001 Wir wollen jetzt unsere Häupter beugen. Unser himmlischer Vater, wir danken Dir an diesem Morgen für Deine Güte und Barmherzigkeit, daß Du uns das Vorrecht gegeben hast, uns an einem Tag diesseits der großen Ewigkeit wieder hier zu versammeln, um den Geliebten, den Herrn Jesus Christus, anzubeten. Wir danken Dir, daß Er auf diese Erde kam, um uns von einem Leben der Sünde zu erlösen und uns dieses große Erbteil zu geben, das uns durch Seine Gerechtigkeit zuteil wurde. Möge der Heilige Geist uns heute morgen, während wir als Seine Botschafter hier sind, um dieser wartenden Versammlung das Brot des Lebens zu brechen, jedes Wort eingeben und es in die Herzen der Menschen legen, wie wir es gerade benötigen. Wir bitten darum im Namen Jesus. Amen. Ihr könnt euch setzen.
002 Gewiß betrachte ich es als ein großes Vorrecht, heute morgen wieder hier bei euch zu sein. Es tut mir leid, daß wir nicht genügend Platz für die Menschen haben; unsere Kapelle ist einfach nicht groß genug. Wir sind dankbar, während dieser Feiertage hier sein zu dürfen und sind von unserem Zuhause in Tucson hierhergekommen. Das Wetter war rauh, doch wir sind froh, hier zu sein und diese Versammlung zu haben.
Ich möchte bekanntgeben, daß heute abend ein Heilungsgottesdienst stattfindet, in dem für die Kranken gebetet wird. Ich sprach mit Billy Paul darüber, und er fragte: "Was wirst du tun?"
003 Ich antwortete: "Vielleicht ist es besser, wenn du heute abend um 18:30 Uhr Karten austeilst, damit es kein Gedränge gibt, denn es ist ja so überfüllt hier, daß sie nur der Reihe nach kommen können." Dadurch könnt ihr aufgrund der Nummer, die auf der Karte steht, aufgerufen werden. So wird es keine Drängelei geben. "Wir rufen sie einfach nacheinander auf und beten für sie, während sie durch die Gebetsreihe kommen."
004 Wenn ihr krank seid oder kranke Angehörige habt, die ihr bringen möchtet, dann kommt ungefähr zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr und laßt euch eine Gebetskarte geben. Er wird an der Tür stehen und sie euch reichen, wenn ihr hereinkommt.
005 Dies wird wahrscheinlich für einige Zeit das letzte Mal sein, daß ich hier bin, denn bis zum Ende des Frühjahrs habe ich ein sehr ausgefülltes Reiseprogramm, allerdings nur innerhalb der Vereinigten Staaten. Deshalb werden wir ein wenig später, vielleicht erst im Sommer, wieder zurückkommen. So der Herr will, möchte ich dann gerne den Saal dort drüben nehmen, wenn er eine Klimaanlage hat. Ich wollte Billy damit beauftragen, denn ich möchte über die sieben Posaunen sprechen und hier eine Versammlung darüber halten, so der Herr will. Die sieben Gemeindezeitalter und die sieben Siegel haben wir bereits durchgenommen; dann werde ich über die sieben Posaunen sprechen. Wenn ihr im Juni eine Zeit festsetzen könntet, während die Menschen Ferien haben, dann hätten sie die Gelegenheit zu kommen.
006 Ich bin froh, Bruder Shepherd heute morgen hier zu sehen. Er ist aus dem Krankenhaus gekommen. Ich habe ihn dort vor einigen Tagen besucht. Schwester Shepherd, ich habe dich gestern nicht angerufen. Der Traum, den du mir geschickt hast, war sehr, sehr gut. Du hast Christus auf einem weißen Pferd am Himmel gesehen, das jedoch gebunden war. Doch ehe es entschwand, hat deine ganze Familie es zu sehen bekommen. Die Deutung des Traumes ist, daß deine ganze Familie Sein Wirken in diesen letzten Tagen sah, ehe es vorüberzog. Es war sehr geistlich und ein sehr großer Segen für dich und deine Familie. Diese Familie ist aus einer großen Trübsal gekommen, ehe sie dahin gelangten, wo sie heute sind.
007 Heute morgen haben wir etwas Trauriges zu berichten. Es betrifft unsere teuren Freunde, die hier zu dieser Kapelle gekommen sind, die Familie Coats, die wir alle lieben. Sie kommen aus dem Osten, aus der Gegend von Chicago; wie auch Schwester Billy Habib und Schwester Armstrong mit ihren Töchtern. Ich meine, sie sind vorher Nazarener gewesen. Sie kamen zum Herrn und sind uns sehr wertvolle Freunde. Bruder und Schwester Coats befanden sich vor einigen Tagen mit ihren Eltern auf dem Heimweg. Sie waren im Westen gewesen. Jemand kam auf der Straße ins Schleudern, und Schwester Coats wurde auf der Stelle getötet. Als sie mich in Tucson anriefen und mir davon berichteten, saß ich gerade mit einer Schachtel Süßigkeiten am Tisch, die sie für mich zubereitet hatte. Ihr könnt euch vorstellen, was ich dabei empfunden habe. Ich meine jedoch, daß wir dem Herrn an diesem Morgen danken sollten, daß sie nicht leiden mußte. Sie war in vorgerücktem Alter und brauchte nicht zu leiden. Sie ist heimgegangen, um bei Gott zu sein.
008 Ich dachte gerade daran, weil ich vorhin dort in dem Raum mit ihren beiden Töchtern gesprochen habe. Bruder Coats ist heute morgen hier; er hatte sich einige Rippen gebrochen. Ich habe ihn im Krankenhaus in Missouri angerufen, wohin er mit seinen gebrochenen Rippen und anderen Verletzungen eingeliefert worden war. Er war wirklich sehr tapfer, denn als ein echter Christ wußte er, daß seine kleine Königin nicht tot ist, sondern für immer mit Christus lebt, und daß es eine Zeit der Vereinigung geben wird.
009 Hiob sagte einmal: "Oh, wenn Du mich doch im Grabe verwahrtest, mich an einem geheimen Ort verbergen wolltest, bis Dein Zorn sich gelegt hätte."
010 Habt ihr je bemerkt, daß Gott in der Natur dasselbe tut? Der Saft zum Beispiel, durch den die Blätter am Baum gehalten werden, geht zurück, bevor der Zorn auf die Erde ausgegossen wird. Seht, es gab eine Zeit auf Erden, da wurde es nie Winter. Im Tausendjährigen Reich wird es ebenfalls keinen Winter mehr geben. Seht, also lastet Zorn auf der Erde. Doch bevor der Zorn losbricht, schickt Gott in Seiner Barmherzigkeit den Saft hinunter in den Boden - in die Wurzeln des Baumes und läßt ihn dort, bis der Zorn des Winters vorüber ist. Im Frühling läßt Er ihn dann wieder hochkommen. "Oh, wenn Du mich doch im Grabe verwahrtest, mich an einem geheimen Ort verbergen wolltest, bis Dein Zorn sich gelegt hätte." Das hat Er an unserer Schwester getan; das tut Er an allen Christen.
011 Bruder Coats, Gott segne dich. Ich bin so froh zu wissen, daß das Siegel Gottes auch in einer Stunde des Kummers standhält. Ich weiß, wodurch er geht, denn vor Jahren habe ich Ähnliches durchgemacht. Einer nach dem anderen müssen wir diesen großen Fluß überqueren, und eines Tages wird meine Zeit gekommen sein und irgendwann auch deine. Doch schon David sagte: "Ich fürchte kein Unglück, denn Du bist bei mir: Dein Hirtenstab und Dein Stecken, die sind mein Trost."
012 Zum Gedächtnis an unsere Schwester Coats, unsere geliebte Schwester, die zu Gott gegangen ist, wollen wir als Versammlung an diesem Morgen für einen Moment aufstehen. Wir wollen die Häupter beugen und daran denken, daß ein liebliches Gotteskind, das noch vor einigen Tagen unter uns war, in dieser Kapelle ein und aus ging und uns die Hand reichte, jetzt an dem Ort ist, den der Herr mich vor nicht langer Zeit sehen ließ, und, wieder jung geworden, auf die Ankunft ihrer Familie wartet.
013 Unser himmlischer Vater, wir danken Dir für die Erinnerungen an Schwester Coats. Welch eine liebliche und teure Schwester! Die Zeit kommt, wo auch wir - wenn die Lebensspanne, die uns zugeteilt wurde, abgelaufen ist - den Fluß überqueren müssen. Wir danken Dir, daß sie nicht leiden mußte. Es muß nichts gegeben haben, was gegen sie stand, wofür sie hätte leiden müssen; in nur einem Augenblick war sie direkt in den Armen Gottes.
014 Ihr Mann und ihre Kinder sind an diesem Morgen hier, Herr. Sie nehmen ihre Pflicht wahr. Wie danken wir Dir für den tapferen Glauben. Der Glaube unserer Väter lebt fort, trotz Kerker, Feuer und Schwert. Wir danken Dir für all diese Dinge.
015 Laß ihre kostbare Seele ruhen, Herr. Sie war unsere Schwester. Wir tragen Leid und unser Herz weint, weil sie nicht mehr bei uns ist, doch aus den Tränen kommt Freude hervor, denn in Deinem Wort haben wir die Gewißheit, daß sie in einem unvergänglichen Leben weiterlebt und niemals sterben wird. Dort, wo sie jetzt ist, wird es nie einen Unfall geben. Sie wartet nur auf diejenigen, die nach ihr kommen und dann mit ihr vereinigt werden.
016 Segne Bruder Coats und die Mädchen ihrer Familie, Herr, alle Angehörigen und alle, die sie geliebt haben. Wir glauben, Vater, daß wir sie eines Tages dort in dem großen Jenseits wiedersehen werden, wo es weder Krankheit, noch Sorgen, noch Tod gibt. Erhalte uns bis dahin alle gesund und wohl, damit wir Dir dienen können, und wir halten nach diesem Tag Ausschau. Im Namen Jesus Christus bitten wir es. Amen.
017 Möge der große Heilige Geist, der bei uns hier in dieser Kapelle wirkt, indem Er Sein Wort offenbart, - möge Er ihre tapfere Seele in Frieden ruhen lassen, bis wir sie wiedersehen.
018 Heute morgen ist es warm hier. Ihr wißt ja, daß jeder menschliche Körper eine gewisse Hitzeausstrahlung hat, und wir sind sehr viele.
019 Wir möchten jetzt etwas bekanntgeben. Manchmal dauern unsere Gottesdienste hier morgens ziemlich lange. Eigentlich ist es nicht recht, Gottesdienste von eineinhalb bis zwei Stunden Länge zu halten. Doch der Grund, weshalb ich dies tue, ist, weil ich dabei auf Tonband spreche und die Bänder in die ganze Welt hinausgehen. Wir halten die Vormittagsgottesdienste also deshalb so lange, weil ich hierherkomme, um die Tonbänder aufzunehmen. Ihr könnt sehen, daß man sie dort in dem Raum aufnimmt, und sie werden überallhin auf der ganzen Welt gesandt.
020 Nun, so der Herr will, werde ich morgen im Laufe des Vormittags von hier zurück nach Arizona fahren, denn ich habe dort eine Versammlung anberaumt. Anschließend reise ich durch den ganzen Süden. Ihr Leute aus dem Süden - aus Georgia, Mississippi, Texas und Alabama -: wir kommen überall dorthin, sogar bis nach Florida.
032 Von hier aus gehe ich nach Phoenix, anschließend nach Kalifornien, dann zurück nach Dallas, vielleicht auch hinunter nach San Antonio, und anschließend durch Alabama nach Florida. So werden wir euch dort in Kürze wiedersehen, wenn der Herr will.
022 Betet für uns, und wir werden euch wissen lassen, ob wir die Versammlungen, die der Herr uns aufs Herz gelegt hat, hier im Sommer einige Tage halten können.
023 Ich hatte schon einmal eine Anzahl Versammlungen geplant, und viele von euch in New York wissen von der Vision, in der es hieß, daß die Versammlungen in den skandinavischen Ländern abgesagt würden. Erinnert ihr euch, daß wir sie anberaumt hatten? Während ich dann in New York war, hatte ich die Vision, daß jede dieser Versammlungen aus irgendeinem Grund abgesagt werden würde. Ich erinnere mich daran, daß ich es einigen von euch, die ihr hier seid, gesagt habe, als wir in New York waren. Genau das ist dann auch geschehen, denn sie alle wollten mich zur gleichen Zeit und konnten die Säle nicht bekommen. Nun, vielleicht werden einige Tage im Juni frei bleiben, denn ich dachte, daß es vielleicht der Wille des Herrn ist, hierher zurückzukommen, um über die Posaunen zu sprechen, bevor es zu spät ist. Wir wissen ja, daß alles, was geschieht, recht ist. Dies war auf meinem Herzen, und es könnte sein, daß Er will, daß wir es tun.
024 Ich beobachte, daß ihr die Plätze miteinander wechselt, auch in der Vorhalle. Wir wünschten, daß wir genügend Sitzgelegenheiten hätten. Wenn wir über die Posaunen sprechen, möchten wir die Turnhalle in der Hochschule haben. Ich meine, dort haben 5.500 Menschen Platz. Das gibt uns die Möglichkeit, daß alle einen Sitzplatz bekommen, sich setzen und der Predigt in Ruhe zuhören können. Ich habe mir die Posaunen neulich durchgelesen: es ist ein sehr gutes Thema.
025 Beachtet das sechste Siegel. Alle sieben Posaunen ertönen während des sechsten Siegels, direkt bevor das siebente Siegel das Kommen Christi eröffnet.
026 Für heute abend habe ich eine sehr wichtige Botschaft, über die ich vor dem Heilungsgottesdienst sprechen möchte. Wenn ihr hierbleiben und am Abendgottesdienst teilnehmen möchtet, werden wir versuchen, etwas früher zu beginnen, denn wir wollten noch eine Gebetsreihe haben. Ich werde nicht allzulange predigen, doch es ist etwas, das ich der Gemeinde seit einiger Zeit sagen möchte; nur kurz, um euch nach meinem besten Wissen aufgrund der Heiligen Schrift auf die Dinge aufmerksam zu machen, die jetzt vor sich gehen, und euch zu zeigen, wo wir uns befinden.
027 Ich möchte, daß ihr heute morgen mit mir aufschlagt - wenn ihr euch aufschreiben oder merken wollt, wo wir lesen: es ist aus dem Buch Jesaja. Ich möchte aus Jesaja, dem 42. Kapitel, lesen.
028 Wir sind sehr froh, auch Bruder Dauch heute morgen hier bei uns zu haben. - Ihr wißt, in Shreveport dachte man neulich nicht, daß er weiterleben würde. Doch er hat sicherlich geglaubt. Jawohl! Er ist direkt aus der Sache herausgekommen! Der Herr segnet ihn. Bruder Dauch ist einundneunzig Jahre alt und hatte einen schweren Herzanfall und obendrein noch ein vollkommenes Herzversagen. Und derselbe Arzt, der sagte, daß er für ihn keine Möglichkeit zu überleben sieht, dieser Arzt ist nun tot, und Bruder Dauch lebt. Er sitzt hier.
029 Ein einundneunzig Jahre alter Mann hatte einen Herzanfall und ein Herzversagen! Als ich dorthin fuhr, sah ich ihn die Straße entlanggehen, und ich sah ihn in der Gemeinde. Ich ging hin und sagte ihm, als er unter dem Sauerstoffzelt lag: "Im Namen des Herrn, ich werde dich wieder in der Gemeinde sehen und dir auf der Straße die Hand reichen." Schon beim nächsten Gottesdienst war er wieder hier und saß dort hinten im Gebäude. Ich fuhr nach Louisville hinüber, wo wir im "Blue Boar"-Restaurant aßen, und als ich gerade aus meinem Wagen ausgestiegen war und auf die Straße ging, kam Bruder Dauch des Weges. Da war es - einfach vollkommen! Wie hat der Herr ihn gesegnet!
030 Heute abend werden wir über Heilung und andere Dinge sprechen. Es sind einige wirklich außergewöhnliche Begebenheiten, die ich euch heute abend berichten werde.
031 Sie können jetzt die Tonbandgeräte einschalten, damit die Aufnahme gemacht wird.
032 Ich möchte aus Jesaja, dem 42. Kapitel, Vers 1-7, lesen und aus Matthäus 4, Vers 15 und 16.
Siehe da, mein Knecht, an dem ich festhalte, mein Erwählter, an dem mein Herz Wohlgefallen hat: ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, damit er das Recht zu den Völkern hinaustrage. Er wird nicht schreien noch lärmen und seine Stimme nicht auf der Straße hören lassen; ein geknicktes Rohr wird er nicht abbrechen und einen glimmenden Docht nicht auslöschen; getreulich wird er das Recht kundtun. Er selbst wird nicht verglimmen und nicht zusammenbrechen, bis er das Recht auf Erden fest gegründet hat; die Meeresländer harren schon auf seine Weisung. So hat Gott der Herr gesprochen, der die Himmel geschaffen und ausgespannt, der die Erde ausgebreitet hat mit allem, was auf ihr sproßt, der der Bevölkerung auf ihr den Odem gegeben hat und den Lebensgeist denen, die auf ihr wandeln: "Ich, der Herr, habe dich berufen in Gerechtigkeit und dich bei der Hand gefaßt und habe dich behütet und dich zum Volksbund gemacht, zum Licht für die Völker, um blinde Augen zu öffnen, um Gefangene aus dem Kerker hinauszuführen und aus dem Gefängnis die, welche in der Finsternis sitzen."
033 Jetzt möchte ich im Matthäusevangelium, dem 4. Kapitel, die Erfüllung dieser Weissagung, die von Jesaja gegeben wurde, lesen. Ich beginne mit dem 12. anstatt dem 15. Vers:
Als Jesus aber von der Gefangennahme des Johannes Kunde erhielt, zog er sich nach Galiläa zurück; er verließ jedoch Nazareth und verlegte seinen Wohnsitz nach Kapernaum, das am See liegt im Gebiet von Sebulon und Naphtali, damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt werde, das da lautet: "Das Land Sebulon und das Land Naphtali, das nach dem See zu liegt, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden, das Volk, das im Finstern saß, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Lande und Schatten des Todes saßen, ist ein Licht aufgegangen." Von dieser Zeit an begann Jesus die Heilsbotschaft mit den Worten zu verkündigen: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"
Möge der Herr Seine Segnungen zum Lesen Seines Wortes hinzufügen.
034 Es ist ein eigenartiges Thema. Ich hörte jemanden darüber sprechen und möchte es als Titel verwenden: Es gibt einen Mann hier, der das Licht einschalten kann.
035 Wir werden jetzt über das Thema "Licht" sprechen. Dieses folgt auf die drei Themen, über die wir schon gesprochen haben; über eines von ihnen in Tucson oder Phoenix, warum Jesus über Bethlehem kam. ER mußte es, denn Er ist Bethlehem. B-e-t-h heißt "Haus", e-l ist "Gott", l-e-h-e-m bedeutet "Brot". Bethlehem bedeutet "Haus des Brotes Gottes". Jeder Christ, der in Christus hineingeboren wurde, ist in Bethlehem geboren, dem Haus des Brotes Gottes.
036 David, der in der Zeit, als er aus seinem Volk ausgeschlossen und ausgestoßen war, ein Flüchtling sein mußte, während Bethlehem von einer Besatzung der Philister belagert wurde, ist ein Sinnbild auf Christus und die Gemeinde heute. Christus ist Seiner Gemeinde von heute ein Abgelehnter. Ein Abgelehnter ist jemand, der abgewiesen wird. David wurde abgelehnt, obwohl er zum König gesalbt war. Der Prophet hatte ihn gesalbt.
037 Während der Zeit, als er vor seinem Volk flüchtete, hat er viele tapfere Heiden um sich gesammelt. Einer von ihnen tötete an einem Tag achthundert Männer mit einem Speer. Ein anderer stieg in eine Zisterne und erschlug darin einen Löwen, an einem Tage, an dem Schnee gefallen war. Einmal brachte man gerade Linsen, Bohnen, Erbsen oder so etwas ein. Alle flohen, der eine aber stand da und tötete die Männer, bis sein Arm ermüdete. Sie erschlugen auch die Brüder Goliaths, die ebenfalls Riesen waren. Diese tapferen Männer hielten zu David, denn sie wußten, daß er an die Macht kommen wird. Sie wußten, daß Gott David gesalbt hatte, ganz gleich, was irgend jemand sagte. Obwohl sie Heiden waren, wußten sie das. Ungeachtet dessen, wie sehr man ihn ablehnte, diese wußten, daß er zur Macht gelangen würde.
