken betet." Schnell jetzt, du liegst bereits im Sterben, seht und neue Hoffnung kommt auf. Es ist immer so. In der dunkelsten Stunde, das ist normalerweise die Zeit in der jemand etwas darüber sagt und dir über JESUS erzählt. Seine Gegenwart bringt neue Hoffnungen.

045 Möge es heute abend dieselbe Sache bewirken, wie es gestern abend war, wo wir das bestätigte Wort gesehen haben ohne einen Schatten des Zweifels, das sichtbar gemacht und bewiesen wurde, daß der JESUS der vor neunzehnhundert Jahren gelebt hat, der auf Golgatha starb und am dritten Tag auferstand und jenen Jüngern erschien und ihre Augen öffnete und die Verheißung von diesem Tag machte, gerade jetzt heute abend in unserer Gegenwart hier ist. Es muß den Menschen neue Hoffnung bringen. Neue Hoffnung flammt auf.

046 Vielleicht sagt jemand: "Die Gemeinde ist schon eine ganze Weile so trocken gewesen. Wir haben einige Monate lang kein frisches Wasser mehr gehabt. Wir haben keine Erweckung gehabt. Es sieht aus, als wenn jeder stehen bleibt, oder etwas anderes. Wir gehen halt zur Gemeinde und singen ein Lied und hören ein paar Botschaften und gehen wieder." Aber ganz plötzlich, dann, wenn wir anfangen trocken zu werden, dann kommt JESUS auf den Schauplatz und erfrischt uns und bringt uns etwas Neues. ER ist immer da um das zu tun. Neue Hoffnungen kommen, wenn JESUS herein kommt. Seine Gegenwart bringt neue Hoffnung.

047 Sie wußte, daß ER das manifestierte Wort Gottes war. Sie hatte das Zeitalter erkannt. Wenn sie es nicht erkannt hätte, wäre sie immer noch eine Orthodoxe geblieben. Sie hätte dann immer noch zur Gemeinde gehört, aber sie hatte das verheißene Wort gesehen. Sie hatte das verheißene Wort durch IHN manifestiert gesehen und sie erkannte, daß ER das lebendige Wort war. Und als sie davon hörte, kümmerte sie sich nicht darum wieviele sie kritisierten, oder was sonst. Sie ging zu IHM hin so schnell sie nur gehen konnte. Versteht ihr? Sie wußte, daß ER das manifestierte Wort ist.

048 Ohne Zweifel hatte sie die Geschichte Elias von jenem Tag gelesen. Nun, er war Gottes manifestiertes Wort an jenem Tag. Er war ein Prophet und das Wort des HERRN kommt zu dem Propheten. Da war eine Frau, die ein kleines Kind hatte, das ihr gegeben worden war durch eine Segnung mit welcher der Prophet sie gesegnet hatte und sie bekam das Kind.

049 Eines Tages, ungefähr um elf Uhr, muß es einen Hitzschlag bekommen haben. Er war draußen auf dem Feld mit seinem Vater. Die Bibel sagt nicht, daß es das war, wir sagen einfach, daß es ein Hitzschlag war und er fing an zu schreien: "Mein Kopf! Mein Kopf!" Es war um ungefähr elf Uhr mittags. Der Vater hatte einen Diener, der ihn nach Hause brachte. Er lag auf dem Schoß seiner Mutter ungefähr bis mittags und wurde kränker und kränker bis er schließlich starb.

050 Und jetzt anstatt sie zu schonen, kamen all die Nachbarn herein und weinten und alles mögliche. Aber diese besonnene Mutter, ihr Kind war tot, sie nahm es hoch in den kleinen Raum den sie für den Propheten zubereitet hatte und legte ihn auf sein Bett. Sie sagte zu dem Diener: "Sattle mir ein Maultier und reite direkt hin und halte nicht an, es sei denn, daß ich es dir sage." Oh, mei! Das ist es!

051 Wir haben keine Zeit zum diskutieren und streiten. Dieser Tag dazu ist schon vorüber. Wir müssen dort ankommen. Wir haben eine Not.

052 Und so sagte er: "Gehe vorwärts und verlangsame dein Reiten nicht, es sei denn, daß ich es dir sage." Und sie gingen bis daß sie zu Elia kamen.

053 Elia ein Mann Gottes war nicht wie CHRISTUS. CHRISTUS wußte alle Dinge, weil ER Gott war. Elia war ein Teil von Gott. Das war CHRISTUS in Elia und das war die Botschaft für die Stunde, weil das Wort des HERRN für die Stunde mit dem Propheten war.

054 JESUS war die Fülle von all diesen Propheten, jeder von ihnen hat nur IHN manifestiert. Das war alles. Der ganze Weg von Joseph, von den dreißig Silberstücken, überall stellte es CHRISTUS dar. So tat es auch Moses!

055 David saß als ein verworfener König auf dem Hügel und weinte, weil er abgelehnt worden war. Achthundert Jahre danach saß der Sohn Davids auf einem Hügel. Das war der Geist von CHRISTUS in David. ER war beides, die Wurzel und das Geschlecht Davids. Und so saß ER auf dem Hügel und weinte als ein verworfener König: "Jerusalem, Jerusalem wie oft habe ich über euch gebrütet, wie eine Henne über ihre Küken." Was war es? Es war CHRISTUS dort zurück.

056 Es war CHRISTUS der weinte als David das Lied schrieb: "Mein Gott, warum hast DU MICH verlassen. Alle Meine Gebeine starren MICH an. Sie haben MIR Meine Füße und Hände durchbohrt. Sie teilen Meine Gewänder unter sich. Sie werfen das Los über Mein Gewand." Das war CHRISTUS der in David sprach. Das ist wahr. Er war die Manifestation von dem Wort. CHRISTUS kam um die Dinge zu erfüllen die durch die Propheten gesprochen worden waren, weil das Wort mit den Propheten war.

057 ER sagte das in der Lektion gestern abend, daß ER kam um das zu erfüllen was die Propheten über IHN gesagt haben, weil sie das Wort hatten. Und Elia war Gottes Prophet, das Wort von dem Tag.

058 So blieb die Sunamitin bei dem Propheten bis er kam und die Kraft Gottes manifestierte und sich selbst auf das Kind legte und das Kind zum Leben kam.

059 Nun, Martha muß dieses erkannt haben, obwohl sie fleißig beschäftigt war sich um den Haushalt zu kümmern, das Geschirr abzuwaschen und so weiter. Aber da zeigte sie ihre Farbe. Sie zeigte was wirklich in ihr war. Sie ging sofort zu IHM. Wenn Gott in Elia war, mußte Gott auch in CHRISTUS sein, weil ER bewiesen hatte, daß ER die Person war. Amen. Ich liebe das, diese Überzeugung! Sie ging zu IHM. Sie mußte zu IHM kommen. Und sie fand dort heraus, als sie zu IHM kam, erinnert euch sie wußte, daß ER sich nie verändert hat und daß Gott niemals Sein Programm ändert. Wenn ER in Elia war und die Toten auferwecken konnte, war ER auch in CHRISTUS und konnte die Toten auferwecken, auch wenn ER es noch nicht getan hatte, weil es derselbe Gott ist.

060 Auch jetzt hat ER sich nicht geändert! ER ist heute abend genausoviel Gott wie ER es immer war. ER ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. ER verändert sich nicht.

061 Und ER wußte, daß sie es wußte, daß es in IHM hegt. Beobachtet, nur in wenigen Minuten wurde es bewiesen, als sie etwas über ihren Bruder zu IHM sagte und sie sprach: "HERR, ich glaube, daß DU es bist."

062 Und ER sagte: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Auch wenn er tot ist, wird er dennoch leben. Und wer auch immer lebt und an MICH glaubt, wird niemals sterben. ICH BIN." Das ist der ICH BIN, der in dem brennenden Busch war, mit Moses. "ICH bin die Auferstehung. ICH bin das Leben. ICH war die Mauer. ICH bin immer noch ER. ICH bin die Auferstehung und das Leben. Wer an MICH glaubt, auch wenn er tot wäre, soll dennoch leben. Wer auch immer lebt und an MICH glaubt, wird niemals sterben." Sie hatte diese große Zusicherung, daß ER das verheißene Wort war, denn ER konnte nicht lügen und ER sagte als ein Prophet: "ICH bin der ICH BIN. ICH bin ER, der die Auferstehung und das Leben ist."

