Demütige dich
(Humble Thyself)

"Branham Tabernacle" in Jeffersonville - Indiana, USA
Sonntag Abend, 14.07.1963
39 Minuten


001 [Bruder Neville leitet Bruder Branham ein.]

Nun, ich glaube, ich könnte dann eine Ankündigung machen: "Es gibt bestimmte Gaben: sich etwas <großes> über mich auszudenken wie dieses hier." [Bruder Branham und die Versammlung lachen.]

002 Ich genieße es ganz bestimmt jedesmal, wenn ich hier bin. Unsere Reise geht jetzt bald dem Ende entgegen, wo wir mit euch waren. Denn wir haben eine weitere Versammlung, die gleich in Chicago auf uns zukommt, und ich muß die Familie ziemlich bald nach Arizona zurückbringen. Und sie haben immer noch nicht ihren Sommerurlaub gehabt, und ich sollte sie für eine kleine Fahrt irgendwo hinbringen - in einigen Tagen. Und dann werde ich wahrscheinlich einen Tag weg sein - einen Sonntag, und in der folgenden Woche fange ich dann in Chicago an. Dann soll ich direkt zurückkommen - an einem Montag - und sie nach Arizona bringen.

003 Und nun, ich liebe es überhaupt nicht, an einem Sonntag morgen herein zu kommen und diese Zeit zu beanspruchen, wo jeder aufgefrischt ist. Sonntag abends seid ihr immer müde und erschöpft - Sonntag abend; und dann den Gottesdienst am Sonntag abend unserem Pastor zu übergeben, das ist - das ist ziemlich schlecht. Aber ich tue es ungern, und dann würde ich am Sonntag abend, wenn wir Sonntag abend den Gottesdienst haben - würde ich die Menschen bis so spät festhalten. Viele von ihnen kommen hier weit vom Süden und weit vom Norden herein, und sie haben... oh, manchmal fahren sie einen Tag und eine Nacht, nur um für einen Gottesdienst hier zu sein, und dann fahren sie zurück. Und das ist der Grund, daß ich versuche, es am Sonntag morgen zu machen. Wenn ich <dann> komme, gibt es ihnen noch eine Chance, um noch zurückzufahren.

004 Treue, gläubige Pilger, wie schätze ich sie! Sie fahren durch Graupelschauer, Regen und alles mögliche, um hierher zu kommen, hunderte von Meilen, nur für einen kleinen Gottesdienst. So, es läßt mich sehr dankbar Gott gegenüber fühlen und gegenüber diesen Menschen für ihre große Unterstützung und <für das,> was ich den Menschen als Wahrheit zu sagen versuche.

005 Nun, ich glaube, daß dieses die Wahrheit ist, ich... mit meinem ganzen Herzen. Wenn es irgend etwas anderes gäbe, was ich besser wüßte, würde ich sicher erst gehen... ich würde von niemandem verlangen, irgendwo hinzugehen, wo ich nicht zuerst hingehen würde, um herauszufinden, ob es richtig oder falsch ist. Ich würde von keiner Person verlangen, einen Schritt in Gott zu machen, den ich nicht schon gemacht hätte und wüßte, daß es die Wahrheit ist. Als erstes muß es das Wort des Herrn sein, dann prüfe ich und sehe, ob es richtig ist. Und dann, wenn es richtig ist, dann kann ich sagen: "Kommt jetzt auf diesen Weg." Seht ihr, es bereitet den Weg.

006 Und nun, ich denke, daß ein Prediger das tun sollte; er sollte erst selbst gehen. Es wird von ihm erwartet, ein Führer zu sein, ein Führer der Menschen - nicht etwas zu sagen, worauf er nicht selbst seine Hand legen würde. Wir sollten dort gehen, <wir> Führer der Menschen.

007 Heute morgen hatte ich hier am Pult eine ziemlich eigenartige, seltsame Erfahrung. Und das betraf den letzten Teil der Botschaft. Ich hatte nicht die Absicht, es auf diese Weise zu sagen. Seht ihr? Aber ich denke, daß es bereits gesagt worden ist, und es gibt nichts, was ich in Bezug darauf nun tun kann. Aber ich gehe dann nach Hause und muß es überprüfen.

008 Und ich hatte ein kleines Familientreffen heute, gerade mit meinem Bruder und denen. Mama ist heimgegangen. Und wir trafen uns gewöhnlich in ihrem Haus, und nun gehen wir zu Delores hoch. Wir hatten dort oben eine schöne Zeit heute nachmittag, sprachen miteinander, und Teddy war da und sang ein paar Lieder, spielte einige Weisen und solche Dinge.

009 Nun, ich denke, daß vielleicht nächsten Sonntag morgen, so der Herr will, wenn Bruder Neville nichts dagegen hat... nun, ich würde gerne eine Heilungsversammlung haben, direkt nur der Heilung gewidmet. Und ich - und ich denke, daß mit der Botschaft heute morgen - so, wie mich der Herr zu leiten schien, es herauszubringen - daß es uns ein wenig ermutigen sollte, seht ihr, um wirklich zu glauben. Wir spielen herum und wir sagen verschieden Dinge und reden über sie. Aber wenn es zu einer Kraftprobe kommt - das ist etwas anderes. Wie der...

010 Jemand erzählte mir, ich glaube, es war mein Bruder dort hinten - er erzählte heute eine kleine Geschichte über einen Mann, einen Prediger und sein... einige von... einer von seiner Versammlung. Und er sagte, daß er über einen Baumstamm balancieren könnte. Er sagte: "Pastor, gewiß, der Herr ist mit dir." Er sagte: "Ich kann einen Holzklotz quer über meinen Rücken legen, wenn ich darüber gehe."

011 Er sagte: "Ich kann einen Holzklotz aufladen und zur gleichen Zeit eine Schubkarre darüberschieben."

012 "Sicher, Pastor, der Herr ist mit dir. Dein Glaube kann alles tun."

013 Er sagte: "Ich kann dich in die Schubkarre laden und den Holzklotz aufladen."

Er sagte: "Nun, warte eine Minute!" Seht ihr?

014 Wenn du selbst dabei mit eingeschlossen wirst, dann ist es etwas anderes. Seht ihr? Nun, das... es ist wirklich gut für uns, hier 'Amen' zu sagen. Es ist wirklich gut, wenn wir sagen: "Ich glaube, das ist wahr." Aber dann setze es in Aktion. Du mußt es in Aktion setzen.