038 Welch ein Sinnbild ist das heute auf Christus, der auch ein Abgelehnter ist? Ihr sagt: "Christus - ein Abgelehnter?" Gott hat uns die sieben Gemeindezeitalter geoffenbart, und gemäß der Bibel steht Christus in diesem Gemeindezeitalter von Laodizea als Abgelehnter außerhalb Seiner Gemeinde. ER wurde verworfen und versucht, wieder hineinzukommen. ER wurde von Seiner eigenen Gemeinde ausgestoßen. Der Grund, weshalb Er ausgestoßen worden ist, liegt dann, weil Er das Wort ist, und sie lassen das Wort nicht hinein. Anstatt dessen haben sie Satzungen angenommen.
039 Wir stellen also fest, daß jene tapferen heidnischen Männer in diesem schweren Kampf um David waren.
010 Beachtet, wie Bethlehem gegründet wurde. Ich möchte nicht auf dieses Thema eingehen. Es war tatsächlich der Sohn der Dirne Rahab, der Bethlehem gründete. Es war eine Weizengegend, weil sich dort viel Wasser befand. Er hat diese kleine Stadt gegründet. Es war die kleinste von allen Städten, denn der Prophet sagte: "Du aber, Bethlehem Ephrath, bist zwar zu klein, als daß du zu den Gaustädten Judas gehörtest, aber aus dir wird mir der hervorgehen, der in Israel Herrscher sein soll." - aus dieser kleinen Stadt.
041 Als der Prophet Samuel hinging, um den König zu salben, und David aus seinen großen, stattlichen Brüdern ausgewählt wurde, traten all diese großen und tapferen Männer vor ihn. Sie sahen aus, als wären sie zu tüchtigen Königen geeignet. Doch gerade der abgelehnte David war es, auf den das Öl gegossen wurde. Die verworfene Stadt war es, aus der Christus hervorkam. Es sind die Verworfenen, derer Christus sich annimmt, diejenigen, die abgelehnt werden.
042 Wir stellen fest, daß nach Boas Obed kam. Und wieder war eine Heidin daran beteiligt: Ruth. Aus dieser Linie kam Jesse, und aus Jesse David. Aus einem kleinen Stall am Berghang kam der König der Könige hervor: Jesus Christus, der Sohn Davids - sein geistlicher Sohn.
043 Nun, David selbst wurde in der Stadt geboren, und Er mußte zu diesem kleinen Ort kommen, der Bethlehem genannt wurde. Das bedeutet "das Haus des Brotes Gottes". ER ist das Haus des Brotes Gottes.
044 David befand sich an jenem Tage in der Bergfeste, schaute herab und sah, daß die Philister die Stadt belagerten. Es muß heiß gewesen sein. Er wurde durstig und sprach: "Oh, wenn ich nur noch einmal aus dem Brunnen trinken könnte!" Der geringste Wunsch war für diejenigen, die ihn liebten, ein Befehl.
045 So sollte es heute sein: der geringste Gedanke Jesu - der in Seinem Worte steht - sollte uns Heiden, die wir Ihn lieben, ein Befehl sein, denn wir wissen, daß Er zur Macht kommt, ganz gleich, wie sehr Er abgelehnt wird. Himmel und Erde werden vergehen, doch Er wird noch herrschen, wenn Himmel und Erde schon vergangen sind. Wir wissen: Er kommt zur Macht, und nichts wird es verhindern können. Dies ist Christus - Seine Selbstoffenbarung. Es wird so geschehen, wie es das Wort sagt, denn Er ist das Wort. Und das geringste Seiner Gebote, egal wie klein es ist - ob es sich darum handelt, noch einmal getauft zu werden oder worum auch immer -, werden wir befolgen, denn es ist Sein Befehl.
046 Der kleinste Wunsch Davids war diesen Heiden ein Befehl. Jene tapferen Männer waren ein Sinnbild auf die heutige Gemeinde aus den Heiden. Diese Männer, die zu David hielten, waren zwar Heiden, doch tapfer und ohne Furcht. Sie wußten gar nicht, was Furcht war.
047 Einer von ihnen ergriff einen Speer und tötete damit achthundert Männer, die um ihn waren. Was für ein Mann ist das gewesen! Ein anderer wurde von einem ägyptischen Soldaten mit einem langen Speer angegriffen. Er aber hatte nur einen Stecken in der Hand. Mit diesem Stock schlug er ihm den Speer aus der Hand, nahm ihn und tötete ihn mit seinem eigenen Speer.
048 Einer der Riesen hatte Finger, die vierzehn Zoll lang waren. Eure Finger sind genau so lang wie eure geschlossene Hand. Wenn ihr sie öffnet, ergibt das eine Hand von achtundzwanzig Zoll Länge. Und dann noch mit einem Speer! Er aber ging auf ihn los und tötete ihn. Er war ein tapferer Mann, ein Heide, der auf einen Gesalbten sah, von dem er wußte, daß er einmal an die Macht gelangen würde.
049 Habt ihr beachtet, daß David, als er schließlich an die Macht kam, diejenigen, die so treu zu ihm standen, zu Herrschern über Städte einsetzte? Hat Jesus nicht dasselbe verheißen? Genau das gleiche. ER macht sie zu Herrschern.
050 Hier ging es nun darum, daß David frisches Wasser trinken wollte. Er hatte dort oben wahrscheinlich nur altes, abgestandenes Wasser zu trinken. Doch dann dachte er an das frische Wasser dort in Bethlehem, dem "Haus des Brotes Gottes". Er sprach: "Wenn ich nur aus dem Brunnen dort trinken könnte!" Da zogen diese Männer ihr Schwert und schlugen sich fünfzehn Meilen durch die Philister hindurch, nicht, weil er sie darum bat, sondern weil sie wußten, daß er es gerne wollte. Sie schlugen sich durch die Philister hindurch, bis sie zum Brunnen kamen. Während zwei von ihnen kämpften, schöpfte der dritte seinen Eimer voll, dann erkämpften sie sich ihren Weg wieder zurück und übergaben es David. Wenn das nicht tapfer war!
051 David, dieser gottesfürchtige Mann, sagte jedoch: "Der Herr behüte mich davor, daß ich so etwas tun sollte! Das ist ja das Blut der Männer, die unter Lebensgefahr dorthin gezogen sind!", und er goß es als Trankopfer für den Herrn auf den Boden. "Es soll dem Herrn gehören. ER ist dessen würdig, nicht ich."
052 Dies ist ein genaues Bild auf Christus, der ewiges Leben in sich hatte, der jedoch als der geschlagene Fels Sein Leben als Sündopfer für uns ausgoß, damit dieses Wort fortlebt.
053 Oh, ihr aus den Heiden, wie ich gesagt habe - wer wird das Schwert mit mir ziehen? ER möchte heute morgen einen frischen Trunk, nicht diese abgestandenen Kirchensatzungen und dergleichen, mit denen man sich abgibt. ER möchte einen echten Glauben an Sein Wort sehen; Menschen, die jedes Wort glauben. Laßt uns zur Quelle gehen und einen erfrischenden Trunk mitbringen - eine Anbetung, die darauf gegründet ist; nicht Glaubenssatzungen oder Bekenntnisse, sondern eine echte Anbetung Christi im Geiste, der Sein Leben unter uns so auslebt, wie Er es möchte. Das geschieht nicht durch Glaubenssatzungen und andere Dinge; gestattet Ihm, es so zu tun.
054 Das nächste war, wie Gott in den Tagen Josephs durch Träume zu den Menschen redete. Habt ihr beachtet, daß ein Traum zweitrangig ist; es ist eine zweitrangige Art, in der Gott wirkt. Manche Menschen haben Träume, die nichts bedeuten. Ihr könnt zuviel essen und Alpträume haben. Ein Traum ist eine zweitrangige Möglichkeit. Nun, warum hat Gott Seinen Sohn auf eine zweitrangige Weise beschützt? ER erschien dem Joseph ja im Traum und sorgte dadurch auf eine zweitrangige Art für das Wohlergehen Seines eigenen Kindes. Habt ihr je darüber nachgedacht? Weil es keinen Propheten im Lande gab, mußte Er durch Träume wirken. Dies war kein Traum, der einer Deutung bedurfte. Der Engel des Herrn sagte: "Joseph, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria, deine Verlobte, als Ehefrau zu dir zu nehmen, denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom Heiligen Geist."
055 Es war ungewöhnlich, daß dies geschah. Joseph war ein gerechter Mann. Es war eine außergewöhnliche Sache. Gott ist außergewöhnlich. Das Außergewöhnliche ist schwer zu verstehen. Deshalb ist es schwer, heute die Wahrheit zu verstehen, denn sie ist so ungewöhnlich. Eine Frau, die ein Kind erwartete, ohne von einem Mann erkannt worden zu sein, das war eine ganz außergewöhnliche Sache. Doch wenn ihr ehrlich und aufrichtig seid, kann Gott euch in einem Traum erscheinen. Dies ist ein Beweis, daß Gott alles, was ihr habt, gebrauchen kann, wenn euer ganzes Wesen ihm geweiht ist und ihr es Ihm gestattet, ob es nun eure Gedanken sind, ob ihr pfeift, singt, Zeugnis ablegt oder was immer ihr tut.
056 An einem Abend sprach Bruder Neville hier über das Thema "Flucht"; daß die Menschen fliehen. Ich denke, es war sehr bemerkenswert. Heute vormittag nun scheint es, als möchte der Heilige Geist, daß ich als nächstes über das Thema "Licht" spreche. Er ging direkt zum Anfang zurück, als das Leben Christi in einem Stall begann, und wir kommen jetzt, während wir unseren Text durchnehmen, wieder darauf zurück. Er wußte es nicht; ich wußte es nicht, und wir sind bei derselben Sache angelangt. Anschließend folgt der Beginn Seines Dienstes. Das, was wir, so der Herr will, heute abend durchnehmen, stimmt ganz genau damit überein.
057 Den Heiden, die in Finsternis saßen und im Schatten des Todes, ist ein großes Licht aufgegangen. Sebulon und Naphtali, das Galiläa der Heiden, hat ein großes Licht gesehen.
058 In der Bibel finden wir das erste Mal in 1. Mose 1, 3 von Licht geschrieben. Durch das gesprochene Wort Gottes kam das Licht hervor. Gott sprach in 1. Mose 1,3: "Es werde Licht!", und das Licht war da.
059 Denkt daran, somit kommt Licht durch das gesprochene Wort Gottes hervor. Das Licht ist die Bestätigung oder das Ergebnis dessen, was Er aussprach. Wenn das Licht erscheint, dann beweist dies, daß Er gesagt hat: "Es werde Licht!" Vorher war kein Licht da, Er aber sprach: "Es werde Licht!", und es ward Licht. Das ist der Beweis, daß das Licht eine Bestätigung Seines gesprochenen Wortes ist. Heute ist es dasselbe: eine Bestätigung Seines gesprochenen Wortes.
060 Wenn ihr seht, daß Sein Wort bestätigt, oder anders ausgedrückt, bekanntgemacht - bewiesen wird, dann ist dies das Licht Seines gesprochenen Wortes. Ohne Licht kann nichts leben. Es gibt kein Leben auf Erden, wie das Pflanzenleben usw., das nicht durch das Licht der Sonne hervorkommt. Genauso gibt es nur im Sohn Gottes ewiges Leben, denn Er ist das Licht.
061 Während wir das jetzt betrachten, stellen wir fest, daß die Erde wüst und öde war, bevor dieses Licht hervorbrach.
062 Manche Menschen argumentieren heute in ihren Schulen, daß die Welt so viele Millionen Jahre alt sei, und versuchen dadurch, die Bibel zu verdammen und als verkehrt hinzustellen. Sie lesen die Bibel überhaupt nicht, daran liegt es; denn die Bibel sagt uns nicht, wie alt die Welt ist; es steht darin: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde (Punkt!)" Wann und wie, wissen wir nicht. Nun, das ist das erste, danach steht ein Punkt. Damit ist der Satz zu Ende.
063 "Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde." Es mag vor hundert Millionen oder Milliarden Jahren gewesen sein, oder wann immer es war. Wie Er es tat, das weiß Er; es ist nicht meine Sache. Doch die Erde war wüst und öde, Wasser bedeckte sie, und Gott schwebte über der Wasserfläche und sprach: "Es werde Licht!"
064 Ich glaube, daß die Sonne, der Mond und alles andere ins Dasein kam, wie es uns im 1. Mose beschrieben wird. Ich glaube, daß alles, was es auf der Welt geben würde, zu unserem Nutzen sein sollte. Zunächst breiteten sich Nebel und Dunst über die Erde und verdunkelten sie. Dann sprach Gott: "Es werde Licht!", da wich die Finsternis, und ein wolkenloser Himmel erschien.
065 Ich glaube, daß dies die Art Gottes ist, die Dinge zu tun. Der nächste Vers in der Bibel, Vers 4, sagt uns, was Er tat: "Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag, der Finsternis aber gab Er den Namen Nacht." Gottes Wort scheidet immer das Licht von der Finsternis. Es ist das Wort, welches die Scheidung zwischen Licht und Finsternis bewirkt.
066 Gott handelt immer gleich. Wenn Er im Begriff ist, sich irgend etwas gebräuchlich zu machen - wie damals, als Er im Begriff war, sich diesen alten Stern, oder was es war, diese Welt, gebräuchlich zu machen - mußte Er das Licht von der Finsternis scheiden. Wenn Er vorhat, eine Gruppe von Menschen zu gebrauchen, muß Er ebenfalls das Licht von der Finsternis trennen. Will Er einen einzelnen gebrauchen, scheidet Er das Licht von der Finsternis.
067 Das Licht kommt von Gott. Denkt daran, das Licht kam durch Sein gesprochenes Wort hervor. Das Wort Gottes war: "Es werde Licht!", als noch kein Licht da war. ER sandte das Licht, um Licht und Finsternis voneinander zu scheiden.
068 Dieses Wort des Befehls klärte den Himmel auf, so daß die Sonne herabscheinen konnte. Sein Wort ist es heute, das die gesamte Atmosphäre des Unglaubens aufklärt.
069 Ich meine, es waren elf Aussprachen, die ich heute morgen bereits hatte, bevor ich das Podium betrat.
070 Neulich dachte man, daß der Sohn meines Freundes Jim Pool einen Herzanfall hätte, und sie brachten ihn schnell ins Krankenhaus. Es war ein Asthmaanfall, der den Jungen schüttelte. Sein kleines Herz raste, er rang nach Luft und schrie, doch er bekam keine Luft. Es sah aus, als würde er sterben. Als ich im Begriff war, zum Krankenhaus zu fahren, brachten sie ihn hierher. Ich nahm ihn bei seiner kleinen Hand und sagte: "Das Kind bekommt Masern. Sie haben das verursacht. Durch die Masern hat der Kleine Fieber bekommen. Beobachtet ihn; in zwei Tagen möchte ich ihn wiedersehen. Dann wird er voller Masern sein." Und er war tatsächlich voller Masern. Seht ihr?
071 Nun, Gott scheidet das Licht von der Finsternis und die Finsternis vom Licht. ER trennte den Tod vom Leben. Das tut Er durch Sein Wort. Es ist immer Sein Wort, wodurch das geschieht.
072 Der Same befand sich bereits auf Erden. Ich glaube, daß Gott den Samen pflanzte, und sobald die Sonne den Samen erreichen konnte, begann er zu wachsen. Das ist der Grund, weshalb nur Tage nötig waren, um diese Dinge hervorzubringen, denn der Same war ja schon in der Erde. Alles, was er benötigte, war Licht.
073 Genauso tut Gott es heute. Sein Same ist schon hier - Sein Wort. Das einzige, was er benötigt, ist, daß Licht auf ihn fällt. ER ist das Licht, denn Er ist das Wort. Das Wort und das Licht ist dasselbe. Das Leben darin ist das Licht des Wortes; es ist das Leben. Der Lebenskeim liegt in dem Samen; und das Leben bricht durch und bringt es aus dem Samenkorn zum Vorschein. Genauso bewirkt Christus, der im Wort ist, daß das Wort ausrichtet, was es soll. Auch das Leben in dem Weizenkorn, oder was immer es sein mag, bewirkt, daß der Weizen hervorbringt, was er soll, denn das Leben ist in ihm.
074 Das Leben kommt nur durch das geoffenbarte Wort Gottes hervor. Das Leben kommt nur hervor, wenn das Wort Gottes kundgetan wird. Solange es nur in dem Buch steht, kann es immer noch in Frage gestellt werden. Doch wenn es offenkundig wird, dann sieht man das Ergebnis, wovon es sprach, daß es in Erscheinung treten soll. Dann strahlt Licht auf das Wort. So sagt es das Wort. Wenn es geschieht, ist es das Leben in dem Licht. Licht bringt Leben.
075 Licht bringt Leben. Sät den Weizen in einen Keller und deckt ihn zu, so wird er nicht hervorkommen. Er kann nicht, weil dort kein Licht ist. Sobald ihn jedoch das Licht trifft, wird er Leben hervorbringen, wenn es ein keimfähiger Same ist. So ist es auch mit dem Wort. Seht, das Wort ist Gott, und wenn das Licht es trifft, wird das Wort zum Leben gebracht. In jedem Zeitalter ist es so gewesen.
076 Oh, wie schätzen wir diese großen Dinge, daß das bestätigte Wort das Licht des gesprochenen Wortes ist! Gott sagte: "Es werde Licht!" Nun, was wäre, wenn Er es zwar ausgesprochen hätte, aber kein Licht wäre erschienen? Dann wüßten wir nicht, ob es wahr ist oder nicht. Genausowenig wüßten wir, ob Er in allem recht hat und ob Er Gott ist oder nicht, weil Er nur gesagt hätte: "Es werde Licht!", und es wäre nicht erschienen. Wenn Gott redet und wir es sehen, dann ist es das Licht, das hervorstrahlt - die Wahrheit des Wortes. Es ist Licht und Leben.
077 Alles natürliche Leben kommt durch Sein gesprochenes Wort - die Sonne ist Sein gesprochenes Wort. ER sagte, daß Er am Himmel ein großes Licht für den Tag und ein kleineres für die Nacht schuf. Alles natürliche Leben kommt durch das gesprochene Wort Gottes hervor. Eine Blume kann nicht wachsen, wenn nicht das Licht des gesprochenen Wortes darauf scheint, denn die Sonne ist das gesprochene Wort Gottes, als Er sagte: "Es werde Licht!" Sie ist das Leben, das Gott ausgesprochen hat. Ganz gleich, wie sehr die Menschen dies oder jenes behaupten wollen, es bleibt dennoch dasselbe: Ihr braucht die Sonne. Also kann das natürliche Leben nur durch das gesprochene Wort Gottes hervorkommen.
078 Geistliches, ewiges Leben kann ebenfalls nur durch Gottes gesprochenes Wort des Lebens kommen. Hier ist der Sohn des Lebens. In Ihm ist Licht; keine Finsternis befindet sich in Ihm. ER ist Gottes gesprochenes Licht - Gottes gesprochenes Wort, denn im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Für immer ist es Gott. Das Licht Gottes muß das Wort treffen, damit es zum Leben kommt. Hier haben wir das, was Er ausgesprochen hat; nun muß das Licht darauf strahlen. Amen. Laßt das Licht darauf leuchten, und es wird jedes Wort zur rechten Zeit in den rechten Zusammenhang bringen. Amen!
079 Ihr seht, manchmal liegt ein kleines Samenkorn während des Winters tot in der Erde. Man sät ja auch Winterweizen. Doch wenn die Zeit gekommen ist und die Sonne wieder Kraft hat, muß er zum Leben hervorkommen. Ohne Sonne kann er nicht leben. Gott hat für jedes Zeitalter, für jeden Tag Verheißungen gegeben. Wenn das Licht die richtige Ausstrahlung erreicht hat und darauf scheint, wird es genau das hervorbringen, was das Wort sagt, denn Er ist das Licht und das Leben.
080 Das Wort Gottes ergeht nur durch die Bibel. Die Bibel Gottes ist der Sohn Gottes in gedruckter Form, denn die Bibel sagt, daß es die Offenbarung Jesu Christi ist. Es ist Gott, der sich selbst durch Christus offenbart, und Christus ist das Wort. Das Licht Gottes muß auf das Wort scheinen, um es zu bestätigen und zu beweisen, daß Gott immer noch Leben - ewiges Leben ins Dasein spricht. Das natürliche Licht bringt Leben hervor. Das Leben kommt nur durch das Licht hervor. Alte Verheißungen in der Bibel wurden verwirklicht, als Jesus Christus, das Wort, unter uns Fleisch wurde. Gott wirkt immer durch Menschen. Die Menschen sind Gottes Eigentum.
081 Wenn es euch hier ein wenig warm wird, könnt ihr die Fenster öffnen oder die Heizung zurückdrehen. Vielleicht kann der Hausmeister die Heizung ein wenig kleiner stellen. Ich sehe, daß es vielen warm ist, und auch hier, wo ich stehe, ist es sehr warm. Ich bin froh, daß es hier warm anstatt kalt ist, denn ich liebe die Wärme. Wärme bringt immer Leben hervor.