063 Sie sagte: "Ich glaube, daß DU es bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Auch wenn mein Bruder tot ist und dort draußen in dem Grab liegt und sein Leib verfallt, aber sogar jetzt, was immer DU sagst, das wird geschehen." Richtig!

064 Alles was sie wollte war, das von IHM zu hören! Amen. Oh, Martha, wo befinden wir uns heute abend? "Sprich nur das Wort, mein Diener wird leben!" IHN nur das sagen zu hören! Sie mögen gekommen sein und ihr gesagt haben, daß ER es gesagt hat, aber hier war ER selbst. Oh, Gott, öffne verblendete Augen, damit sie in der Lage sind zu sehen! In Seiner Gegenwart, wenn ER das Wort spricht wird es immer manifestiert.

065 Sie sagte: "Was immer DU Gott bittest, wird Gott DIR geben. Laß mich nur hören!" Sie wollte von IHM, daß ER das Wort spricht. Das ist alles was sie hören wollte. Nur das Wort zu bekommen, das ist alles was sie benötigte, IHN sagen zu hören, daß ER es tun würde.

066 Und ER würde es gerade dort getan haben, aber seht ihr, durch die Vision die der Vater IHM gezeigt hatte, mußte ER beim Grab stehen. Oh mei! Haltet euren Glauben fest! Gott macht schon alles richtig. Es wird in Ordnung sein. Wartet nur bis sie zum Grab kam.

067 Beachtet, sie konnte IHN gerade dazu bewegen das zu sagen, sogar als ER noch nicht... Alle Hoffnungen waren vorbei. Er war tot und verrottete im Grab, aber IHN einfach das sagen zu hören, das war alles was sie wollte.

068 Nun, als ER sagte: "ICH bin die Auferstehung und das Leben," glaubte sie das. Sie glaubte es. Jetzt beachtet, sie mußte das Unmögliche glauben, als sie IHN sagen hörte: "ICH bin die Auferstehung und das Leben. Auch wenn er gestorben ist, wird er dennoch leben und wer immer lebt und an MICH glaubt, wird niemals sterben." ER sagte: "Glaubst du das?"

069 Und sie sagte: "Ja, HERR, ich glaube es. Ich glaube, daß DU der Sohn Gottes bist, der in die Welt kommen soll." Ich liebe das.

070 Ich habe das vorher schon gesagt. Es wird jetzt wiederum zutreffen. Ich sprach vor kurzem mit einer Frau, die von einer bestimmten Gemeinde war, welche ich vor einer Weile erwähnt habe, die nicht daran glaubt, daß ER Gott, göttlich war. ER wäre nur ein Prophet, ein gewöhnlicher Mann.

071 ER war das wirklich und noch Gott dazu. Seht, ER war die Manifestation. JESUS ist der Leib, als Junge, und auch als Mann, aber Gott war das, was in IHM wohnte. ER war ein Gottmensch. ER war ein Mensch und doch war ER Gott manifestiert im Fleisch. Wenn wir JESUS sehen, sehen wir Gott. Das ist das, was ER sagte: "Wenn ihr den Vater seht, seht ihr MICH, seht ihr den Vater." Denn ER war die Widerspiegelung, weil ER das Wort war, amen, welches im Anfang war. Amen.

072 ER nannte die Propheten: "Gott." Wußtet ihr das? ER sagte: "Ihr nennt die 'Gott' zu denen das Wort Gottes kommt. Wie könnt ihr MICH verurteilen, wenn ICH sage: 'ICH bin der Sohn Gottes?'"

073 Dasselbe Wort sagte, daß ER dort sein würde und da ist das Wort wiederum manifestiert. Und trotzdem glauben sie es immer noch nicht.

074 Diese Frau sagte zu mir: "Ich kann es dir beweisen. Ich höre dich gerne predigen, aber da gibt es eine Sache, die du zuviel tust." "Gut, was ist das?" Sie sagte: "Du prahlst zuviel von JESUS."

075 Ich sagte: "Ich hoffe, daß das alles ist was ER gegen mich hat, wenn ER kommt. Ich hoffe, das ist alles, was ER an Fehlern an mir finden kann. Wenn ich zehntausend Zungen hätte, könnte ich nicht zuviel darüber sprechen was ER mir bedeutet!"

Sie sagte: "Aber du machst IHN zu Gott."

076 Ich sagte: "Das war ER, oder wenn ER es nicht war, dann war ER der größte Verführer, den die Welt jemals gehabt hat." Sie sagte: "ER war ein Prophet."

077 Ich sagte: "ER war ein Prophet, das ist wahr, ein Gottprophet, die Fülle des Wortes. Der Prophet war nur jemand zu dem das Wort kam, das ist es was ihn zu einem Propheten machte, aber ER war die Fülle des Wortes."

078 Und sie sagte: "Ich kann es dir beweisen. Du machst IHN göttlich."

Ich sagte: "ER war göttlich."

Und sie sagte: "ER kann nicht göttlich sein."

Ich sagte: "Aber ER war es."

Sie sagte: "Du sagtest du glaubst der Bibel."

Ich sagte: "Ja, das tue ich."

079 Sie sagte: "Ich werde es dir mit deiner eigenen Bibel beweisen, daß ER nicht göttlich war."

080 Ich sagte: "Tue es. Wenn die Bibel es so sagt, dann werde ich es glauben, weil ich glaube, daß das Wort richtig ist."

081 Sie sagte: "Auf dem Weg zum Grab des Lazerus hinunter, du erinnerst dich daran in Johannes Kapitel 11?" Ich sagte: "Sicher tue ich das, meine Dame."

082 Sie sagte: "Nun gut, auf dem Weg hinunter weinte ER. Die Bibel sagt, daß ER weinte." Ich sagte: "Sicherlich, die Bibel sagt, daß ER weinte." Sie sagte: "Wie konnte ER göttlich sein und weinen?" Ich sagte: "ER war ein Mensch." "Mensch und göttlich?"

083 Ich sagte: "Ja, meine Dame. Du verpaßt das zu sehen. ER war ein Mensch der dort entlang ging und mit den Weinenden weinte, das ist wahr, betrübt mit denen, die betrübt waren. ER war ein Mensch. Aber als ER Seinen kleinen, schwachen Leib aufrichtete und sagte: 'Lazerus, komm heraus', und ein Mann der schon vier Tage tot war, wieder aufstand, das benötigte mehr wie einen Menschen, das war Gott in dem Menschen." Wer kann die Toten auferwecken, als wie nur Gott? ER ist die Auferstehung und das Leben! Das ist wahr.

084 Jene Nacht draußen auf dem See, als ER dort draußen war, müde war und im hinteren Teil des Schiffes lag, wo sich zehntausend Teufel schworen, daß sie IHN in jener Nacht ertränken würden und das kleine Boot hüpfte wie ein Flaschenkorken dort draußen auf dem stürmischen See herum. Diese Teufel dachten: "Jetzt haben wir IHN. ER schläft und wir werden sie alle miteinander versenken." Oh, ER war ein Mensch als ER müde war, aber als ER dann aufstand und mit Seinem Fuß auf der Reling stand und hinauf schaute und sagte: "Frieden, sei still," und die Winde und die Wellen gehorchten IHM. Das war mehr als wie ein Mensch.

085 ER war ein Mensch, wenn ER hungrig war. ER kam von dem Berg herab und hielt Ausschau nach einem Stück Brot oder etwas zu essen, oder nach einer Feige von einem Baum. Aber als ER fünf Brötchen nahm und zwei Fische und fünftausend speiste, das war Gott in dem Menschen. Das ist wahr.

086 Oh, jeder Mann der auf drei zählen kann hat das geglaubt, die ganzen Dichter haben das geglaubt. Kein Wunder, daß einer von ihnen schrieb:

Lebend liebte ER mich; und sterbend erlöste ER mich;
Begraben trug ER meine Sünden weit weg;
Auferstanden rechtfertigte ER mich für immer;
Eines Tages kommt ER, Oh, glorreicher Tag!

087 Eddie Perronet, als seine Lieder sich nicht verkaufen ließen, geschah es eines Tages, daß er unter dem Einfluß des Heiligen Geistes stammelte und einen Stift griff und das Einweihungslied schrieb:

Aller Lobpreis der Kraft des Namens JESUS! Laß die Engel niederfallen;
Bringt das königliche Diadem hervor, krönt IHN zum HERRN über Alles!