015 Wie ich diese Erklärung heute morgen brachte, daß die Menschen im Schatten von Petrus lagen und sie noch nicht einmal um ein Gebet baten.

016 Ich bin in viele Häuser gegangen und habe dieses beobachtet. Bevor ich <dorthin> ging, habe ich gebetet, und als ich dort direkt mit der Salbung hineinging, habe noch nicht einmal für die Menschen gebetet, und dann heraus ging - und sie waren geheilt. Seht ihr? Seht ihr? Das ist richtig. Ich habe es so viele Male gesehen! Seht ihr? Du mußt es glauben. Und ich glaube, daß diese Stunde sich herannaht und jetzt <schon> ist.

017 Ich erkenne, daß dieses kein Tonbandgottesdienst ist. Vielleicht machen sie ein kleines <Tonband> für sich selbst, aber dieses ist kein Tonband, das quer durch das Land herausgeht.

018 Dieses, worüber ich heute morgen gesprochen habe, hat uns richtig zu einem Höhepunkt geführt, und das ist der Grund, warum ich den nächsten Sonntag für einen Heilungsgottesdienst nehmen möchte, denn seit ich zu Hause bin, habe ich euch über die Visionen erzählt und was geschehen ist und die Dinge und brachte das richtig zur Sprache, warum ich all diese Dinge getan habe. Und heute morgen nun machte ich es bis zu diesem letzten Zug richtig deutlich.

019 Es ist jetzt meine Zeit, um mich Gott zu weihen; Gottes Zeit um zu mir zu sprechen. Seht, ich muß jetzt eine kleine Veränderung in meinem eigenen Leben haben. Nicht, daß ich glaube, daß ich sündhaft bin, aber ich möchte ein bißchen mehr mit den Menschen mitfühlen. Seht ihr?

020 Die Menschen, denen ich versucht habe, diese Evangeliumswahrheit zu erzählen... und sie kehrten Diesem den Rücken zu und gingen weg und lachten darüber. Nun, für mich schien es so, als ob es eine Beleidigung wäre. Aber was mich betrifft, darum kümmere ich mich nicht, aber was die Dinge betrifft, die ich ihnen gesagt habe - es ist die Wahrheit, mit der ich ihnen helfen möchte. Es ist so, als ob ich ein Boot herausschiebe und sage: "Hier, hier ist es, kommt herüber! Hier, kommt aus dem anschwellenden Strom heraus, sonst werdet ihr sterben! Ihr, ihr werdet dort umkommen!" Und sie lachen dich einfach aus und gehen weg. Gut, was mich betrifft sieht es so aus, wenn sie weggehen, daß es nichts mehr gibt, was ich dafür tun könnte, seht, was ich auch tun könnte.

021 Aber ich wollte das Ufer herunterrennen und sie überzeugen: "Kommt doch zurück!" Seht, ich muß diese Gefühl haben, seht denn ich weiß, daß es es jemanden dort draußen gibt, der noch nicht hereingekommen ist. Und ich werde fischen gehen, bis... ER sagte: bis der letzte Fisch gefangen ist. Ich möchte das jetzt tun.

022 Und nun, um dieses zu tun, erwarte ich, daß etwas in einer Gebetsversammlung geschieht. Etwas... und viele von euch erinnern sich an die Vision über den letzten Zug - den Dritten Zug, lieber gesagt. Ihr erinnert euch, daß etwas gerade kurz vorher geschehen war: ich sah dieses Licht kommen und ging zu dieser Stelle herunter und <Es> sagte: "Ich werde dir dort begegnen." Nun, ich halte Ausschau nach etwas, was geschehen soll.

023 Vor Jahren hier war es gewöhnlich so, daß die Gottesdienste und diese Unterscheidungen mich so schwächten, daß ich schwankte. Viele von euch erinnern sich daran. Es kam sogar dazu, daß ich, während ich stand, an dem einen Arm Jack Moore hatte und Bruder Brown an dem anderen. Und so gingen sie mit mir die Straße auf und ab, eine Stunde lang nach dem Gottesdienst. Und so geschah es, daß ich versuchte, nachzudenken, wo - wie es nun mit mir stand und was vor sich ging. Dann lag ich jede Nacht da und dachte daran und schluchzte und alles mögliche und fragte mich, warum sie nicht unseren Herrn Jesus annahmen.

024 Dann sagte Er mir in einer Vision: "Einmal wirst du einer Dame begegnen, die zu dir kommen wird, ein braunes Kostüm tragen wird, und sie wird ein kleines Baby in eine Decke packen; und von der Zeit an wirst du Kraft haben, um besser durchzuhalten." Gut, ich habe euch all das erzählt. In Chicago geschah es <dann>, in jener Nacht, als die kleine Presbyterianer-Dame... als ihr eigener Pastor sie dort mit dem Baby herunter schickte.

025 Und ich glaube, es war sein Bruder oder einer von denen, der ein Arzt war. Er sagte: "Es gibt keine Hoffnung für das Baby, es sei denn, daß der Allmächtige Gott es anrührt." Er ging...

026 Sie ging und erzählte es ihrem Pastor. Der Pastor sagte: "Ich bin - ich bin nicht qualifiziert," er sagte, "um auf dieses eine göttliche Heilung anzuwenden, weil ich nicht... ich habe einfach nicht den Glauben in mir, der dazu nötig ist." Nun, das ist ehrlich. Seht ihr? Er sagte: "Ich habe es einfach nicht in mir." Er sagte: "Aber ich war bei einer Versammlung von Bruder Branham und ich möchte empfehlen, daß du das Baby zu Bruder Branham bringst." Und der Arzt hatte es aufgegeben, und es war dabei, zu sterben.

027 Und die kleine Dame ging dorthin, wo ich so eine Art Gottesdienst für diese kleinen katholischen Kinder hielt, die in dieser Schule dort oben verbrannten, wie ihr wißt. Ihr erinnert euch, als es geschah. Wir hielten diesen Gottesdienst, und diese kleine Dame mit dem braunen Kostüm kam direkt auf das Podium. Meine Frau und die anderen saßen dort, und ich sagte... drehte mich um und schaute... und schaute überall herum, um zu sehen, ob sie dort standen. Und es ergab sich, daß gerade, bevor ich hochkam, Billy Paul und die anderen, glaube ich, oder die Ehefrau oder einige von denen, mit der Dame mit dem kleinen Baby gesprochen hatten. Und die Dame ging zum Podium, und der Heilige Geist offenbarte die ganze Sache und heilte das Baby dort.