082 Beachtet! Wenn das Wort Fleisch wird, wird es offenbar. Nehmt das Samenkorn und legt es in die richtige Lage, in die rechte Art von Boden, dann wird der Same nach seiner Art hervorbringen. Wenn das Wort in die richtige Art von Herz hineingelegt wird, tut es sich selbst kund. Es bringt Licht hervor, das darüber aufstrahlt.
083 Ohne das Licht Gottes kann nichts Natürliches noch etwas Geistliches leben. Also kann Leben nur durch Licht hervorkommen. Nichts Natürliches und nichts Geistliches kann ohne das Licht Gottes leben. Denkt darüber nach. Wenn Er uns jedoch das Licht sendet und all diese Dinge tut, und wir lehnen es ab, dann ist es etwas Bedauernswertes, wenn wir das Licht, das uns gesandt wird, ablehnen.
084 Könntet ihr euch heute vorstellen, daß jemand sagen würde: "Ich lehne es einfach ab anzuerkennen, daß es so etwas wie eine Sonne gibt. Ich glaube nicht, daß es eine Sonne gibt.", und er würde in den Keller gehen, alle Türen schließen, sich in die Dunkelheit setzen und sagen: "So etwas wie eine Sonne gibt es nicht. Es gibt kein Licht!"? Dann wüßtet ihr sofort, daß dieser Mensch nicht recht bei Verstand wäre. Es stimmt etwas nicht, wenn er sich in einen dunklen Keller begibt und sich weigert, den Segen des Lichts, das Gott gegeben hat, anzunehmen. Es stimmt etwas nicht mit ihm. Er will die warmen Strahlen nicht. Er will seine gesundheitsspendende Wirkung nicht. Er will nicht, daß dieses Licht hineindringt; er bleibt lieber in der Dunkelheit. Das zeigt im natürlichen Bereich, daß mit diesem Menschen geistig etwas nicht stimmt.
085 In aller Liebe und mit Respekt möchte ich dazu Folgendes sagen: Mit einem Menschen, der in seine Denominationen mit ihren Satzungen zurückgeht und sich weigert, das biblische Licht zu sehen, obwohl es direkt vor ihm leuchtet, stimmt geistlich etwas nicht. Etwas ist nicht in Ordnung mit ihm. Er begibt sich zurück in seine Glaubensbekenntnisse und Formen, schließt die Tür und sagt: "So etwas gibt es nicht. Die Tage der Wunder sind vorbei. Es gibt keine göttliche Heilung. Diese Dinge gibt es nicht. Das war für die Apostel." Ein solcher Mensch ist geistlich irre. Mit ihm stimmt etwas nicht. Er hat die Jalousie heruntergelassen und den Heiligen Geist abgelehnt, der auf ihn kommen könnte. "Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Worte in euch, dann (scheint das Licht auf dieses Wort) bittet, worum ihr wollt."
086 Es stimmt etwas nicht, wenn der Betreffende die Quelle ablehnt, die Gott uns dazu gegeben hat, um durch sie zu leben: Sein Wort. "Der Gerechte wird durch Glauben leben." "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte - nicht nur von einem Teil des Wortes - sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorkommt." Wenn ein Mensch das einfach ablehnt, dann stimmt mit dem Betreffenden etwas nicht. Mit seiner Erfahrung ist etwas nicht in Ordnung, wenn er den Anspruch stellt, Gott zu lieben, und Ihn doch ablehnt. Bei solch einem Menschen ist etwas schief gegangen. Wir wissen das ohne jeglichen Zweifel. Er lehnt es ab, verkriecht sich in seinen Ort und sagt: "Davon will ich nichts wissen. Sagt mir nichts von diesen Dingen. Ich glaube nichts davon, ganz gleich, was ihr sagt."
087 Vor nicht langer Zeit - ich habe euch das schon erzählt - sagte jemand: "Selbst wenn du mir fünfzig Krebsfälle und fünfzig Ärzte bringst, die Zeugnis davon ablegen, glaube ich es nicht. Auch wenn du die Toten vor mir auferwecken würdest, glaubte ich es nicht." Seht, mit einem solchen Menschen stimmt etwas nicht, obwohl der Mann ein Prediger war - er wollte zumindest ein Prediger sein. Doch nur weil die betreffende Organisation nicht an die Kraft Gottes glaubt, nicht glaubt, daß das Wort meint, was es sagt, läuft dieser Mensch in den Keller, in den alten, muffigen, schmutzigen Keller einer Organisation und lehnt die Wärme und die lebenspendenden Strahlen des Heiligen Geistes - Jesus Christus, denselben, gestern, heute und in Ewigkeit, ab. Mit einer solchen Person stimmt etwas nicht. Der Betreffende möchte lieber in dem Moder und der Dunkelheit bleiben, anstatt in dem Lichte Gottes zu leben und der Bibel zu glauben, die sagt, daß Jesus Christus derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit ist. "Die Werke, die Ich getan habe, werdet auch ihr tun, und noch größere als diese werdet ihr tun, denn Ich gehe zu Meinem Vater." Mit der betreffenden Person stimmt etwas nicht. Ohne jeglichen Zweifel ist etwas nicht in Ordnung mit ihr.
088 Ihr Menschen, die ihr dieses in der ganzen Welt hört; wo immer ihr euch befinden mögt: Mit eurem Erlebnis stimmt etwas nicht, wenn ihr behauptet, Gott zu lieben, aber Sein Wort ablehnt. Dann stimmt etwas nicht. Kein Wunder, daß die Gemeinde sich in dieser Verfassung befindet und daß die Dinge nicht geschehen können, die Gott verheißen hat. Es ist deshalb, weil ihr das Wort nicht annehmen und nicht in dem Licht wandelt. Die Bibel sagt: "Wenn wir aber im Licht wandeln, wie Er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Seines Sohnes Jesus macht uns von aller Sünde rein." Sünde ist Unglaube.
089 Wenn wir also in dem gottgegebenen Licht dieser Stunde wandeln, dann nimmt Gott das Wort, das für diese Zeit gegeben wurde, und bestätigt es; genau, wie Er es in 1. Mose 1, 3 tat, als Er sagte: "Es werde Licht!", und das Licht kam hervor. Sein Wort erging, das Licht folgte ihm und löste den Nebel auf. Dann begab sich die Finsternis auf eine Seite, und das Licht leuchtete auf der anderen.
090 Das tut Gott auch heute. E R sendet Sein Wort für diese Stunde und der Heilige Geist kommt und bringt das Wort zum Leben. Die Finsternis begibt sich zu ihren Satzungen und Denominationen, das Licht aber leuchtet, weil es das Wort Gottes ist und weil Sein Wort als wahr bestätigt worden ist. Nichts davon ist erfunden; es ist genau schriftgemäß.
091 Wir stellen fest, daß die weisen Männer in der alten Zeit dem folgten, was von Gott kam. Sie folgten dem Worte Gottes hin zum Licht; denn es war das Wort, das ihnen Leben brachte.
092 Ihr fragt: "Wie folgten sie?" Nun, wir wissen, daß sie Sternkundige waren. Wir stellen fest, daß auch Bileam, der Prophet in 4. Mose 24, 17, eine Art Sternkundiger war. Er war wirklich ein Prophet, und er weissagte und sprach: "Ein Stern wird aus Jakob aufgehen." Als diese weisen Männer feststellten, daß im Wort Gottes stand, daß ein Stern aus Jakob aufgehen sollte, folgten sie diesem kleinen von Gott gegebenen Zeichen bis hin zur Quelle des ewigen Lichtes. Genauso werden auch die weisen Menschen heute, die nicht durch Satzungen verblendet sind, dem von Gott gegebenen gesprochenen Wort folgen, bis sie die Fülle der Kraft Gottes in dieser Stunde aufblühen sehen. Sie erkennen es und wissen, daß es hier in der Schrift steht. Gott hat es für diese Zeit verheißen.
093 Es war ihnen gleich, wie viele andere Sternkundige diesen Weisen sagten: "Ihr habt den Verstand verloren!" Zwei Jahre waren sie unterwegs, sind durch viele Nationen gereist und wurden gefragt: "Wohin geht ihr?"
094 "Oh, wir haben Seinen Stern im Osten gesehen und kommen, um Ihn anzubeten." Als sie im Hauptquartier der Denominationen, in Jerusalem, standen, hatten sie immer noch nicht die Antwort. Sie gingen durch die Straßen und riefen: "Wo ist Er, der neugeborene König der Juden?" Man wußte nichts davon. So ließen sie im Worte nachforschen. Sie waren dem Stern gefolgt und wußten, daß er sie zu dem ewigen Licht führte. "Leite uns zu Deinem vollkommenen Licht." Das Wort ist es, das euch zum Licht führt, und das Licht ist die Bestätigung des Wortes. Amen.
095 Beachtet, sie waren weise Männer! Ihr weisen Menschen von heute - nicht mit Weisheit dieser Welt; sie ist Torheit vor Gott; all eure Wissenschaftler, selbst wenn ihr euch auf großes Wissen oder auf etwas anderes stützt, das euch sagen kann, wie ein Atom gespalten wird, sie können euch kein Leben geben. Es gibt nichts, was euch Leben geben kann, als nur das gesprochene Wort Gottes. Die einzige Möglichkeit, daß Leben hervorkommen kann, ist durch Sein gesprochenes Wort.
096 Es ist gut, wenn man weiß, wie ein Atom gespalten wird, obwohl ich wünschte, daß man es nie entdeckt hätte. Aber sie mußten es tun, denn der Welt von heute steht etwas bevor. Es mußte geschehen, damit tiefe Löcher in die Erde gesprengt werden, so daß Lava herauskommen kann und die Welt wieder jung gemacht und zu einer erneuerten Erde wird, wo die Gerechten auf dem Staub der Bösen hinziehen und die Sünde vergessen sein wird. Alles hat eine Möglichkeit, sich selbst zu erneuern. Der Mensch, dem die Erde überlassen wurde, um durch seine eigene Weisheit darauf zu leben - weil er nämlich vom Baum der Erkenntnis anstatt vom Baum des Lebens genommen hat - wird die Erde zerstören, die Gott ihm gab, um darauf zu leben. Doch diejenigen, die Anteil am Baum des Lebens haben, werden einen neuen Himmel und eine neue Erde bekommen, wo es keine Krankheit und keinen Tod mehr geben wird. Licht, Licht! Herr, sende uns Licht!
097 Es waren die Engel Gottes, die den Hirten auf dem Felde im Licht erschienen, um sie zu dem ewigen Licht zu leiten. Seht, es kommt nur durch Licht. Leben kann nur durch Licht kommen. Ihr wißt, wenn ein König geboren wird, singt man und feiert ein großes Fest. ER wurde ganz verborgen in einem Stall geboren, wo das Vieh und die Pferde fraßen, und doch war Er ein König. Die Engel kamen zu den Hirten, die der Lichtglanz des Herrn umstrahlte, herab und sangen Loblieder. Die Engel selbst waren Licht. Sie hatten das Wort Gottes und sagten ihnen: "Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids, in Bethlehem." Die Engel hatten das Wort, und das Wort erging im Licht, um sie zu leiten. Sie folgten dem Wort der Engel bis hin zu dem ewigen Licht. So fanden sie das Kind, das in Windeln gewickelt war, wie man ihnen gesagt hatte. Ihr seht, Leben kommt nur durch Licht.
098 Beachtet, Er war das Wort, das zu Licht wurde. ER war das Wort - das Licht jener Generation, denn die Propheten hatten von alters her von Ihm gesprochen, und nun kam Er und bestätigte dadurch, daß Er das Licht des gesprochenen Wortes Gottes war. All das, was die Propheten gesagt hatten, kam in Ihm zur Erfüllung. Die Propheten traten mit dem Wort auf, wie Gott es am Anfang tat, als Er sagte: "Es werde Licht!", und es ward Licht. So sagte der Prophet: "Eine Jungfrau wird guter Hoffnung werden und einen Sohn gebären, dem man den Namen Immanuel geben wird, denn es wird Gott mit uns sein." Sie hatten es ausgesprochen, dadurch war das Wort ergangen, doch Er war das Licht. Was war Er? Die Erfüllung. Hallelujah! ER war die Erfüllung dieses Wortes. ER war die Kundwerdung des Wortes.
099 So ist es auch heute. Gottes Wort ist zu der bestimmten Stunde erfüllt worden - das ist das Licht. Es ist Gott, der sich selbst kundtut. ER war das Licht der Welt.
100 Als der Prophet, vom Heiligen Geist inspiriert, sagte: "Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft ruhen wird; und sein Name lautet: Wunderbar, Rat, Heldengott, Ewigvater, Friedefürst." - da war es. Was war Er? Das Licht, wodurch das Wort erfüllt wurde. Amen. Das Licht, wodurch das Wort erfüllt wurde.
101 In Matth. 28, wo uns von der Auferstehung Jesu aus den Toten berichtet wird, stellen wir fest, daß Er auch das Licht des gesprochenen Wortes war, welches David aussprach: "Denn du wirst meine Seele nicht im Totenreich belassen und nicht gestatten, daß dein Heiliger die Verwesung sieht." Der Tod war in der Finsternis, doch Er hat das Siegel der Todes aufgebrochen, ging hinein und kam wieder heraus. ER war das Licht, das bestätigte Wort, daß die Toten leben werden, auch wenn sie gestorben sind. ER war es!
102 Am Pfingsttage brach das Licht hervor, welches bewies, daß der Heilige Geist gekommen war. In Jesaja 28 steht: "Tu du dies, tu du das! Mach mal dies, mach mal das! Hier ein bißchen, da ein bißchen! Jawohl, durch Menschen mit stammelnden Lippen und mit fremder Zunge wird er zu diesem Volke reden, er, der zu ihnen gesagt hat: 'Dies ist die Ruhestätte: schaffet Ruhe den Müden, und dies ist der Rastort! Doch sie haben nicht hören wollen.", gingen davon und schüttelten den Kopf. Als dann am Pfingsttage der Heilige Geist auf diese Menschen fiel, sie sich wie betrunkene Männer und Frauen benahmen und unter der Wirkung des Heiligen Geistes schwankten, gingen die Menschen davon, schüttelten ihren Kopf und sagten: "Diese sind trunken; sie sind voll süßen Weines." Das war eindeutig das Licht des Wortes, das geweissagt worden war und jetzt verwirklicht wurde.
103 So ist es in jedem Zeitalter. Wenn das Wort verwirklicht worden und zum Leben gekommen ist, dann ist es das Licht jenes Zeitalters. Gott sagte, daß ein Sohn kommen sollte, der dann auch kam. Das war das Wort, das offenkundig wurde, wie in 1. Mose 1, als Gott sprach: "Es werde Licht!", und das Licht war da.
104 In Joel 3, 1 sagt Gott: "In den letzten Tagen wird es geschehen, daß ich meinen Geist über alles Fleisch ausgieße, so daß eure Söhne und eure Töchter weissagen, eure Greise Offenbarungen in Träumen empfangen, eure jungen Leute Gesichte sehen; ja auch über die Knechte und Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen." Als all diese Dinge, die Er verheißen hat, geschahen und der Heilige Geist fiel, war es das Licht, das auf das Wort folgte. Als das Wort sich kundtat, wurde es zum Licht. ER ist das Licht. ER ist das Licht, dem wir folgen sollen. ER ist das einzige Licht. Die Weisen fanden das Licht und folgten ihm, bis sie zu Ihm kamen.
105 In allen Zeitaltern wurde so viel von Seinem Wort verwirklicht, wie für jedes Zeitalter bestimmt war. Gott sendet immer jemanden, in den das Wort hineinkommen kann, um das Licht dessen kundzutun. In jedem Zeitalter tut Er das gleiche; immer geschieht es.
106 ER war die Erfüllung all der göttlichen und heiligen Kraft, die in den Propheten war. Sie waren, wie ich bereits gesagt habe, wie kleine Götter. Jesus selbst bezeichnete diejenigen, zu denen das Wort des Herrn kam, als Götter (Joh. 10, 35). Ihr wißt das. "Jesus antwortete ihnen: 'Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?' Wenn die Schrift schon jene, an die das Wort Gottes erging, Götter genannt hat, wie könnt ihr da dem, welchem der Vater die Weihe erteilt hat und den Er in die Welt gesandt hat, Gotteslästerung vorwerfen, weil Ich gesagt habe: 'Ich bin Gottes Sohn'?" Gott selbst, der das Wort durch die Propheten sprach, war die Verwirklichung dieses gesprochenen Wortes. Wenn nun die Propheten Götter genannt wurden, weil an ihnen das Wort eines anderen Propheten in Erfüllung ging, wie konnten sie dann Ihn verdammen, wenn Er dasselbe war? ER war der Sohn Gottes - Er sollte Sohn Gottes genannt werden.
107 ER war der seit langem verheißene Messias, auf den die Welt gewartet hatte. E R war die verwirklichte Verheißung des Messias.
108 Schaut, wie Er da stand. ER sagte: "Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters tue, so verurteilt Mich. Wenn Ich sie aber tue, so glaubt, wenn auch nicht Mir selbst, so doch Meinen Werken. Sie legen Zeugnis ab, wer Ich bin. Sie sagen euch, wer Ich bin." Ihr seht, daß sie es in jener verblendeten, dunklen Zeit, in der sie lebten, nicht sehen konnten. Sie konnten einfach nicht verstehen, wie Er das sein konnte. "Wie kann er der Sohn Gottes sein, wenn er dort in Bethlehem geboren wurde?" Wenn sie doch nur erkannt hätten, daß im Worte stand, daß Er von dort kommen würde!
"Sein Vater Joseph ist ein Zimmermann. Man glaubt unter unseren Brüdern tatsächlich, daß seine Mutter ihn unehelich geboren hat."
109 Dennoch stand es im Worte Gottes. ER sprach: "Forschet in der Schrift, denn ihr meint, das ewige Leben darin zu haben, und sie ist es, die Zeugnis von Mir ablegt." Sie, die Heilige Schrift bezeugt, wer Ich bin. Was also war Er? Das Licht Gottes. Kein Wunder, daß Er sagte: "ICH bin das Licht der Welt."
110 ER sagte nicht nur: "ICH bin das Licht.", Er sagte auch: "Ihr seid das Licht." Wenn Sein Wort in euch ist und sich selbst bezeugt, dann seid ihr das Licht der Welt.
111 Beachtet, wir stellen nun fest, daß das Licht in jedem Zeitalter als dasselbe offenbar wurde. Deshalb möchte ich, bevor unsere Zeit um ist, die Frage stellen: Warum, warum haben sie es dann abgelehnt? Wie konnten sie es nur tun, wenn genau die Bibel, die sie lasen, vor ihnen verwirklicht wurde? Bitte vertieft euch wirklich darin.
112 Denkt daran, ich spreche jetzt zu vielen Menschen; nicht nur zu vier- oder fünfhundert hier, sondern ich spreche zu vielen Tausenden.
113 Haltet für einen Moment inne. Schaltet euer Tonbandgerät aus und stellt euch die Frage: Weshalb zweifelten religiöse, gute Menschen? Weshalb zweifelte Joseph? Warum? Doch nur deshalb, weil er die Schrift nicht durchforscht hatte. Warum stellten die Priester es in Frage? Es war nicht aus demselben Grund, denn sie kannten sie. Nikodemus brachte es gut zum Ausdruck, indem er sagte: "Rabbi, wir wissen, Du bist als Lehrer von Gott gekommen, denn niemand kann solche Wunderzeichen tun, wie Du sie tust, es sei denn, Gott ist mit ihm. Dessen sind wir uns bewußt." Was aber war es dann? Ihre Traditionen hielten sie davon ab.
114 Weshalb nun lehnten sie den Messias ab? Warum lehnten sie das Licht ab? Dort war das Wort, von dem sie wußten, daß es geschehen sollte, doch als das Wort Gestalt annahm und dadurch bewies, daß sich das Wort Gottes erfüllt hatte, nahmen sie es nicht an. Vergleicht das mit heute. Wenn also das, was geschehen würde, im Worte geschrieben stand - warum haben es dann jene Männer, Lehrer, abgelehnt? Weil sie im Glanz eines anderen Lichtes lebten. Das ist es. Sie lebten in einem Glanz. Genau das tun sie auch heute. Der Grund, weshalb sie es ablehnen, ist, weil sie im Glanz eines anderen Lichtes leben. Sie lebten in dem Glanz dessen, was Mose gesagt hatte; zumindest behaupteten sie das. Sie lebten in dem Glanz eines anderen Zeitalters, das längst vorbei war. Heute wird diese Botschaft, daß Jesus Christus immer noch derselbe ist, aus dem gleichen Grund abgelehnt, nämlich deshalb, weil die Menschen im Glanz anderer Zeitalter leben. Sie lehnen es aus demselben Grund ab.