088 Halleluja! Gewiß, das ist es, was wir glauben, was ER war. Ja, mein Herr.

089 Sie mußte jetzt das Unmögliche, gemäß dem modernen Denken jenes Tages, glauben. Genauso müßt ihr das Unmögliche glauben, um neues Leben zu sehen, um etwas geschehen zu sehen. Aber als sie erkannte, daß ER das Wort war, dann kann das Unmögliche stattfinden, weil ER der Schöpfer ist und zu jeder Sache stehen wird, die ER gesagt hat.

090 "Alle Dinge sind denen möglich, die da glauben." Das ist Sein Wort. Aber das Unmögliche wird manifestiert, wenn Gott bei Seinem Wort genommen wird. Ja, mein Herr. Wenn Gott bei Seinem Wort genommen wird, wird das Unmögliche manifestiert. Wenn Gott sagt, daß es geschehen wird, dann nimm das Wort und beobachte wie das Unmögliche geschieht. Es wird gewiß geschehen.

091 Aber beachtet, sogar in all diesem sagte sie: "Sogar jetzt, HERR, was immer DU Gott bittest, wird Gott tun." Sie wußte, daß sie gerade dieses Wort aus Seinem Munde bekommen konnte. Das ist alles was sie benötigte, das Wort zu bekommen. Ja, es war ihre dunkelste Stunde und JESUS kam vorbei und rief. Oh, was für eine Sache sahen sie, eine Auferstehung! Laßt uns noch ein paar mehr Leute betrachten, wo die dunklen Stunden kamen.

092 Da war einmal ein Mann mit Namen Hiob, einer der ältesten Propheten in der Bibel. Er war ein gewaltiger Mann. Er liebte den HERRN und er tat alles, was er zu tun wußte. Und Satan hatte danach Verlangen ihn zu prüfen, deshalb sagte er eines Tages zu Gott... Ja, sagte Gott zu ihm, oder vielmehr: "Wo bist du gewesen, Satan?"

093 Er sagte: "Oh, ich habe die Erde überall durchstreift."

094 Gott sagte: "Hast du Meinen Knecht Hiob angeschaut? Da gibt es niemand der so ist wie er auf der Erde. Er ist ein vollkommener Mann."

095 "Oh," sagte er: "Sicherlich, DU gibst ihm alles und tust alles für ihn. Sicherlich ist er ein gewaltiger Mann, aber laß ihn mich einmal haben und ich werde die Stimmung ändern. Ich werde es bewirken, daß er DIR ins Angesicht flucht."

096 Gott sagte: "Du kannst es nicht schaffen." Das ist Sein Vertrauen in einen Gläubigen. Warum? ER ist unfehlbar. ER ist ewig. ER kennt das Ende vor dem Anfang. ER wußte, daß Satan es nicht schaffen konnte. Denn ER ist das Wort und ER wußte, was Hiob tun würde.

097 Nun, erinnert euch wie an Hiob die Geschwüre ausbrachen und seine Kinder getötet wurden. Er nahm ihm alles was er hatte. Seine Gesundheit war weg. Sogar seine Tröster kamen und konnten nichts anderes tun als ihn anzuklagen, daß er ein geheimer Sünder wäre. Und der alte Hiob kam zu einer Stelle wo er so in Bedrängnis war.

098 Du mußt zuerst in Bedrängnis kommen. Du mußt zu einer Zeit kommen wo wir am Ende des Weges angelangt sind.

099 Hiob kam an das Ende des Weges als er sagte: "Verflucht sei der Tag an dem ich geboren wurde. Möge die Sonne nicht einmal scheinen und möge der Mond bei Nacht nicht scheinen, möge der Name niemals erwähnt werden." Und in der Bedrängnis kam JESUS vorbei. ER schaute herunter und er sagte: "Ich sehe einen Menschen. Eine Blume stirbt und sie steht im Frühling wieder auf. Wenn ein Baum sich niederlegt, kommt er durch den Duft des Wasser wieder empor." Er sah das ganze botanische Leben wieder lebendig werden, aber er sagte: "Ein Mensch legt sich nieder und gibt den Geist auf, wo befindet er sich?" Ihr wißt, daß er ein alter Mann war. Er sagte: "Seine Söhne kommen um ihn zu beklagen und er vernimmt es nicht. Oh, daß DU mich im Grab verbergen würdest und mich am geheimen Ort bewahrst, bis Dein Zorn vorüber ist. Bestimme mir eine Zeit und setze mir eine Zeit. " Und so machte er weiter und redete. Er war am Ende in seiner Bedrängnis. Was würde geschehen? Die Blätter leben und kommen wieder an den Baum zurück. Die Blumen kommen wieder zurück, alles andere kommt wieder hervor, aber ein Mensch legt sich nieder und gibt den Geist auf!" Er war in Bedrängnis. Er wußte nicht was mit ihm in dem Alter geschehen würde.

100 Als er in dem Zustand war, kam JESUS. Gott richtete sein Haupt zum Himmel empor und er sah JESUS in den letzten Tagen kommen.

101 In der dunkelsten Stunde als seine Frau sagte: "Fluche Gott und stirb," und doch sagte er: "Frau, du redest wie eine törichte Frau. Der HERR hat gegeben und der HERR hat genommen. Gelobt sei der Name des HERRN." Sogar seine Frau wendete sich gegen ihn. Seine Gemeinde wendete sich gegen ihn. Jeder wendete sich gegen ihn.

102 In der dunkelsten Stunde, wo er nicht wußte wohin er von dort aus geht, kam JESUS vorbei. Dann rief er aus: "Ich weiß, daß mein Erlöser lebt und in den letzten Tagen wird ER auf der Erde stehen. Und auch wenn die Würmer diesen Leib zerstört haben, werde ich doch in meinem Fleisch Gott sehen, den ich mir selber ansehen werde." In seiner dunkelsten Stunde, da kam JESUS vorbei. Ja, mein Herr.

103 Mose, für Mose kam die dunkelste Stunde in Israel. Er war direkt auf dem Posten der Pflicht und begegnete Gott dort oben in einem Busch. ER sagte: "ICH BIN DER ICH BIN." Er ging hinunter und kämpfte gegen alle Arten von Nachahmungen von Jannes und Jambres, die versuchten sein Werk nachzuahmen. Trotz all diesem stand er treu zu Gott. Schließlich bekam er Israel dazu, zu glauben. Und hier kam er aus Ägypten heraus und ging hinauf zu dem verheißenen Land, wo Gott sagte: "Ihr werdet MICH auf diesem Berge anbeten." Das war das Wort Gottes. Mose wußte, daß er zu dem Berg gehen mußte. Amen. Gott sagte es so! Kein Pharao kann ihn töten. Kein Teufel kann ihn töten. Nichts kann ihn umbringen. Er kommt zu diesem Berge. Amen! Halleluja! Ich fühle religiös. ER geht zu dem Berg.

104 So befinden wir uns auf unserer Straße zur Herrlichkeit! Nichts wird uns stoppen. Nein, mein Herr. Gott wird Sein Wort bestätigen. Ich kümmere mich nicht darum was stattfindet, ER wird es trotzdem tun.

105 Er ist auf seiner Straße, gerade auf dem Wege der Pflicht. Hier ist er zwischen den Bergen eingeschlossen. Er lauscht und hört einen Lärm hinter sich. Was war es? Die Wagen des Pharao, die zu Tausenden kamen, bewaffnet mit Speeren und so weiter, um sie niederzureiten und niederzutrampeln. Da ist das rote Meer, welches ihm den Weg abschneidet. Was hat er dann gemacht? Er kam in Bedrängnis. Die Menschen schrien alle: "Oh, jetzt sind wir in der Falle. Der Pharao wird uns töten, seine Schwerter werden uns durchbohren. Unsere Kinder werden hier in der Wüste sterben." Mose schrie: "Oh, Gott!"

106 Und dann kam JESUS auf den Schauplatz. ER war die Feuersäule. Das ist wahr. ER kam herab und ER hing zwischen ihm und der Gefahr. Amen. ER ist unser Schutzschild. ER ist das Schutzschild, amen, unser Mittler. Dort stand ER und war Dunkelheit für die Ägypter, für jene die kamen um zu versuchen etwas auszurichten. ER war Licht für die anderen, damit sie gehen konnten. Dann am nächsten Morgen, als der Wind richtig stark zu blasen anfing, was hat ER da gemacht? ER war in der Form der Feuersäule gekommen.