028 Ich ging <dann> weg, und seitdem bin ich überhaupt nicht mehr müde geworden. Seht, es macht mir nicht mehr zu schaffen, und ich gehe direkt weiter und weiter.

029 Nun schaue ich nach etwas aus, was geschehen soll, um diesen Dritten Zug in Marsch zu setzen, seht, es mag sein, daß der nächste Heilungsdienst Sonntag morgen dieses vielleicht schon hervorbringen wird. Ich weiß es nicht.

030 Ich denke, das, was wir tun sollten, ist, es euren Leuten zu sagen, um die kranken Menschen zu erreichen. Nun, einen Heilungsgottesdienst sollten wir den kranken Menschen widmen. Holt eure kranken Menschen und bringt sie rechtzeitig hierher am nächsten Sonntag morgen, sagen wir etwa acht oder acht Uhr dreißig, und wir wollen ihnen eine Gebetskarte geben, wenn sie zur Tür hereinkommen, wie auch immer sie es tun. Und dann werden wir eine Gebetslinie haben und für die Kranken beten und werden direkt sehen, was der Heilige Geist tun wird.

031 Ich glaube, daß Er Wunder tun wird, wenn wir Ihm nur glauben, seht. Aber wir müssen Ihm wegen diesem jetzt glauben, mit unserem ganzen Herzen. Und ich denke, daß die große Stunde angekommen ist, daß, wenn Gott - wie wir auch heute morgen darüber sprachen uns soviel gezeigt hat und brachte es zu einer bestimmten Stelle... direkt zu einer Stelle. Nur noch diesen kleinen Hügel überwinden - und das ist alles, was wir brauchen - dann läuft es weiter. Seht, eine Bewegung, genau so, wie es war, die gleiche Sache mit der Unterscheidung, das gleiche durch die Prophetie zu sehen.

032 Ich stand in Calgary... ich bitte um Entschuldigung, es war die "Königinstadt" unten in Regina, Regina. Und Ern Baxter stand dort und einige von uns. Und der Herr hatte mir direkt hier auf dem Podium gesagt: "Es wird geschehen, daß du genau die Geheimnisse ihrer Herzen kennen wirst." Und das ist richtig. Und ich habe nie an so etwas in dieser Weise gedacht. Ich ging an jenem Abend zum Podium, mit Ern, und fing einfach an, für die Kranken zu beten. Und hier kam ein Mann und breitete sein ganzes Leben aus. Es war das erste Mal, daß es in dieser Weise geschah, in einem Augenblick, in einem Heilungsgottesdienst. Und dann schaute ich über die Zuhörerschar und hier beginnt <begann> Es, über die Zuhörerschar herunterzukommen und die Dinge. Oh, wenn wir einmal die andere Seite erreicht haben! Die Hälfte ist uns von den Dingen nicht gesagt worden, die man draußen in dem Leben der Menschen sieht. Ich sage nichts darüber. Ich lasse es einfach liegen, seht, es sei denn, daß ich wirklich gezwungen bin, etwas zu sagen.

033 Und nun erwarte ich das Nächste, um in gleicher Weise zu beginnen. Seht, Gott wird es in Seiner Weise, in Seiner souveränen Zeit beginnen. Und es wird - es wird etwas anderes sein, das in einer Weise sein wird, die weit über diese anderen Menschen hinaus ist. Und ich erwarte, daß dieses geschieht.

034 Und vielleicht, oh, ich dachte, wenn ich einen kleinen Heilungsgottesdienst vielleicht am nächsten Sonntag hätte. Am folgenden Sonntag werde ich dann wahrscheinlich mit den Kindern und denen weg sein, weil sie wieder zurückkommen müssen und zur Schule gehen müssen und dann, an <diesem> nächsten Sonntag werde ich bekanntlich in Chicago bei der Versammlung dort sein. Und dann komme ich am folgenden Montag zurück, um am Dienstag nach Arizona weiterzufahren, um die Kinder in die Schule zurückzubringen.

035 Gut, was hast du gefunden, Pastor? [Bruder Nevitle sagt: "Ja, ich habe etwas sehr seltsames gefunden."] Gut, das ist sehr schön, dann wollen wir auch etwas darüber hören.

036 So nun, der Herr segne euch alle ganz reichlich. Und ich hoffe, euch hier am nächsten Sonntag wiederzusehen. Und Donnerstag abend...

037 Und hört! Vergeßt diese kleinen Gemeinden nicht, wie die von Bruder Ruddell, Bruder Jackson, Bruder Parnell und all diese kleinen Brüder, die sich dort draußen schwer abmühen, seht. Und sie betrachten uns als ihre Schwestergemeinde hier, seht ihr? Wir sind so eine Art kleine Muttergruppe für sie. Hier ist es, wo sie geboren wurden, von hier heraus <kamen> Pastoren, und so weiter.

038 Und dieser kleine Bursche hier hinten, Bruder... ich traf ihn neulich abend dort drüben... Allen, kleiner Bruder Allen. Ich hoffe, daß Bruder Collins hier mit Bruder Allen zusammentrifft, wenn er ihn <noch> nicht kennt. Sie sind beide Methodistenprediger und haben die Wahrheit des Wortes gesehen.

039 Welche... die Organisation der Methodistengemeinde, die eine feine Gruppe Menschen in dieser Methodistengemeinde haben. Denkt ja nicht, daß sie es nicht sind! Sie sind es! Sie haben auch eine feine Gruppe Menschen in dieser katholischen Kirche. Sie haben eine feine Gruppe in der Presbyterischen Gemeinde. Und in all diesen Stellen dort sind Männer und Frauen, die darauf warten, daß das Licht über ihren Pfad leuchtet. Und ihr haltet das Licht einfach am Leuchten, in Demut, in Lieblichkeit. Laßt uns alle näher zu Gott wachsen, indem wir uns selber demütigen. Seht ihr?

040 Vergeßt nicht, daß dieses Tabernakel seine Kraft verlieren wird. Bedenkt, daß dieses die Zielscheibe ist, worauf Satan jedes Gewehr in der Hölle ausgerichtet hat. Er wird verursachen, daß eine Person etwas tut, was im Widerspruch zu dem steht, was der andere denkt. Er ist dabei, das zu tun. Er ist darauf aus. Das ist sein Geschäft, wenn er jemanden dazu bekommen kann, etwas zu sagen... jemanden, der über einen anderen erzählt und sagt: "Ja, hör einmal, weißt du schon, daß So-und-so das getan hat?" Höre darauf nicht. Höre darauf überhaupt nicht! Das ist der Teufel. Seht, es ist Satan. Glaubt es nicht.

