001 Vielen Dank, Bruder Neville. Laßt uns einen Augenblick zum Gebet stehen bleiben und unsere Häupter neigen. Habt ihr irgendwelche besonderen Anliegen, die ihr dadurch kundtut, indem ihr eure Hand hebt? Haltet vor Gott in euren Gedanken fest, um was ihr Ihn bitten wollt, und glaubt von ganzem Herzen, während auch ich mein Gebet für euch darbringe.
002 Himmlischer Vater, wir schätzen es als ein großes Vorrecht, an diesem trüben Tage in das Haus des Herrn zu kommen, das Sonnenlicht Gottes leuchten zu sehen und zu hören, wie der Heilige Geist durch die Menschen singt und spricht, nur ein wenig des Sonnenscheins in uns. Wir danken Dir für diesen himmlischen Sonnenschein in unseren Herzen. Wie danken wir Dir dafür!
003 Nun, Dein Volk hat eben in dieser Versammlung die Hände erhoben. Sie haben Gebetsanliegen und sehnen sich, daß Du sie heute morgen beantworten möchtest. Ich bitte, Vater, daß Du jedes einzelne ihrer Anliegen gewähren mögest. Es sind auch so viele auf meinem Schreibtisch aufgestapelt, überall gibt es viele davon: Menschen sind krank, leidend; am Tag kommen ungefähr fünfzig Telefonanrufe aus großer Entfernung. O Gott, was sollen wir tun? Führe uns nur, Herr. Wir wissen nicht, wohin wir sonst gehen oder was wir tun sollten. DU aber kannst diese Dinge leiten. Wir bitten, daß Du es uns gewährst, denn unsere Absicht, Herr, ist, unser Leben, das Du uns auf Erden gegeben hast, zu Deiner Ehre zu gebrauchen. Nun, führe uns in diesen Dingen, Vater.
004 Segne uns heute, da wir zusammengekommen sind, um das Wort des Herrn zu hören, die Lieder zu singen, Gebete darzubringen. Erhöre unsere Gebete. Erfreue Dich mit uns an unseren Liedern und rede zu uns durch das Wort, denn wir bitten es in Jesu Namen. Amen. Ihr könnt euch setzen.
005 Es gibt für mich einfach keinen Ort, an dem zu sein ein größeres Vorrecht für mich wäre, als auf dem Podium zu stehen, um einem wartenden, hungrigen, durstigen Volk das Brot des Lebens zu brechen. Das ist ein großes Vorrecht.
006 Zunächst möchte ich fragen, ob jemand von der Wright-Familie hier ist. Hattie oder Orvill? Hattie. Ist Orvill bei dir, Hattie? Bitte ihn, wegen dem, was ich sagte, unverzüglich bei mir zu Hause vorbeizukommen. Er soll vorbei kommen, sofern er kann. Ich vergaß heute morgen das, was ich bereitgestellt hatte, für ihren kleinen Hund mitzubringen. Wenn du willst, fahre nach dem Gottesdienst von hier aus direkt bei mir zu Hause vorbei.
007 Und Edith, Hatties Schwester, die wir als das kleine Mädchen kennen, das seit seinen Kindertagen verkrüppelt war, ist jetzt eine Frau; es geht ihr sehr schlecht. Ungefähr vor einem Jahr ging ich dorthin, als sie zum ersten Mal den Anfall hatte, und sofort fand ich durch die Hilfe und Gnade Gottes heraus, was es war. Das Leiden dieses Kindes war, daß seine Glieder zusammengedrückt waren, so daß es sie einzeln nicht einmal bewegen konnte. Das kam von dem enormen Druck auf das Nervensystem. Doch im Grunde war ihr Leiden außer den Folgen der Kinderlähmung, die sie im Alter von ungefähr sechs Monaten hatte, nicht physisch bedingt. Sie schrie und weinte fast ihr ganzes Leben lang, bis wir vor vielen Jahren für sie beteten, und seitdem ist sie immer glücklich gewesen, bis vor ungefähr einem Jahr. Und nun hat sie ihre Wechseljahre, mit anderen Worten, die Veränderung ihres Lebens, und ihre Nerven sind in einem schrecklichen Zustand. Die kleine Frau denkt, daß sie sterben muß, daß sie einfach nicht weiterleben kann, sie lebt nur so von einer Stunde zur anderen.
008 Ihr wißt, selbst gesunde, starke Frauen machen dann eine schlimme Zeit durch: Manchmal müssen sie während dieser Zeit Hormonspritzen bekommen, sie gehen in Kliniken und erhalten Schockbehandlungen usw.
009 Im Leben des Menschen finden zwei Wechsel statt: der Wechsel vom Jungen zum Mann, vom Mädchen zur Frau. Ungefähr im Alter von sechzehn Jahren sind sie wie eine Gesellschaft von Nachtschwärmern. Man muß sich Mühe geben, sie in dem Alter zu ertragen. Ich habe eine Tochter in dem Alter, Rebekka. Betet für sie; und für Billy. Jeder von uns muß dieses etwas schwierige Alter durchmachen. Deshalb sollten wir mit ihnen leiden und verstehen, daß es etwas ist, wo sie hindurch müssen.
010 Und jetzt hat Edith gerade den Wechsel der sieben Jahre. Alle sieben Jahre ändert sich euer Leben, und sie ist sieben mal sieben, seht, das macht es etwas schwer. Es ist eine vollständige Veränderung, und es macht den Frauen Kummer. Männer benehmen sich in der Zeit oft seltsam und verlassen manchmal ihre Frauen. Die Frauen sind nach dieser Zeit unfruchtbar. Wir alle müssen das durchmachen. Wir müssen daran denken, daß dieses Dinge sind, die wir miteinander tragen und verstehen müssen.
011 Edith ist nun in diesem Zustand. Sie hat viel an Gewicht verloren und sieht schlecht aus. Ich wollte euch bitten, an einem Abend hinzugehen - natürlich nicht alle auf einmal. Sie sind Tag und Nacht mit ihr aufgeblieben. Von dieser Gemeinde oder von den verschiedenen Gemeinschaften - den Schwestergemeinschaften hier - könnte jemand hingehen. Jemand von euch könnte die Familie Wright besuchen; ich bin sicher, daß sie es sehr schätzen. Geht einfach hin, setzt euch eine kleine Weile zu ihnen und sprecht mit ihnen, gebt ihnen die Hand, und wenn es auch nicht mehr als ein kleiner freundlicher Besuch ist. Wir vergessen das so leicht, wißt ihr. Wenn es aber an uns herantritt, dann schätzen wir es; und wir müssen daran denken, daß andere es auch schätzen. Ich bin sicher, die Familie Wright wird sich darüber freuen. Ich weiß ja, daß ihr es getan hättet, wenn euch die Lage bekannt gewesen wäre. Aber ihr habt es nicht gewußt, deshalb habe ich es euch heute morgen gesagt.
012 Geht die Familie Wright besuchen und bemüht euch, Edith etwas aufzuheitern. Sagt ihr nicht, sie sähe schlecht aus, sagt ihr, daß sie gut aussieht. Es wird ihr ganz bestimmt bald wieder gut gehen, wenn wir uns nur immer für sie einsetzen. Dafür sind wir hier. Sie ist unsere Schwester, und wir sind hier, um in dieser Zeit im Gebet für sie einzustehen; genau wie ich möchte, daß man sich im Gebet für mich einsetzt, während ich durch meine Prüfungen gehen muß, und auch ihr möchtet, daß man für euch betet.
013 Die Familie Wright sind mit die ältesten Glieder, die zu dieser Versammlung kommen; diese, glaube ich, und Bruder Roy Slaughter und Schwester Slaughter. Ich habe sie vor ein paar Minuten noch gesehen, ich habe ihnen gewunken, als sie hereinkamen und dachte so für mich, als ich um die Ecke fuhr: "Wie viele Jahre sehe ich Bruder und Schwester Slaughter schon, wie sie ihren Platz in dieser Gemeinde einnehmen, durch all die Höhen und Tiefen hindurch, und doch wandern sie immer weiter." Und auch die Familie Wright und andere. Man schätzt solche Leute. Seht ihr? Laßt uns ihnen unsere Achtung bezeugen.
014 Heute habe ich eine längere Botschaft. Es geht um eine Anklage. Außerdem habe ich gehört, daß heute abend Abendmahl und Fußwaschung ist. Der Pastor wird sprechen, auch wir werden hier sein. Und wenn ihr hier in der Nähe seid, kommt und erfreut euch an der Botschaft des Pastors, vielmehr der Botschaft des Herrn. Auch durch die Fußwaschung und das Mahl des Herrn soll es heute ein gut gefüllter Abend werden. Deshalb würden wir uns freuen, euch hier zu haben, wenn ihr sonst nirgendwo hingeht.
015 Dann möchten wir unseren Bruder, Don Ruddell, begrüßen und Bruder Jackson und all die Brüder, die aus Bruder- und Schwestergemeinden kommen, Bruder Jack Palmer hier, der die Gruppe in Georgia leitet. Wir schätzen diesen Mann von ganzem Herzen. Immer, wenn wir Versammlungen haben und ich hier bin, kommen sie, uns zu besuchen. Darüber freuen wir uns.