115 Beachtet, Webster sagt, daß Glanz eine "Art falsches Licht" ist. Ein Glanz ist ein trügerisches Licht; so ist es auch, wenn etwas glänzt, eine Luftspiegelung auf der Straße zum Beispiel. Wenn ihr die Straße entlangfahrt - viele von euch sind ja Autofahrer - und nach vorne schaut, dann seht ihr, daß das Sonnenlicht vom Boden widergespiegelt wird, wie bei einer Fata Morgana. Es sieht aus, als wäre Wasser auf der Straße. Wenn ihr jedoch dorthin kommt, ist keines da. Es ist nur eine trügerische Luftspiegelung, der Glanz eines wirklichen Lichtes. Das tut der Teufel heute. Er zeigt den Leuten eine Luftspiegelung, einen Kirchenrat - eine Gruppe von Denominationen, die sich als falsch herausstellen werden. Das ist deshalb möglich, weil ein wirkliches Licht leuchtet. Wenn kein richtiges Licht leuchten würde, könnte auch keine Luftspiegelung entstehen. Das wahre Licht leuchtet. Dennoch leben sie in dem Glanz eines anderen Zeitalters, einer anderen Sache, die zwar gewesen, aber vorüber ist.
116 Trotz des Glanzes ist die Luftspiegelung nur ein Trugbild. Es ist nur der Glanz der Sonne. So haben auch sie dasselbe getan. Es war ein falscher Glanz des wahren Lichtes.
117 Es war bewiesen, daß Er das wahre Licht war. ER war das Licht. Woran konnten sie erkennen, daß Er das wahre Licht war? Wie hättet ihr erkennen können, daß Er das Licht war? Weil das Wort, das verheißen worden war, durch Ihn sichtbar wurde. Deshalb war Er das Licht des gesprochenen Wortes. Amen! Oh, das bewirkt in mir fast ein "Pfingst-Baptisten-Jauchzen."
118 Beachtet es und denkt darüber nach, wie es ist, nur in einem Glanz zu leben. Wenn jedoch das wahre Wort zum Leben gekommen ist, dann ist es das Licht dessen, was Gott sagte. Nun, was wäre gewesen, wenn Gott am Anfang gesagt hätte: "Es werde Licht!", und etwas anderes wäre erschienen; nur eine Luftspiegelung vielleicht? Das wäre nicht das gewesen, was Gott gesagt hatte. Nein, das wäre es nicht gewesen. Oder wenn Gott gesagt hätte: "Es werde Licht!", und der Nebel wäre noch dichter geworden? Seht ihr? Das wäre kein Licht gewesen. Doch der Grund, weshalb Licht hervorkam, besteht darin, weil es Sein Wort war, das sich verwirklichte. Und wenn Gott gesagt hat, daß in der jetzigen Zeit bestimmte Dinge geschehen sollen, und ihr seht, daß sie sich erfüllen, was ist das dann? Es ist das Licht des Wortes Gottes. Es ist Wort, das zu Licht wird, indem es sich verwirklicht.
119 Sie fragten: "Was meinst du, wer wir sind?" IHM sagten sie: "Wir wissen, daß du von Sinnen bist. Du bist ein Samariter und hast deinen Verstand verloren. Wir wissen, daß du in Sünden geboren bist. Wir wissen nicht einmal, woher du kommst. Du stehst in keinem der Mitgliederverzeichnisse unserer Gruppen. Du bist doch von Sinnen und hast einen Teufel." Sie sagten: "Du hast deinen Verstand verloren." Doch in Wirklichkeit war Er das echte, wahre Licht Gottes, das leuchtete, und der Glanz hatte ihre Augen verblendet.
Sie sprachen: "Wir folgen Moses als unserem Führer."
120 ER antwortete: "Hättet ihr Moses geglaubt, würdet ihr auch Mich erkennen." Und wenn ihr Jesus und der Bibel glaubtet, würdet ihr auch die Stunde, in der ihr lebt, erkennen.
121 Man sagt: "Wir sind doch Christen." Wenn ihr es wärt, würdet ihr die Taten Christi in dieser Zeit erkennen. Ihr würdet es wissen.
122 Jesus sagte: "Alle Propheten haben von Mir gesprochen. Wenn ihr den Propheten glaubtet, würdet ihr Mich doch erkennen. Meine Werke legen Zeugnis ab. Ich tue das, was sie vorausgesagt haben. Wer kann Mich des Unglaubens bezichtigen?" Trotzdem sahen sie es nicht. Warum? Weil ihre Augen von einem Glanz geblendet waren; es war nur der Glanz von etwas anderem, den sie statt des wahren gesprochenen Wortes angenommen hatten.
123 Denkt nun darüber nach! Denkt nach! Sie stellten den Anspruch, dieses Wort zu glauben. Doch ihre Traditionen wandten ihr Gesicht von dem wahren Wort ab und einem Glanz zu. Deshalb konnten sie das Echte nicht sehen. So ist es auch heute. So war es in jedem Zeitalter. Seht, das wahre Wort strahlt, doch sie hängen so an ihren Traditionen, daß sie das Wort nicht sehen können. Sie schauen auf einen Glanz und sind geblendet. Ein Glanz wird euch blenden. Sein Lichtbogen wird euch blenden.
124 Jesus sagte: "Ihr seid blinde Blindenführer." Sie hätten sehen und erkennen müssen, wer Er war, doch sie vermochten es deshalb nicht, weil sie in dem Glanz lebten.
125 Ich sagte bereits, daß ein Glanz ein trügerisches Licht, ein Trugbild ist, etwas, von dem man annimmt, es sei das wahre Licht, und es ist doch nur eine Täuschung. Es ist etwas, das danach aussieht, es aber dennoch nicht ist.
126 Die einzige Möglichkeit, wie sie den Unterschied hätten feststellen können, bestand darin, daß die Dinge, die Jesus getan hat, bewiesen, wer Er war - daß Er das Licht war. Sie meinten, im Licht zu sein. Würdet ihr nun für einen Moment stille werden und nachdenken, wer denn eigentlich wirklich im Licht ist.
127 Meint ihr nicht auch, Brüder, daß es an der Zeit ist, einmal stille zu werden und zu überlegen, was heute Licht ist, wenn die Kirchenmänner jener Zeit solch einen entscheidenden Fehler gemacht haben, wenn sie sich so geirrt haben? Laßt uns nicht einen solchen Denkfehler machen. Dennoch tut ihr es. Ihr habt ihn bereits gemacht und wißt es nicht. Denselben wie damals.
128 Haltet doch einen Augenblick inne, um herauszufinden, was das Wort für diese Zeit sagt. Wenn sie damals nur angehalten und überlegt hätten: "Hier erfüllt Er bis auf den Buchstaben genau das, wovon im Wort steht, daß Er es tun würde." ER forderte sie heraus, wie ich euch herausfordere. Ich fordere euch heraus, in das Wort hineinzusehen und die Schrift zu durchforschen. Seht nach, ob dies nicht die Stunde ist. "Forschet in der Schrift, denn ihr meint, das ewige Leben darin zu haben, und sie ist's, die Zeugnis von Mir ablegt." Sie ist es, die Zeugnis von dem Werk dieser Zeit ablegt. Die Werke selbst legen davon Zeugnis ab, daß es geschieht. Die Schrift sagt, daß es geschehen wird. Also ist es das Licht der Stunde. Gottes Wort sagt es so.
129 Eure Überlieferungen und alles andere sind genau das, wovon die Bibel spricht; genau wie bei denen damals, die ihren Kopf schüttelten und davongingen. Die Bibel sagt, daß alle Tische voll von Gespei sind. So ist es. Sie glaubten es nicht; schüttelten nur ihren Kopf. Werte Herren, erkennt ihr dies? Teure Brüder, erkennt ihr, daß ihr dadurch dasselbe tut wie sie, wenn ihr das, was Gott vor euch bestätigt, ablehnt und wieder zu dem Gespei eurer Überlieferungen zurückgeht?
130 Es steht geschrieben: "Wie ein Hund zu seinem Gespei zurückkehrt..." Wenn er das erste Mal krank wurde, dann wird er auch beim zweiten Mal davon krank werden. Wenn die katholische Kirche Krankheit über die Gemeinde brachte, als sie organisiert wurde und die erste Organisation gründete, dann wird es auch mit den Lutheranern, Methodisten, Baptisten, Presbyterianern, Pfingstlern und allen anderen so sein. Ein Hund kehrt zu seinem Gespei zurück und ein Schwein zu seiner Schwemme. Wir werden in einigen Minuten darauf eingehen, so der Herr will.
131 Man wandelt in einem Glanz, einem Trugbild, einer trügerischen Auffassung über das wahre Licht. ER stellte unter Beweis, daß Er das Licht war, denn Er war in der Minderheit und hatte Millionen gegen sich. Nicht ein Neuntel der Menschen auf Erden wußten damals, daß Er hier war. Ich nehme an, es war nur ein Bruchteil der Juden von damals, der Menschen in Seinem eigenen Land, die wußten, daß Er dort war. Und diejenigen, die wußten, daß Er dort war, haben Ihn als etwas Falsches angesehen, weil die Denominationen ihnen das von Ihm gesagt hatten. Dennoch war Er das wahre Licht, von dem seit 1. Mose, seit dem Anfang, gesprochen worden war. Deshalb forderte Er sie auf, die Schrift zu durchforschen und festzustellen, ob es nicht die Zeit war, in der Er erscheinen sollte, und ob die Werke, die Er getan hat, nicht genau das erfüllten, was für jene Zeit verheißen war. Amen!
132 Was für eine ernste Sache ist das, Bruder! Auch wir leben in einer gewaltigen Zeit. ER bewies, daß Er das Licht war.
133 ER war genau das Licht, das sie anzubeten beanspruchten. Sie behaupteten, dieses Licht anzubeten. So ist es auch heute. Man stellt den Anspruch, es anzubeten. Die Pfingstler behaupten es. Sie stellen den Anspruch, es zu tun, sind aber so blind, daß sie nicht sehen können. Weshalb? Sie organisierten und stellten einen Glanz vor ihre Augen. Eine Überlieferung entsteht, wenn sich Menschen zusammensetzen und sagen: "Wir gehen hin und tun dies, das, jenes." So der Herr will, werden wir uns jetzt damit befassen, warum das geschehen muß.
134 Begreift es, Seine Werke waren das lebendige Wort selbst. Das, was Er tat, war das lebendige Wort selbst, und es zeigte, daß Er das Licht war, das seit Beginn der Welt verheißen worden war. ER war dieses Licht. Sein Licht, das auf das verheißene Wort jenes Zeitalters strahlte, brachte es zum Leben hervor und tat genau das, was verheißen worden war. Doch sie hatten es so verdreht, daß sie es nicht sehen konnten. ER aber war das Licht des Zeitalters.
135 ER war das Licht, das sie anzubeten beanspruchten. Sie meinten, daß sie den Gott der Schöpfung anbeteten. Doch sie lebten in einem Glanz und beteten ihn an, und Jesus sagte: "Doch vergeblich verehren sie Mich, weil sie Menschengebote zu ihren Lehren machen", nicht das Wort. Denn Er ist das Wort, und Er war auch das Wort, das sich kundtat. Sie hätten es erkennen müssen. Ich hoffe, daß überall dort, wo es gehört wird, eindringen kann, daß es das offenbar gewordene Wort ist.
136 Ihr sagt: "Oh, wir haben das Wort!" Das Wort! Jeder, der nur will, kann die Bibel tragen, doch es geht darum, daß das Wort bestätigt, daß es offenbar wird.
137 Nun, es heißt: "Wir glauben doch!" Jawohl! Sie alle glaubten das Wort; auch Satan tut das. Wer hätte den Pharisäern vorwerfen können, nicht zu glauben? Aber sie glaubten das Wort für die Stunde nicht. Sie beteten in dem Glanz von etwas ganz anderem an. Genau dasselbe tun sie auch heute. Man hält die Überlieferungen Luthers oder die Wesleys, sowie die der Pfingstler und aller anderen aufrecht, doch was ist mit dieser Stunde? Die Pharisäer hielten an ihren Überlieferungen fest, doch hinter ihren Überlieferungen kam strahlend das wahre Wort Gottes hervor. Als das geschah, verblendete es ihre Augen. Sie konnten es nicht sehen, weil sie etwas anderes beobachteten. So ist es auch heute. Möge Gott dies durchdringen lassen, bis es wirklich diejenigen trifft, die es glauben sollen. Es ist später, als ihr denkt.
138 Mein Sohn Billy Paul spricht im Schlaf, doch er träumt nicht oft. Aber neulich hatte er einen Traum, der ihn erschütterte. Er sagte, er träumte, daß er sich in einer Gemeinde befand. Ich war noch nicht hineingekommen. Als ich dann hineinkam, sprühte Feuer aus meinen Augen, und ich sagte: "Die Zeit ist da; es ist vorbei.", und jeder begann zu schreien. "Das kann nicht sein, meine Kinder!
139 Meine Frau sagte: "Ich bekomme Sarah nicht dazu, bei Tisch um den Segen zu bitten", und so weiter.
140 Er sagte: "Ich muß Loyce und das Baby holen."
Ich antwortete: "Loyce kann jetzt nicht kommen. Das Baby ist zu klein, um es zu erkennen. Billy, die Stunde ist da, wir müssen gehen." Ich sagte: "Es ist jetzt Mitternacht, vor Tagesanbruch wird Jesus hier sein. Wenn das nicht geschieht, bin ich ein falscher Zeuge Christi."
Jemand sagte: "Niemand weiß Minute oder Stunde."
141 "Ich habe weder eine Minute noch eine Stunde angegeben; ich sagte 'irgendwann zwischen jetzt und dem Tagesanbruch'." Dann stiegen wir ins Auto, starteten und begannen, auf einen Berg hinaufzufahren. Als wir das taten, sah es aus, als ob es hell werden würde, doch der Himmel über der Erde war noch dunkel. Er sagte, daß ich am Straßenrand anhielt, meine Hände so erhob, während noch immer Feuer aus meinen Augen sprühte. Dann, sagte er, habe ich gebetet: "Herr, ich habe das auf Deinen Befehl hin getan. Ich habe dies getan, wie Du es mir sagtest." Anschließend deutete ich auf einen großen Berg aus Granit, und ein Licht trennte ohne Hände einen Stein aus dem Berg heraus, der Hunderte von Tonnen wog und der dann herunterkam. Ich sagte: "Wendet eure Häupter weg und schaut nicht hin. In ein paar Minuten wird alles vorüber sein." Er sagte: "Da kam eine tiefe, heilige Stille über alle, während sich dieser Stein auf die Stelle zu bewegte."
142 Es mag später sein, als wir denken. Seht, das ist ganz schriftgemäß: der Stein, der ohne Menschenhand aus dem Berge gelöst wird. Eines Tages wird es so sein, daß ihr um etwas schreien werdet. Ich sagte zu ihm: "Ihr hattet die Zeit bereits gehabt. Gott hat euch immer und immer wieder gewarnt." Ja, ich sagte: "Auch wenn es um mein eigenes Kind oder um sonst jemanden geht - die Stunde ist da. Ich kann nur sagen, was Er mir zu sagen aufgetragen hat. Es wird kommen.", und da war es auch schon. Ganz plötzlich kam ein Stein, der ohne Hand aus dem Berg herausgetrennt wurde. Ihr wißt, Daniel sah das vor vielen Jahren. Billy wußte nichts davon, doch es war ein Traum, der ihm vom Herrn gesandt wurde.
143 Seht, sie behaupteten, den Gott anzubeten, über den sie sich lustig machten. Heute hat sich aus dem gleichen Grund dasselbe wiederholt: Man lebt in einem Glanz anstatt in dem Licht. Große Lichter haben einen Schein. Jawohl!
144 Seht, in welch einer Dunkelheit wir uns heute befinden. Seht, was heute vor sich geht: Morde, Vergewaltigungen, Hader. Ich glaube, Billy Graham sagte in seiner letzten Versammlung: "In zehn Jahren wird jeder Bürger in Kalifornien eine Pistole bei sich tragen müssen, um sich selbst zu schützen. Ihr könnt gar nicht genügend Gesetze dafür schaffen." Die Menschen sind irre geworden. Schießereien, Morde, Vergewaltigungen, alles mögliche geht vor sich. Die Straßen sind unsicher geworden. Es ist eine sodomitische Zeit, in der wir leben. Dennoch leuchtet ein Licht. Wenn sie nur darauf achten würden! Wenn sie nur in das Wort hineinschauen und begreifen würden, was in dieser Zeit sein soll, dann würden sie erkennen, was zu tun versucht wird.
145 Sie stellen den Anspruch, dem Licht zu dienen. Auch damals behaupteten sie, dem Licht zu dienen. Doch sie dienten ihm in dem Glanz eines anderen Lichtes, anstatt dem wirklichen Licht zu dienen. ER war das Licht.
146 Glaubenssatzungen, Überlieferungen und ihr blinder Zustand hatten sie von dem wahren Licht des verheißenen Wortes weggewandt. Das Wort, das Gott durch Jesus, das Licht der Welt, bestätigt hatte, kam und bewirkte, daß dieses Wort für Seine Zeit bis auf den Tag genau ausgelebt wurde. ER sollte in der Mitte der siebzigsten Jahrwoche preisgegeben werden; das war nach den dreieinhalb Jahren Seines prophetischen Dienstes. Der Messias, der Fürst, sollte kommen, dreieinhalb Jahre weissagen und dann ums Leben gebracht werden, um die Versöhnung zu vollbringen. Das traf genau zu. ER predigte dreieinhalb Jahre.
147 Denselben Psalm, in dem David sagte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? All meine Gebeine kann ich zählen; sie aber blicken mich an. Alle, die mich sehen, spotten mein, reißen den Mund auf und schütteln den Kopf." (Psalm 22), den Psalm, den David schon 850 Jahre vorher im Geiste gesungen hatte und der als Weissagung angesehen wurde - diese Psalmen sangen sie im Tempel, als dieses Opfer selbst am Kreuze hing und Seine Hände und Füße durchbohrt waren, wie geschrieben steht: "Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt." Seht ihr es? Weshalb? Weil sie in einem Glanz lebten und deshalb das Licht nicht sahen.
148 Könnt ihr euch vorstellen, daß ein vernünftiger Mensch so etwas tut? Genausowenig wie ich mir vorstellen kann, daß ein normaler Mensch in den Keller geht, sich im Moder aufhält, die Türen hinter sich schließt und sagt: "Ich weigere mich zu sehen, daß es Licht gibt." - Das wäre Irrsinn. -, genauso ist das geistliche Begriffsvermögen eines Menschen verlorengegangen, wenn er weiß, daß die Bibel dies verheißen hat, und es vor sich zum Leben hervorkommen und offenbar werden sieht, und trotzdem weiterhin in jenen Bekenntnissen und ähnlichem bleibt, die es ablehnen. Es ist ein geistliches Vergehen. Das stimmt genau.
149 Dort war Er. ER war das Licht der Welt, doch die Welt erkannte es nicht. ER kam zu den Seinen, doch die Seinen erkannten Ihn nicht. ER kam in die Welt, die Welt war durch Ihn gemacht worden, und die Welt erkannte Ihn nicht. Doch alle, die Ihn erkannten, denen gab Er Macht, Söhne Gottes zu werden; - denen, die an Ihn glaubten.
150 Denkt daran, wir können nicht durch das Licht von gestern leben. Das gestrige Licht ist dahin. Es ist nicht mehr da. Das Licht von gestern ist nur noch eine Erinnerung. Das Sonnenlicht von gestern ist nur Erinnerung; es ist bereits Geschichte. Wir können nicht mehr in dem Licht von gestern leben. Es ist zwar dieselbe Sonne, doch sie strahlt jeden Tag ein wenig stärker, um das Korn für die Ernte zu reifen.
151 Die Sonne, die heute scheint, ist etwas stärker. Sie scheint jetzt jeden Tag ein wenig stärker, bis schließlich der Weizen, der dort liegt, zum Leben hervorkommt. Nach einer Weile kommt das Leben hervor. Im März, April, Mai, Juni, Juli scheint sie immer stärker, dann kommt die Erntezeit. Seht ihr? Dieselbe Sonne, die jetzt im Dezember scheint, ist auch im Januar da, um dem Schnee ein Bad zu geben und ihn zu schmelzen, damit das Wintergetreide Wasser bekommt. Es ist dieselbe Sonne, doch der Weizen könnte so noch nicht das Sonnenlicht vom Juni ertragen. Er kann es nicht. Seht, die Sonne scheint jeden Tag etwas stärker, und das Getreide sollte erst ein wenig mehr reifen, bevor es das Sonnenlicht empfängt.
152 Das ist auch heute das Problem. Das Korn, das durch die Väter damals - durch Luther, Wesley und die anderen - gesät wurde, ist verkümmert und kann die Sonne nicht ertragen. Die Sonne bringt es um. Es weigerte sich zu wachsen. Es trennte sich vom Halm, kam heraus, machte sich selbst zu etwas, wurde dann zu einer Hülse, die kein Leben in sich hatte. Das Korn sollte mit der Sonne, die jeden Tag stärker scheint, reifen und kräftiger werden.