041 Wenn es irgend etwas gibt, was jemand falsch getan hat, bete für ihn. Und bete nicht in einer selbstsüchtigen Weise, wenn du sagst: "Ich weiß, es ist meine Pflicht, ich muß für jenen Bruder beten." Nimm es richtig herunter in dein Herz - für jene Schwester. Und rede nur und sei richtig lieblich und das erste, weißt du, du wirst sie direkt in dem Gottesdienst wiederfinden. Seht ihr? Denn, letzten Endes schauen wir <alle> nach vorne, nach dem Untergehen der Sonne.

042 Der Herr Jesus wird an einem dieser Tage kommen. Und wißt ihr, ich glaube, es wird so plötzlich sein und so - so lieblich, daß es ein hundertstel... ein hundertstel von einem hundertstel Prozent der ganzen Welt geben wird, das wissen wird, wann diese Entrückung vor sich geht. Es wird einfach so ruhig vor sich gehen, daß niemand irgend etwas darüber wissen wird. Seht ihr?

043 Und es wird... natürlich, die kleinen Gruppen werden sagen: "Ja, nun, der und der?"

044 "Oh, sie sagen, daß dort eine fanatische Gruppe dort drüben ist; es heißt, daß eine Gruppe von dort verschwunden ist und sie... Das ist doch nicht so. Sie sind einfach irgendwo hingegangen. Wir kennen diesen Fanatismus, seht."

045 "Ja, sie sagen, daß dieses kleine Tabernakel, in dem Ort genannt Jeffersonville - dort gab es so viele Mitglieder, die verschwunden sind."

046 Seht, sie spielen einfach damit. Sie werden sagen: "Oh, das hat nichts zu sagen, seht ihr", oder so ähnlich, und es wird vorbei sein und sie werden es nicht wissen.

047 Quer durch das Land wird es geschehen, daß solche, die in Christo gestorben sind, zuerst auferstehen werden. Die Entrückung wird stattfinden, die Gemeinde wird nach Hause genommen. Und dann wird die Große Trübsal einsetzen und, oh weh, während dieser Zeit wollen wir nicht hier sein. Ich möchte nicht hier sein in der Großen Trübsalszeit. Nein. Gott bewahre, daß irgend jemand von uns während dieser Zeit hier ist. Denn: "Er, der unrein ist, sei weiterhin unrein; er, der heilig ist, sei weiterhin heilig; er, der gerecht ist, sei weiterhin gerecht." Es gibt nicht mehr... das Lamm <ist> mit Seinem Buch der Erlösung hervorgekommen, und die Braut ist herausgezogen worden; solche, die es ablehnen, müssen durch eine Trübsalsperiode gehen, sowohl Juden, als auch Heiden. welch eine Zeit der Trübsal! Ich möchte das nicht.

048 "Herr, heilige mich jetzt." Das ist eine gute Nazarener-Doktrin, nicht wahr? [Bruder Neville sagt: "Amen."] Und wahr ist es auch. Es ist wahr. Das ist richtig. "Füll mich jetzt mit Deinem Heiligen Geist, Herr. Nimm jetzt alle Welt aus mir heraus, Herr. Ich möchte nicht..."

049 Wie der alte farbige Bruder sagte: "Mein Herr, ich habe meine Fahrkarte in meiner Hand. Sie ist schon gelocht. Wenn ich zu dem Fluß herunterkomme, an jenem Morgen, dann möchte ich keine Schwierigkeiten haben."

050 So, das ist genau richtig, ich möchte keine Schwierigkeiten haben. Halte deine Fahrkarte in deiner Hand, denn wir gehen herüber. Denke nur daran, die große Zeit der Erlösung ist vor der Tür.

051 Und nun eine andere Sache. Bruder - wie ist sein Name, dort in Utica? Ich glaube Bruder Graham und ein anderer Bruder dort, der dort als Pastor dient. Ein Bruder 'Shanks' oder so ähnlich, oder 'Sink' [Bruder Neville sagt: "Bruder Snelling".] Bruder Snelling ist jetzt der Pastor dort in Utica. Ich glaube, ihre Gebetsversammlung ist am... ["Mittwoch abend"] ...Mittwoch abend. Nun, ihr wißt, es würde richtig nett sein, wenn wir am Mittwoch abend dorthin sausen und diesen Burschen eine kleine Gemeinschaft anbieten. Seht ihr? Und wenn Bruder Jackson - wenn er seine <Versammlungs->Zeit hat - wenn wir nur einen kleine Gruppe von uns zusammenbringen würden und <dann> abfahren.

052 Bleibt nur dabei, zu beten, bleibt dabei, zu graben. Ja, hört nicht auf. Genauso, wie Elia denen sagte: "Grabt dort die Gräben heraus!" [2. Könige 3;16] Wenn du unten ankommst und hörst eine alte <verrostete> Blechbüchse sagen: "Ich bin zu müde.", dann wirf sie heraus und bleibe dabei, zu graben. Seht ihr? Grabt nur immer weiter, denn wir sollen graben. Wir sollen einfach graben, weiter nichts. Denn wenn du erwartest, daß du die Trübsalszeit umgehst, dann fange lieber an zu graben.

053 Nun, was mich betrifft, ich predige das für mich selbst. Ich fange an, tiefer zu graben, als ich je gegraben habe. Denn ich habe erkannt, daß in dem Land und um die ganze Welt herum dieser Dienst wiederkommen wird, wie wir ihn jetzt überall in der Welt kennen. Ich muß wieder <hinaus>gehen.

054 Meine Frau sagte mir... neulich morgen sagte ich: "Ich möchte, daß du mit mir gehst, wenn ich abreise. Ich werde ungefähr im Januar abreisen, so der Herr will. Ich möchte eine vollständige Weltreise unternehmen, überall herum und dann zurückkommen und vielleicht Versammlungen in den Vereinigten Staaten haben, irgendwie im nächsten Sommer." Und sie sagte: "Ich bin zu alt, um mitzugehen."

055 "Gut", sagte ich, "ich bin... auf meiner letzten Reise nach Übersee ungefähr vor acht Jahren gewesen und ich fühle, daß ich jetzt in einem besseren Zustand bin, als damals, als ich vor acht Jahren hinausging. Ich weiß jetzt mehr darüber."