107 Denkt daran, ER ist immer noch die Feuersäule. Ja, mein Herr. Als ER auf der Erde war, sagte ER: "ICH komme von Gott und ICH gehe zu Gott."

108 Und nach Seinem Tod, Seinem Begräbnis, der Auferstehung und Himmelfahrt wurde Paulus auf seinem Weg nach Damaskus von der Feuersäule zu Boden gerissen. Denkt daran, daß er ein Hebräer war, sonst hätte er folgendes nicht gesagt: "HERR, wer bist DU?" In Großbuchstaben H-E-R-R, Elohim. "Wer bist DU, den ich verfolge?" ER sagte: "ICH bin JESUS."

109 Amen! Halleluja! ER ist der Erste und der Letzte. ER ist Alles. "Eine kleine Weile und die Welt sieht MICH nicht mehr, aber ihr werdet MICH sehen. ICH werde mit euch sein, sogar in euch." Dieselbe Feuersäule, derselbe Gott, welcher dieselbe Sache tut. Mit derselben Verheißung, amen, manifestiert Sein Wort. "ICH bin die Auferstehung und das Leben. ICH bin ER der war, ER welcher ist und ER der da kommen soll." Ja, mein Herr. Ja. "Unsere Väter aßen Manna in der Wüste."

110 ER sagte: "Sie sind alle tot. Aber ICH BIN DER ICH BIN." Mose bei dem brennenden Busch, das war der ICH BIN. ER ist immer noch der ICH BIN, nicht ICH war, sondern ICH BIN, Gegenwart für immer.

111 Wir sehen hier wie Mose in diese Ecke gedrückt wurde und der CHRISTUS herab gekommen ist. Nun, und die Bibel sagt: "Moses achtete die Schmach des CHRISTUS als größeren Reichtum, denn die Schätze Ägyptens." Die Schmach des CHRISTUS! CHRISTUS war die Salbung, der Logos der von Gott ausging. Der Engel, jeder Bibelleser weiß, daß der Engel CHRISTUS war. Und dort war ER in der Wüste und ER kam auf den Schauplatz in der Form in der ER manifestiert sein sollte. Ehre sei Gott!

112 ER kommt heute in der Form, derselbe CHRISTUS, der IHN manifestiert.

113 ER sagte ihnen, daß ER sie heraus bringen wird. ER tat es. Dort kam ER, um zu Seinem Wort zu stehen, es zu bestätigen. Dann, nachdem ER gekommen war wie ER es bei Martha tat, rief ER. ER sagte: "Mose, warum schreist du zu MIR? Sprich zu diesen Menschen, daß sie vorwärts gehen sollen." Diese dunkle Stunde, das rote Meer öffnete sich und sie gingen hinüber auf ihrer Reise, um das Wort Gottes zu erfüllen. Ja, in der dunkelsten Stunde von Mose, da kam JESUS vorbei. Wir haben jetzt Zeit... Und ER rief Mose.

114 Wir wollen eure Aufmerksamkeit auf einen anderen kleinen Mann richten. Sein Name war Jairus. Da gibt es so viele von ihnen heute in der Welt. Er war ein geheimer Gläubiger. Er liebte JESUS. Er hatte von IHM gehört und er glaubte IHM. Aber er hatte sich selbst bereits einer Organisation angeschlossen. Jawohl. Er konnte da nicht heraus kommen und es bekennen. Er glaubte es, aber er konnte sich nicht dazu bekennen, denn er hatte sich den Ungläubigen angeschlossen. Aber in Wirklichkeit glaubte er es.

115 Wißt ihr, wenn ein Mann in den Zustand kommt, bringt Gott ihn manchmal zu einer Entscheidung. Es ist in der Bedrängnis wo wir wirklich unsere Farben zeigen, was wir wirklich sind.

116 Da befand er sich nun, er hatte sich tatsächlich den Ungläubigen angeschlossen und war dort hingegangen und hatte seinen Namen in das Buch eingetragen und so weiter. Und er war ein Priester und so konnte er kaum ein Bekenntnis abgeben, weil das sein Unterhalt war. Aber er glaubte trotzdem JESUS.

117 Eines Tages wurde sein kleines Mädchen krank. Oh, mei. Ohne Zweifel hat er den Arzt gerufen. Der Arzt kam und hat das Kind untersucht. Das Fieber wurde schlimmer und schlimmer. Nach einer Weile wurde sie so heiß, daß sie schließlich am Rand des Todes war und er war in Bedrängnis. Er mußte etwas tun. Er wußte einfach nicht, was er tun sollte. Jetzt dachte er: "Wenn ich IHN nur finden könnte, wo immer ER ist." Nun, er hat nicht bis nachts gewartet wie Nikodemus es tat, um ein Privatgespräch zu bekommen. Es war Zeit zu handeln, die Zeit dafür war gekommen und er mußte jetzt handeln.

118 Und ich denke Bruder, Schwester, daß es jetzt dasselbe ist. Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Die Zeit dafür ist gekommen entweder zu glauben oder nicht zu glauben. Die Trennungslinie kommt zu jedem Mann und zu jeder Frau. Es kommt zu jedem Kind. Manchmal, wenn du diese Linie überschreitest, ist da nur noch eine Sache übrig und das ist Gericht, wenn du die Linie zwischen Gnade und Gericht passierst.

119 Denkt daran, er kam in Bedrängnis. Er wußte nicht was er tun sollte. Da standen seine Priester, die ganzen Rabbis standen um ihn herum. Die ganze Gesellschaft war bei ihm, sie alle waren dort unten und beobachteten sein kleines Mädchen wie es stirbt. Der Arzt stand draußen, mit seinen Händen gefaltet und schüttelte seine Hände: "Ich habe ihr jede Medizin gegeben die ich nur konnte und trotzdem...

120 Seht, es war JESUS der die ganze Zeit an der Arbeit war. JESUS tat dieses zu einer Absicht, um die Farbe aus dem kleinen Burschen herauszubekommen. Nach einer Weile kann ich ihn sehen, wie er seinen kleinen, schwarzen Hut nimmt und ihn aufsetzt und sein kleines Priestergewand anzieht. "Wo gehst du hin?"

121 "Ich habe gehört, daß ER unten am Fluß ist. Ich gehe zu IHM!" Oh, mei. Und weg ging er!

122 In der Stunde der Bedrängnis, mußte er eine Entscheidung treffen, entweder sein Kind sterben zu lassen, oder er wußte, daß das die Manifestation des Wortes war. Er war ein Priester und er hatte das Wort gelesen und er wußte, daß das Gottes Manifestation war. Gott war in CHRISTUS und versöhnte die Welt mit Sich Selbst. Er wußte das und er wurde zur Entscheidung gezwungen. Er mußte entweder einen Fehler machen und sein Kind sterben lassen, oder Farbe bekennen. Als er in die Bedrängnis kam war es Zeit, daß JESUS vorbei kommt. Er ging um IHN zu sehen. Er sagte: "Ich werde mit DIR gehen, was immer DU sagst." Und draußen auf der Straße kam ein Bote, der Wächter kam dorthin. Er machte sein Bekenntnis, daß er IHM glaubte. Er hat sich gerade dort selbst exkommuniziert und hat sich selbst in den Augen der Öffentlichkeit als Gläubiger an JESUS dargestellt.

123 Und hier kommt ein Läufer und sagt: "Bemühe niemanden mehr, denn dein Mädchen ist bereits gestorben. Sie ist gestern gestorben. Sie ist bereits tot. Mach dir nichts mehr vor."

124 Und oh, wie sein kleines Herz beinahe versagte, aber er schaute herum und sah diese Augen von JESUS welcher sagte: "Habe ICH es dir nicht gesagt? Fürchte dich nicht, wenn du die Herrlichkeit Gottes sehen willst. Worüber bist du so beängstigt? ICH habe dir bereits gesagt, daß ICH hingehen werde."

125 ER hatte bereits gesagt, daß ER kommen würde. ER hat bereits gesagt, daß ER dieses tun würde und hier ist ER, um es zu tun. Amen. ER sagte, daß ER in den letzten Tagen auf dem Schauplatz erscheinen und diese Dinge tun wird die ER damals tat, so wie wir gestern abend darüber gesprochen haben. Hier ist ER und tut es. Warm seid ihr so ängstlich?

126 Denkt daran, wie ER kam und sie von den Toten rief. ER kam auf den Schauplatz und rief sie von den Toten.

Der alte, blinde Bartimäus wurde einmal in seiner dunkelsten Stunde berührt.