153 Wir wollen uns nun einen Moment die Gemeindezeitalter vor Augen führen. Es gibt sieben Gemeindezeitalter. Beachtet, wie Er einem jeden von ihnen sagte, was sein würde - wie das Korn reifen und bis in diese letzte Zeit, in der wir jetzt leben, wachsen würde. Dasselbe mußte an den Gemeinden geschehen.
154 Seht, Luther streute Samen aus; er war selbst Same und säte ihn. In Ordnung. So war es mit Wesley und auch mit den Pfingstlern. So war es mit den Baptisten und Nazarenern. Doch seht, Luther ging nicht zurück, um in dem Licht der ersten Denomination, der katholischen Kirche, zu leben. Nein! Er war in einem anderen Licht. Es war Gott, der etwas reifen ließ.
155 Aus der lutherischen Erweckung kam eine kleine Minderheit heraus. Danach folgte die Wesley-Erweckung; doch sie konnten darin nicht zu den Lutheranern zurückgehen. Anschließend traten die Pfingstler auf. Aber dann organisierten auch sie, taten also das gleiche, und wurden zur Hülse. Doch beachtet, das Getreide entwickelt sich weiter.
156 Jetzt sind wir in einem anderen Zeitalter. Warum nehmen sie es nicht an? Warum sehen sie nicht, daß das Korn reif ist? Hier ist das verheißene Wort für diese Zeit. Warum sehen sie das nicht? Weil sie in dem Glanz Luthers, Wesleys, der Baptisten und der Pfingstler leben. Sie leben im Glanz eines anderen Lichtes. Das ist der Grund, weshalb sie das Licht des vollen Wortes, das bestätigt wurde, wie Gott es verheißen hat, nicht annehmen können. Durch die Öffnung der sieben Siegel wurde das ganze Geheimnis geoffenbart. Ich sollte zurückkommen und darlegen, weshalb all diese Dinge in dieser geheimnisvollen Weise geschehen sind. Trotzdem entfernen sie sich, wenn es geschieht, weiter davon als je zuvor. Sie sind ohne Entschuldigung.
157 Gott hat es durch den Geist, durch Offenbarung, getan. Durch die Wissenschaft und auf jede andere Art hat Er bewiesen, daß es die Wahrheit ist - daß es die Wahrheit ist! Und dennoch möchten sie weiter in einem Pfingstglanz leben. Es heißt: "Ich gehöre zu den Assemblies of God." oder: "Ich gehöre zu denen, die an die Einheit Gottes glauben."; "Ich gehöre zur Gemeinde Gottes."; "Und ich bin dies." Sie leben in dem Glanz einer Zeit, die vierzig, fünfzig Jahre zurückliegt. Sie leben in dem Glanz von Luther, Wesley, der Baptisten, Presbyterianer oder Nazarener oder in dem Glanz eines anderen Gemeindezeitalters, das einmal war, das organisiert wurde, und in dem dasselbe geschah. Doch wenn das Licht wirklich scheint, lehnen sie es ab und verwerfen es. Ihr lebt in einem Trugbild.
158 Ich sage das in Ehrfurcht, nicht um euch wehzutun, sondern um euch wachzurütteln. Ihr lebt in einem Trugbild, von dem Jesus sagte: "Ihr seid blind und führt die Blinden." ER wollte ihnen das sagen, damit sie sich davon lösten. "Laßt sie dahingehen. Wenn ein Blinder den anderen Blinden führt, fallen sie beide in die Grube." Dies ist die Stunde, in der auch ich angekommen bin. Wenn sie taumeln, kann ich nichts daran ändern. Ich habe alles getan, was ich konnte. Ich habe es auf Deinen Befehl hin getan, Herr. DU bist Zeuge dafür. Seit 1933, als das Licht, das ihr auf dem Bild seht, dort am Fluß herabschien, ist es hier in der Kapelle und legte in all diesen Jahren Zeugnis vor euch ab. Alles, was Er sagte, hat sich erfüllt. Und trotzdem machen sie fortwährend weiter. Sollen doch die Blinden die Blinden führen; ich werde einfach auf die Stunde warten. Eines Tages wird Er kommen.
159 Beachtet, sie leben in dem Glanz Luthers, Wesleys; sie leben in dem Glanz der Vergangenheit. Das ist der Grund, weshalb sie das wahre Licht nicht sehen können. Wenn sie nur für einige Minuten stille werden, die Bibel nehmen und darin lesen würden, dann würden sie sehen, daß dies das verheißene Licht der Stunde ist.
160 Jetzt werden wir für ein paar Minuten noch einige Dinge behandeln. Gemäß Maleachi 3, 23 sollten diese Dinge geschehen. Durch die ganze Schrift hindurch hat Er verheißen, daß sie geschehen würden.
161 Beachtet, auch Israel, das ja ein Schattenbild auf unsere Pilgerreise ist, aß Manna. Das war ihr "Lebenslicht", denn sie empfingen dadurch Kraft zum Leben. Stimmt das? Israel konnte kein Manna essen, das gestern herabgefallen war. Es war verdorben, verfault. Es hätte ihnen nicht gut getan, sie wären davon gestorben. Das Manna, das sie noch gestern am Leben erhielt, hätte sie heute getötet. Die Bibel sagt, daß Würmer darin waren und es verdarben. Jeden Tag mußten sie neues Manna empfangen. Amen! Was bedeutet das? Die Menschen, die von dem Manna Luthers, Wesleys und aller anderen aus der Vergangenheit leben, essen verdorbenes Zeug, das sie geistlich tötet. Es tötet euch. Ihr seid tot in eurer Überlieferung.
162 Das Manna von gestern, aus der Zeit Luthers, taugte nicht für die Methodisten. Das Manna der Methodisten war für die Pfingstler ungeeignet. Das Manna der Pfingstler ist für den heutigen Tag unbrauchbar. Seht ihr, was ich meine? Tag für Tag ist es frisch herabgekommen. So war es auch während der Gemeindezeitalter. Das Manna Luthers war die Botschaft der Rechtfertigung; die Botschaft von Wesley war das Kundwerden der Heiligung; die der Pfingstler die Wiedererstattung der Gaben; diese jedoch stellt den Schlußstein vor, die letzte Zeit, den "Brautbaum". Sie ist anders als alle anderen. Und dennoch ist es dasselbe Licht, das zu Reife dient, genauso wie dieselbe Sonne, die heute scheint, das Getreide für die Ernte im Juli reifen wird. Seht ihr, was ich meine? Doch das Licht von heute würde im Juli nichts nützen. Dann ist es stärker, denn der Weizen ist in seinem Wachstum weiter fortgeschritten. Er kann es ertragen. Amen! Gewiß kann er das. Doch jetzt könnte er es nicht ertragen. Dann kann er es. Damals war nicht die Zeit dazu; jetzt ist sie es.
163 Ihr könnt nicht gegen die Natur Gottes angehen. ER hat ein Gesetz. Wer gegen das Gesetz handelt, tötet die Pflanze. Ihr müßt euch nach den Gesetzen des gesprochenen Wortes Gottes richten. Seine Gesetze sind Sein Wort. Jedes Gesetz ist ein gesprochenes Wort. Ein Wort wiederum ist ein Gedanke, der zum Ausdruck gebracht wurde.
164 Wir wissen, daß dies wahr ist. Was ist eine Vision? Das Wort Gottes oder ein bestimmtes Ereignis, das darin vorausgesagt wird. Wenn die Propheten oder Jesus, auch Paulus und all die anderen eine Vision von dieser Zeit hatten, war es immer eine Voraussage, was geschehen würde. Jetzt sehen wir, daß sich das, was vorausgesagt wurde, verwirklicht. Trotzdem erkennen es die Menschen nicht. Seht ihr, was ich meine?
165 Seht her. Habt ihr je darauf geachtet, daß die Sonne immer von Osten nach Westen geht. Habt ihr darauf achtgegeben? Beachtet, in den Gemeindezeitaltern geschah das gleiche. Die Sonne ging im Osten auf, und die Zivilisation wanderte mit der Sonne. Sie war Gottes gesprochenes Licht, um darin zu leben. Seht, sie folgten der Sonne in ihrem Verlauf.
166 Das Leben selbst kann von eurer Geburt an mit der Sonne verglichen werden. Ihr geht von eurer Geburt an direkt auf den Sonnenuntergang zu.
167 Die Menschheit ist seit jeher westwärts gezogen. Die älteste Zivilisation, die es gibt, ist in den östlichen Ländern: China. Beachtet, sie geht immer weiter westwärts. Genauso geschah es in den Gemeinde-Zeitaltern durch den Sohn Gottes.
168 Seht, die Gemeinde begann zuerst im Osten, von dort aus machte sie einen Sprung über das Meer nach Deutschland. Sie legte drei Etappen zurück. Seht, von Palästina in Asien aus sprang sie über das Meer nach Deutschland; das war Luther. Von Luther aus sprang sie über den Ärmelkanal durch Wesley nach England. Von Wesley aus sprang sie bis an die Westküste der Vereinigten Staaten. Wenn man das noch weiterführen wollte, würde sie wieder zum Osten zurückkehren. Dies ist die Abendzeit!
169 Seht, wie die Gemeindezeitalter aufeinander folgten. Von Paulus in dem ersten Gemeindezeitalter ging es weiter, bis hin zu Irenäus nach Frankreich und hinüber nach England. Fortwährend ging es westwärts. Jetzt können wir nicht mehr weiter gehen. Dies ist das letzte Zeitalter! Was sagt die Bibel über dieses letzte Zeitalter? Ihr könnt es geographisch, chronologisch oder in fast jeder anderen Art nachvollziehen, wenn ihr wollt, doch zuerst von der Schrift her. Natürlich kommt die Schrift zuerst. Ihr könnt auch durch die Geschichte und in jeder Weise, wie ihr nur wollt, nachweisen, daß wir uns am Ende, im letzten Gemeindezeitalter, befinden.
170 Beachtet, während es sich vorwärts bewegte, wurde es immer stärker. So ist auch die kleine Minderheit der Gemeinde gewachsen und von Rechtfertigung über Heiligung bis zur Taufe des Heiligen Geistes gekommen. Jetzt nimmt sie Gestalt für den kommenden Schlußstein an. Danach kommen keine Organisationen mehr. Es werden keine mehr entstehen. Das kann nicht sein. Seht, wir sind im Westen.
171 Durch all die Schattenbilder und alles andere möchte ich euch zeigen, daß wir uns in der Endzeit befinden. Wir werden uns heute abend darin vertiefen. Seht auch auf diese drei Sprünge bzw. Etappen.
172 Die Sonne hat dieselbe Bahn wie der Sohn. So ist es mit der Gemeinde während der sieben Zeitalter gewesen. Die Zivilisation und auch die Gemeinde sind bis zum Westen gekommen. Würden wir jetzt von da, wo wir sind, noch weitergehen, dann kämen wir wieder zum Osten. Von der Westküste aus gelangt man direkt nach Japan und China. Man muß nur siebentausend Meilen zurücklegen und ist bereits im Osten. Osten und Westen sind zusammengekommen. Das ist es. Wir sind am Ende. Es ist nichts mehr übrig.
173 Das gleiche, was jetzt geschah, ist auch damals geschehen. Im Westen ist dasselbe geschehen, was bereits im Osten geschah: Die Menschen leben in dem Glanz eines anderen Lichtes, das sie ganz klar auf das kommende Licht hinweisen wollte. Sie lehnen es ab, weil sie den Glanz statt des Lichts annahmen. "Im Lande Sebulon und Naphtali, im Galiläa der Heiden war ein großes Licht zu sehen."
174 Dies ist das siebente Gemeindezeitalter. Denkt daran, jedesmal, wenn die Sonne im Osten zu scheinen beginnt, ist es dieselbe Sonne, die auch im Westen scheint. Es ist derselbe Geist, der durch alle Zeitalter hindurch wirkte, wie auch die Sonne heute noch dieselbe ist. Was ist es? Es ist wie beim Reifungsprozeß in den verschiedenen Jahreszeiten. Dieselbe Sonne, die jetzt scheint, wird es auch sein, die im Sommer das Getreide zu Reife bringt. Was ist es? Es ist die Sonne von jetzt, zuzüglich der Kraft, die sie dann haben wird. Heute, in diesem letzten Zeitalter, ist es das, was sie hatten, zuzüglich dem von heute. Dennoch wollen sie in der Vergangenheit leben und ein Zwerg bleiben. Sie gehen in einen stickigen Denominations- und Konfessionskeller, lassen ihre Jalousie herunter und sagen: "Ich weigere mich, es zu sehen. Es ist alles Unsinn.", auch wenn der Heilige Geist die Bibel, die sie ja zu glauben vorgeben, bestätigt, indem Er das Licht in diesen letzten Tagen schenkt.
175 Habt ihr bemerkt und wirklich achtgegeben, daß Er dort in Maleachi den Kindern den Glauben der Väter zugeteilt hat, und den Vätern den der Kinder? Derselbe Geist, der das damals erfüllt hat, erfüllt dasselbe hier nun wieder, seht, genau zurückversetzt. Wir werden wieder dahin zurückgebracht. Weshalb? Osten und Westen sind sich begegnet; direkt vor unseren Augen, und dennoch sehen sie es nicht. Kein Wunder, daß Jesus sagte: "Laßt sie gewähren. Wenn ein Blinder den anderen Blinden führt, fallen beide in die Grube."
176 Das Licht der anderen Zeitalter war schon dieses Licht, nur schwächer. Die Sonne von heute ist dieselbe, nur schwächer, die auch im Juli und August vor der Ernte scheinen wird. Die Sonne Martin Luthers, von Wesley, Sanky, Finney, Knox, Calvin, Moody und all der anderen großen Männer der Vergangenheit, die Licht hatten - auch von John Smith von den Baptisten und Alexander Campbell von der sogenannten Campbeliten-Gemeinde oder die sogenannten Jünger Christi, die christliche Gemeinde und welche Namen sie sich auch immer gegeben haben, all diese Männer haben zu ihrer Zeit bereits zum Teil das ausgestrahlt, was am Ende da sein wird.
177 Was taten die Kinder unverzüglich nach den Gründern? Sie blieben nicht am Halm. Sie trennten sich und machten aus sich irgendeinen Ableger. Dadurch entfernten sie sich von der wahren Quelle des Lebens und hatten kein Leben mehr. Doch Jesus hat einen Tisch bereitet, an dem die Heiligen Gottes mit der Frucht des Tages, die durch das Licht des Evangeliums gereift ist, ernährt werden. Das beweist, daß Er heute hier ist. Die Heiligen essen das Brot.
178 Denkt darüber nach.
Den alten Ableger von gestern könnt ihr nicht mit einpflanzen; er ist vertrocknet. Er kann nicht daran bleiben. Nein! Er ist unbrauchbar und wird nicht wachsen, denn er hat kein Leben mehr. Das Wort ist das Leben. Das stimmt. Die Hülse und die Granne vertrocknen. Sie werden zu einer Denomination und sterben. Sie weigern sich weiterzuleben. Doch das Licht bestätigt es. Jawohl!
179 Wir müssen doch erkennen, daß man die verdorbenen Dinge von gestern heute nicht mehr essen kann. Es sind Würmer darin. Kennt ihr diese kleinen Maden? Ich weiß nicht viel über diese Tiere, ich weiß nur, daß es irgendwelche Maden sind. Man findet sie in allem, was zu verderben beginnt. Das will ich dann nicht mehr. Wenn ihr damit zufrieden seid, dann macht weiter, aber ohne mich.
180 Nun, ihr sagt: "Warum war es dann gestern gut?" Wenn ihr nur wüßtet, daß genau die kleine Schale, die am Anfang den Weizen umgab, später das Getreidekorn fördert, wenn sie dort bleibt. Das, was gestern Weizen war, ergibt später das Mehl. Was sich jedoch vom Korn trennt und nicht reift, löst sich ab. Das, was den lebenspendenden Prozeß durchläuft, geht, während es stirbt, in etwas anderes über und wird zum Getreide. Wenn es nicht so ist, wie entsteht es dann? Habt ihr es begriffen? Amen!
181 Als die Königin von England eine große Papierfabrik besuchte, bat sie darum, diese Papierfabrik ansehen zu dürfen. Das liegt jetzt schon viele Jahre zurück, als man noch nicht die heutigen Möglichkeiten hatte. Nach einer Weile gelangte sie in einen Raum, in dem ein großer Haufen schmutziger Lumpen lag. Sie fragte: "Woher kommen sie? Was ist das?"
Der Direktor des Unternehmens antwortete: "Daraus wird das Papier hergestellt." "Aus diesen schmutzigen Lumpen", sagte sie, "entsteht Papier?"
182 "Jawohl!" Das konnte sie kaum glauben. Nachdem sie gegangen war, nahm man diesen Haufen schmutziger Lumpen, und durch ein bestimmtes Verfahren gewann man daraus reines, weißes Papier. Ihr wißt, es ging durch einen Prozeß, und erst danach kam etwas Echtes hervor. Anschließend prägten sie ihr Profil ein und sandten es ihr zu. Das, was sie vorher "schmutzige, alte Lumpen" genannt hatte, spiegelte dann sie selbst wider.
183 So ist es mit den toten Dingen von gestern. Wenn die Botschaft Luthers, die Botschaft Wesleys und die Pfingstbotschaft nur durch den Prozeß des Heiligen Geistes Gottes und der Bestätigung des Wortes gehen können, wird als Ergebnis Jesus Christus, der König, widergestrahlt werden. Amen. Wenn ihr sie aber liegen laßt, bleiben es schmutzige Lumpen. Sie müssen zu etwas geformt werden.
184 Luther mußte in Wesley hineingeformt werden, Wesley mußte in die Pfingstbotschaft hineingeformt werden, und Pfingsten muß in Christus hineingeformt werden. Es geht durch einen Prozeß. Das Evangelium ist durch einen Prozeß gegangen. Es ist ein fortwährender Prozeß. Wir glauben an Luthers Zeitalter der Rechtfertigung. Wir glauben an Wesleys Zeitalter der Heiligung. Wir glauben ebenfalls an das Pfingstzeitalter mit der Wiedererstattung der Gaben des Heiligen Geistes. Was aber kommt hervor, wenn man alles zusammenfügt und formt? Jesus Christus, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Es ist Jesus!
185 Wenn ein Gießer eine Glocke herstellt, muß sie einen bestimmten Ton haben. Wenn er die Gußmasse fertigt, dann fügt er dem Eisen soviel Messing, soviel Stahl und soviel Kupfer hinzu. Weshalb? Er weiß genau, wieviel er von allem nehmen muß, um den richtigen Ton zu erhalten. Genau das hat Jesus mit Seiner Braut getan. ER hat soviel durch Luther, soviel durch die Methodisten, die Presbyterianer und soviel durch die Pfingstler hineingefügt, und was ist das Ergebnis? Die Widerstrahlung Seiner selbst. Wie geht es vor sich? Wie in der Botschaft über die Pyramide. Seht, es wird nach oben hin immer schmäler, bis es so wenig geworden ist, daß der Schlußstein kommen kann. Der Dienst Jesu Christi auf Erden muß derselbe sein, wie der Dienst, den Er hatte, sonst kann Er sich nicht damit verbinden. Es ist so, wie mit dem Haupt und den Füßen. Die Füße sind nicht das Haupt, doch das Haupt bestimmt, wohin die Füße gehen. Habt ihr das verstanden? Herrlich! Es ist das Licht der Stunde.
186 Wesley war ein großes Licht, wie Er es auch von Johannes dem Täufer sagte. Er war ein großes Licht für seine Zeit. Gewiß war er das. Jawohl.
187 Wenn wir bei den schmutzigen Lumpen von gestern bleiben wollen: Sie werden immer zu schmutzigen Lumpen werden, nachdem sie ihren Zweck als Kleidung erfüllt haben. Dann aber wurde Papier daraus. Die Rechtfertigung erfüllte unter Luther ihren Zweck als Rechtfertigung. Dann mußte sie durch Wesley zur Heiligung übergehen. Die Heiligung diente ihrem Zweck solange, bis es zur Taufe des Heiligen Geistes kam. Die Taufe des Heiligen Geistes diente ihrem Zweck, bis der Heilige Geist die Gemeinde zur Übereinstimmung mit Christus brachte. Es gibt ja nur einen Gott. Dadurch wird Jesus Christus, wie Er es in der Bibel verheißen hat, auf Erden widergespiegelt. Ihr mögt es nicht glauben, und ich kann euch auch nicht dazu zwingen. Ich trage nur die Verantwortung für das Wort. Das stimmt.