056 Und dann kamen wir auf das Thema: "Wenn der Herr sagen würde: 'Ich werde dir 25 Jahre zuteilen. Du wirst nicht alt werden. Du wirst fähig sein, hinauszugehen und ich werde dir 25 Jahre auf Erden bewilligen' - würdest du dann die Zeit von der Geburt bis 25 nehmen, oder von 25 bis 50, 50 bis 75, oder 75 bis 100?"

057 Nun, ein Mensch, dem irgendeine Zeit auf Erden zugeteilt worden ist, würde sicherlich das unbesonnenste Wesen sein, wenn er diese Zeit nicht für Gott verbringt. Ich kümmere mich nicht darum, was er <dann> tut.

058 Nun, wenn du ein Herzensbrecher für Frauen sein willst, und so weiter, dann nimm lieber das junge Alter, die ersten 25. Seht ihr?

059 Wenn du ein Tischler, ein Mechaniker oder so etwas sein willst, dann nimm lieber die zweiten 25. Seht ihr?

060 Dann dachte ich an dieses: "Wie steht es mit mir, wo soll ich auswählen?" Ich würde die <Zeit von> 75 bis 100 nehmen. Ich würde klüger und weiser sein. Ich würde solider sein. Ich wüßte mehr darüber, was ich tue. Ich bin zehn - acht oder zehn Jahre älter als beim letzten Mal, als ich in Obersee war. Ich gehe nicht darauf los, als ob ich Schlangen töten wollte. Ich weiß mehr darüber, seht. Ich weiß mehr.

061 Es ist wie wenn ein 'Tolpatsch' gegen einen Waschbären kämpft. Sieh, du weißt, wie du ihn zu nehmen hast. Gehe nicht einfach drauf los; er wird dich zerkratzen. Sieh, erkenne seine Tricks und beobachte ihn, was er tut. Und wir lernen mehr über den Feind <unseren Feind>. So müssen wir alle seine Techniken herausfinden, wie er sich heranmacht und was er tut und seine Schläge kennenlernen. Dann wirst du trainiert, ihm zu begegnen, seht ihr?

062 "So glaube ich jetzt", sagte ich meiner Frau, "ich glaube, daß ich jetzt in einem besseren Zustand bin, als ich mit 40 Jahren war...?..." Seht, ich bin 45. Und ich glaube, wenn ich mit 100 <Jahren> noch leben würde und könnte immer noch so umhergehen, wie ich es jetzt kann - wenn Jesus solange verziehen würde - wäre ich dann in einem besseren Zustand, als ich es jetzt bin, um hinauszugehen. Seht ihr? Weil du mehr darüber weißt; du wüßtest besser, was zu tun und wie es zu handhaben wäre, wie die Situation anzupacken wäre.

063 Betrachte heute die vielen Menschen, wenn sie sich operieren lassen wollen. "Es wird gesagt, hier ist ein neuer Arzt, der gerade kürzlich erst graduiert wurde und gerade aus der Medizinischen Schule gekommen ist. Er hat noch nie eine Operation durchgeführt. Er soll es tun."

064 "Oh nein", würdest du sagen, "so läuft das nicht. Nicht dieser Bursche! Nein, mein Herr. Auf gar keinen Fall. Ich möchte nicht, daß er irgendein Messer bei mir ansetzt. Oh, ich würde lieber hier herunterkommen, um So-und-so zu nehmen. Ich hörte, daß er schon viele Operationen hinter sich hat. Er weiß, wie es zu machen ist." Seht, so ist es nämlich. Das ist der Gedanke.

065 Ihr denkt <jetzt> an dieses, aber wie steht es mit der Seele? Ich möchte jemanden haben, der weiß, wo <die Probleme> sind und den Weg kennt - jemanden, der ihn schon gegangen ist. Ja, wirklich.

066 Der Herr segne euch. Gut, Bruder Neville, komm jetzt hier herauf. Und Gott segne Bruder Neville. Vergeßt nicht den nächsten Sonntag.

067 [Bruder Neville spricht über Bruder Branham und Bruder Vayle eine Minute lang und sagt dann: "Und es freut mich, die Diener Gottes willkommen zu heißen, ganz besonders diejenigen, die mit Diesem <Wort> zusammenarbeiten und damit auch mit uns. Es ist mir eine Freude, sie zu hören"] ...Amen... ["So fragte ich Dr. Lee Vayle und sagte: 'Würdest du dienen, wenn Bruder Branham es nicht tut?' Und Bruder Branham hat es nicht getan, weil er dieses wohl gewußt hat."] Nein, er hat es nicht <gewußt>, sonst würde ich nicht <schon> so lange gesprochen haben.

066 [Bruder Neville sagt: "So fragte ich Bruder Vayle heute abend, ob er für uns dienen würde für den Fall, daß Bruder Branham es nicht tut. Denn er ist in den Versammlungen mit ihm zusammen und er weiß über den Weg, diesen Weg, Bescheid. Und wir sind froh, daß wir Bruder Vayle haben. Ich schätze ihn und respektiere ihn genauso, wie ich jeden anderen Prediger respektiere, und ich möchte auch die anderen respektieren. Und so, wenn er heute abend kommen und zu uns sprechen wird, wäre ich darüber sehr erfreut."]... Amen... ["Gott segne dich, und laßt uns für Bruder Vayle beten. Einige von euch haben ihn noch nie gehört und ich vertraue, daß ihr für ihn beten werdet."] ...Ja.

069 Ich hätte nicht seine ganze Zeit nehmen sollen. Ich bitte die Versammlung um Entschuldigung. Ich wußte es nicht, daß er dort sitzt, daß er... dieses abgemacht war. Gott segne dich, Bruder Vayle.

070 [Bruder Lee Vayle sagt: "Es war nicht abgemacht. Er sagte, wenn du 'nicht sprichst'. Und nun bist du gekommen". Bruder Branham und die Versammlung lachen.] Gut, das ist fein.

071 Ich sollte ihn selbst hören. Bruder Vayle hat viele Male mir vorausgepredigt in den Versammlungen, und so weiter. Er hat die Versammlungen eine lange Zeit organisiert, ein feiner Bruder, der eine bombige Arbeit geleistet hat. und ich bin sicher, daß diese Zuhörerschaft immer gerne Bruder Vayle zuhört, wenn er spricht. Der Herr segne Bruder Vayle.

072 [Bruder Vayle spricht siebzig Minuten über Markus 16;15-20 und andere Schriftstellen mit dem Thema: Warum hat Markus 16 nicht gewirkt? Und wie kann es gemäß der Schrift wirken.]