127 JESUS war dort unten bei einem organisierten Vollen-Evangeliums-Geschäftsleuten-Frühstück, dort unten in Jericho und ER war bei Zachäus. ER war ihm bei dem Baum unten an der Straße begegnet. Ich bin sicher, daß ER nichts anderes organisiert hätte. Versteht ihr? Als ER dann dort hinunter kam, traf ER ihn und Zachäus ging mit IHM.

128 Der alte, blinde Bartimäus war blind seitdem er ein kleiner Junge war. Er dachte, daß JESUS aus diesem Tor heraus kommen würde und so wartete er. Nach einer Weile hörte er einen großen Lärm und alle kamen vorbei.

129 Und er hörte den Priester sagen: "Hey! hey, DU gehst dort den Hügel hinauf! Wir hören, daß DU die Toten auferweckst. Wir haben da oben einen ganzen Friedhof voll davon. Wenn DU der Messias bist, dann komm hier hoch und wecke diese Toten auf."

130 Wißt ihr, derselbe Teufel lebt immer noch, seht, in der Form der Religion, in derselben Weise. Versteht ihr?

131 "Wenn DU der Messias bist, dann wecke die Toten auf, wir haben einen ganzen Friedhof voll davon, hier oben. Komm." Oh, alle schrien. Der eine rief: "Hosianna dem Propheten!" Ein anderer schrie dieses, jenes oder wieder was anderes. Solch eine Verwirrung!

132 Dieser alte, blinde Mann dachte: "Oh, ich habe IHN verpaßt. ER kam dort unten heraus und ich dachte, daß ER hier vorbeikommen würde. Ich bin am falschen Platz gelandet." Und er fing an zu schreien. Er dachte: "Wenn ER das Wort ist, ER ist Gott, dann muß ER es sein. Oh, JESUS, DU Sohn Davids, habe Erbarmen mit mir!" In der Stunde der Bedrängnis, rief er aus.

133 Nun, JESUS, wenn ihr es euch merken wollt, war in Jericho. Sie behaupten, daß da wo er saß, er etwa 140 Meter von JESUS entfernt war. Tausende von Menschen waren um IHN herum, so daß ER den Schrei dieses Mannes gar nicht hören konnte. Nein, aber ER fühlte es und ER hielt an.

134 Ich möchte an einem dieser Abende darüber predigen: "Und dann hielt JESUS an." Oh! Und dann hielt JESUS an. Oh!

135 Aber wenn JESUS anhielt, was bewirkte es dann? ER rief ihn. Die Jünger sagten: "Der Meister ist gekommen. Mach dir keine Sorgen. ER hat dich gerufen. ER ruft dich." ER rief ihn aus der Menge heraus.

ER tut jetzt dieselbe Sache. Sinkt es tief ein? Versteht ihr das?

136 "Der Meister ist gekommen und hat dich gerufen." Und ER ruft dich von der Blindheit zum Licht, von der Dunkelheit zum Licht. Und ER rief ihn vom Tod zum Leben hinüber. "Der Meister ist gekommen und ER ruft dich." Und als ER ihn gerufen hatte, gab ER ihm das Augenlicht zurück.

137 Die kleine Frau mit dem Blutfluß auf dem Hügel oben, hatte ihr ganzes Geld für die Ärzte ausgegeben. Sie hatte ohne Zweifel alles verkauft. Sie hatte den Bauernhof verkauft, sie hatte ihn verpfändet. Sie hatte alles was sie nur verkaufen konnte für die Ärzte ausgegeben und niemand von ihnen hatte ihr helfen können. Es wurde ständig schlimmer mit ihr und schlimmer. Das Blut kam nicht zum Stoppen. Fortwährend ging es weiter und sie wurde schwächer und schwächer.

138 Und eines Tages, während sie dort saß und strickte, oben auf dem Hügel wo sie lebte, schaute sie in das Tal hinunter und sie sah ein Boot herein kommen. Jeder fing an zu rennen und rief: "Hosianna dem Propheten!"

139 Sie hatte von IHM gehört. Glaube kommt durch das Hören. Jetzt sagte sie: "Ich werde hinunter gehen und IHN mir anschauen."

140 Und als sie dort hinunter ging und sie den ersten Blick von dem Wort Gottes manifestiert im Fleisch bekam, da war etwas an Seinen Worten und an Seinem Aussehen, daß sie wußte, daß ER es war. Jawohl, mein Herr. "Oh, wenn ich nur in irgendeiner Weise Seine Aufmerksamkeit bekommen kann, wenn ich IHN nur in irgendeiner Weise berühren könnte!" Und sie schlüpfte durch die Menschenmenge und berührte Sein Gewand.

141 Nun, denkt daran, daß es nicht ihr Finger war, den ER fühlte. Nein, mein Herr, denn die palästinischen Gewänder hängen lose herunter. Petrus sagte: "Alle berühren DICH."

142 ER sagte: "Aber dies war eine andere Berührung. ICH merke, daß ICH schwach geworden bin."

143 JESUS war gekommen. Ihr Geld war weg, alles war verloren, aber in der dunklen Stunde, wo das Blut nicht stoppte und die Ärzte es nicht stoppen konnten, kam JESUS. Und was hat ER getan? ER rief sie. ER schaute herum bis ER sie gefunden hatte und ER sagte: "Du hattest einen Blutfluß, aber es hat aufgehört."

144 "ER ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit." Der Meister ist gekommen und ER ruft nach dir. ER ist gekommen und ER rief. ER rief sie zur Gesundheit zurück.

145 Die kleine Frau am Brunnen, über die wir gestern abend gesprochen haben, alle Hoffnung war vorbei. Vielleicht hatte ihr fünfter Ehemann sie verlassen und sie nahm einfach den sechsten in jener Nacht und sie war ein wenig im Zweifel über ihn. Moralisch gesehen war sie am Ende. Sie wollte eine wirkliche Dame sein, ohne Zweifel hatte sie die Bibel gelesen.

146 Und sie ging dort entlang um ungefähr elf Uhr. Sie konnte nicht früh am morgen kommen, wenn die gerechten Frauen kamen. Und sie nahmen ihr Wasser auf dem Kopf und die Krüge und gingen wieder zurück hinunter. Und sie konnte nicht kommen um mit ihnen zusammen zu sein. Sie hatten eine Trennung in jenen Tagen. Die Rechtmäßigen und die Verkehrten durften nicht zusammen sein, die Unmoralischen blieben an ihrem Platz, so daß sie nicht mit den anderen zusammen kommen konnten. Sie würden sie nicht zusammenkommen lassen. So, nachdem die anderen ihr Wasser bekommen hatten und zurück gingen, kam sie.

147 Und dann kam sie mit ihrem Krug auf dem Kopf dort hinauf. Ohne Zweifel ging sie dort entlang und dachte: "Nun, den Mann, den ich gestern abend geheiratet habe, zweifle ich an. Er ist ein Mann, aber er handelt so komisch. Ich weiß einfach zu wenig über ihn. Ich habe keine Chance. Ich bin aus der Gesellschaft ausgestoßen. Und ich kann nicht in diese Gemeinden gehen. Schau sie doch nur an! Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich bin in Bedrängnis. Ich habe die Bibel gelesen, gewiß wird eines Tages der Prophet auf dem Schauplatz erscheinen. Nun, ich weiß, daß sie sagen: 'So etwas gibt es nicht und vielleicht dauert es noch hundert Jahre oder vielleicht noch eintausend Jahre. Wir haben seit Tausenden von Jahren danach Ausschau gehalten und es ist bis jetzt nie geschehen, deshalb halten wir jetzt gar nicht danach Ausschau. Alles ist dementsprechend. Oh, nein, wir haben Gemeinden und so weiter, deshalb brauchen wir jetzt so etwas nicht.'" So ging sie so dort entlang und dachte nach.

148 Wißt ihr, wenn ihr über IHN nachdenkt, das ist der Moment, wo ER euch erscheint. Wie wir es gestern abend betrachteten, als sie auf ihrem Weg nach Emmaus waren.