188 Versteht ihr das? Begreift ihr es? Wenn ja, dann wird es so sein, wie bei den Männern, die während der Zeit der Erweckung in Wales dorthin kamen. Es war eine Gruppe aus den Vereinigten Staaten. Sie kamen also dorthin und wollten in Erfahrung bringen, in was für einem Gebäude diese Erweckung abgehalten wurde. Viele von euch erinnern sich an die Erweckung in Wales. Es war eine große Erweckung, die unter den Menschen von Wales ausbrach. Diese Menschen, darunter auch große Prediger, Doktoren der Theologie, reisten aus den Vereinigten Staaten an. Sie wollten kommen, um die großen Dinge zu sehen, die dort geschahen. Als sie nun die Straße entlanggingen, trafen sie einen Polizisten, der an einer Straßenecke stand, seinen Gummiknüppel herumwirbeln ließ und ein Loblied vor sich hin pfiff. Sie sagten zueinander: "Oh, er pfeift ein geistliches Lied. Wir wollen zu ihm gehen und sehen, ob er uns weiterhelfen kann. Wir werden ihn fragen." Also gingen sie auf ihn zu und sagten: "Sir, wo findet die Wales-Erweckung statt?"
189 Er nahm seine Mütze ab und sagte: "Meine Herren, die Erweckung in Wales wird hier drinnen abgehalten!" und zeigte dabei auf sein Herz. Oh, das ist es! Er war die Wales-Erweckung. O Gott, wenn wir nur begreifen könnten, daß wir die Widerspiegelung Jesu Christi sind - Sein Wort, das sich kundtut. Ihr seid die Widerspiegelung Seines Wortes.
"Wo wird die Erweckung von Wales abgehalten? In welchem Gebäude findet sie statt?"
Er antwortete: "Meine Herren, sie ist in meinem Herzen." Er war die Wales-Erweckung.
190 Heute sollte die Gemeinde Jesus Christus auf Erden in Tätigkeit sein. "Weil Ich lebe, sollt auch ihr leben. Mein Leben wird in euch sein. Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun." Dahin muß die Gemeinde kommen, und Er hat verheißen, daß sie es wird. Sie wird dahin kommen. Es muß so geschehen. Ihr seht, daß es geschieht. Das müssen wir sein.
191 ER ist das Licht. Noah war das Licht seiner Zeit. Er war das Licht. Noah war das Licht. Wozu war er das Licht? Damit Gottes Wort sich erfüllt: "ICH werde die Menschen, die Ich geschaffen habe, von der Erde vertilgen. Baue eine Arche, und alle, die das Verlangen haben hineinzukommen, werden errettet."
192 Noah trat auf und sagte: "Es gibt nur einen Weg der Rettung, und das ist die Arche."
Sie sagten: "Der alte verrückte Fanatiker!" Doch er war das offenbar gewordene Wort. Noah war das Licht jener Zeit. Gewiß war er es. In seiner Zeit, seinem Zeitalter brachte er das Licht hervor.
193 Mose war das Licht seiner Zeit. "ICH werde euch gewiß heimsuchen", hatte Gott zu Abraham gesagt. "ICH werde herabkommen und das Volk mit starker Hand herausführen, und Ich werde Meine Macht in Ägypten kundtun." Als Mose dem brennenden Busch begegnete und herausfand, daß der ICH BIN in dem Busch war, war er, als er hinabging, das Licht. Amen! Kein Wunder, daß er den Staub schlagen und aussprechen konnte: "Es sollen Stechmücken über die Erde kommen." Er hatte das Wort Gottes. Was geschah? Der Staub verflog, und Fliegen kamen ins Dasein. Hallelujah! Weshalb? Weil er das offenbar gewordene Licht des Wortes Gottes war. "ICH werde Strafgerichte in Ägypten vollführen." Er war ein Prophet, und was er aussprach, das geschah. Er war ein Licht jener Zeit. Er war das Licht Gottes.
194 Pharao besaß wahrscheinlich alles, was sein Herz begehrte, und alle anderen ebenfalls. Auch die Priester hatten, was sie wollten. Aber Mose war das Licht. Weshalb? Weil er das offenbar gewordene Wort war. Gott hatte verheißen: "ICH werde sie mit starker Hand herausführen und Mich verherrlichen." Das tat Er auch. Das ist der Grund, weshalb Mose bewies, daß er Dinge erschaffen konnte; nicht weil er das wollte, sondern weil Gott ihm geboten hatte: "Begib dich zur Versammlung und sage: 'Gott der Herr hat gerade zu mir gesprochen: Nimm dir die Hände voll Ofenruß, streue ihn himmelwärts und sprich es aus, dann wird es geschehen.'" Amen! Oh, ich hoffe, daß ihr nicht schlaft. Oh, Offenbarwerdung!
195 Er sagte: "Ich bin gesandt worden. Gott hat unseren Vätern gesagt, daß Er uns heimsuchen und herausführen wird. Ich bin gekommen, um euch zu beweisen, daß die Stunde da ist. Entledigt euch dessen, was ihr habt. Laßt uns gehen."
196 Manche von ihnen, z.B. Dathan, sagten: "Ich glaube nicht, daß Eile geboten ist. Wir sollten uns deswegen nicht nervös machen lassen. Mir scheint, es ist schon vier- oder fünfmal gescheitert." Doch es ging trotzdem weiter.
197 Als sie schließlich herausgekommen waren, sagten sie: "Diesen Mose werden wir steinigen, dann sind wir ihn los. Wir wollen ihn hier in unserer Gruppe nicht." Trotzdem ging Mose vorwärts, denn er war das Licht. Er war das Licht. Er war das Licht jener Stunde. Was war es, das er hatte? Durch Mose ließ Gott das Wort Seiner Verheißung kundwerden. Mose war das Licht!
198 Elia war das Licht. "Gehe weg von hier und begib dich zu dem Hügel. ICH habe den Raben geboten, dich mit Nahrung zu versorgen."
199 Jawohl! Er trat auf und sprach: "SO SPRICHT DER HERR: Nicht einmal Tau wird vom Himmel fallen, es sei denn auf mein Wort." Amen! "Die Sonne soll scheinen. Du magst um Wolken bitten und tun, was du willst, aber nicht einmal Tau soll fallen, bis ich es sage." Was war er? Das Licht! Hallelujah! Er war Licht, das Licht; er war das offenbar gewordene Wort Gottes.
200 Sie dachten, er sei verrückt, weil er dorthin ging. Er hatte "Diener", die ihn versorgten; die anderen aber verhungerten. Sie wollten weiter in ihren Überlieferungen leben - sollten sie es ruhig. Doch nicht Elia! Er lebte direkt im Licht. Er hatte sich dort am Bach Krith niedergelassen, verbrachte eine herrliche Zeit und hatte jemanden, der für seine Nahrung sorgte. Sie dachten, er sei verrückt, doch er war das Licht.
201 Sie fragten: "Was ist aus diesem heiligen Roller geworden, der hier auftrat? Wißt ihr was? Neulich war jemand auf der Jagd, und er sagte, daß er ihn dort oben auf dem Berge gesehen hat. Ich wette, der Alte ist inzwischen schon vertrocknet." O nein! Er war das Licht. Er war das Licht. Er war das Licht Gottes in seiner Zeit.
202 Als Johannes auf Erden war, ging er in die Wüste, um dort von Gott, nicht in einem Priesterseminar, seine Ausbildung zu erhalten, denn er sollte den Messias vorstellen. Jesus sagte, daß er ein hell leuchtendes Licht war, als er auftrat. Hallelujah! Warum? Weil er das offenbar gewordene Wort war. Das hatte Jesaja von ihm gesagt. Das stimmt. Es würde eine Stimme in der Wüste ertönen, die ausrufen sollte: "Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet Ihm Seine Pfade." Hier kam die Stimme dessen, der in der Wüste ruft. Was war er? Die Stimme dessen, der in der Wüste ruft. Was war er? Das offenbar gewordene Wort: Licht. Derselbe Gott, der in 1. Mose sprach, hatte auch dies ausgesprochen, und hier kam es zum Leben hervor. So, wie Er sagte: "Es werde Licht!" - und die Sonne kam ins Dasein, so sagte Er auch: "Eine Stimme ruft laut in der Wüste." Hier trat er nun auf. Er war das Licht der Stunde.
203 ER sprach ebenfalls von dem Licht der Stunde in den letzten Tagen, von dem Ruf in der Wüste Babylon: "Kommet aus ihr heraus, Mein Volk, und rühret nichts Unreines an, damit ihr keinen Anteil an ihren Sünden habt. Sondert euch ab: fliehet vor dem Zorn, der kommen wird."
204 Johannes sagte das gleiche: "Die Axt ist den Bäumen schon an die Wurzel gelegt." Er hatte keine Bildung, drückte sich überhaupt nicht wie ein Prediger aus, sondern sprach von Schlangen, Stöcken, Bäumen, der Axt und solchen Dingen, die ihm von der Wildnis her vertraut waren. Er wurde nicht in einer dieser großen, bekannten Schulen erzogen, wie wir sie in der heutigen Zeit haben und die es auch schon damals gab. Er trat mit seiner eigenen Sprache auf. Er stand nicht da und sagte ein langgezogenes "Amen", machte auch nicht all diese seltsamen Verbeugungen. Er kam aus der Wüste und sprach: "Meint nicht, daß ihr bei euch denken könnt: 'Ich gehöre hierzu oder ich gehöre dazu!' Gott ist imstande, dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken."
205 Meint nicht, weil ihr Methodisten, Baptisten, Presbyterianer seid, daß ihr deswegen ein Anrecht auf Gott habt. Gott ist imstande, Gauner und Dirnen von der Straße zu nehmen und Geheiligte aus ihnen zu machen. Irgend jemand wird es hören und glauben.
206 Er sagte auch: "Die Axt ist an die Wurzel der Bäume gelegt, und jeder Baum, der nicht glaubt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden." Das war seine Botschaft. Er war das Licht des Tages.
207 Jesus sagte: "Jener war wirklich die Leuchte, die mit hellem Licht brannte; ihr aber wolltet euch nur eine Zeitlang an ihrem Lichtschein vergnügen." (Joh. 5,35).
208 Was hat Johannes, der Prophet, gesagt? "ER steht mitten unter euch, und ich bin nicht wert, die Riemen Seiner Schuhe zu lösen. Sobald Er auftritt, muß ich abnehmen." Denn Er war DAS LICHT! Es gab nicht zwei oder drei Lichter, vier oder fünf verschiedene Organisationen - es gab nur ein Licht. Es sind nicht die Methodisten, Baptisten, Lutheraner, Presbyterianer - Christus ist das Licht, und das Licht ist das Wort. Das offenbar gewordene Wort ist das Licht der Stunde. "Es werde Licht!", und es ward Licht. Jawohl! Es werde Licht, und das Licht ist da.
209 ER sagte, daß es in dieser Zeit Licht werden soll, und es ist Licht geworden. ER kommt wieder. Ich glaube es.
210 Schaut auf die Verheißungen für dieses Zeitalter. Oh! Es ist traurig zu sehen, daß jedes Licht, das während dieser Gemeindezeitalter leuchtete, abgelehnt wurde. Ich habe mir Offbg. 3 notiert und weiß, daß ich darauf Bezug nehmen wollte.
211 Schaut auf die Verheißung für diese Zeit, in der wir jetzt leben. Das Licht wurde abgelehnt. Was taten sie? Sie lehnten es damals ab. Weshalb? Weil sie in einem Glanz lebten. Was tun sie heute? Dasselbe. Man fragt: "Bist du ein Christ?"
"Ich bin Lutheraner."
"Ich bin Baptist."
212 "Ich bin Presbyterianer." Das bedeutet überhaupt nichts vor Gott. Man könnte sich genausogut als sonst etwas bezeichnen; wie man gerade will. Mehr bedeutet es nicht. Damit will ich euch nicht geringschätzen, doch wenn ihr es vom fundamentalen Teil her betrachtet, ist das richtig. Ich stelle die Frage: "Was ist ein Christ?" Das ist Christus in euch. Und wenn Christus in euch ist, dann ist das Wort in euch. Wenn also das Wort in euch ist, wenn das Licht leuchtet, wie könnt ihr euch dann davon entfernen? Das ist die Frage. Das ist jetzt wichtig.
213 Das Licht - das Abendlicht leuchtet; der Brautbaum steht in Blüte. Denkt daran, der alte Baum wurde abgefressen. Was der Nager übriggelassen hatte, das verzehrte der Fresser, und was der Fresser übriggelassen hatte, das fraß die Raupe. Was die Methodisten übrigließen, das nahmen die Baptisten weg; was die Baptisten übrigließen, das nahmen die Pfingstler weg. Joel sah, daß dieser Baum kahl war bis auf den Stumpf, doch er wollte wissen, ob er wieder aufleben würde. O ja, Er hat ihn erhalten. ER erhielt den Baum, denn es war Seine Braut. Jawohl! ER sprach: "'ICH will wiedererstatten,' spricht der Herr." Was bedeutet das? "ICH werde alles das wieder hervorbringen, was die Lutheraner, die Wesleyaner und alle anderen verzehrt haben. ICH werde es wiedererstatten, denn alles befindet sich immer noch in den Wurzeln des Baumes." Es liegt im Boden, so, wie der Saft hinuntergeht, wie ich vorhin in bezug auf die Schwester sagte - es liegt dort. Eines Tages wird die Posaune Gottes ertönen, dann werden die Auserwählten aus der Zeit der Lutheraner, der Methodisten, Baptisten, die nichts mit der Organisation zu tun hatten, auferstehen.
214 Luther hat nie etwas organisiert. Moody hat nie etwas organisiert. Es waren die Gruppen nach ihnen, die Organisationen formten und dadurch zur Hülse wurden. John Smith und auch die anderen haben nicht organisiert. Es war das Licht der Stunde. Luther, Wesley - keiner von ihnen tat es, sondern immer die Gruppe, die hinterher daraus hervorging, formte eine Organisation.
215 Der Heilige Geist hat zu Pfingsten nichts organisiert. Pfingsten ist ein Erlebnis, nicht eine Denomination. - ER hat nicht organisiert. O nein! Aber die Männer, die den Anspruch stellten, Pfingstler zu sein, sie organisierten. Das ist die Hülse, die dann abstirbt. Anstatt Ihn, wie beim Papier, in sich hineinprägen zu lassen, damit das volle Bild Jesu Christi hervorstrahlt, zogen sie sich davon zurück. So haben sie keinen Anteil mehr daran. Laßt sie dahingehen!
216 Wir merken nun, daß dieses Licht, der Baum, Christus, wieder von der Gemeinde abgelehnt wird. Weshalb? Aus dem gleichen Grunde wie am Anfang: wegen des alten, trügerischen Glanzes von Lichtern anderer Tage. ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Hebr. 13,8 sagt, daß Er es ist. ER ist heute derselbe wie damals, denn Er tut dasselbe wie damals. Dasselbe Wort, derselbe Christus.
217 Hört, ich möchte jetzt euch persönlich ansprechen. Ich weiß nicht, ich bin ein wenig unentschlossen, ob ich das Tonband jetzt abstellen lassen soll oder nicht. Ich werde es dabei belassen.
218 Ich möchte euch etwas fragen. Beachtet dies! ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Beachtet Seine Werke, durch die Er sich selbst kundgetan hat. Hört genau zu! ER stand da und sagte in Joh. 14,12: "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun, ja ihr werdet noch größere als diese vollbringen, denn Ich gehe zu Meinem Vater." ER hat es gesagt. Himmel und Erde werden vergehen, doch das Wort wird nie versagen. Wenn wir nun am Ende des letzten Zeitalters sind, wo sind dann diese größeren Werke, die geschehen sollen? Wir sind hier und sehen sie noch nicht.
219 Höret, wenn der römische Kalender stimmt, haben wir noch sechsunddreißig Jahre übrig. Alle zweitausend Jahre erreicht die Welt ihr Ende. Nach den ersten zweitausend Jahren wurde sie durch Wasser zerstört, nach den nächsten zweitausend Jahren kam Christus. Das Jahr 1964 liegt vor uns, dann bleiben noch sechsunddreißig Jahre. Der ägyptische astronomische Kalender sagt, daß man sich um siebzehn Jahre verrechnet hat und daß es eigentlich siebzehn Jahre weniger sind. Dann würden noch neunzehn Jahre übrigbleiben. Jesus sagte, daß das Werk um der Auserwählten willen verkürzt wird, weil sonst kein Fleisch gerettet würde. Wo befinden wir uns? "Die Werke, die Ich tue, sollt auch ihr tun." Dieselbe Art, doch größere sollt ihr tun.
220 Gebt nun acht und hört genau zu! Ich bete, daß Gott euer Herz, euren Sinn und euer Verständnis öffnet, damit ihr es begreift, ohne daß ich hier zu viel sage. Gebt acht! Wir wollen einige der großen Werke betrachten, die Er getan hat. Laßt uns einige Dinge anschauen und darüber nachdenken. Einmal sagte Er: "Gebt ihnen zu essen."
Sie antworteten: "Wir haben nichts."
ER sprach: "Bringt mir, was ihr habt."
Sie sagten: "Wir haben nichts weiter als fünf Brote und zwei Fische."
221 ER sprach: "Gebt sie Mir." Dann nahm Er die fünf Gerstenbrote und begann, davon zu brechen. Aus den fünf Broten, die bereits da waren, schuf Er mehr Brot und speiste damit fünftausend Menschen. Stimmt das? Dann sagte Er: "Habt ihr auch Fisch? Gebt ihn Mir." Es war schon ein Fisch, und Er nahm von diesem Fisch mehr Fisch und noch mehr und speiste damit die fünftausend. Stimmt das? Doch jetzt in den letzten Tagen war vorher noch nichts da, Er sprach einfach und sagte: "Sprich aus, daß es da sein soll.", und es war da, ohne daß vorher etwas da gewesen wäre. ER hatte kein Eichhörnchen dort. Es war keines da. ER sagte nur: "Es soll dort sein.", und da war es! Oh, Sein Wort ist unfehlbar. Es hat sich erfüllt.
222 Ich könnte euch Dinge erzählen, die euch erschüttern würden. Wenn Er sagt, daß es da ist, dann ist es da. Gestattet, daß Er es sagt. Es geschieht ganz genau.
223 Seht, Osten und Westen sind sich begegnet. Es war Mose, der auf den Sand schlug und sagte: "Es sollen Stechmücken entstehen," und sich auf der Erde verteilen. Doch in dieser letzten Zeit nimmt Er dazu nichts anderes als Sein Wort. "Es werde...!", und es entsteht. Was gesagt wird, das wird da sein. Ich möchte heute abend von einigen solchen Dingen, die geschehen sind, Zeugnis ablegen, damit ihr sehen könnt, daß Er immer noch Gott ist. Sein Wort kann nicht versagen. "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun, ja noch größere als diese werdet ihr tun. ICH nahm Fisch und machte noch mehr Fisch daraus. Ihr braucht nicht einmal einen Fisch zu haben." ER ist noch immer Gott. ER ist immer noch derselbe Sohn, derselbe Sohn Gottes, der aus Fisch mehr Fisch machte. ER ist heute noch derselbe Sohn Gottes. "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun, ja größere als diese werdet ihr tun." Es werden noch größere sein. "Größeres als dieses werdet ihr tun." Doch die Menschen weigern sich, das zu sehen. Größere Werke!
224 Ein trügerisches Licht! Wißt ihr, ich habe gerade an etwas gedacht. Vorhin habe ich einiges von England erwähnt, doch mir fiel in dem Zusammenhang noch etwas über ein falsches Licht ein. Ihr erinnert euch, daß sich vor nicht langer Zeit der größte Postraub ereignete, den es in England je gab. Es war ein 7-Millionen-Dollar-Raub. Ich glaube nicht, daß es auf der Welt jemals etwas Vergleichbares gegeben hat. In dem Raubüberfall, der sich vor kurzem ereignete, ging es um 7 Millionen Dollar. Nicht einmal Scotland Yard konnte den Fall klären. Wißt ihr, wie sie es fertigbrachten? Durch ein irreführendes Licht. Sie stellten ein Warnlicht auf die Schienen. Als der Zug heranfuhr, blieb er vor dem roten Signal stehen. Dort fand der Raub statt; es war die günstigste Stelle. Ein irreführendes Licht ermöglichte den größten Raub, von dem die Nationen je wissen. Durch ein irreführendes Licht wurde der größte Raubüberfall ermöglicht, den es je in einer Nation gegeben hat.
225 Und der größte Raub, den es in der Gemeinde Gottes je gegeben hat, ist durch ein trügerisches Licht, den Glanz einer Denomination, geschehen. Sie ist der Kraft des Heiligen Geistes beraubt worden. Es hat die Lebenslinie von der Gemeinde genommen. Ihnen wurde das Wort geraubt, als sie Glaubenssatzungen anstelle des Wortes annahmen. Oh, sie stellen den Anspruch, das Wort zu haben. Doch das Wort für dieses Zeitalter kommt zum Leben hervor und spricht für sich selbst. Auch damals, in den Tagen Jesu, behaupteten sie, das Wort zu haben, doch es heißt, daß sie ein großes Licht sahen, es jedoch ablehnten. Sie sahen es, lehnten es aber ab.