016 Heute morgen sehe ich auch meinen guten Freund, Dr. Lee Vayle und seine Frau. Ich habe Schwester Vayie als erstes gesehen und hielt Ausschau nach Bruder Lee. Ich habe, wie der alte Ausdruck aus dem Süden heißt, "ein Hühnchen mit ihm zu rupfen". Jedesmal, wenn ich hier war, hielt ich in der Versammlung Ausschau, ob er da ist und mir aushelfen könnte. Ich sagte, "Nun, wenn Lee kommt, laßt ihn predigen, und ich will nur für die Kranken beten." Wir ließen ihn sogar holen und taten alles Mögliche, konnten ihn aber nicht finden; deshalb habe ich ein Hühnchen mit ihm zu rupfen, wenn ich ihn treffe. Wir freuen uns, daß Bruder und Schwester Vayle heute morgen hier bei uns sind.
017 Vielleicht sind noch viele andere hier, die wir nicht kennen. Ich sehe hier eine Schwester, ich glaube, sie ist aus Chicago. Ich kenne die Gruppe hier wohl, aber ich kann mich ihrer Namen nicht genau erinnern. Wir schätzen euch alle von überall, wo immer ihr auch seid.
018 Ich sehe die beiden Brüder hier, zwei junge Männer, die heute morgen zu Predigern geweiht werden sollen. Sie sind jung im Dienst. Unsere beiden farbigen Brüder aus New York haben ihre Beglaubigungsschreiben von der Philadelphiagemeinde erhalten und werden dieser Gemeinde übergeben, aus der sie kommen. Wir wollen ihnen die Hände auflegen, damit Gott sie in ihrem Dienst in New York segnet. Wir haben dort oben zwei oder drei kleine Gemeinden. Ich glaube, Bruder Milano hat eine dieser kleinen Gruppen, und wir schätzen sie. Dies sind nun zwei weitere Brüder, die für die Menschen dort Versammlungen halten werden. Das freut uns sehr. Der Herr gebe euch reichen Segen.
019 Wenn ich mich umschaue, sehe ich so viele von euch; doch ich kann mich an all eure Namen nicht erinnern. Doch ich weiß. Er versteht alles.
020 Ich glaube, unsere Schwester, die Klavierspielerin, oder jemand anders, wird hierherkommen und für uns spielen:
Als die Glut des Knechtes Mund berührte,
ward er rein und alles Böse wich!
Gottes Geist fragt: "Wer will sein Mein Bote?"
Und Jesaja sprach; "Herr, sende mich!"
021 Wir wissen, daß Handauflegung die biblische Art der Ordinierung eines Predigers ist. Ich glaube, daß die Brüder des "Spätregens" und die "Battleford-Leute" usw. hierin in Verwirrung gerieten, als sie meinten, daß man durch Handauflegung Geistesgaben verleihen könnte. Wir glauben nicht, daß die Gaben durch Handauflegung kommen. Wir glauben, daß das Auflegen der Hände eine Bestätigung dessen bedeutet, was wir bereits gesehen haben. Versteht ihr? Es bedeutet ein "Amen!"
022 Als sie Timotheus und den anderen Brüdern die Hände auflegten, bemerkten sie, daß in diesen Männern die Gaben schon vorhanden waren. Denkt daran: "Wecke die Gabe, die in dir ist, sie kommt von deiner Großmutter Lois." Das haben sie in Timotheus erkannt; und deshalb legten ihm die Ältesten die Hände auf und weihten ihn - nicht, daß sie einem Manne die Hände aufgelegt hätten, in dem sich noch nie etwas gezeigt hätte. Seht ihr? Sie baten nur um den Segen, und daran glauben wir alle. Wir vermitteln deshalb keine Geistesgaben; wir erkennen sie nur an und legen die Hände auf, um die Gabe zu bestätigen, indem wir glauben, daß Gott solche Dinge für die Menschen getan hat.
023 Heute morgen bemerkte ich dort ganz hinten Bruder McKinney - ich glaube, er heiß Kinney oder McKinney -, den Methodistenprediger, der auch kürzlich erst hier ordiniert wurde (ich glaube, das stimmt, hier auf dem Podium), um mit Bruder und Schwester Dauch in Ohio zusammenzuarbeiten und mit der Gruppe dort. Oh, wenn wir alle zusammenkommen, uns an diesen kleinen Orten versammeln, das ist wunderbar. Keine Denomination, keinerlei Bindung als nur die zu Jesus Christus, das ist alles; einfach beisammen zu sein an himmlischen Örtern.
024 Nun laßt uns den einen Vers des Liedes singen: Als die feurige Kohle den Propheten berührt hatte. Wir wollen es zusammen singen.
Als die Glut des Knechtes Mund berührte,
ward er rein und alles Böse wich!
Gottes Geist fragt: "Wer will sein Mein Bote?"
Und Jesaja sprach; "Herr, sende mich!"
Rede Herr, sprich zu mir
Nun Brüder, wollt ihr bitte nach vorne kommen.
...Rede Herr, sprich zu mir!
Sende mich, ich folge, hier bin ich...
[Die Versammlung singt weiter. - d. Üb.]
025 Nun sollen bitte die anderen Predigerbrüder nach vorne kommen, die die Hände auflegen werden; sie sind mit der Gemeinde hier verbunden: Bruder Ruddell, Bruder Lamb und die anderen.
Rede Herr, sprich zu mir!
Sende mich, ich folge, hier bin ich.
Siehst du nicht in Angst Millionen sterben?
Hörst du, wie sie klagen bitterlich?
Eile, Bruder, eile sie zu retten!
Sprich auch du: "O Meister, sende mich!"
Rede Herr, sprich zu mir!
Sprich und ich will schnell gehorchen Dir!
Rede Herr, sprich zu mir!
Sende mich, ich folge, hier bin ich!
[Br. Branham vollzieht die Ordinierung der Prediger durch Handauflegung - d. Üb.]
026 Oh, wie danken wir an diesem Morgen dem Herrn für das große Vorrecht der Gemeinde, daß wir in diesen letzten Tagen die Aussendung von Predigern auf das Erntefeld bezeugen können. Die Gnade Gottes gehe mit euch, meine Brüder. Ich hoffe, Er sendet euch in ausländische Gebiete, kreuz und quer durch die Welt, daß ihr die unergründlichen Reichtümer Jesu Christi dort predigt, wo es so nötig ist. Es ist so notwendig für die heutige Welt.
027 Wir haben so viele dieser guten Dinge; wir haben von allem etwas gehabt, um heute morgen im Gottesdienst alles zu vereinigen. Nun, zum Thema, über das ich sprechen will. Manchmal befasse ich mich mit dieser schrecklichen Zeit nicht gern.
028 Wenn einige von euch am letzten Sonntag nicht hier waren und die Botschaft Der dritte Auszug nicht gehört haben, wenn ihr die Tonbänder haben möchtet, ich glaube, ihr werdet euch daran erfreuen: Der dritte Auszug
029 Wen haben wir hier? Einen kranken Jungen? Oh, ein kleiner verkrüppelter Junge. Ja! Möge Gott ihn segnen. In Ordnung. Gleich am Ende des Gottesdienstes werden wir sowieso für die Kranken beten.
030 Wir bitten euch, sollte es euch möglich sein, daß ihr euch die Botschaft besorgt: Der dritte Auszug. Es ist das dritte Mal, daß das Licht, der Engel des Herrn, die Menschen zu einem Auszug ruft, daß Er sich selbst sichtbar auf der Erde gezeigt hat in einem Auszug. Seht ihr? Ich denke, das ist wirklich außergewöhnlich für mich: Der dritte Auszug.
031 Würdet ihr mir erlauben, daß ich meine Jacke ausziehe? Es ist schrecklich warm hier in diesem Gotteshaus heute morgen, und die einzige Klimaanlage, die wir haben, ist, daß ihr euch Luft zufächeln könnt. Ihr müßt es durch eure eigene Kraft erzeugen. Wir planen, daß wir eines Tages hier eine Kühlungsanlage einbauen, sobald wir die Dinge einrichten können.
032 Nun, wir schätzen es, wenn ihr die Botschaft Der dritte Auszug gerne hören würdet. Wir hatten viele Auszüge, doch wir können es bestimmt bezeugen, daß es drei Auszüge gab und Gott in der Feuersäule herabkam, die Menschen herausrief und absonderte. Auch jetzt geschieht eine Absonderung der Menschen.
033 Wir sehen, als Er zu Seinem ersten Auszug aufrief, ging Er vor ihnen in einer Feuersäule her und leitete sie in ein Land, wo Er später vor ihnen in der Gestalt eines Menschen, genannt Jesus Christus, erschien. Er kam von Gott, und Er ging zu Gott. ER wurde abgelehnt. ER kam, um die Menschen aus einem formellen Zustand herauszuführen, in den sie hineingeraten waren, wie es dort unten in Ägypten war: Sie gaben sich der Sünde hin und der Lebensart der Ägypter. Und Gott rief sie heraus.
034 Wir sehen beim zweiten Mal, daß sie Gefangene im Römischen Reich waren. Sie gehen dahin in Glaubensbekenntnissen und wenden sich ab von der wahren Aufrichtigkeit der Anbetung; und Gott sandte wieder einen Auszug. ER erschien in der Gestalt eines Menschen, der die Menschen führte.