073 So vieles wurde gesagt, daß ich nichts sagen könnte, um es besser zu machen. Und ich glaube gewiß, daß es der Herr war, der dieses bewirkt hat, daß Bruder Vayle diese Botschaft nach diesem Morgen bringen konnte. Denn, ihr seht, es muß auf diese Weise wirken. Wir nehmen das von Gott an. Es waren so viele Dinge, die er sagte; ich habe gerade eben zwanzig Predigten hier niedergeschrieben von dem, was er sagte.

074 Ich dachte hier an eine kleine Illustration, um das zu untermauern, was er sagte. Nun, wir schauen auf diese Uhr, um herauszufinden, welche Zeit es ist. Es sei denn, daß jedes Instrument in dieser Uhr übereinstimmt, eins mit dem andern, sonst könnten wir nie die korrekte Zeit wissen. Ist das richtig? [Die Versammlung sagt: "Amen".] Und das zeigt, daß wir alle, alle zusammen - wenn wir sehen wollen, daß der Dritte Zug wirklich etwas für Gott tut - mit jedem von uns übereinstimmen müssen, damit wir uns vor Gott demütigen und unsere Fehler bekennen und Gott in diesen Dingen glauben.

075 Ich glaube gewiß, daß das, was Bruder Vayle sagte, die Wahrheit ist, daß Gott nämlich Seinen Geist niemals in einen unheiligen, ungerechten, ungehorsamen Tempel bringen wird. Nein. Es muß in der Weise kommen, daß unsere Herzen von aller Arglist und Ungerechtigkeit gereinigt werden muß, daß wir rein vor Gott sein mögen, daß Er Seinen reinen Heiligen Geist durch uns wirken lassen möge, damit diese Dinge geschehen können. Ich denke, daß, wenn ihr heute abend nach Hause geht und das kleine Buch Judas lest, ihr jetzt eine Menge lernen werdet von dem, was Bruder Vayle gesagt hat. Und er <Paulus> sagte: "Ich kämpfe ernsthaft für den Glauben, der den Heiligen einmal überliefert worden ist." Sie kamen davon weg, als die Menschen mit verdorbener Gesinnung, und so weiter, hereingekommen waren und sie von den wahren Dingen Gottes verführten.

076 Und Gott kann nur soweit wirken, wie wir ihn wirken lassen. Und es gibt so viele wunderbare Dinge, die ich sagen...

077 Ihr wißt, die Menschen möchten Kraft; und sie wissen in Wirklichkeit nicht, was Kraft ist. Seht, sie wissen in Wirklichkeit nicht, was dazu gehört. Der Weg nach oben ist immer nach unten. Wenn du Kraft möchtest, dann siehe zu, wie demütig du sein kannst. Komme einfach weg von all deinem weltlichen Denken und demütige dich vor Gott, und dann hast du mehr Kraft als derjenige, der im ganzen Gebäude herumrennt und eine große Menge Lärm macht; seht, weil du in der Lage bist, dich selbst zu überwinden, und du übergibst dich selbst Christus, seht, um sich vor ihm zu demütigen. Das ist wirkliche Kraft.

078 Wenn ihr mir eine Gemeinde zeigt, die demütig ist, richtig demütig, keine Arroganz - eine Gemeinde, einfach eine liebliche, demütige Gemeinde, dann kann ich euch auch zeigen, daß diese Gemeinde die Gunst und Kraft Gottes in sich hat. Das ist richtig. Das ist es, was nötig ist: Demut, wenn wir uns vor Gott demütigen und Gott direkt durch uns wirken lassen. Dann brauchen wir nicht eine Menge Lärm machen.

079 Manchmal, wie mein Vater sagte, fuhr er mit seinem Wagen auf das Feld hinaus und jedesmal, wenn er an eine holperige Stelle kam, ratterte es, und dann ging es weiter. Aber als er zurück kam und an dieselbe holperige Stelle kam, machte es überhaupt keinen Lärm, weil <der Wagen> mit guten Dingen beladen war.

080 So denke ich, daß es genau richtig ist, seht, daß wir mit den guten Dingen Gottes aufgefüllt werden, daß die Frucht des Geistes durch uns bekannt wird. Wie er sich auch so häufig auf 1. Korinther 13 bezog und wie es heißt: "...und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich verbrannt werde und all diese Dinge habe, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts." Seht, wir wollen das tun.

081 über allen Dingen ist es unsere persönliche Seele, mit der wir vor Gott verantwortlich sind. Seht, ihr seid es, die in den Himmel gehen. Es geht nicht darum, ob ich gehe, oder er geht. Du bist es, der geht, und du zuerst! Und du mußt dieses für dich nehmen und lieblich vor den Herrn kommen.

082 Und ich habe immer herausgefunden, daß der Mensch, der sich demütigt, der Mensch ist, den Gott erhöht. Wenn du einen Menschen nimmst, der seine Brust hervordrückt und alles weiß, und du kannst ihm nichts sagen, und er ist arrogant und - gut, das ist die Person, die niemals irgendwo hinkommt. Aber nimm die Person, die sich demütigt, und lieblich wandelt.

083 Ich sprach kürzlich mit einem Mann, der gerade eine Gemeinde organisierte bei... kam aus einer Organisation heraus, die dort gewesen war. Und, gut, es ist Bruder Boze und diese Gemeinde, die sie hatten... sie hatten diese große Gemeinde so lange gehabt und der Herr hatte gesegnet. Dann kamen die Menschen zu einer Stelle, wo sie, wie der Rest von denen, <die Gemeinde> aufpolieren und in eine Organisation hereinwerfen wollten. Und als sie es taten... diese demütigen Christen dort drinnen wollten das nicht. Ihr ganzes Leben wurden sie dagegen belehrt; so gingen sie davon weg. Sie haben eine Gruppe, und der Herr hat sie gesegnet, bis sie wieder dahin gekommen sind, einen großen Platz zu haben, denn sie sind jetzt eine Gemeinde, die bis vier- oder fünftausend Menschen unterbringt, und sie überschreiten dieses jetzt.

084 Und sie kamen zu mir und sagten: "Bruder Branham" - ich saß kürzlich direkt in dem Büro, dem Gemeindebüro. Und er sagte - einer der Leiter, Bruder Carlson und die anderen, er sagte: "Was müssen wir tun?"