226 Oh, das trügerische Licht! Ja, es brachte der Gemeinde den größten Raub ein, der je stattgefunden hat. Kalte Denominationsglaubenssatzungen, Bruder, werden kein bestätigtes Wort heranreifen lassen. Jesus sagte: "Das Wort Gottes ist ein Same, den der Sämann säte." Kalte Glaubenssatzungen werden dieses Wort nicht zur Reife bringen. Nein, und nochmals nein! Kalte Tage mit Schneestürmen bringen den Weizen nicht zur Reife. Nein, in der Tat nicht! Es bedarf der Wärme des Sonnenlichts, denn es war Gottes gesprochenes Wort, das sie dazu bestimmt hat. Es bedarf heute des gesprochenen Wortes Gottes, um den Heiligen Gottes zu zeigen, daß Jesus Christus lebt und heute genau derselbe ist, der Er gestern war. Glaubenssatzungen und Denominationen werden es nie fertigbringen. Sie sind kalt und gleichgültig, und das Korn wird im Erdboden verfaulen, denn unter so etwas kann es nicht hervorkommen.
227 Das ist der Grund, weshalb wir das alles heute haben. Es ist so, wie unser geliebter Bruder Billy Graham, der große Evangelist, sagte. Ich glaube, daß Gott diesen Mann gebraucht. Doch seht, was er tut: Er geht unter die Baptisten und Presbyterianer. Was kommt dabei heraus? Eine Gruppe von Kirchenmitgliedern.
228 Ihr seht, daß die Mitgliederzahl der Baptisten dort im Süden stark zunahm - ihre Denominationen wuchsen mehr als die aller anderen Protestanten. Im letzten Jahr überholten die Katholiken fast alle. Habt ihr es in den Zeitungen gelesen? Gewiß taten sie das. Seid unbesorgt, sie werden alle hineingenommen. Die Baptisten und alle kommen zusammen. Sie alle sind gleich und wissen es nicht. Der Kirchenrat behandelt sie alle als dieselbe Sache. Warum wollt ihr dort bleiben? Solange ihr dies ablehnt, was für einen Unterschied macht das dann? Gebraucht ihr nicht dieselben Denominationsetiketten. Es ist das gleiche, ob ihr hier dazugehört oder dort, denn das eine ist das Tier und das andere das Malzeichen. Deshalb macht es keinen Unterschied.
229 Wohin er gegangen ist, hat er das Siegel seiner Befürwortung aufgedrückt, und ihr nehmt es an. Es ging geradeswegs über das Weiße Haus nach Washington und in den Kirchenrat; dorthin geht ihr. Die religiösen Führer bringen sie dorthin zurück, genauso, wie es die Bibel vorausgesagt hat. Oh, ich wünschte, die Uhr würde nicht so schnell gehen!
230 Denkt doch jetzt darüber nach, wo wir angekommen sind. Schaut auf die Verheißungen dieses Tages; sie wurden wieder abgelehnt. Das taten die Kirchen, die Denominationen, in diesen letzten Tagen.
231 Sie leben in einem trügerischen Glanz. Das ist der Grund, daß sie nicht zur Reife kommen. Deshalb sehen sie die Wunder nicht.
232 Vor kurzem hatte ich eine Unterredung mit einem Priester. Er sagte: "Herr Branham, wie haben Sie dieses bestimmte Mädchen getauft?" Sie kam aus dieser Gemeinde, fiel zurück, heiratete einen Katholiken und ging mit zur katholischen Kirche. Er wollte sie in die Kirche aufnehmen.
Ich antwortete: "Ich habe sie christlich getauft."
Er meinte: "Der Bischof möchte es wissen."
Ich sagte: "Nun, so war es."
233 Er fragte: "Können Sie das beschwören?"
Ich antwortete: "Ich schwöre überhaupt nicht. Wenn ihnen mein Wort darüber nicht genügt, dann ist es auch gut." Ich sagte weiter: "Ich schwöre nicht, weil die Bibel sagt: 'Schwöret nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, sie ist der Schemel Seiner Füße. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.'" Ich sagte: "Sie müssen schon glauben, was ich sage."
234 Er meinte: "Sie sprachen von einer 'christlichen Taufe'. Was meinen Sie damit? Durch Untertauchen?"
Ich antwortete: "Das ist die einzige Art, wie die christliche Taufe ausgeführt wird." Ich sagte: "Ich taufte sie im Ohio-Fluß; tauchte sie auf den Namen Jesus Christus unter und hob sie wieder hoch. Ich habe sie auf den Namen des Herrn Jesus Christus getauft; das ist die einzige christliche Taufe, die es gibt."
Ich bekräftigte: "Jawohl, mein Herr." Er schrieb es auf und meinte: "Seltsam. Wissen Sie, daß die katholische Kirche früher so getauft hat?"
Ich fragte: "Wann?"
235 Er fuhr fort und sagte im Verlauf der Diskussion, die noch eine Weile weiterging: "Nun, wir sind ja als Katholiken das Original."
236 Weil ich die Geschichte aus den Büchern, die dort lagen, kenne, antwortete ich: "Das stimmt. Aber," fragte ich: "warum tut ihr es heute nicht mehr?"
Er antwortete: "Wir haben die Vollmacht, Sünden zu erlassen, wie Jesus Seinen Jüngern sagte: 'Wem ihr die Sünden erlasset, dem sind sie erlassen, und wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten.'"
Ich sagte: "Ja, mein Herr, das sagte Er."
237 Darauf meinte er: "Gibt das der Kirche nicht die Autorität? Petrus war doch das Haupt der Kirche."
Ich antwortete: "Wenn die Kirche auf die Weise Sünden erläßt, wie es Petrus tat. Als sie nämlich damals fragten: 'Was müssen wir tun, um gerettet zu werden?', da antwortete er: 'Tut Buße und laßt euch ein jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen.'" Ich sagte: "Tun Sie das, und ich werde mit Ihnen gehen."
"Oh," meinte er, "Sie versuchen, für die Bibel einzutreten.
Ich sagte: "Das ist das Wort."
Darauf meinte er: "Gott ist in Seiner Kirche."
Ich erwiderte: "Gott ist in Seinem Wort. Jedes Menschen Wort ist Lüge, Seines ist die Wahrheit."
238 Deshalb gibt es keinen anderen Weg als diesen. Dennoch gehen sie in Finsternis dahin. Und die Protestanten fallen zu Tausenden mit hinein. Sie sind dabei, ihre Glaubenssatzungen anzunehmen und stimmen weitgehend überein. Obwohl das Wort hervorkommt und beweist, daß Jesus Christus, der sich selbst kundtut, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit ist, gehen sie doch in dem Glanz ihrer Glaubenssatzungen in der Finsternis weiter, wie sie es in der Zeit Noahs taten. So, wie zu allen Zeiten gehen sie auch heute in der Finsternis weiter. Weshalb? Weil sie das Licht ablehnen, denn die Glaubensbekenntnisse haben sie geblendet.
239 Oh, in welch einer dunklen Zeit leben wir jetzt! Ja, sie lehnen Christus, das wahre ewige Licht ab. Daher kommt es.
240 Kalte Denominationen können nie Leben in das Wort Gottes hineinbringen, sie beleben nur die Denominationen. Wir haben jetzt mehr, die sich zum Christentum bekennen, als je zuvor. Seht, ich sagte diesem Priester: "Ich stimme mit Ihnen überein, daß die katholische Kirche dort zu Pfingsten, nicht zu Nizäa-Rom ihren Anfang nahm. Die Gemeinde begann nicht zu Nizäa, sie begann zu Pfingsten. Dort zu Jerusalem begann die Gemeinde.
241 Ich sagte: "Ich gebe das von diesen Menschen zu. Die Herren, deren Sklaven, den Heiligen Geist empfangen hatten, sahen die Kraft und die Dinge, die jene taten. Sie weckten Tote auf, sprachen in Zungen, trieben Teufel aus und sagten Dinge voraus. Es gab Propheten unter ihnen, die in Schaffelle gekleidet waren und sich von Kräutern ernährten. Was für große Männer waren das! Sie kamen zu dem Konzil nach Nizäa und traten für das Wort ein. Doch in diesen blutigen fünfzehn Tagen nahm man die Formel "Auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" anstatt der biblischen Lehre "Im Namen Jesu Christi" als eine Satzung an. All die protestantischen Kirchen übernahmen das und all die anderen Dinge, wie die falsche Auffassung über den Heiligen Geist, und wurden dadurch in dieselbe Sache hineingeboren. Man nimmt die Kommunion, trinkt den Wein; und sie nennen es "heilige Eucharistie", was bedeutet "der Heilige Geist." Der Priester teilt es aus.
242 Nun, die Bibel sagt doch nicht: "Als der Pfingsttag gekommen war, kam ein Priester mit umgedrehtem Kragen des Weges und sagte: 'Streckt eure Zunge heraus und nehmt die heilige Eucharistie.'" Nein! Es steht auch nicht: "Kommt nur alle und reicht uns die Hand der Gemeinschaft. Ihr Baptisten, Methodisten, wir tragen eure Namen ein, bringt euer Empfehlungsschreiben von der anderen Gemeinde mit."
243 Es steht geschrieben, daß sie alle einmütig an einem Ort beisammen waren. Plötzlich entstand ein Brausen vom Himmel her, wie wenn ein gewaltiger Wind daherfährt, und erfüllte den ganzen Raum, in welchem sie weilten. Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und begannen in anderen Zungen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab auszusprechen. Sie begaben sich auf die Straße, schwankten unter der Wirkung des Heiligen Geistes wie Betrunkene. Es waren Maria und alle anderen. Was war mit den Menschen, die sie verlachten und von ihnen sagten: "Diese Menschen sind voll süßen Weins!"? Sie wurden von einem Glaubensbekenntnis geblendet.
244 Da trat ein einfacher Prediger namens Petrus auf und sagte: "Ihr jüdischen Männer und ihr anderen alle, die ihr in Jerusalem wohnt: dies sei euch kundgetan und schenkt meinen Worten Gehör! Diese Männer hier sind nicht betrunken. Doch laßt mich euch sagen, was die Schrift angekündigt hat: Dies ist das Licht. Dies ist das offenbar gewordene Wort!" Amen! Dasselbe geschieht heute, und sie tun das, was sie damals getan haben: sie schütteln ihren Kopf und gehen hinweg. ER sagte: "Laßt sie in Ruhe. Wenn ein Blinder einen anderen Blinden führt, fallen beide in die Grube."
245 Oh, es bedarf des ewigen Lichtes Christi, damit das Wort des Lebens sich bestätigt; damit es Fleisch wird. Oh!
246 Es bedarf des Heiligen Geistes, damit das Wort Gottes sich verwirklicht. Jesus sagte: "Geht hin in alle Welt und verkündigt die Heilsbotschaft der ganzen Schöpfung." Seht, in Markus 16 gab Er Seinen letzten Befehl, "in alle Welt" zu gehen - in alle Welt! Das ist noch nicht geschehen. "...in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Wer da (in der ganzen Welt) gläubig geworden ist, und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig geblieben ist, wird verurteilt werden. Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen: ("Sie werden einander die Hand reichen."? Nein! "Sie werden zu guten Gemeindemitgliedern werden."? Nein!) In Meinem Namen werden sie Teufel austreiben, in neuen Zungen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; den Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden."
247 Wie weit? Der ganzen Schöpfung. Wie lange? In der ganzen Welt, bis Er wiederkommt, werden diese Zeichen folgen. "Wer an Mich glaubt, wird die Werke, die Ich tue, auch vollbringen, ja, er wird noch größere als diese vollbringen; denn Ich gehe zu Meinem Vater." Es ist für mich unfaßbar, wie man sich davon abwenden kann!
248 Wir sind jetzt in tieferer Finsternis als sie damals. Ich habe jetzt nur noch einige Verse, dann komme ich so schnell wie möglich zum Schluß. Wir sind in tieferer Finsternis als sie. Ich weiß, daß ich euch hier ermüde, weil ich schon ungefähr eineinhalb Stunden spreche, doch seht, das Tonband dort drinnen ist noch nicht voll.
249 Wir sind in mehr Finsternis als sie. Diese Erklärung habe ich gemacht. Weshalb? Weil der Glanz, in dem die Gemeinden leben, so betrügerisch ist, daß es aussieht, als sei er die Wahrheit. Hat nicht Jesus in Matth. 24,24 darüber gesprochen? ER sagte, daß diese beiden Geister in den letzten Tagen so nahe beieinander sein werden, daß womöglich auch die Auserwählten verführt würden. In den letzten Tagen sollte eine auserwählte Schar herauskommen, um die Gemeinde zu bilden. Das, was die Organisationen als ihre Wahrheit bezeichnen würden, sollte der echten Sache so nahe kommen, daß womöglich die Auserwählten verführt würden, sogar die Pfingstler.
250 Ihr wißt, daß man keinen Pfingstler mit einer Methodisten- oder Baptistenlehre verführen kann. Das kann man ihm nicht sagen; er weiß es besser. Man kann auch keinen Baptisten mit einer lutherischen Lehre verführen. Genausowenig kann man diejenigen, die diese Botschaft angenommen haben und in diesem Worte stehen, durch eine Pfingstlehre von Vater, Sohn und Heiligem Geist und allem, was sie an Glaubenssatzungen in ihrer Organisation aufgestellt haben, verführen. Nein, niemals! Ihr werdet sie nie verführen, denn die Auserwählten können nicht verführt werden. Nein!
251 Was ist es? Was ist es? Verführung. Was bringt dieser Glanz zustande? Er führt die Gemeinde durch seinen Glanz zur Schlachtung im Konzil. Die endgültige Schlachtung wird stattfinden, wenn sie und Rom sich verbinden. Wenn sie das Bildnis des Tieres formen, findet die endgültige Schlachtung statt. Seht, was dieser Glanz, den ihr jetzt habt, bewirkt. Er führt die Menschen wie ein Ziegenbock.
252 Ein Ziegenbock führt die Schafe immer zur Schlachtung. Ihr habt es in den Schlachtställen gesehen. Der Ziegenbock läuft den Schafen voraus, dann springt er zur Seite, und die Schafe stürzen hinein. Das tut er. Immer tut er das! Es waren die Ziegenböcke, die römischen Ziegenböcke, die Jesus, das Lamm, zur Schlachtung führten. Das stimmt. Heute sind es die Ziegenböcke der Denominationen, welche die unschuldigen Schafe zur Schlachtung führen. Ihre Namen werden dort in die Bücher eingetragen, und sie sind dahin. Das ist das Malzeichen des Tieres. Im Namen des Herrn sage ich das. Lange Zeit habe ich es zurückgehalten; das stimmt. Genauso ist es! Was ist das Tier? Was ist das Tier? Es ist die römische Hierarchie - die erste Organisation. Was ist das Malzeichen? Genau das gleiche. Genau das gleiche, was das war.
253 Doch trotz der gegenwärtigen Finsternis haben wir dennoch das Licht Gottes durchscheinen sehen. Wie dankbar sind wir dafür!
254 Höret gut zu! Wir haben das Licht gesehen - Sein Wort, das Er für diese Tage verheißen und nun bewiesen und als Wahrheit bestätigt hat, ist das Licht der Stunde. Oh, ich bin so froh. Es ist nichts verkehrt.
255 Vor kurzem sagte ein Prediger, daß er in Florida war und daß ihn sein Auto dort im Stich ließ. Ich meine, es war ein Chevrolet. Weil er es nicht reparieren konnte, brachte er es in eine Werkstatt. Der erfahrene Mechaniker legte sich darunter und besah sich den Wagen von allen Seiten, doch auch er konnte ihn nicht reparieren. Er versuchte dies, doch ohne Erfolg. Er versuchte jenes, doch ohne Erfolg. Er wechselte die Lichtmaschine aus, erneuerte die Zündkerzen und die Kontakte, trotzdem bekam er das Ding nicht in Gang. Er konnte es einfach nicht zum Laufen bringen. Schließlich kam ein gut gekleideter Mann dazu, der sagte: "Darf ich euch einen Rat geben?"
256 Der Mechaniker war vernünftig genug, um zu sagen: "Natürlich, mein Herr." Er sagte: "Macht Folgendes: Stellt die Zündung ein, fügt das alles zusammen und versucht es dann." Nachdem er dies getan und eingestellt und die Dinge festgeschraubt hatte, lief der Motor.
257 Der Mechaniker wandte sich um und sagte: "Sagen Sie, wer sind Sie?" Er war der Ingenieur, der leitende Ingenieur von General Motors. Er hatte das Modell konstruiert; er war es, der es entwickelt hatte.
258 Wenn wir heute über die Methodisten, Baptisten und Presbyterianer sprechen, wissen wir, daß der leitende Mechaniker, der Konstrukteur Seines Wortes hier ist - Er, der Himmel und Erde geschaffen und Seine Gemeinde gestaltet hat. Weiß Er besser, was zur Entrückung nötig ist, oder weiß es die Gemeinde der Methodisten oder Baptisten besser? ER ist der Konstrukteur, Er weiß, was dazu nötig ist. ER ist gut gekleidet in die Kraft Seiner Auferstehung. Hallelujah! ER wandelt heute unter uns in der Kraft Seiner Auferstehung. ER weiß, was dazu nötig ist, um die Gemeinde in die rechte Stellung für die Entrückung zu bringen. ER hat sie geplant und alle Teile hier in der Bibel zusammengefügt. Amen! Laßt nur den Strom hindurchfließen und seht dann, wie es funktioniert. Laßt den Glauben an Sein verheißenes Wort für diese Zeit hindurchströmen, dann werdet ihr sehen, wie es funktioniert. Weshalb? Weil Er sie konstruiert hat. ER hat Seine Gemeinde durch Sein Wort gestaltet; nicht durch Methodisten-, Baptisten-, Presbyterianer- oder Pfingstorganisationen, sondern durch Sein Wort festgelegt und zusammengefügt. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt." Jawohl! Kommt heraus aus diesem Glanz.
259 Wer wird die kleine Braut aus der tiefen Finsternis, aus der dunklen Zeit, in der wir jetzt leben, herausbringen? Wer kennt sich damit aus? Der Chefkonstrukteur! O ja! Aus all dem Durcheinander von Glanz. Hier strahlen die Methodisten einen Glanz aus, dort die Baptisten einen anderen, die Presbyterianer und Pfingstler wieder einen anderen - überall Glanz. Sie laufen und tragen ihren Namen in einem Glanz ein. Sie treten hier bei und wollen etwas finden; dann dort, um etwas zu finden, usw.
260 Es ist so, wie ich dem Priester sagte: "Wenn ihr die ursprüngliche Gemeinde seid, warum habt ihr dann nicht die Kraft, die sie damals am Anfang hatten, nachdem ihr die Lehren, die jene Männer in Nizäa festgelegt haben, angenommen hattet? Warum tut ihr nicht die Dinge, die sie taten und von denen Jesus sprach?"
261 Er sagte: "Oh, wir haben jetzt mehr Menschen; wir leben in einem anderen Zeitalter."
Ich antwortete: "Das Wort ändert sich aber doch nicht. Der Herr sagte: 'Diese Zeichen werden ihnen durch alle Zeitalter hindurch folgen. Himmel und Erde werden vergehen, Mein Wort aber wird nicht vergehen.'" Das ist es!
262 Er sagte: "Du beziehst dich auf die Bibel."
Ich antwortete: "Ja, auf das Wort, welches Christus ist." Das stimmt. Nun, da habt ihr es.
263 In diesem Glanz zeigen die Methodisten, was sie haben, die Baptisten, was sie haben, die Presbyterianer, was sie haben. Sie alle werden ständig größer und größer, doch wo ist die arme kleine Braut? Vor einiger Zeit befand sie sich in der pfingstlichen Einheitsbewegung, dort ließ sie ihren Namen eintragen und sagte: "Wir sind hergekommen, um festzustellen und zu sehen, was sie tun." Sie gingen dorthin, und man sagte: "Ihr müßt zu uns gehören. Wenn ihr nicht zu unserer Gemeinde gehört, seid ihr überhaupt nicht in der Braut, dann seid ihr überhaupt nichts." Geht zu den Assemblies und seht, was sie haben. Da stellt es sich wieder heraus. Geht zu den Baptisten und schaut, was sie haben.