035 Beim ersten Auszug war Er in einer Feuersäule. Als Er auf die Erde kam als das Lamm, wohin leitete Er sie? Welch ein wundervolles Sinnbild ist es für das Tausendjährige Reich, wohin Er die Gemeinde jetzt leitet. Wir werden Ihn sehen, wie Er ist. Wir werden einen Leib haben, der Seinem verklärten Leibe gleicht.
036 Und heute strahlt das Licht der Feuersäule, die uns sichtbar erschien, das Licht des Evangeliums wider. Die Wissenschaft hat sie gesehen; sie bringen es in den Zeitschriften in der ganzen Welt; und durch dieselben Zeichen und Wunder, die sie immer hervorbrachte, ist sie beides, wissenschaftlich und geistlich als die gleiche Feuersäule anerkannt.
037 Und nun, inmitten der Tage, wo es eine Menge von Fanatismus und ähnlichem gibt, bezeugt sich Gott selbst. Wir erkennen das. Es ist wunderbar zu wissen, daß eines Tages diese irdische Hütte, dieser alte zerbrechliche Körper, in dem wir krank und betrübt sind, verwandelt und Seinem eigenen verklärten Leibe gleich gestaltet wird. Dann werden wir Ihn sehen, wie Er ist, und bei Ihm sein in dem Land, für das wir heute schon bestimmt sind. Oh, es gibt uns das Gefühl, daß wir aufstehen möchten und singen, Ich bin bestimmt für das verheißene Land. Sie singen es wahrscheinlich beim Taufgottesdienst, denn es ist unser Tauflied.
038 Nun, Brüder, hier und in den Ländern, wohin die Tonbänder gehen - sie gehen in die ganze Welt - diese Botschaften sind nicht an einen bestimmten Menschen gerichtet. Wir möchten nicht, daß die Menschen denken, wir wären eine Gruppe von Fanatikern, die zusammengekommen ist, um sich abzusondern, die anscheinend keinen Glauben hat oder die sich von irgend jemandem, von Gott oder der Gemeinde, trennt. Wir sind für die Gemeinde, aber wir versuchen, durch den Heiligen Geist und mit Seiner Hilfe, den Grund für die Absonderung, in der wir uns heute befinden, darzulegen Wir glauben, daß alle Gemeinden untereinander Gemeinschaft haben und daß sie sich nicht absondern sollten. Doch alles sondert sich ab: die Methodisten zu ihrer Gruppe, die Baptisten zu ihrer, die Einheitsleute, die Dreieinigkeitsleute und was es sonst noch gibt. Wir glauben, daß alle als eine große vereinigte Gruppe des Leibes Jesu Christi, die auf Seine glorreiche Wiederkunft wartet, zusammen sein sollten. Sie sollten nicht getrennt sein.
039 Was trennt sie? Es muß einen stichhaltigen Grund dafür geben, daß wir nicht zusammen sind. Wenn ich darüber nachdenke, bemerke ich, daß es nicht unsere Hautfarbe ist; denn ob gelb, schwarz, braun oder weiß, alle sondern sich in den verschiedenen Organisationen ab. Es ist nicht die Art der Speise, die wir essen; wir essen ja alle die gleiche Speise, wir tragen die gleiche Kleidung usw. Doch ich sehe, was der Grund dafür ist: es ist der Mensch, der den gebahnten Pfad der Lehre des Evangeliums verlassen hat. Und es muß eine Möglichkeit geben, um eindeutig zu zeigen, was richtig und was verkehrt ist. Und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, wie es geschehen kann: dem Wort keine Deutung hinzuzufügen, sondern es so zu lesen, wie es geschrieben steht, und es so zu glauben. Jeder, der seine eigene Auslegung gibt, bewirkt, daß es etwas anderes aussagt.
040 Das bringt uns zur ursprünglichen Organisation, zur katholischen Kirche zurück, denn die katholische Kirche glaubt, daß Gott in Seiner Kirche ist und daß es nicht auf das Wort ankommt, weil ja Gott in Seiner Kirche ist. Und was die Protestanten betrifft, so finden wir in Offenbarung 17, daß sie sich alle zusammenschließen und daß die katholische Kirche die Mutter aller Organisationen ist. Wir sehen, daß die protestantischen Organisationen in ihrer Blindheit dieselbe Natur wie die katholische Kirche haben. Die Bibel bezeichnet die katholische Kirche als Hure und die protestantischen Kirchen als Dirnen. Sie sagt, daß die Hure Mutter von Dirnen ist. Und eine Hure ist, ihr Leute, eine Frau mit schlechtem Ruf, die ihrem Eheversprechen nicht treu ist. Wir alle stellen den Anspruch, Braut Christi zu sein, und sind doch so untreu. Wie entsteht die Untreue? Wenn wir im Gegensatz zu den Richtlinien der Bibel, die Gott für Seine Braut bestimmt hat, leben. Das ist meine Meinung. Und ich glaube, das ist das unfehlbare Wort Gottes. Deshalb erkennen wir, daß die protestantische Kirche von der Heiligen Schrift abweicht, um ihre eigene Organisation zu bilden.
041 Ordinierte Prediger halten an allen möglichen Dingen fest. Sie kommen in mein Studierzimmer und andere Räumlichkeiten zu Hunderten und sagen: "Bruder Branham, du gibst solche Herausforderungen vor den Menschen. Niemand wird sich dagegen stellen können. Sie wissen, es ist die Wahrheit."
"Nun", sage ich, "warum tut ihr es dann nicht?"
"Nun, siehst du, wenn ich es tun werde, kann ich betteln gehen. Ich habe einen Dienst; ich habe ihn, um dem Herrn zu dienen. Und ich habe ihn, um den Menschen zu dienen. Ich werde dann keine Unterstützung haben."
042 Erfaßt es: Christus allein ist unsere Hilfe, die Bibel ist unsere Grundlage. Seht ihr? Dieses bringt die protestantische Kirche genau an dieselbe Stelle, wo die katholische Kirche ist.
043 Ich möchte nicht unhöflich sein, wenn ich sage, daß die katholische Kirche nicht danach fragt, was die Bibel sagt. Sie glauben der Bibel, doch haben sie die apostolische Sukzession, darauf basiert die katholische Kirche; das ist die Reihenfolge der Päpste, und sie bezeichnen Petrus als den ersten Papst usw. Nun, sie glauben das; sie glauben das mit Nachdruck.
044 Und die Protestanten - seht ihr - sammeln sich und haben genauso eine Organisation, wie es in Rom/Nizäa geschah, als sich die katholische Kirche während des Konzils von Nizäa organisierte. Wir sehen, daß sie beide gleich sind: Sie verlassen das Wort Gottes, um eine Organisation zu bilden. Wenn es nun um viele große Wahrheiten geht, erscheint es ihnen seltsam. Es ist ihnen fremd, denn sie sind nur durch ein Ritual gelehrt worden. Wir haben kein Ritual, sondern die Bibel. Wir haben nichts als nur Gottes heiliges Wort, und darauf stehen wir.
045 Heute möchte ich in wenigen Augenblicken eine Schriftstelle aus dem teuren, heiligen Wort Gottes lesen, die wir im 23. Kapitel des Lukasevangeliums finden, um eine Grundlage, einen Ausgangspunkt für das zu haben, was ich sagen möchte; einen Grundgedanken für das, worüber ich sprechen möchte. Schlagt nun das 23. Kapitel des Lukasevangeliums auf. Ich möchte einen Vers lesen. Das ist alles, was ich heute morgen als Grundlage benötige, um darauf aufzubauen. Wir lesen aus dem 23. Kapitel den 33. Vers:
Als sie nun an den Platz gekommen waren, der 'Schädelstätte' heißt, kreuzigten sie dort Ihn und die beiden Verbrecher, den einen zu Seiner Rechten, den anderen zu Seiner Linken.
046 Aus diesem Text möchte ich vier Worte herausnehmen, um aus dem Gelesenen die Grundlage für das zu haben, was ich sagen möchte: Dort kreuzigten sie Ihn - vier Worte. Mein Thema heißt: Die Anklage. Ich bringe gegen die konfessionellen Kirchen der heutigen Zeit und auch gegen viele der unabhängigen Gemeinden eine Anklage vor, weil sie Jesus Christus in diesen Tagen erneut kreuzigen. Ich klage sie an.
047 Mein Thema heute morgen heißt: Die Anklage. Ich möchte diesen Raum zu einer Art von Gerichtssaal machen. Die Kirche mit der Kanzel ist die Gerichtsstätte. Die Bibel sagt, es ist ein Gerichtssitz und daß das Gericht am Hause des Herrn beginnen muß. Dieses ist wie der Thron, die Geschworenen, die Zeugen usw.
048 Heute habe ich eine Anklage gegen die Kirchen dieser Zeit. Das Wort Gottes ist mein Zeuge. Ich möchte hier nicht den Sünder mit hineinbringen; ich richte dies nur an die Gemeinde. Es soll auf Bänder aufgenommen werden, und ich will versuchen, so schnell wie möglich damit fertig zu werden.
Ich klage diese Generation der zweiten Kreuzigung Jesu Christi an!
049 Um das in dieser Zeit zu tun, in der wir leben, muß ich dafür einen Beweis erbringen. Wenn ich Anklage zu erheben habe, müssen Beweise über den kriminellen Verstoß, der verübt worden ist, vorliegen. Um sie anzuklagen, muß ich einen Beweis erbringen, um das nachzuweisen; und das, was ich aussage, muß vor dem höchsten Richter bestehen. Ich selbst betrachte mich bei dieser Anklage als Staatsanwalt.