149 Als sie über diese Dinge nachdachte, hörte sie einen Mann sagen: "Bring MIR zu trinken."

150 Was war damit? In ihrer dunkelsten Stunde, als ihre Moral am Ende war. Vielleicht war sie eine hübsche kleine Dame, die auf der Straße gelandet ist, um so leben zu müssen. Manchmal ist es nicht der Fehler des Mädchens. Es ist der Fehler ihrer Eltern, sie auf diese Weise hinausgehen zu lassen. Und dort war sie, vielleicht hingen ihre Locken überall dort herunter und sie war erschöpft. Sie ging dort entlang und war schwach und niemand wollte etwas mit ihr, diesem Kind zu tun haben, und vielleicht war eine große Geschichte dahinter.

151 Dennoch weiß ich eine Sache, daß sie die Bibel gelesen hat und sie der Bibel glaubte. Dort lag ein kleiner Same unten in ihrem Herzen, welcher sagte: "Wenn es jemals geschieht, werde ich es wissen." Sie war dafür vorherbestimmt.

152 Schaut auf den alten Judas, der dort stand und so handelte und was er getan hat. Es war ganz schwarz in der Tiefe seines Herzens. Das Licht schien da oben in seinen Werken, aber tief in seinem Herzen glaubte er es nicht. Und hier befand sie sich, seht, das Licht konnte nicht dort hinunter gelangen, aber hier war sie und glaubte. Sie glaubte es, aber ihr Leben war gebrandmarkt. Als das Licht sie traf, nahm es die Dunkelheit heraus. Aber als das Licht hier oben traf, hat es das überall geschwärzt. Das ist der Unterschied.

153 Seht, sie war für den Zweck geboren worden. Sie sagte, als ER ihr sagte, wieviele Männer sie gehabt hatte... Was geschah da? Sie wurde sofort begeistert. Sie kam in Bedrängnis. Sie sagte: "HERR, ich merke, daß DU ein Prophet bist. Ich weiß, daß wenn der Messias kommt, ER diese Dinge tun wird."

154 Dann rief ER sie. Dann rief ER sie. "ICH bin es, der mit dir spricht." Sie erkannte es durch das Wort Gottes. ER rief sie von ihren Sünden weg zum Leben. Und ihr Name ist in der Bibel und sie hat heute unsterbliches Leben.

155 ER kann dich in derselben Weise rufen, weil ER derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit.

156 Ja, ihre Moral war verschwunden, aber sie wußte immer noch, daß ER diese Unterscheidung hat. Sie wußte, daß das der Messias sein mußte. Dann als JESUS sagte: "ICH bin es, ICH bin es," wußte sie, daß ER es war.

157 Einmal waren die Jünger draußen auf dem Boot und alle ihre Hoffnung war vorbei. Sie waren ohne JESUS weggegangen und die Stürme waren so stark wie im Hause von Lazerus. Alle Hoffnung war vorbei. Das kleine, alte Boot war voll mit Wasser. Und sie schrien und weinten und sie beteten vielleicht und so weiter. Die Blitze zuckten und das Boot füllte sich mit Wasser, die Masten waren herunter gefallen, die Ruder gebrochen und sie hielten sich aneinander fest und weinten.

158 Und in der wirklich dunkelsten Stunde kam JESUS vorbei, aber ER sah wie ein Schatten für sie aus. ER sah erschreckend aus, wie ein Gespenst und sie schrien vor Furcht.

159 Das ist es, was heute los ist. JESUS kommt in deiner dunkelsten Stunde und du fürchtest dich davor. Du weißt nicht was es ist.

160 Sie wußten nicht was ER war. Sie sagten: "Oh, es ist ein Gespenst!" Sie schrien.

161 Dann rief ER sie und sagte: "Fürchtet euch nicht, ICH bin es." In der dunkelsten Stunde, kommt JESUS vorbei, ihre Hilfe. Das ist die Weise, wie ER immer kommt. ER kommt in der dunkelsten Stunde. Dann kam JESUS und manifestierte sich selbst und kam zu ihnen.

Petrus sagte: "Wenn DU es bist, dann bitte mich auf dem Wasser zu kommen." JESUS sagte: "Komm."

162 Wißt ihr was, Freunde? Bald wird ER für jene in diesen letzten Tagen kommen. Nun, ist das nicht befremdend, daß die Gemeinde wiederum in diese dunkle Stunde gekommen ist?

163 Ich werde jetzt hier etwas sagen. Es ist keine Lehre. Ich prophezeie nur. Wißt ihr was passiert ist? Es wird bald zu einer Stelle kommen, merkt euch meine Worte, daß alle Denominationen sich dem ökumenischen Konzil anschließen müssen. Wenn sie es nicht tun, können sie keine Unterstützung von dem Konzil bekommen. Deswegen wird es da einen Boykott geben und niemand kann zu diesen Gemeinden gehen, oder zu irgendeiner Gemeinde, es sei denn, du hast ein Zeichen von deiner eigenen Gemeinde, sonst kannst du nicht kaufen oder verkaufen. Ihr seht es, genau so wie es war, so wird es wiederum kommen, ein Zeichen des Tieres. Und die Gemeinde erkennt es, die geistlichen Leute.

164 Und ihr Pfingstler erkennt es auf jeden Fall. Ihr habt bereits begonnen es zu spüren. Wenn eure Gemeinden, viele von den Organisationen der Pfingstler, ich brauche eure Namen nicht aufzuzählen, aber ihr wißt gerade jetzt, daß sie da hinein kommen. Sie haben es bereits bezeugt, daß sie da hinein kommen. Und wenn ihr das tut, was werdet ihr dann tun müssen? Ihr werdet eure evangelistischen Lehren von der Taufe mit dem Heiligen Geist aufgeben müssen. Ihr werdet eure Lehre von der Bibel aufgeben müssen.

165 Und die Mitglieder werden nicht dafür sein. Echte, wiedergeborene Christen werden zuerst sterben. Sie sind aus dem Wort geboren. Sie wissen, daß diese Sache kommt. Ja, mein Herr.

166 Und ist es nicht merkwürdig, daß gerade in dieser dunkelsten Stunde JESUS vorbeikam und uns ruft und sagt: "Fürchtet euch nicht. ICH bin es. ICH bin immer noch mit euch. ICH bin hier um Mein Wort zu manifestieren." Wie ER damals war, so ist ER heute. ER sagte, daß ER das tun würde. Oh, mei! Der Meister ist gekommen und hat uns gerufen.

167 Ohne Zweifel sind viele Kranke hier, die hier sitzen und der Arzt hat euch gesagt, daß es keine Hoffnung mehr für euch gibt. Ihr mögt in eurer dunkelsten Stunde sein, aber denkt daran, der Meister ist gekommen und hat euch gerufen.

168 Und eines Tages wird der Meister kommen und jeden Namen rufen, der in dem Lebensbuch des Lammes geschrieben steht. Wenn eure Namen nicht dort sind, bekommt sie jetzt dort hinein, denn ER wird kommen und rufen. Sogar die, welche im Grab sind, werden Seine Stimme hören und zum Leben hervorkommen. Der Meister wird kommen und euch rufen. Und während ER heute ruft, antworte und treffe Vorbereitungen für den Tag, das ist mein Ratschlag für euch.

169 Die Verheißung für dieses Zeitalter ist, daß ER verhieß, daß ER hier sein würde. Die Dinge die ER damals tat, würde ER wiederum tun und jetzt ist der Meister wiederum gekommen und ruft euch.

170 Laßt uns unsere Häupter beugen. Ich habe noch einmal sechs Seiten hier, aber ich kann das jetzt nicht mehr durchnehmen. Laßt uns unsere Häupter beugen. Ich habe versprochen euch früh gehenzulassen und es ist bereits fünfzehn Minuten später.

171 Himmlischer Vater, oh, HERR, laß es wiederum geschehen. All diese Dinge, die ich gesagt habe: "JESUS ist gekommen und ruft dich." Was bewirkt es, wenn ER kommt? ER ruft. Laß es wieder geschehen, HERR. Laß den Heiligen Geist heute abend unter die Menschen kommen, den HERRN JESUS in der Form des Heiligen Geistes. Laß IHN heute abend kommen und Sich selbst offenbaren und dann Sich selbst manifestieren. Wie jene Menschen glaubten, werden wir auch glauben, HERR. Da sind vielleicht viele Menschen hier, die nie diese Gelegenheit gehabt haben. Wir beten, daß DU es ihnen heute abend gewähren wirst, denn wir bitten es zur Ehre Gottes, in dem Namen JESUS. Amen.

172 Das ist es, Schwester, aber gehe einfach vorwärts damit. Das ist fein. Gehe einfach vorwärts. Oh, wirklich still, jedermann.