264 Was wird mit dieser armen kleinen Braut geschehen? Sie wird hervorkommen, seid unbesorgt. Sie wird dort sein.
265 Vor einigen Jahren sagte jemand etwas darüber; es war in Neu-Mexico. Ich hielt dort in der Nähe von Carlsbad Caverns Versammlungen. Ihr habt von ihnen gehört. Dort bestieg ein Mann mit seiner Frau und den Kindern einen Aufzug. Sie fuhren damit ganz nach unten, soweit es ging. Als sie dort unten angekommen waren, wurde das ganze Licht ausgeschaltet. Als man das Licht ausgeschaltet hatte, war es dort stockfinster. (Ich habe es einmal hier in diesen Parkanlagen miterlebt, und einmal, als meine Frau und ich in Colorado waren. Das Licht wurde ausgeschaltet, und man konnte nicht einmal die Hand vor seinem Gesicht sehen.) Dort nun war auch ein kleines Mädchen mit dabei, und sie fing an zu schreien. "Oh!", schrie sie. Sie war zu Tode erschrocken, weil es so dunkel war. Das arme kleine Ding tastete überall herum, schrie und rief nach ihrem Papa und ihrer Mama. Sie konnte es einfach nicht ertragen; es war so dunkel. Solch eine Finsternis hatte sie noch nie gesehen.
266 So ungefähr ist es jetzt. Das stimmt. Es ist so dunkel, daß man nicht weiß, wohin man gehen soll. Ob man zu den Methodisten, zu den Baptisten oder zu den Presbyterianern geht - es ist alles das gleiche. Sie essen das alte, tote, verdorbene Manna, in dem Schon Würmer sind. Dasselbe ist mit den Glaubensbekenntnissen: "Kommt zu uns, tretet hier bei." "Tretet dort bei." In diesen alten Glaubenssatzungen und allem anderen sieht man Christus nicht. Oh, ihr seht selbstgerechte Menschen. Natürlich gibt es in diesen Denominationen viele feine Menschen. Ich spreche von dem System, nicht von den Menschen darin. Doch seht, wovon sie sich ernähren. Sagt ihnen, daß es hier frische Speise gibt!
267 Dieses kleine Mädchen nun stand da und schrie aus voller Kehle, sie wurde fast hysterisch, ungefähr so, wie es mit der kleinen Braut ist. Doch wißt ihr was? Ihr Bruder, der direkt neben dem Techniker stand, rief: "Schwesterchen, fürchte dich nicht. Hier ist ein Mann, der das Licht einschalten kann." Fürchte dich nicht, kleine Schwester, es ist jemand hier, der das Licht einschalten kann. ER kann dieses Wort zum Leben hervorbringen. Wir wissen nicht, wie Er wiederkommt, wir wissen nicht, wann Er wiederkommt. Darüber weiß ich nicht Bescheid; aber Er ist hier. ER kann das Licht einschalten. Wie können wir hier herauskommen? Ich weiß es nicht, doch Er ist hier, und Er ist derjenige, der das Licht einschalten kann. Jawohl! ER ist der Einzige; Er ist das Licht. ER tut sich kund; dadurch schaltet Er das Licht ein. Das stimmt genau! Christus muß Sein Licht hervorstrahlen lassen, dann verschwindet alle Finsternis. ER zieht Seine kleine Braut heraus und sondert sie ab. "ICH werde um Meines Namens willen ein Volk aus den Heiden herausnehmen, das Meinen Namen tragen wird." Wie lautet Sein Name? Nicht "Methodist", "Baptist", "Presbyterianer", "Lutheraner", sondern Jesus Christus. Das stimmt!
268 ER ist das Licht, die Wahrheit und das Leben. In Ihm ist keine Finsternis. Wenn Er hereinkommt, vertreibt Er die Finsternis, denn Er ist das Wort. Das Wort ist das Licht. Das stimmt. Als Er sprach und sagte: "Es werde Licht!", war es das Wort, das zum Licht wurde. Wenn Er das, was für eine bestimmte Zeit ist, ausspricht, ist es jedesmal das Licht des Zeitalters. E R ist nicht hier in einem Glanz, in dem die Menschen leben, sondern Er ist hier als das bestätigte Wort. ER ist das absolute Licht in der Zeit der Finsternis. Jawohl! All dieser falsche Glanz wird vergehen. ER ist hier. Fürchtet euch nicht. ER schaltet das Licht ein; Sein verheißenes Wort kommt zum Leben hervor. "Wer an Mich glaubt, wird die Werke, die Ich getan habe, auch tun." Es ist das Wort. "Wie der Vater Mich gesandt hat, so sende Ich euch." Der Vater, der Ihn sandte, war in Ihm. Der Jesus, der euch sendet, ist in euch. Die Werke, die Er damals tat, tut Er auch heute. Weshalb? Weil das Wort in menschlichem Fleisch Gestalt annimmt und sich als das Licht des Tages kundtut. Da sind wir angekommen. Es zeigt uns den Weg zum Leben im Licht.
269 Weise Menschen, die nicht durch Glaubensbekenntnisse und Denominationen geblendet sind, wandeln in dem Licht. Hier ist ein Mann, der wohl imstande ist, das Licht einzuschalten. Wie tut Er es? Indem Er Sein Wort für diesen Tag bestätigt. Jesus Christus, der Sohn Gottes, der das Wort für diese Zeit verheißen hat, ist direkt bei uns. Fürchtet euch nicht. Achtet nicht auf das, was andere tun, sonst werdet ihr in Finsternis dahingehen. Seid weise! Die Verständigen, von denen Daniel sprach, werden in diesen letzten Tagen Heldentaten mit ihrem Gott vollbringen. Sie werden im Lichte wandeln, wie Er im Lichte ist.
270 Seid unbesorgt, auch wenn es dunkel ist und aussieht, als werden sie uns alle unter Druck setzen. Ihr seht, daß die Ankündigung gegeben wurde, daß all diese kleinen Gemeinden und Kreise jetzt auch hinzukommen sollen. Ihr müßt hineinkommen, oder sie werden eure Tür zuschließen. Sie werden es tun.
271 Das werden wir heute abend, wenn ich auf diese Zeit zu sprechen komme, wirklich deutlich darlegen.
272 Wir werden schließen müssen. Entweder gehört ihr zu ihnen oder nicht. Entweder tretet ihr ihnen bei, oder ihr könnt nichts mehr tun, noch nicht einmal kaufen oder verkaufen. Das stimmt! Ihr werdet es nicht wagen, für die Kranken zu beten. Wenn man euch dabei ertappt, daß ihr für die Kranken betet oder euch in geistlicher Hinsicht betätigt, wird man euch aufgrund eines Gesetzes hinrichten. Das stimmt. Ihr wißt es. Das stimmt, es steht in ihren Akten. Jawohl. Ihr könnt es nicht mehr tun. Ihr müßt dem Kult angehören. Bruder, laß mich dir etwas sagen: Du solltest Christus lieber Jetzt in dein Herz aufnehmen, denn die Zeit kommt, in der du Ihn wirklich nötig haben wirst. Warte nicht bis dann. Denkt daran, wenn die Versiegelung stattgefunden hat, ist es für immer geschehen. Tut es nicht, glaubt das Zeug nicht. Kommt jetzt in Christus, in das Wort, hinein.
273 Ja, das Wort wird bestätigt und zeigt, daß es das Licht der Stunde ist. Dadurch wissen wir, daß Er das Licht ist, denn Er ist das Licht, das sich im Fleische kundgetan hat. Wie wissen wir es? Weil Er das fleischgewordene Wort Gottes war. Das Wort Gottes wurde sichtbar und bestätigte sich.
274 Wenn der Messias kommt, was wird Er tun? Die Frau am Brunnen sagte: "Wenn der Messias kommt, wird Er uns alles sagen. Du mußt der Prophet sein, der das Wort ist, weil du uns diese Dinge voraussagst."
275 ER antwortete: "ICH bin's, der mit dir redet." Das genügte. Das Licht leuchtete auf das verheißene Wort. Da war das Licht.
276 Sie lief in die Stadt hinein und sagte: "Kommt und seht einen Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ist das nicht der Messias?" Das war es. Ganz gleich, was die anderen sagten, sie wußte, daß dies der Messias war.
277 Denkt daran, in jedem Zeitalter, zur Zeit der Finsternis, hat Gott immer Sein Wort gesandt, um das Licht von der Finsternis zu scheiden. ER tat es so in den Tagen Luthers, als die katholische Kirche alles beherrschte. ER sandte Luther als ein strahlendes Licht. Luther schied die Wahrheit von der Finsternis. Als die Lutheraner sich verstrickten, nahm Er einen John Wesley. Er schied das Licht von der Finsternis. Danach folgte die Pfingstzeit, als die Methodisten, Baptisten und Presbyterianer festklebten. Da sandte Er die Pfingstbotschaft, um das Licht von der Finsternis zu scheiden. Doch auch die Pfingstler gingen zurück in die Finsternis, in ihre Organisation, und legten Glaubensbekenntnisse und Richtlinien fest. Jetzt ist die Stunde gekommen, daß dieses Wort bestätigt wird. ER sendet das Licht; das Wort wird verwirklicht, wie Er es am Anfang tat. ER sendet das Wort, und es beweist sich. Das ist das Licht. Und Er vollzieht immer eine Trennung. Dasselbe ist jetzt - ewiges Leben wie am Anfang.
278 Seht, ich habe schon fünf Minuten überzogen, doch laßt mich noch dies eine sagen. Hier ist ein Mann anwesend; fürchtet euch nicht, ganz gleich, was sie sagen. Ich war schon an dem Punkt angelangt, wo ich nicht wußte, wie es weitergehen sollte, doch Er ist immer da. ER ist immer gegenwärtig und läßt uns nie im Stich. ER kann das Licht einschalten. Jawohl! ER wartet nur, um zu sehen, was ihr tun werdet. ER kann den Schalter jederzeit bedienen; wann Er nur will. Jawohl!
279 Es gibt einen Mann hier, der das Licht einschalten kann. Diejenigen, die im Lande und Schatten des Todes saßen - manche von ihnen durch Krebs, andere unter dem Tod von Denominationen, manche unter dem Tod durch Glaubensbekenntnisse, andere unter dem Tod durch Überlieferung, unter jeder Art von Tod - haben ein großes Licht gesehen. ER, der damals das Licht hervorstrahlen ließ, ist derselbe, der am Anfang sagte: "Es werde Licht!" Gott, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist, Er ist heute gegenwärtig; ist jetzt hier. Fürchtet euch nicht, Er kann das Licht einschalten. Fürchtet euch nicht, wenn die Verfolgung einsetzt; es gibt ein Licht, und Er hat zugesagt, daß Er Sein Volk hinwegnehmen wird. Es wird nicht durch die Trübsal gehen müssen, nein, niemals! ER hat es gesagt. Es wird hinweggenommen werden. "Wie wird es geschehen, Bruder Branham? Es sieht so dunkel aus." Ganz gleich, wie dunkel es werden mag, auch wenn ihr die Hand vor euch nicht sehen könnt, denkt daran, daß ein Mann hier ist, der das Licht einschalten, der die Gemeinde entrücken kann.
280 Ihr sagt: "Ich bin mitten darin." Auch Sadrach, Mesach und Abed-Nego waren mitten im feurigen Ofen, doch es gab dort einen Mann, der die Luftkühlung einschalten konnte. Jawohl! E R ließ diesen brausenden, mächtigen Wind, der dann am Pfingsttag wieder herabkam, wehen und blies das Feuer durch diesen Wind von ihnen weg. Dort war ein Mann; Er wird der "vierte Mann" genannt. Auch heute ist ein Mann hier; Er ist der Einzige. Hallelujah! ER hat den Lichtschalter in Seiner Hand.
281 Diejenigen, die im Lande und Schatten des Todes saßen, haben ein großes Licht gesehen. Lehnt es nicht ab, nehmt es im Namen des Herrn an, während wir unsere Häupter einen Moment beugen.
[Bruder Branham singt: "Wir wandeln im Licht, dem herrlichen Licht."]
282 Während ihr die Häupter weiter geneigt haltet, möchte ich fragen, wie viele hier unter der Leitung des Heiligen Geistes in diesem Licht, dem bestätigten Wort für diese Zeit, wandeln und das Wort, das Gott für diese Zeit verheißen hat, verwirklicht sehen möchten? Ist es nicht das, was Er am Anfang war? ER war das Wort. Der Sohn wurde geboren. ER war das Wort, Er war der Messias, Er war das bestätigte Wort. So hat Gott von Anfang an das Ende vorhergesagt.
283 Es gibt ein Wort für diese Zeit, und Er ist hier und bestätigt das Wort inmitten von Verwirrung, Dunkelheit und Glanz. Manches sieht fast genauso aus, ist es aber nicht, denn es wird nicht als das bewiesen.
284 Jesus sagte: "Wenn Ich die Teufel durch den Finger Gottes austreibe, durch wen treibt ihr sie dann aus?" Sie trieben sie gar nicht aus. "Doch wenn Ich die Teufel durch den Finger Gottes austreibe, dann ist euch das Reich Gottes nahe gekommen." (Luk. 11, 20). Laßt uns darüber nachdenken, während wir unsere Hände erheben und in Andacht singen:
"Wir wandeln in dem Licht, dem herrlichen Licht..."
285 Während weitergespielt wird, möchte ich euch eine Frage stellen. Es war in jedem Zeitalter das gleiche. Was taten diejenigen, die das Licht in den Tagen Noahs ablehnten? Sie gingen in das Gericht Gottes hinein. Was geschah in der Zeit, als das Licht im feurigen Busch erschien und in Moses war, mit Pharao? Er ging in das Meer des Todes hinein. Was geschah mit Dathan, der mit auszog, dann aber das Licht verwarf? Er fiel in die Erdspalte und wurde verschlungen. Was geschah in allen Zeitaltern mit denjenigen, die versäumten, im Licht, im Licht des Tages, zu wandeln? Immer ist es Jesus. Es war Jesus in den Tagen jener Männer; es ist heute Jesus, denn Er ist das Wort, und das Wort bringt das Licht hervor. Es ist das Licht des Tages. Denkt jetzt in aller Stille darüber nach, während wir uns in Aufrichtigkeit fragen: "Wandle ich in dem Licht?" und das Lied noch einmal summen.
286 Laßt uns jetzt aufstehen. Himmlischer Vater, ich bitte Dich: laß diese Botschaft tief in die Herzen der Menschen dringen, die anwesend sind, und all derjenigen, die dieses Tonband hören werden. Möge das Licht auf das Wort - den Samen - strahlen und jeden vorherbestimmten Samen, der gepflanzt wurde und sich noch in dem Glanz der verschiedenen Organisationen befindet, hervorbringen. Mögen sie sehen, auch wenn sie wie Nikodemus bei Nacht kommen müssen - zu dem Licht kommen müssen. Gewähre es, Vater.
287 Möge dieses große Ereignis des Steines, der sich ohne Zutun einer Menschenhand aus dem Berge lösen wird, hervorkommen. Er wird die heidnischen Königreiche - all diese Königreiche, ob geistliche oder irdische - zerschmettern, und der Stein wird zu einem großen Berge, der die ganze Erde erfüllt. Es wird ein Reinigungsprozeß sein. Diejenigen, auf die der Stein fällt, werden zu Staub zermalmt werden. Diejenigen, die sich auf diesen Felsen legen, werden ein festes Fundament haben.
288 O Christus, laß mich als Deinen Knecht auf diesem Felsen sterben - diesem Felsen Deines Wortes. Herr, mein Gott, laß mich als Kämpfer dastehen wie David und diejenigen in alter Zeit, die für ihn einstanden. Laß mich gerade in dieser Zeit, wo ich sehe, daß es von den Denominationen abgelehnt wird, für dieses Wort einstehen. Es liegt hier verborgen wie in einem Zufluchtsort. O Gott, gewähre uns Stärke und Mut durch den Heiligen Geist, damit wir standhalten, denn die Zeit wird immer dunkler. Doch laß uns stets daran denken, daß Du gegenwärtig bist, um das Licht einzuschalten, wann immer Du es möchtest. DU kannst das Licht einschalten, Vater.
289 DU sagtest: "Ihr seid das Licht der Welt." Deshalb beten wir, daß unser Licht, das für Deinen Dienst bestimmt ist, vor den anderen so hell leuchtet, daß sie das Licht des Evangeliums sehen, während wir es Tag für Tag ausleben, Herr, und ihnen dadurch das Leben Jesu Christi widerstrahlen. Als Er auf Erden lebte, war Er voll Demut und Lieblichkeit, doch das Wort wurde durch Ihn vollkommen ausgelebt. Gewähre es, Herr, denn wir schauen zu Dir, dem Großen, der den Schalter in der Hand hat. Die Welt ist in Deiner Hand - Du hältst alle Dinge in Deiner Hand und trägst das Weltall durch Dein Allmachtswort. O Vater, laß uns Dein Wort annehmen; bitte, Herr. Laß dies das Zeugnis und das Verlangen jedes Herzens hier sein.
290 Vater, während wir diese Lieder singen, möge es so sein wie bei David, der die Psalmen gesungen hat, und sie wurden zu Weissagungen. Es waren Weissagungen, und Du hast sie als solche anerkannt. Während wir singen, Herr, laß es auch in unseren Herzen so sein, wie wir singen: "Wir wandeln in dem Licht." Laß es so sein, Herr. Dies ist ein herrliches Licht, es ist das Wort, es ist Christus, der in uns wohnt - nicht, was Er war, sondern was Er ist. Wir wissen, das, was Er war, spiegelt nur das wider, was Er ist. Wir beten, Vater, daß die Menschen es begreifen und in diesem herrlichen Licht wandeln mögen. Wir bitten darum im Namen Jesus. Amen.
291 Während wir noch für einen Moment stehen bleiben, möchte ich, daß wir alle singen.
292 Hier sind Presbyterianer, Methodisten, Katholiken versammelt: In bezug auf Denominationen ist dies also eine gemischte Zuhörerschaft.
293 Denkt daran und seid euch dessen bewußt, daß ich nicht gegen die Menschen, die in diesem Glanz leben, spreche; ich habe anhand der Bibel nur bewiesen, daß es Glanz ist. Wenn es nicht so wäre, würde Christus unter ihnen tun, was Er verheißen hat. Das aber lehnen sie ab. Und was findet ihr vor, wenn ihr dorthin kommt? Man tritt der Gemeinde bei und sagt ein Glaubensbekenntnis auf. Was kommt dabei heraus? Am Ende des Weges stellt ihr dann fest, daß es ein Trugbild war. Christus ist das Wort; Er ist das Licht. Lebt jetzt für Ihn, während ihr noch leben könnt!
294 Jeder lebt ja für etwas. Wofür lebt ihr? Um zu sterben. Wofür arbeitet ein jeder von euch? Um essen zu können. Weshalb eßt ihr? Um zu leben. Weshalb lebt ihr? Um zu sterben. Doch warum soll man nicht leben, um zu leben? Warum soll man nicht leben, um zu leben? Die einzige Möglichkeit, um leben zu können, ist, das Wort Gottes anzunehmen, denn "Der Mensch kann nicht vom Brot allein leben (von dem, was wir uns hier im Schweiße unseres Angesichts er arbeiten), sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorkommt." Das Wort, das aus dem Munde Gottes hervorging, ist durch den Heiligen Geist direkt hier vor uns bestätigt worden. Wollt ihr nicht dadurch leben?
295 Während wir das Lied jetzt noch einmal singen, wollen wir stehenbleiben, wo wir sind, die Hand unseres Nächsten fassen und sagen: "Bruder, laß uns in diesem Lichte wandeln!", während wir singen: "Wir wandeln in dem Licht." Betet füreinander, während ihr einander die Hände reicht und wir gemeinsam singen und unsere Augen dabei schließen.
296 Denkt daran, während wir unsere Häupter gebeugt halten, daß die Israeliten im Licht der Feuersäule wandelten, als sie sich auf der Reise befanden, und jeden Tag frisches Manna aßen. Die Feuersäule war Jesus Christus. So sagt es die Bibel. Heute ist Er bei uns. Wir wissen, daß Er, dieselbe Feuersäule, mit uns ist und dieselben Dinge tut, die Er getan hat, als Er hier auf Erden war, um Sein Wort zu erfüllen.
297 Wir wollen daran denken, wenn wir von hier gehen, und dieses Lied auf unserem Weg nach Hause in unserem Herzen behalten, so daß es sogar die Räder summen. Ehe ihr die Mahlzeit einnehmt, beugt euer Haupt und dankt Gott dafür, daß Er das Licht hervorbrachte, um Speise für euren irdischen Leib auf die Erde zu bringen. Dankt Gott anschließend, daß Er geistliches Licht, Sein Wort, sandte, um uns Speise für die Seele zu geben, denn "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes ergeht."
298 Singt dieses Lied zu Hause vor euch hin und unter euren Angehörigen. Wir sehen uns heute abend, etwa um 18:30 Uhr, wieder. Zunächst werden Gebetskarten ausgeteilt, anschließend folgt der Gottesdienst. Dann sehen wir euch wieder. Beugt jetzt eure Häupter; ich werde Bruder Neville bitten, daß er kommt und uns als Pastor mit einem Gebet entläßt.