050 Mit dem Wort Gottes als meinem Zeugen klage ich diese Generation der Kreuzigung an. Ich muß und werde zeigen, daß heute auf den Menschen derselbe Geist ist, der die erste Kreuzigung herbeigeführt hat, und daß sie heute dasselbe tun. Ich muß zeigen, ob es wieder eine Kreuzigung ist, die sie vollstreckt haben. Ich muß den Menschen zeigen, daß dieselbe Einstellung in den Menschen heute in geistlicher Hinsicht dasselbe vollführt, was sie damals im Natürlichen taten, als sie Jesus Christus, den Sohn Gottes, dem Fleische nach kreuzigten.
051 Heute möchte ich nun den Kirchen durch dasselbe Wort und denselben Heiligen Geist zeigen, wo sie stehen, daß sie heute dasselbe tun. Die Bibel sagt, daß sie es tun würden; und ich muß beweisen, daß dies der Tag ist, an dem wir leben.
052 Vor einigen Jahren hätte es noch nicht getan werden können. Ich sage, daß es vor 50 Jahren nicht hätte getan werden können. Doch heute ist es sehr aktuell. Vor 10 Jahren konnte es noch nicht geschehen, doch heute kann es getan werden, denn die Zeit geht ihrem Ende entgegen. Wir sind in der Endzeit. Ich als Sein Knecht glaube, daß wir im Begriff sind, aus diesem Land in ein anderes hinüber zu gehen.
053 Deshalb ist die Zeit der Buße national gesehen vorbei. Ich glaube, daß diese Nation keine Buße mehr tun kann. Ich glaube, daß wir die Grenze zwischen Gnade und Gericht überschritten haben. Ich glaube, daß ihr Gleichgewicht ins Schwanken gerät.
054 "Bruder Branham, bevor du mit diesem Fall beginnst: wie willst du das beweisen?" Höret dies: Wir haben uns derselben Sünden schuldig gemacht, um derentwillen Gott die vorsintflutliche Weh zerstörte. Wir sind derselben Sünden schuldig, wegen denen Er damals Sodom und Gomorrah zerstörte. Dieselbe ganze geistliche Klarheit liegt hier vor uns. Dieselbe geistliche Klarheit, die in der ganzen Welt bekannt war, die die Gnade Gottes auf jene Generation herabgebracht hatte, brachte auch das Gericht, weil sie abgelehnt wurde. Wenn also diese Generation die gleiche Gnade abgelehnt hat, die in jenen Tagen verächtlich abgewiesen wurde, wäre Gott ungerecht, wenn Er diese ohne Gericht dahingehen ließe.
055 So wie Jack Moore, ein Freund von mir, einmal sagte: "Wenn diese Nation ohne eine Bestrafung Gottes davon kommt, wäre Gott verpflichtet, Sodom und Gomorrah aufzuerwecken und sich zu entschuldigen, daß Er sie verbrannt hat."
056 Wir wissen, daß sie heute geistlich dasselbe tun; sie tun es zum gleichen Zweck und in derselben Weise, wie sie den Herrn damals physisch kreuzigten. Sie tun es aus Eifersucht, weil sie geistlich blind sind, denn sie wollen es nicht sehen, sie wollen es nicht hören. Auf Seiner Wanderschaft hier auf Erden sagte Jesus. "Trefflich hat Jesaja von euch gesprochen: mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht."
057 Derselbe Grund, derselbe Zweck und dieselbe Argumentation bringen erneut die Kreuzigung Christi zustande. Wie wir später sehen werden, geschieht es erneut aus denselben Gründen wie damals. Sie können nichts dagegen sagen; eine Herausforderung werden sie nicht versuchen oder wagen.
058 Sie wissen, die Klarheit ist da; sie wissen, die Bibel sagt es so; das einzige, was sie tun können, ist, darüber zu lästern. Genauso ist es.
Auf dieser Grundlage klage ich diese Generation der Kreuzigung Jesu Christi an und erkläre sie für schuldig an der Kreuzigung. Mit unreinen, sündigen, selbstsüchtigen Denominationshänden haben sie den Fürst des Lebens gekreuzigt, der sich dem Volk selbst kundtun wollte.
059 Ihr mögt sagen: "Dieselbe Person?"
"Im Anfang war das Wort... und Gott war das Wort. Und das Wort wurde Fleisch", und offenbarte sich. Das Wort war geoffenbart im Fleisch. Sie verurteilten das Fleisch und töteten es; denn das Wort war geoffenbart. Hebräer 13, 8 sagt: "Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit." Es ist dasselbe Wort. Seht ihr? Und aus demselben Grunde versuchen sie, das Wort zu kreuzigen.
060 Nun zu meinem Text, um auf das Thema zurückzukommen, das ich mir vorgenommen habe: die vier Worte. Laßt es mich erklären. Dort, dort, in der heiligsten Stadt der Welt, Jerusalem; dort in der religiösesten Stadt der Welt. Dort kreuzigten sie, die religiösesten Menschen der Welt, während eines religiösen Festes, dem Passahfest. Dort, am heiligsten Ort, in der heiligsten Stadt, der größten aller Organisationen, dem Hauptsitz von allem, dort kamen sie, die religiösesten Menschen der ganzen Welt zusammen. Sie kreuzigten - der schmachvollste Tod, den es gab, durch den ein Mensch getötet werden kann - nackt, sie streiften Ihm die Kleidung ab. Auf dem Kruzifix hat man Ihm ein Tuch umgewickelt, doch sie streiften Ihm Seine Kleider ab. Dort - in der größten, religiösesten Stadt - kreuzigten - der schmachvollste Tod - sie - die religiösesten Leute - Ihn - die kostbarste Person.
061 Wenn das nicht ausreicht, um diese Generation zu verurteilen! Dort - in der religiösesten Organisation - versammelten sich die größten aller Kirchen an einem Ort. Sie - die religiösesten Menschen aller Rassen, die Leute, die die wahren Anbeter Gottes sein sollten, versammelten sich zum größten heiligen Fest, das sie hatten, zur Reinigung des Passah, als sie von der Knechtschaft in die Freiheit gebracht wurden. Dort, zu der Zeit taten sie, die religiösesten Menschen, zum religiösesten Fest am religiösesten Ort, dem Fürst des Lebens das Schmachvollste an, das getan werden konnte: einen Menschen zu entblößen und ihn an das Holz zu hängen; denn das Gesetz, unter dem sie anbeteten, sagte "Verflucht ist, wer am Holze hängt!". Und Er wurde für uns zum Fluch gemacht. Sie zogen Seine Kleider aus, schlugen Ihn, verspotteten Ihn, den wahrhaftigen Gott des Himmels, nahmen Ihm Seine Kleider ab und nagelten Ihn an ein Kreuz. IHN, dort kreuzigten sie Ihn - die römische Todesstrafe.
062 Heute ist es nicht der schmachvollste Tod, erschossen zu werden. Auch ist es heute nicht der schmachvollste Tod, von einem Auto überfahren und getötet zu werden, im Wasser zu ertrinken, durch Feuer verbrannt zu werden. Der schmachvollste Tod ist heute die öffentliche Todesstrafe, wenn die ganze Welt verurteilt und schuldig spricht. Und die ganze Welt legte Hand an diesen Mann und erachtete Ihn für schuldig, obwohl Er unschuldig war. ER starb durch die Feinde, nicht durch Seine Freunde, nicht durch Seine Gesetze, sondern durch feindliche Kreuzigung - Er, der Fürst des Lebens, die kostbarste Person, die je gelebt hat und leben wird, Jesus Christus - Er, die wertvollste Person. Haltet das in eurem Sinn, wenn wir nun die heutige Zeit betrachten.
063 Könnt ihr euch vorstellen, an einem solchen Ort wie Jerusalem, wo man auf Ihn wartete. Es mag so etwa ungefähr acht-, neunhundert Jahre her gewesen sein, als Salomo den Tempel baute. Ich stelle mir vor, es waren ungefähr achthundert Jahre. Sie hielten Ausschau nach dem Messias. Sie hatten sich dort versammelt, um am Passahfest anzubeten. Denkt nur daran: der Hauptsitz aller Pharisäer, Sadduzäer und was sie sonst noch hatten, eine große Versammlung, um Gott anzubeten. An dem heiligsten Ort, Jerusalem, wo der Tempel des Herrn stand, ergriff das Volk des Herrn den Herrn selbst und kreuzigte Ihn durch die Todesstrafe. Welch eine Sache!
064 Nun, zu den vier Worten: Dort kreuzigten sie Ihn. Haltet eure Bibel noch aufgeschlagen. Seht, es sind nur vier Worte, doch die Bibel faßt ihre Wahrheiten kurz zusammen. Ich dagegen muß einen Umweg machen und erklären, worüber ich rede, doch die Bibel braucht nichts zu erklären. Sie ist einfach ganz die Wahrheit. Deshalb braucht die Bibel nichts zu erklären, weil sie die volle Wahrheit ist.
065 Hier sind vier Worte aus ihrer großen Kette der Wahrheit. Ich will versuchen, es zu erklären. Wollte man versuchen, sie ganz deutlich zu erklären, ergäbe es eine Bibliothek. Ich selbst sehe keinen Weg, diese vier Worte zu erklären. Aber laßt uns nun mit Hilfe dessen, der veranlaßt hat, es aufzuschreiben, versuchen, diese vier Worte zu erklären, es so darzulegen, daß die Menschen es verstehen können.