173 Glaubst du, daß ER gekommen ist? ER ist gekommen. Ruft ER immer noch, wenn ER kommt? Nun, wenn du nur glauben wirst. Wenn du einfach dem Wort Gottes glaubst, wird Gott es geben.

174 Jetzt schaut, ich habe keine Zeit um die Gebetslinie hier hochzurufen. Ich werde sie heute abend dort draußen rufen, wenn der HERR es will.

Der Meister ist gekommen. ER ist gekommen um Sein Wort in den letzten Tagen zu erfüllen. Und was ER damals war, ist ER heute noch. Was Seine Manifestation oder Ausweisung damals war, ist es heute noch, weil ER immer noch das Wort Gottes ist. Glaubt ihr das? [Die Versammlung sagt: "Amen." - Der Verfasser] Und das Wort Gottes ist ein Unterscheider der Gedanken und Absichten des Herzens. Und in der Weise, wie ER es damals tat, das ist die Weise, wie ER es immer tut. ER ist immer noch derselbe. Wenn ER das gerade jetzt tun würde, werdet ihr IHM glauben? Würde es bewirken, daß ihr glaubt?

175 Ihr Menschen dort draußen laßt mich jetzt zuerst sehen und schauen, ob es da irgend jemanden gibt, den ich kenne, der irgendwo hier drinnen sitzt.

176 Alle die hier drinnen sind, die mich nicht kennen, erhebt eure Hände, die wissen, daß ich nichts über sie weiß und ihr krank seid, erhebt eure Hände. Ich denke, es sind alle. In Ordnung, glaubt nur. Glaubt mit eurem ganzen Herzen. Zweifelt nicht. Habt Glauben. Glaubt Gott.

177 Ich bitte euch wirklich ruhig zu sein und setzt euch. Lauft jetzt nicht herum, bitte nicht. Versteht ihr das? Versteht ihr? Ihr besteht aus einer Seele, Leib und Geist. Und der Heilige Geist ist sehr scheu.

178 Wie viele erinnern sich vor vielen Jahren, als ich herkam und es euch erzählte? Als ich die Menschen an der Hand nahm und ER sagte mir, daß diese Unterscheidungsgabe kommen würde und es dann weitergeht? Ihr erinnert euch daran? Ihr erinnert euch? Aber ER sagte: "Wenn du die Menschen dazu bekommst, dir zu glauben." Erinnert ihr euch an die Zeit, vor vielen Jahren? [Die Versammlung sagt: "Amen." - Verf.] Ihr müßt glauben.

179 Ich habe einen Mann gesehen, ich glaube es war hier unten in einer anderen Versammlung, der gerade dort saß. Und der Heilige Geist... Ich habe ihn beobachtet, während ich predigte. Er war ein verkrüppelter Mann. Er hatte Krücken unter seinem Arm. Und gerade als ich anfing den Ruf zu geben, kam Satan zu diesem Mann, ein schwarzer Schatten. Und ich beobachtete es mit meinen eigenen Augen. Er stand auf und marschierte hinaus. Er wird immer verkrüppelt bleiben, versteht ihr. Dort wo er gerade hätte geheilt werden können, wenn er nur... Versteht ihr das? Ich weiß einfach nicht warum. Ich vermute, daß er einfach auf den Feind gehört hat. Aber wenn ihr da steht und diese Schatten beobachtet, die Dinge in dieser Form seht, in der Weise wie sie sind, und sie beobachtet wie sie es tun.

180 Ich kann nicht heilen. Der Mann, der euch erzählt, daß er euch heilen kann, ist verkehrt. Ihr seid bereits geheilt. Aber es geht darum, die Gegenwart von JESUS CHRISTUS zu erkennen. Nun, wenn Martha wußte, daß wenn sie IHN wiedersehen konnte, daß sie ihren Wunsch bekommt, weil ER das manifestierte Wort war, können wir dann heute abend nicht genauso sehr glauben? Gewiß, wir sollten es. ER ist gekommen. ER ist gekommen. ER ist in der Form des Heiligen Geistes gekommen. Das ist es, wer ER ist. Jetzt betet einfach.

181 Seht hier oben, wenn ich nur jemand hier bei mir stehen hätte, gerade hier bei mir, der betet, aber ich habe so viele Menschen beten sehen, im ganzen Gebäude ist es so. Du mußt es beobachten. Du kannst nichts sagen. "Sprich Bruder Branham..." Nein, mein Herr. Ich könnte es nicht tun, nicht mehr als daß du mir einen Traum träumen kannst. Versteht ihr? Es mag sein, daß du träumst. Gott könnte dir einen Traum über mich geben, ihr glaubt das, aber ihr könnt es nicht selber tun. Ihr könnt nicht sagen: "Bruder Branham, ich werde jetzt einen Traum über dich träumen." Nein, ihr könnt das nicht tun. Ich kann auch keine Vision sehen. Derjenige, der dir einen Traum gibt, das ist Derjenige der es tun muß. In derselben Weise ist es mit einer Vision.

182 Ich sehe einen Mann gerade hier am Ende der Reihe sitzen mit Arthritis. Wenn er von ganzem Herzen glaubt, wird Gott ihn von der Arthritis heilen. Glaubst du, daß ER es tun wird, mein Herr? Der mexikanische Mann, der dort draußen am Ende der Reihe sitzt, willst du es glauben? In Ordnung, mein Herr.

183 Die Dame, die direkt neben dir sitzt, hat auch Arthritis. Glaubst du, daß Gott dich heilen wird, meine Dame? (Gibt dieses Mikrofon einen Widerhall? Ich fürchte, daß die Menschen es nicht hören.) Willst du? In Ordnung.

184 Was ist mit der anderen mexikanischen Dame, die bei ihr sitzt? Sie leidet an Magenproblemen. Glaubst du, daß Gott deinen Magen heilen wird, meine Dame?

185 Sie hat es empfangen. Wenn ich das Licht heruntergehen sehe, das bedeutet, daß es geschehen ist. Ja. Das ist wahr. Es hat sie getroffen. Da war es, es wirbelte direkt da herum... [Eine leere Stelle auf dem Tonband - Verf.] Versteht ihr? Wenn ER Glauben finden kann! Seht: "Viele Dinge konnte ER nicht tun, wegen ihres Unglaubens."

186 Hier sitzt eine Dame die betet, gerade hier. Sie fürchtet sich. Sie sollte es auch. Sie hat ein schlimmes Stadium von Krebs. Ich kenne dich nicht, aber Gott kennt dich, glaubst du, daß Gott mir etwas über diesen Krebs sagen kann, oder etwas anderes? Schau mich an. Da sind so viele die beten, siehst du, deshalb sage ich es. Schau uns an. Nun ja, du bist nicht von hier, dies ist nicht deine Heimat. Du stammst von einem Ort genannt Portersville in Kalifornien. Das ist wahr. Glaubst du, daß Gott mir sagen kann wer du bist? ER weiß es. Dein Name ist Frau Wintham. Das ist wahr. Glaube jetzt und der Krebs wird dich verlassen. Wenn ihr glauben könnt! Das ist alles was Gott euch bittet zu tun. Wenn ihr glauben könnt!

187 Glaubt ihr das nicht von ganzen Herzen? Jemand in diesem Abschnitt hier drüben, könnt ihr nicht glauben? Der Meister ist gekommen und ruft euch. ER ruft euch vom Tod zum Leben, von Krankheit zur Gesundheit.

188 Hier ist ein Mann, der gerade hier hinten sitzt mit seinem Kopf gebeugt und betet. Er betet in Wirklichkeit nicht für sich selbst, sondern er betet für jemand anders. Es ist ein Mädchen. Es ist seine Tochter. Glaubst du, mein Herr? Du hast Probleme mit deinen Beinen. Du hast Probleme mit deinem Knie. Das ist wahr. Du brauchst nicht zu weinen, das ist ER, der bei dir ist. Deine Tochter ist in einem Krankenhaus, nicht wahr? Ein Fall von Tuberkulose. Du glaubst. Glaubst du? Der Meister ist gekommen und ruft sie. Wirst du glauben, daß du sie vollkommen gesund vorfinden wirst? Willst du? Möge er sie heute abend besuchen und möge es vorbei sein.