085 Ich sagte: "Findet einen Mann, der der Hirte sein soll, der keinen guten Ruf in all den Denominationen hat, der einfach ein guter, echter, lieblicher, demütiger Bruder ist, der das Leben <vor>lebt. Gott wird für den Rest Sorge tragen, seht." Ich sagte: "Ein guter Pastor, der einfach die Schafe ernährt und demütig ist und dergleichen - Gott wird für den Rest sorgen. Wenn ihr... nicht irgendein großer Alleswisser soll hereinkommen, der dieses in Ordnung bringen will, und dieses muß so sein... und schneidet die Dinge herum." Ich sagte: "Das wird nie wirken. Ihr müßt einfach..."

086 Das ist es, jedes Teil <von> der Gemeinde muß zusammenarbeiten, und du mußt deinen Teil beibehalten. So sehen wir, in welche Zeit wir leben. Wir mögen näher daran sein, als wir denken.

087 Nun, wir schätzen Bruder Vayle, nicht wahr? [Die Versammlung sagt: "Amen".] Der Herr segne dich, Bruder Vayle. Ich danke dir. Und wir danken dem Herrn, daß Er uns diese große Botschaft heute abend gebracht hat.

088 Und ich habe vor einigen Minuten eine Notiz bekommen. Eine Schwester hatte etwas, was sie erzählen wollte - in einem Traum. Wenn du es mir einfach aufschreibst, Schwester, ich bin... Er <Gott> hat ihr einige Träume gegeben, die absolut richtig gewesen sind. Wir akzeptieren nicht alle Träume. Nein, nein. Aber wenn sie von Gott sind, wollen wir es wissen; es ist Gott, der zu uns redet.

089 Wie wenn alles in Zungen spricht - wir glauben es nicht; aber wenn eine Auslegung kommt, die uns etwas sagt, was geschehen wird und wir sehen, wie es geschieht, dann danken wir dem Herrn dafür. Seht ihr?

090 Wir möchten, daß alles sanft, lieblich und in der Ordnung des Herrn abläuft. So bedenke nur, daß dein Teil vielleicht die Haupttriebfeder ist oder die kleine <Feder> sein mag, ein kleiner Zeiger oder irgendein kleines Teil, oder die Aufziehrolle, was immer es auch sein mag, oder es mögen die Zeiger auf dem Ziffernblatt der Uhr sein, die die Zeit angeben. Aber was es auch sei, es ist nötig, daß wir alle in Harmonie mit dem Evangelium Jesu Christi zusammenarbeiten, um dieses geschehen zu lassen.

091 Bedenke nur! Wenn es die Gaben wären, die so groß wären, was wir Kraft nennen - und Paulus sagte: "Wenn ich auch Glauben hätte, daß ich einen Berg versetzen könnte und hätte keine Liebe, wäre ich nichts." Denke daran.

092 Und obwohl wir sagen: "Ja, obwohl ich verstünde... ich wünschte, ich könnte die Bibel kennen."

093 "Wenn ich auch alle Geheimnisse Gottes kennen würde, seht, und auch, wenn ich sie anwenden könnte und hätte keine Liebe, so wäre ich nichts. Seht, ich wäre nirgendwo hingekommen." Seht, die Hauptsache ist: liebe Gott und demütige dich damit.

094 Nun, gewiß, nach all diesen Jahren auf dem <Missions->Feld und um die Welt herum - und dabei die verschiedenen Menschen zu sehen - sollte ich ein wenig über den Eingang wissen, durch welchen wir hineingehen. Und wenn du mit Gott irgendwo hinkommen möchtest, laß niemals einen arroganten Geist um dich herumkommen. Laß kein Böses hereinkommen. Ganz gleich, was irgend jemand tut, wenn sie auch falsch <ist>, baue du niemals einen Komplex gegen diese Person auf. Seht ihr? Sei du lieblich und nett. Bedenke, daß Gott dich liebte, als du in Sünden warst. Und wenn der Geist Gottes in dir ist, dann liebst du die andere Person, wenn sie auch in Fehlern lebt. Seht, bete einfach für sie und liebet einander.

095 Über alles, liebet Gott und liebet einander. Und sei demütig mit Gott und miteinander, und Gott wird es segnen; und es ist kaum zu sagen, was Er tun wird. Gewöhnlich, wenn eine Gemeinde anfängt, in <größere> Zahlen zu kommen und dahin kommt, ein bißchen größer zu werden, oder so ähnlich, dann kommen sie von der wahren Sache weg, der wirklichen Sache.

096 Wißt ihr, was es bewirkte, daß diese Dinge geschahen, als ich zuerst anfing und der Herr mir dort unten am Fluß erschien und mir das sagte? Und Bruder Vayle sah das, glaube ich, in einer Zeitung in Kanada vor vielen Jahren, wo der Engel des Herrn dort unten am Fluß erschien - es war in 'Associated Press': "Geheimnisvolles Licht über lokalem Prediger während er tauft" Und wißt ihr, was dieses verursachte? Als wir die Zeltversammlung direkt über der Straße drüben hatten - ein Zelt, was ungefähr, oh, 1500 Menschen faßte - kamen Prediger von überall und sagten: "Bruder, komm doch mal eine Minute." Ich war einfach noch ein Junge, so etwa... oh, noch ein Kind. Und sie sagten: "Wie hältst du diese Menschen in einer Einheit? Sie lieben einander, bis... ich habe noch keine Menschen gesehen, die so einander liebten."

097 Das ist der Herr. Das ist es, worauf diese Gemeinde gegründet wurde, jene göttliche, brüderliche Liebe für einander. Ich konnte gar nicht <soviele> Hände miteinander schütteln, als wir einen Platz verließen, und sie weinten wie Babys, als sie sich einander verabschiedeten. Sie liebten einander so sehr. Und ich konnte sie in ihren Häusern besuchen, und manchmal lag die Bibel offen und war mit Tränen befleckt. Ich kam <einmal> zur Nachtzeit herein, als Väter und Mütter versammelt waren und ihre kleinen Kinder auf dem Boden herumknieten; und Väter und Mütter waren auf ihren Knien, weinten und beteten. Ich stand an der Tür und wartete und wartete und wartete. Und sie hörten nicht auf zu beten, so daß ich mich auf den Stufen niedersetzte und selber anfing, zu beten, und <so> auf sie wartete, seht. Und das - das war <wirklich>. Und sie liebten einander. Sie liebten einander. Wir standen gewöhnlich und sangen das alte Lied:

Gesegnet sei das Band, das bindet unsere Herzen in christlicher Liebe;
die Gemeinschaft der Gleichgesinnten ist genauso wie die dort Oben.
Wenn wir auseinandergehen, gibt es uns einen inwendigen Schmerz;
aber wir bleiben im Herzen immer noch verbunden und hoffen,
uns wieder zu begegnen.