066 Was haben wir nun vor uns? Vor uns liegt die erste Kreuzigung am heiligsten Ort durch die religiösesten Leute, der schmachvollste Tod, den der edelste Mensch leiden mußte. Oh, es ist ein solcher Widerspruch, es ist schändlich!
067 Wir wollen zuerst das erste Wort nehmen. Dort. Laßt uns darüber ein paar Minuten sprechen, bevor wir die Anklage vorbringen. Wir wollen dies untersuchen und euch zeigen, was sie damals taten, dann werden wir erkennen, ob meine Anklage richtig ist oder nicht. Dort, Jerusalem, der heiligste Ort, weil dort der Tempel stand, und aus der ganzen Welt versammelten sich die Juden an diesem einen Ort, einer Versammlungsstätte zur Anbetung. Die größte Anbetungsstätte, die es gab, war in Jerusalem. Dort war der Tempel. "Wie geschrieben steht, daß alle Menschen in Jerusalem anbeten sollen." So ist es, weil es ein Mittelpunkt der Anbetung ist.
068 Heute könnt ihr sie hören. Manche sagen: "Oh, wir gehen zu den großen Konferenzen", die die Denominationen halten. Oder es gibt die Konzile im Vatikan und die Papstwahl usw. Jeder sagt: "Wir sollten zu den Versammlungen der Methodisten oder der Zusammenkunft der Baptisten gehen", oder "Wir sollten alle nach Rom gehen", dorthin, wo das große Zentrum des Christentums ist, wie sie sagen.
069 Während des letzten Krieges, als Rom fiel - viele von euch Männern wissen das -, zogen die deutschen Soldaten in die Vatikanstadt hinauf und schossen auf die Amerikaner, als sie sich näherten. Bruder Funk und Bruder Roberson, Bruder Beeler und viele von den Brüdern, die im Krieg waren, wissen das. Und wißt ihr, was geschah? Wir gaben Befehle, daß die Amerikaner nicht auf diese Stadt schießen durften. Ihr standet dort und wart eine Zielscheibe für die anderen; aber auf die Westminster Abbey in England konntet ihr getrost schießen. Dort versammelten sich ja die Protestanten, deshalb war es in Ordnung, darauf zu schießen, nicht aber auf den Vatikan. Ich hörte die Ansprache des Präsidenten Roosevelt, als er an jenem Abend über das Radio seine sogenannte "Kaminrede" hielt. Er sagte: "Es war eine solche Schmach, als Rom fiel, denn Rom ist das Haupt der gesamten Christenheit." Könnt ihr euch vorstellen, daß ein Protestant das sagt?
070 Es ist also der Mittelpunkt der christlichen Religion. Wir setzen ihn gleich mit Jerusalem. Wenn ihr wollt, nehmen wir dafür Jerusalem. Es war der Hauptsitz des Hohen Rates, der Pharisäer und Sadduzäer, alle gingen hinauf nach Jerusalem. Es war wirklich ein Hauptquartier.
071 Und was die Organisationen anbetrifft, müßt ihr doch zugeben, daß die römisch-katholische Kirche die Mutter von allen ist. Das ist sie sicherlich. Es nahm seinen Anfang zu Pfingsten. Wir sehen den Weg, den es nahm, als sie sich organisierten. Wir, die Protestanten, sind kleine Schwestern dieser Kirche.
072 Nun, möchte ich sagen, es würde dort so sein wie im Vatikan heute oder wie in Jerusalem damals, als alle Menschen dorthin kommen mußten, um anzubeten. Warum taten sie es in den Tagen Jesu? Warum sagten sie, daß alle Menschen in Jerusalem anbeten sollten? Weil es nur einen Ort gibt, an dem Gott mit den Menschen Gemeinschaft haben will - das ist unter dem Blut des Opfers. Das ist der Grund, weshalb sie nach Jerusalem kommen mußten. Gott wird den Menschen auf keine andere Weise begegnen - nur unter dem Blut. Wenn ihr das Blut verwerft, ist der Platz der Begegnung mit Gott weggenommen. Gott hatte im Garten Eden Seine erste Entscheidung getroffen, daß der Mensch Ihn nur unter dem vergossenen Blut des Opfers anbeten kann. Das ist der einzige Ort, wo Gott dem Menschen begegnet; und das ist der einzige Ort, an dem Gott jemals dem Menschen begegnete; das ist auch der einzige Ort, wo Gott heute dem Menschen begegnet, unter dem vergossenen Blut des Opfers.
073 Ich bin nicht besorgt, wenn du ein Methodist, Baptist, Presbyterianer, ein römischer Katholik oder was auch immer bist, wenn du deine Unterschiede vergessen kannst. Wenn du unter das vergossene Blut kommst, wird Gott dort einem jeden von uns begegnen. Das ist es, wo wir uns alle begegnen und auf der gleichen Grundlage Gemeinschaft miteinander haben. Andererseits wird Er dir nicht begegnen, weil du ein Methodist bist. ER wird euch nicht begegnen, weil ihr Pfingstleute seid. ER wird euch nur unter einer Bedingung begegnen, und das ist unter dem vergossenen Blut, wenn ihr eure Sünden bekannt habt und sie aus Seiner Gegenwart hinweggetan sind. Das Blut ist immer vor Ihm, und deshalb kann Er euch nur durch das vergossene Blut sehen. Ihr seid so weiß wie Schnee, wenn ihr eure Sünden bekannt habt; andernfalls seid ihr nicht dort und habt keine Gemeinschaft mit Ihm.
074 Das ist der Grund, weshalb ihr die Dinge nicht sehen könnt, die in den Gemeinden geschehen; sie bekennen, daß sie an das Blut glauben, doch lehnen sie den Weg um zu dem Blut zu kommen, das Wort ab. Seht ihr? Es gibt nur eine Weise, in der Gott das Wort bestätigen wird. Ihr werdet niemals das Wort ehren, wenn ihr kommt und sagt: "Ich bin römisch-katholisch; ich fordere, daß dieses getan wird." Ihr könnt es nicht tun. Ihr Methodisten, Baptisten oder Pfingstleute, so könnt ihr es nicht tun. Ihr könnt es nur auf die Weise tun, daß ihr durch Seine Gnade unter die Barmherzigkeit Gottes kommt, durch das vergossene Blut Jesu Christi. Ihr sagt: "Herr, ich beanspruche die Verheißung." Und wenn ihr dann wirklich unter dem Blute seid, ist Gott Seinem Wort verpflichtet. Doch zuerst müßt ihr unter diesem Blut sein. Seht ihr es jetzt?
075 Es ist nicht verwunderlich, daß sie nicht an Wunder glauben können, nicht verwunderlich, daß ihr nicht an das Übernatürliche glauben könnt. Kein Wunder, daß sie es verurteilen. Es ist derselbe Grund, weshalb sie es in vergangenen Zeiten ablehnten, daß sie es heute ablehnen. Ihr seid so schuldig, wie ihr nur sein könnt, wenn ihr nicht unter dem vergossenen Blut seid. Einen Bruder, der in Demut wagt, Gott bei Seinem Wort zu nehmen, hingeht, seine Sünden bekennt, die Dogmen und all diese Dinge vergißt, dort unter dem Blut steht und es glaubt, werden sie einen Fanatiker nennen. Sie werden ihn als Sonderling einstufen, wie wir sagen. Das ist eigentlich kein Wort, das man auf der Kanzel gebraucht, doch so werdet ihr es verstehen. Sind wir aber schließlich nicht alle "Sonderlinge"? Die Gläubigen scheinen es für die Ungläubigen und die Ungläubigen für die Gläubigen zu sein. Wer ist nun der Eigenartige? Der Farmer ist es für den Geschäftsmann, und Geschäftsmann ist es für den Farmer. Seht, wer ist es nun wirklich?
076 Ich sage euch, das Heil ist eine persönliche Angelegenheit zwischen Mensch und Gott allein: jeder einzelne muß seine eigene Rettung mit Furcht und Zittern schaffen. Ich als Lehrer oder Diener Christi kenne heute morgen keine andere Grundlage, als es auf das Wort zu stellen. Ich kann es auf nichts anderes stellen.
077 Wir erkennen also, daß Gott dem Anbeter nur unter dem Blut begegnet; so gingen sie alle nach Jerusalem. Und Christus ist Gottes ausersehenes Opferlamm. Heute gibt es nur einen Ort, wo Gott dem Menschen begegnet, und das ist unter dem Blut Jesu Christi. Alle anderen Orte sind verurteilt, Gott wird nicht hören. Ihr mögt alle Arten von Bewegungen machen und alle Arten von Systemen haben; ihr mögt euch schütteln und springen, Blut, Feuer, Rauch und mancherlei sonst haben; doch so lange, wie dieses Leben nicht mit dem Wort übereinstimmt und Gott genau dieses Leben verkörpert, hat es keinen Zweck, es zu versuchen, weil ihr draußen seid. Gott wird euch nie begegnen, bis es unter die Deckung des Blutes kommt. Das stimmt.