189 Hier ist ein kleiner Junge, ein kleines braunfarbenes Gesicht. Er leidet an einer Hautkrankheit und an Asthma. Ein kleiner mexikanischer Junge, ein mexikanischer Junge, der dort sitzt. Er stammt nicht von hier. Er kommt von San Jose. Glaubst du, mein Junge? Noch etwas anderes, dein Vater ist auch hier und er ist ein Prediger. Das ist wahr. Glaubst du Gott kann mir sagen wie du heißt? Würde es bewirken, daß du richtig stark glauben kannst? Dein Name ist Ruben. Glaube jetzt. In Ordnung.

190 Der Meister ist gekommen und er ruft nach dir. Oh, Sünder, oh, kranke Person, siehst du nicht, daß der Meister in einem menschlichen Wesen unter Gläubigen manifestiert ist? ER ist gekommen, um Seine Kinder zur Gesundheit zu rufen. ER ist gekommen, um Sünder zur Buße zu rufen. Zurückgefallener, Gemeindemitglied, der Meister ist gekommen und ruft nach dir.

191 Glaubt ihr das? Glaubt ihr das für eure Not gerade jetzt? Wenn ihr es tut, erhebt eure Hand und sagt: "Ich glaube jetzt für meine Not." Dann stehe jetzt auf und nimm es an. Der Meister ist gekommen und ruft nach dir. Und wer auch immer du bist, welche Not du auch hast, der Meister ist gekommen und er ruft dich. ER ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

192 Die kleine Frau ging in die Stadt und sagte: "Kommt seht einen Mann, der mir gesagt hat, was verkehrt war." Ihr seid nicht in die Stadt gegangen. Ihr seid gekommen und habt es selbst gesehen, so ist der Meister gekommen und ruft nach dir.

193 Erhebt eure Hände und preist IHN und sagt: "HERR JESUS, ich bin ein Sünder, vergib mir. Ich bin ein Zurückgefallener, nimm mich zurück, HERR. Ich brauche den Heiligen Geist, fülle mich. Ich bin krank, heile mich. Ich bin verkrüppelt, mache mich gesund." Der Meister ist gekommen und ruft nach dir. Erhebt jetzt eure Hände und gebt IHM Lobpreis. Amen.

194 Gib uns einen Ton für das Lied: "Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen." Wißt ihr: "Ich will IHN preisen." Ihr kennt das, oder nicht? Glaubt ihr?

Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen,
oh, preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken hinweggewaschen.

195 Liebt ihr IHN? Nun, liebt ihr es nicht für IHN zu singen, während ER hier ist? ER ist ein Geist, der sich im Gebäude herum bewegt. ER kennt eure Herzen und weiß alles über euch. Laßt es uns für IHN singen von ganzem Herzen.

Ich will IHN preisen,

Erhebt jetzt eure Hände, wenn ihr es tut.

Ich...

Jetzt preist IHN

...IHN preisen,
oh, preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Oh, gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

196 Oh, Dame in dem Rollstuhl, wenn du nur noch ein bißchen mehr glaubst, gerade dort. Laßt es uns noch einmal versuchen. Ich warte auf etwas.

Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen,
oh, preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

197 Nun, während wir es noch einmal singen, dreht euch herum und schüttelt jemandem die Hand, während wir es singen. Singt: "Ich will IHN preisen." Kommt alle zusammen jetzt.

Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen,
preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

198 Oh, Sünderfreund, möchtest du nicht hierhochkommen? Komm herauf und gebt IHM Lobpreis, all ihr Menschen. All ihr Menschen, die IHN als Erretter bekennen möchten. In Seiner Gegenwart, während die Heiligen im Geist anbeten, möchtet ihr nicht hierherkommen und hier stehen? Sprecht: "Ich möchte heute abend bekennen. Ich möchte IHM Lobpreis geben. Ich möchte kommen. Ich schäme mich Seiner nicht. Ich möchte die Welt wissen lassen, daß ich IHN als meinen Erretter annehme, gerade hier, während ER gegenwärtig ist." Kommt während wir es singen.

Ich will IHN preisen,

Möchtet ihr nicht kommen?

ich will IHN preisen,
oh, preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Oh, gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

199 Oh, das ist es, Dame, komme gerade weiter. Wer will noch in die Gegenwart von CHRISTUS kommen? Komm gerade hier hoch, Schwester und stell dich dorthin.

200 Noch irgendeine Person, die IHN als ihren Erretter möchte, die sich nicht schämt? ER sagte: "Wenn ihr euch Meiner schämt vor den Menschen, werde ICH Mich eurer schämen vor Meinem Vater und den heiligen Engeln." Wenn ihr euch Seiner jetzt nicht schämt, dann nehmt IHN als euren Erretter an, während ER hier ist! Ihr habt IHN gesehen. Es ist so vollkommen. Das Wort selbst macht sich bekannt. Kommt hoch, während die Heiligen jetzt anbeten. Möchtet ihr nicht hochkommen?

201 Gott segne dich, mein Herr. Hier kommt eine alte Dame im hohen Alter. Möchtest du jetzt nicht kommen?

Ich will...

Singt es jetzt.

...Ich will IHN preisen

202 Das ist richtig, ihr jungen Leute, kommt gerade hierher. Preiset IHN nur. Gott segne dich, Dame, das ist die Weise wie man es tut. Gott segne euch, ihr jungen Menschen.

...für Sünder geschlachtet;
Gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

203 Während die Prediger zu diesen Menschen kommen, möchte da nicht noch jemand kommen? Zurückgefallener, willst du kommen und sagen: "Ich schäme mich meines Lebens?" Hier ist ER. Glaubt ihr mir Gottes Diener zu sein? Erhebt eure Hände. Nun, JESUS CHRISTUS ist in unserer Mitte. Möchtet ihr nicht kommen?

Gebt IHM Ehre...

Möchtest du nicht kommen und IHM die Ehre geben?

...Menschen, denn Sein Blut hat jeden Flecken...

204 Martha kommst du, oder bleibst du mit Maria im Haus sitzen? Wirst du in irgendeiner Denomination zurück bleiben und sagen: "Oh, meine Gemeinde glaubt das nicht in der Weise," wenn doch CHRISTUS manifestiert ist? Wirst du sitzenbleiben und das sagen, oder kommst du heraus? "Gut, ich sage dir, wenn ich..." Nein. Heute ist die Stunde. Der Tod hängt um dich herum, wie bei Jairus seiner Tochter.

205 Komm jetzt! Zurückgefallener, komm jetzt. Sünder, komm jetzt. Das ist die Zeit. Der Meister ist gekommen und ER ruft dich. Du fragst: "Wie soll ich das wissen?" ER benutzt meine Stimme. Wenn ER meine Stimme benutzt, um die Krankheit sagen zu können, die Leiden und Dinge, wißt ihr nicht, daß ER auch für die Sünde ruft? Kommt heraus! Kommt jetzt, denn dieses mag die letzte Gelegenheit sein, die du jemals haben wirst.

206 Noch einmal, da sind noch mehr die kommen sollten, Freunde. Ich will euch nicht in Verlegenheit bringen, euch auf diese Weise herauszurufen. Das wäre nicht richtig. Jene Pharisäer dachten, daß sie gerettet wären, aber sie waren es nicht. Ihr denkt dieselbe Sache. Kommt jetzt.

207 Seid euch sicher! Nehmt nicht die halbe Gelegenheit davon. Wenn da ein kleiner Zweifel in euren Gedanken ist, verpaßt die Gelegenheit nicht. Kommt jetzt. Jetzt ist die Zeit, jetzt während die Quelle offen ist, während der Heilige Geist hier ist. Der Meister ist gekommen. Der kleine Zweifel ist das, was ER euch sagen möchte: "Ihr zweifelt." Übergebe es IHM. Kommt jetzt. Der Meister ist gekommen und ruft dich. Das ist wahr, kommt nur weiter, kommt nur.

Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen,

Möchtet ihr nicht kommen und IHM Lobpreis geben?

Preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde;
Gebt IHM Ehre, all ihr Menschen,
denn Sein Blut hat jeden Flecken weggewaschen.

208 Jetzt während die Sünder kommen, um IHN anzunehmen; laßt die Menschen IHM den Lobpreis geben, während wir es jetzt singen. Singt mit euren Händen erhoben und preiset IHN alle zusammen.

Ich will IHN preisen, ich will IHN preisen,
preis dem Lamm, das für Sünder geschlachtet wurde!

209 Gebt IHM einfach den Lobpreis! Ihr Menschen hierherum, betet und bittet IHN euch zu vergeben. Das ist es, was ER tun wird. Der Meister ist gekommen und ruft euch. Gott segne euch.