098 Ich sage dieses mit großer Freude in meinem Herzen für Christus. Viele von ihnen schlafen heute abend in diesen Gräbern mit einer Aufschrift und warten auf diese große Auferstehung, wo wir uns wieder begegnen werden.

099 Laßt diesen Geist niemals von diesem Ort weichen! Wenn es jemals dazu kommt, dann kümmere ich mich nicht darum, wie redegewandt euer Pastor sein mag, wie gut er das Wort Gottes bringen mag, der Geist Gottes ist dann weg - betrübt. Seht ihr? Wenn wir alle Dinge in Gemeinschaft haben können, in Gemeinsamkeit, und einander lieben, dann wird Gott mit uns wirken.

100 Und wir halten die <Uhr>Zeit, wo die Menschen vorbeikommen werden und sagen: "Wenn du eine Gemeinde sehen möchtest, die wirklich demütig ist, eine Gemeinde, die wirklich Gott liebt, dann komm einmal dort in dieses Tabernakel herein und beobachte sie. Betrachte die Aufmerksamkeit, die sie füreinander haben, den Respekt; wenn das Evangelium gepredigt wird, wie ehrfurchtsvoll, wie alles einfach in Ordnung ist." Ja, dann können sie schauen und sehen, in welcher Zeit wir leben. Ihr werdet sehen, wie der Geist Gottes sich unter euch bewegt, und große Zeichen und Wunder und Dinge werden stattfinden. Wenn die Sache zusammenwirkt, dann zeigt es die Zeit an. Aber wenn es nicht arbeitet, dann hält die Zeit an, es wird nicht mehr die Zeit angezeigt. So, wenn wir wissen wollen, in welcher Zeit wir leben, dann möge jeder anfangen, im Evangelium zusammenzuarbeiten, einander zu lieben, Gott zu lieben - und die Zeiger werden selbst die Zeit anzeigen, in der wir leben. Glaubt ihr das? [Die Versammlung sagt: "Amen".] Sicher. Amen. Der Herr segne euch ganz reichlich.

101 Vergeßt jetzt nicht, daß ihr in dieser Woche herumgeht. Und wenn ihr irgendwelche gute, kranke Menschen kennt, die hereinkommen, sagt ihnen, wenn sie kommen: "Liebes, ich möchte dich <etwas> fragen. Wir werden für die Kranken am Sonntag morgen beten, dort drüben in dem Tabernakel. Und du bist schon eine Zeitlang krank, nun möchte ich..."

"Ja, ich möchte gehen. Ich wollte schon immer gehen."

102 "Nun, ich habe gerade eine Botschaft von einem Bruder dort am Sonntag abend gehört, daß wir unsere Fehler einander bekennen müssen und für einander beten sollen, damit wir geheilt werden. Jakobus 5, 14 (13, 14, 15), seht, daß wir unsere Fehler einander bekennen müssen, bevor wir überhaupt kommen, um geheilt zu werden. Ja, unsere Fehler einander bekennen und einer für den anderen zu beten." Seht ihr? Seht, genau das ist es, worüber er heute abend sprach, welches die Segnungen von Markus 16 wieder zurückbringt. Bringt dieses zusammen, ihr müßt es - dann werden Heilungen stattfinden.

103 Schaut auf Jesus - nichts als ein Bündel Liebe. Seht ihr? Er war Gott manifestiert. Er, Gott, drückte sich selbst durch Ihn aus, kein Wunder, daß Wunder und die Dinge stattfanden. Sein demütiges Leben und geweihtes Leben - es kam, weil Er Gott war, der hier auf Erden ein Mensch war, um Gott durch sich selbst auszudrücken. Das machte Ihn zu dem was Er war. Ich habe immer gesagt: "Was machte Jesus zu Gott? Für mich war es die Weise, wie Er sich demütigte. Er war so groß, und doch konnte Er so klein sein." Seht ihr? Das ist richtig.

104 Der Herr segne euch wirklich reichlich. Nun laßt uns aufstehen, um euch zu entlassen. Laßt uns dieses einmal versuchen (du kennst es vielleicht nicht, Schwester), dieses: 'Gesegnet sei das Band, das bindet'. Laßt uns das einmal singen, möchtet ihr? Gib uns den Ton.

Gesegnet sei das Band, das bindet unsere Herzen in christlicher Liebe;
die Gemeinschaft der Gleichgesinnten ist genauso wie die dort Oben.

105 Nun, während wir diesen letzten Vers singen, laßt uns einander die Hände reichen - 'Wenn wir auseinander gehen', und einfach sagen: "Gott segne dich, Bruder, Schwester. Ich bin so froh, heute abend mit dir hier zu sein." Seht, oder so ähnlich, und dann kehrt wieder zurück. Nun laßt es uns singen.

Wenn wir auseinander gehen... (Gott segne dich, Bruder Neville)

gibt es uns einen inwendigen Schmerz;
aber wir bleiben im Herzen immer noch verbunden
und hoffen, uns wieder zu begegnen.

106 Wie lieben wir den Herrn Jesus, nicht wahr? [Die Versammlung sagt: "Amen".] Wie...

Bis wir uns wieder begegnen,
bis wir uns wieder begegnen, an den Füßen Jesu;
(bis wir uns wieder begegnen!)
bis wir uns wieder begegnen,
bis wir uns wieder begegnen.
Gott sei mit dir, bis wir uns wieder begegnen.

Laßt uns unsere Augen schließen und dieses im Geist jetzt singen.

Bis wir uns wieder begegnen, bis wir uns wieder begegnen,
bis wir uns wieder begegnen, an den Füßen Jesu.
Bis wir uns wieder begegnen, bis wir uns wieder begegnen.
Gott sei mit dir, bis wir uns wieder begegnen.

107 Nun, während unsere Häupter gebeugt sind - wir sind einfach Kinder, Gottes Kinder. Laßt es uns summen [Bruder Branham und die Versammlung beginnen zu summen: 'Gott sei mit dir'.] Oh, wie das den Geist Gottes hierher bringt! Könnt ihr euch vorstellen, wie sie in den ersten Tagen auf Felsplatten saßen?

Gott sei mit dir, bis wir uns wieder begegnen.

108 Mit unseren Häuptern gebeugt, möchte ich fragen, ob Bruder Allen dort hinten, ein neuer Bruder unter uns, ob er uns mit einem Wort des Gebets entläßt. Bruder Allen.