078 So seht ihr, daß wir in der Schrift ein Jerusalem haben. Die Gemeinde hat es. Es ist im Himmel, ein himmlisches Jerusalem, wo Gott Gott ist. Es ist nicht richtig, wenn wir heute unter einem Glaubensbekenntnis oder etwas ähnlichem versuchen, ein Jerusalem aufzurichten. Die Methodisten würden Jerusalem zu ihrem Hauptsitz machen wollen; die Katholiken würden Rom dazu machen. An den verschiedenen Orten, wo wir unsere Hauptsitze haben, würden wir unser Jerusalem errichten wollen. Doch die Bibel sagt, daß unser Jerusalem droben ist - die Mutter aller Gläubigen.
079 Nun, Christus ist Gottes ausersehenes Lamm. Seht, wie angemessen es jetzt war, zu zeigen daß Jerusalem an Bedeutung abnahm. Wann? Es hatte seine Wirkung bis zu der Stunde; das Blut eines Lammes war gut bis zu diesem Tage. Doch jetzt, durch die Kreuzigung, veränderte es sich. Das alte System ist nun vergangen. Dort war ein neues, und das Lamm war das Opfer. Dieses Lamm, das Opferlamm war die Grundlage. Sie verurteilten es und taten genau das, was sie tun mußten.
080 Gott sei gepriesen, daß wir dieses wundervolle, himmlische Licht in diesen letzten Tagen sehen, denn die Kirchen tun heute genau das gleiche. Zur Stunde wird die organisierte Religion verurteilt und dessen überführt, daß sie das Wort Christi preisgegeben hat. Von jetzt an gilt das Wort, das Wort allein. Das alte Passahlamm starb, und am Tage der Kreuzigung wurde Christus unser Lamm. Und an dem Tag, als die Denomination das Wort Gottes kreuzigte und anstelle des Wortes ein Glaubensbekenntnis annahm, bekam das Wort seine volle Wirkungskraft. Das ist erst kürzlich geschehen.
081 Beachtet weiter. Das erste war Dort, in Jerusalem, das zweite ist sie. Wer ist damit gemeint? Die Juden, die Anbeter! Stellt euch das vor: die Anbeter selbst töteten genau Den, von dem sie behaupteten, daß sie Ihn anbeten. Könnt ihr euch vorstellen, daß intelligente Menschen so etwas taten? Sie waren Priester, waren geschult und hatten wahrscheinlich einen Doktortitel. Sie mußten von einem bestimmten Geschlecht oder Stamm sein, damit sie Priester werden konnten. Sie mußten Leviten sein. Ihre Väter waren Priester;
082 ihre Großväter waren Priester; ihre Ur-ur-ur-ur-urgroßväter waren Priester. Sie mußten ein geweihtes Leben führen, da sie für ein Jota, das gegen sie stand, gesteinigt worden wären. Es wurde keine Gnade gewährt. Heilig? Gewiß, aber es war selbstgemachte Heiligkeit. Sie mußten so handeln, um in ihrer Kirche etwas zu gelten. Jesus sagte zu ihnen: "Innerlich seid ihr voll von Totengebeinen."
083 Erst recht könnte ich dann an dieser Stelle eine Anklage gegen Männer vorbringen, die wissen, daß dieses Wort Wahrheit ist, und Kompromisse damit schließen, um in irgendeiner Organisation etwas zu gelten! Ich habe ein Recht, sie anhand des Wortes Gottes anzuklagen.
084 Beachtet, sie, die Anbeter waren es, die Menschen, die nach der Verheißung Ausschau gehalten hatten, die Menschen, die durch Jahre und Zeitalter hindurch darauf warteten und nichts anderes taten, als immer im Seminar zu sitzen; doch haben sie das Wort nach der im Seminar empfangenen Lehre eingeteilt und so die Wahrheit desselben verpaßt. Sie, die Priester, die den Dienst in jenen Tagen versahen; dort in ihrem Hauptquartier töteten sie, die Prediger jener Zeit, Gott selbst, das Lamm selbst. Sie töteten genau den, von dem sie behaupteten, Ihn anzubeten.
085 Und heute klage ich diese Gruppe von ordinierten Predigern an! In ihren Glaubensbekenntnissen und Denominationen kreuzigen sie vor dem Volk denselben Gott, von dem sie behaupten. Ihn zu lieben. Ihm zu dienen. Ich klage diese Prediger im Namen des Herrn Jesus an, wegen ihrer Lehre, die behauptet, die Tage der Wunder seien vorbei und daß die Wassertaufe im Namen Jesu Christi nicht ausreichend und richtig sei. Wegen jedem dieser Worte, die sie durch Glaubensbekenntnisse ersetzt haben klage ich sie als schuldig an. Weil das Blut Jesu Christi an ihren Händen ist, klage ich sie an, den Herrn Jesus erneut zu kreuzigen. Sie kreuzigen Christus vor der Öffentlichkeit, indem sie ihnen das wegnehmen, was sie ihnen geben sollten; sie ersetzen es durch etwas anderes, ein kirchliches Glaubensbekenntnis um der Popularität willen.
086 Dort kreuzigten sie, diejenigen, die es besser gewußt haben sollten. Wenn es irgend jemand besser gewußt haben müßte, dann waren es diese Prediger. Wenn es irgend jemand besser wissen müßte, dann ist es die Geistlichkeit von heute! Wenn es irgend jemand besser wissen müßte, dann Bischöfe, Erzbischöfe, Prediger und Doktoren der Theologie. Aber warum vermögen sie es nicht? Oh, welch ein Widerspruch! Was liegt hier anderes vor uns als ein Widerspruch? Sie behaupten, daß sie Gott anbeten, und sie töten den Fürsten des Lebens.
087 Dort kreuzigten sie Ihn, und hier tun sie wiederum dasselbe, denn Er ist das Wort. Das ist Er heute, die Widerstrahlung des Wortes; eine Widerspiegelung des Wortes, die versucht, jemanden zu finden, durch den Er hindurchstrahlen kann.
088 Und diese Leute halten die Zuhörerschaft von Gott ab. Wenn nun etwas Außergewöhnliches geschieht und man spricht in der Gemeinde davon, so verurteilen sie es vom Podium, von der Kanzel aus und sagen: "Es ist Fanatismus. Haltet euch fern davon." Indem sie das tun, kreuzigen sie Jesus Christus im Jahre 1963, und sie sind ebenso schuldig wie jene Männer zu jener Zeit. Das ist ein schrecklicher Ausspruch, aber es ist die Wahrheit.
089 Genau das tun sie heute. Und auf dieser Grundlage, auf der Grundlage, daß sie Christus kreuzigen, daß sie den Menschen das Wort wegnehmen, ist es genau dasselbe, was sie damals taten. ER war das Wort selbst, das Gott durch Seinen eigenen Sohn widerstrahlen ließ, um zu beweisen, daß es der war, den sie zu lieben behaupteten, der Jehova, der sich durch die Schrift offenbarte, indem Er genau das tat, was Er verheißen hatte, und Er strahlte es vor ihnen aus. Aber aus Liebe zu ihrer Kirche und ähnlichem verurteilten sie den Fürsten des Lebens. Und ich verurteile dieselbe Gruppe heute und klage sie durch das Wort Gottes als schuldig vor Gott an, weil sie genau dasselbe tun. Diese Generation wird angeklagt.
090 Denkt an Hebräer 13, 8: "ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit."
Wie konnten sie Ihn anklagen? Weil ihre Glaubensbekenntnisse Ihn nicht akzeptierten. Doch tief in ihrem Herzen wußten sie es besser. Hat es nicht Nikodemus im 3. Kapitel des Johannesevangeliums gut ausgedrückt? "Rabbi, wir, die Pharisäer, die Prediger, die Lehrer, wir wissen, daß Du ein Lehrer von Gott gesandt bist, denn niemand kann die Dinge tun, die Du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm." Seht ihr? Sie bezeugten es öffentlich durch einen ihrer anerkannten Männer. Und trotzdem kreuzigten sie Christus wegen ihrer Glaubensbekenntnisse. Jeder, der lesen kann, kann heute genauso Apostelgeschichte 2, 38 lesen, wie ich es lesen kann; und alles übrige können sie auch genauso lesen wie ich. Doch wegen ihrer Glaubensbekenntnisse, wegen ihrer Denominationszugehörigkeit (Malzeichen des Tieres) und wegen ihrer Mitgliedskarten, die sie in ihrer Tasche mit sich herumtragen - weil sie an diesen Dingen festhalten, kreuzigen sie für sich Jesus Christus erneut, sie kreuzigen Ihn vor der Öffentlichkeit und lästern denselben Gott, der verheißen hat, dies zu tun, und führen so die Verurteilung ihres Geschlechts herbei.
091 Sie, das sind nicht die Sünder, sie, das ist die Kirche jener Zeit, sie ärgerten sich an dem Mann, der das Wort war. Stimmt das? Sie haben den Mann, der das Wort war, für schuldig befunden. Jetzt befinden sie das Wort für schuldig, das durch einen Mann wirksam ist - eine Person, durch die der heilige Geist wirkt. So ist Gottes Bestätigung. Woher wußten sie, daß Er Christus war? Weil Seine Werke bewiesen, wer Er war. ER sagte: "Wer von euch kann Mich einer Sünde anklagen? Habe Ich nicht genau das getan, was die Schrift voraussagte? Jemand soll Mir sagen, wenn Ich irgendwann versagt habe, wenn Ich nicht mit jedem Zeichen, das getan habe, bewiesen habe, daß Ich der Messias bin, daß Ich genau der bin, der euch verheißen ist!"
092 Sie sagten: "Wir haben Mose. Wir glauben Mose."
ER sagte: "Wenn ihr Mose geglaubt hättet, dann würdet ihr auch Mir glauben. Mose hat Meinen Tag gesehen und sehnte sich, an diesem Tag zu leben. Mose sah ihn von Ferne wie auch die Propheten. Ihr lebt nun darin und verurteilt es. Ihr Heuchler," sagte Er, "ihr erkennt das Aussehen des Himmels, aber die Zeichen der Zeit erkennt ihr nicht." Das ist es, die Zeichen der Zeit.
093 Als was stuften sie Ihn ein? Als Fanatiker, als Irren. Ja, sie ärgerten sich an dem Mann, der das Wort war. ER war das Wort. Das 1. Kapitel des Johannesevangeliums beweist es:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott... Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns..."
094 ER war das lebendige Wort Gottes, weil Er Gott durch sich zum Ausdruck brachte. ER war so vollkommen dem Worte Gottes hingegeben, daß Er und das Wort dasselbe waren. Und genauso sollte es heute mit der Gemeinde sein, denn das Wort Gottes ist dasselbe. Wie könnt ihr ein Teil des Wortes sein, wenn ihr praktisch alles davon ablehnt? Der Grund hierfür liegt nicht in den Leuten selbst. Ich glaube, Gott hat deshalb zu mir über die Leute, die "Rickys" und "Rickettas" genannt werden, gesprochen. Der Grund ist, daß diese selbstsüchtigen Denominationen die Leute zu solch einer Lebensweise bringen, in der sie leben. Sie kreuzigten die Wahrheit. Die Leute bezeichnen es als Lästerung, und sie sind es, die es zur Lästerung machen. Sie nennen es Fanatismus usw., und sie wissen nicht, daß sie genau den Gott lästern, dem sie in der Gemeinde dienen wollen.
095 Deshalb klage ich heute diese Gruppe von Geistlichen an. Ich klage unter der Autorität des Wortes Gottes diese Generation im Namen Jesu Christi an: ihr kreuzigt Ihn erneut.
Beachtet, Er ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit - Gottes Wort bestätigt in einem Mann.
096 Vergleicht die beiden Golgatha und ihre Beschuldigungen. Erinnert euch, "Weil Er sich selbst zu Gott gemacht hat, wollen wir nicht, daß dieser über uns herrsche". Was war die Beschuldigung, die der Rat an jenem Morgen hervorbrachte, als sie Jesus kreuzigten? Daß Er sich selbst zu Gott mache - Er war Gott; und daß Er den Sabbat gebrochen hätte - doch Er war der Herr über den Sabbat. Sie verurteilten Ihn, weil Er sich selbst zu Gott machte. "Du hast kein Recht, das zu tun, du hast kein Recht. Wenn irgend etwas geschieht, dann durch unsere Priester."
097 Nun, vergleicht das mit dem Golgatha von heute. Als Gott - es war dem Vater, Gott, dem Geist, wohlgefällig, Seinen eigenen Sohn zu erwecken - Maria durch den Heiligen Geist überschattete und einen Leib hervorbrachte, der Ihm und Seinem Zweck dienen konnte, da war Gott in Christus, die Fülle der Gottheit leibhaftig. In Ihm spiegelte sich wider, was Gott für die Menschen war. ER ließ die ganze Welt wissen, was jeder einzelne Mensch für Gott sein sollte: Ein Sohn oder eine Tochter. ER tat es durch einen Mann. Und da Er sich nicht einer der verschiedenen Organisationen anschloß, verurteilten und kreuzigten sie Ihn.
098 Nun vergleicht jenes Golgatha mit heute! Wegen der Vorurteile der Organisationen, wegen der Gleichgültigkeit unter den Gelehrten, die den Plan Gottes und Sein Wort kennen müßten, wegen dieser Gründe kann Gott nur eine kleine Gruppe von Menschen nehmen, die vor dem Wort demütig sind, durch die Er irgendwo wirken und sich offenbaren kann. Sie können nicht sagen, es ist nicht so. Sie konnten nicht sagen. Er hat es nicht getan, denn ihre Gemeinde war dessen Zeuge. Es ist vor ihnen geschehen. Sie konnten es nicht abstreiten. Sie konnten Seine Ansprüche nicht leugnen, weil das Wort, von dem sie sagten, daß sie daran glaubten, es war, das bestätigte, daß Er es war; denn Gott nahm das Wort, das der Messias war, und offenbarte es durch einen Mann. Darum mußten sie Ihn loswerden. Die einzige Weise, weitermachen zu können, war, sich des Messias zu entledigen. Sie taten es aus Blindheit und Unwissenheit, ungeachtet ihrer Bildung. Sie waren, weltlich gesprochen, gebildet, intelligent, wie wir es neulich abends sagten. Als das Licht den reichen, jungen Herrscher traf, seht, was tat er? Er lehnte es ab - ein kluger Mann. Paulus, ein anderer Gelehrter, - das Licht traf ihn. Was tat er? Er nahm es an. Er vergaß alles, was er vorher gewußt hatte, damit er Christus erkennen konnte. Das machte sein Leben des Evangeliums würdig. Das war die Predigt am letzten Sonntag.
099 So ist es heute. Ein Mann fühlt, daß er einen Ruf Gottes hat; er geht zu einem Seminar und lernt irgend welche Lehrsatzungen. Er muß nach dem Glaubensbekenntnis leben oder seine Mitgliedskarte abgeben. Wenn er das tut, ist er gebrandmarkt. Niemand will ihn mehr haben, denn einst gehörte er irgendwohin, doch jetzt gehört er nicht mehr dazu. Sie nehmen an, daß mit diesem Mann etwas nicht stimmt, und sie wollen ihn in ihrer Versammlung nicht haben, denn diese Gruppe hält nur nach einem Merkmal Ausschau, und das ist: daß er glaubt, was sie glauben. Wenn er eine Mitgliedskarte erhält, ist er ein Methodist. Wenn er eine andere Karte hat, gehört er zu einer anderen Gemeinschaft, zu den Einheitsleuten, den Trinitätsleuten, zur Gemeinde Gottes, den Pfingstlern oder was immer es für eine Richtung sein mag. Wenn er eine Mitgliedskarte besitzt, denken sie, daß das Hauptquartier ihn untersucht, seinen Geist geprüft und ihn einem psychiatrischen Test unterzogen hat, um festzustellen, ob sein Intelligenzquotient hoch genug ist, daß er vor der Gemeinde sprechen kann. Wenn er den Anforderungen nicht entspricht, werden sie ihn ablehnen. Genauso ist es.
100 Doch ihr seht, die Gemeinde sollte das Wirken des Herrn beobachten: sie sollte sehen, ob Gott ihm eine Berufung gibt oder nicht. Darauf müßten wir achten. Doch heute kreuzigen sie den Sohn Gottes erneut. Wenn ein Mann durch die Gnade Gottes fähig ist, von Gott gerufen zu sein, wird Gott selbst durch ihn widerstrahlen. "Die Werke, die Ich tue, die sollt ihr auch tun", sagte Er.
101 Achtet darauf, an welch einem Tag wir leben. Sie haben dasselbe Golgatha und handeln aus demselben Grund; sie wußten, daß es die Wahrheit war, doch waren sie voller Neid und Vorurteile. Was sagte Jesus zu ihnen: "Wenn Ich durch den Finger Gottes Teufel austreibe, wodurch treiben eure Söhne sie aus? Sie werden eure Richter sein." "Wenn Ich durch den Finger Gottes Teufel austreibe...!"
102 Nun, ihr hört sie sagen: "Kannst du beweisen, daß es der Finger Gottes ist?" Ich kann mir denken, daß sie Ihm diese Frage stellten. Sie waren zu klug dafür.
103 Seht! Weil Er sich selbst zu Gott machte, sagten sie: "Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche." ER war Gott. Doch heute kommt derselbe alte Schrei wieder. "Die Bibel ist von Menschen geschrieben worden", sagen sie. "Wir brauchen nicht danach zu leben." Doch das ist Gottes Wort; es ist Gott selbst.
104 Gestern sprach ich mit einem Mann, der sagte: "Nun, irgend jemand muß wohl die Bibel geschrieben haben."
105 Ich sagte: "Ja, das stimmt. Sein Name? Wir kennen Ihn als Gott." Die Schrift ist in fast viertausend Jahren geschrieben worden, von ihrem Anfang durch Hiob bis endlich zum Neuen Testament, oft in Abständen von Hunderten von Jahren und von verschiedenen Menschen. Und obwohl sie einander nicht kannten und in verschiedenen Gegenden des Landes wohnten, wird nicht ein Wort dem anderen widersprechen. Ich fordere jeden auf, unter das Blut Jesu Christi zu kommen und jede Verheißung daraus zu beanspruchen. Gott ist verpflichtet, dafür zu sorgen. Aber sie werden es nicht tun. Sie werden kommen und sagen: "O Herr, ich will etwas tun. Gib mir eine große Gabe.
106 Hallelujah, Herr. Preis sei Gott! Ich glaube, ich habe es empfangen. Hallelujah!" So wird es nie gehen. Ihr mögt viel Psychologie hervorbringen, doch es wird keinen Erfolg haben. Gott muß die Buße anerkennen; das muß Er tun. Wir könnten noch viel darüber sagen, doch ich hoffe, ihr versteht es schon.
107 Seht! Doch nun wollen sie nicht, daß das Wort über sie herrsche. Ich sage: "Jeder von euch komme zurück; ihr seid verkehrt getauft. Ihr seid in die katholische Kirche hineingetauft.
108 "Wer bist du, daß du uns so etwas sagst?" Das bin nicht ich; es ist das Wort. "Aber ich sage dir, wir glauben..." Ich gebe nichts darum, was ihr glaubt, nur darum, was die Bibel sagt. "Nun, danach brauchen wir doch nicht zu leben." Ihr müßt es, oder ihr seid unter dem Gericht dieser Bibel, denn "Wer ein Wort davon wegnimmt oder eines hinzufügt, dessen Anteil wird aus dem Buch des Lebens gestrichen werden"; sei er nun ein Prediger, ein Geistlicher oder wer immer auch. Ihr müßt unter die Herrschaft dieses Wortes kommen, denn es ist Gott. Die Bibel sagt: Es ist Gott. "Wir wollen nicht, daß es über uns herrscht." Sie nehmen ihre Glaubensbekenntnisse und Denominationen und ihre kleinen, unbedeutenden Dinge, an die sie glauben, die in menschlichen Konzilen eingeführt worden sind, anstatt des Wortes Gottes.
109 Was taten sie? Am Tage der ersten Kreuzigung wählten sie anstatt des Sohnes Gottes Barabbas, einen Mörder. Heute nehmen sie das Wort von Menschen, das eine Lüge ist und der Weg des Todes, und weigern sich, den Weg des Lebens, des Wortes Gottes, zu gehen. Ich verurteile diese Generation und klage sie mit dem Worte Gottes an, daß sie verkehrt sind. Sie sind schuldig der Kreuzigung oder des Versuches, das Geistgewirkte zu kreuzigen.
110 Überall rufen sie nach einer Erweckung. Wie wollt ihr eine Erweckung haben, wenn das Wort selbst nicht durch die Menschen wirken kann? Ich möchte, daß mir jemand darauf antwortet. Wie kann es geschehen, wenn ihr die Erweckung selbst leugnet? Nun, sprach nicht der Prophet von der "Form der Gottseligkeit"? Ihre eigenen Formen verleugnen das, was ihnen eine Erweckung bringen kann. Sie nehmen die Denomination und ihre Glaubensbekenntnisse anstatt des Wortes, und dadurch wird Sein Wort gekreuzigt und erreicht, daß Sein Wort keine Wirkung auf die Menschen hat. Wenn sie das Wort Gottes so lebendig sehen, sich lustig darüber machen und sich davon abwenden, ist das Lästerung. Denn das Wort selbst zeigt, daß Gott die Verheißung gegeben hat, dieses zu tun, und hier tut Er es. Sie versuchen, das Wort selbst zu kreuzigen. Warum kreuzigen sie es? Sie können das Wort ebensowenig kreuzigen, wie sie Gott kreuzigen können. Sie konnten den Leib kreuzigen, in dem Gott wohnte - den Sohn Gottes -, aber Gott können sie nicht kreuzigen. ER mußte zu der Zeit das Opfer sein, um viele Söhne Gottes, die zum ewigen Leben bestimmt sind, hereinzubringen. Damals mußten sie Ihn kreuzigen, doch heute können sie es nicht tun. Sie können es nicht, denn das Wort selbst wird weiterleben.
111 "Was tun sie? Was bringen sie hervor? Was sagst du da, Prediger? Woher nimmst du hier deine Grundlage, daß sie Ihn jetzt kreuzigen?" Sie kreuzigen durch ihre Glaubensbekenntnisse die Auswirkungen des Evangeliums auf die Menschen. Das ist die Kreuzigung: Menschen sitzen in diesen großen Leichenhallen, genannt Kirchen und Denominationen, und stellen Glaubenssatzungen auf, so daß das Wort Gottes keine Wirkung auf sie haben kann, denn sie verurteilen jene Dinge, von denen Christus sagt, daß sie sich ereignen würden. Es geschieht nicht gemäß ihres Glaubensbekenntnisses, auch kam Jesus nicht gemäß ihres Verständnisses von Seinem Kommen. ER kam auf die Weise, wie Gott Ihn sandte, und Er kommt genau in Übereinstimmung mit dem Wort. Kein Wunder, daß Er sagte, Er hätte es vor den Augen der Weisen und Stolzen verborgen und es den Unmündigen offenbart, solchen, die willig waren zu lernen. Versteht ihr? Oh, sie haben die Auswirkungen des Wortes gekreuzigt.
112 Ich habe eine Reihe von Schriftstellen hier. Ich möchte gerne zwei oder drei davon zitieren. Ihr werdet sagen: "Wie kreuzigten sie das Wort?" Wenn Jesus sagte, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit (Hebr. 13, 8), so sagen sie: "Jesus ist so oder so." Seht ihr, das stimmt. Und als Jesus der Gemeinde Seinen letzten Befehl gab: "Geht hinaus in alle Welt und predigt das Evangelium; diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben" (Mark. 16), bedeutet dies, der ganzen Welt, jeder Kreatur das Evangelium zu predigen, und es ist noch nicht die Hälfte erreicht worden. In jedem Jahr sterben Millionen, die noch niemals den Namen Jesus gehört haben. So ist es noch der Hauptbefehl, es ist noch das Gebot Gottes, in der ganzen Welt das Evangelium jeder Kreatur zu predigen. "Der, welcher glaubt und getauft ist, soll gerettet werden; der, der nicht glaubt, soll verurteilt werden. Und diese Zeichen sollen jenen folgen, die glauben: In Meinem Namen werden sie Teufel austreiben, in neuen Zungen reden; wenn sie Schlangen aufheben oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, werden sie gesund werden." Sie aber sagen, das war nur für jene Generation, und sie setzen dadurch den Befehl Gottes für sich außer Kraft. Sie kreuzigen damit die Auswirkung des Wortes Gottes auf die Menschen. Amen!
113 Petrus, dem Jesus die Schlüssel des Himmelreiches gegeben und dem Er gesagt hatte: "Was du hier sagst, sage Ich dort oben", sagte zu Pfingsten, was sie zu tun haben, als sie ihn fragten, was sie tun sollten, um den Heiligen Geist zu empfangen, als sie so voll Freude waren und an anderen beobachteten, was sie töricht nannten: daß sie taumelten, sprangen, fielen und sich benahmen, als wären sie betrunken. Man sagte: "Diese Männer sind voll süßen Weines."
114 Doch dort stand ein Mann auf mit Namen Petrus, der die Schlüssel des Himmelreiches hatte, und sagte: "Diese sind nicht trunken, wie ihr annehmt, denn es ist erst die dritte Stunde des Tages. Doch dieses ist das, was verheißen worden ist." Seht ihr? Er geht geradewegs wieder zum Wort zurück und zeigt, daß der Geist immer noch das Wort ist und das Wort immer noch Geist ist - das Wort Gottes. "...hier erfüllt sich die Verheißung des Propheten Joel: 'In den letzten Tagen wird es geschehen, spricht Gott, da werde Ich von Meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen...'" Hört auf den Propheten, der dort steht. Seht auf ihn, wie er dort der Gruppe furchtlos gegenübersteht, sie verurteilt und anklagt. Er sagt: "Dies ist die Schrift. Es geschieht das, wovon der Prophet gesprochen hat: 'ICH will Meinen Geist ausgießen auf alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter sollen weissagen, und auf Meine Mägde und Knechte will Ich Meinen Geist ausgießen. Und Ich will Zeichen setzen oben am Himmel und auf Erden, Blut, Feuer und Rauchwolken.'" ER bewies durch das Wort, daß es das Wort war, und doch lachten sie und machten sich darüber lustig, und sie kamen ins Gericht; die Stadt wurde verbrannt, und sie aßen ihre eigenen Kinder. Und heute sind sie ein über die ganze Welt zerstreutes Volk. Es zeigt, daß der Heilige Geist immer noch im Worte Gottes ist, um es lebendig zu machen.
115 Jesus Christus war die Person, Mensch, Gott. Hallelujah! ER war die Offenbarung Gottes. ER war Gott in einem menschlichen Leib, um das Wort Gottes für das Zeitalter widerzuspiegeln, damit das Zeitalter die für sie bestimmte Verheißung Gottes sehen kann. Und der Heilige Geist tut heute dasselbe; Er ist der Geist Gottes über dem geschriebenen Wort, Er versucht jemanden zu finden, der es diesem Zeitalter beweist, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. In Joh. 14, 12 heißt es: "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun." Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. ER versucht immer einen Weg zu finden, um sich selbst widerzustrahlen.
116 Doch sie konnten es nicht tun. Die Menschen dachten soviel an ihre Denominationen, ihre kleinen Nester, die sie hatten usw., daß sie ihre Gemeinden beeinflußten, so daß sie nicht auf Ihn hörten. Heute tun sie das gleiche, sie kreuzigen erneut.
117 Petrus sagte zu Pfingsten: "Ihr Männer, die ihr in Jerusalem und Judäa wohnt, hört auf meine Worte. Diese sind nicht trunken. Wenn ihr euch still verhaltet, werde ich euch zeigen, was es ist." Und er fuhr fort und erklärte es ihnen. Als es ihnen wie ein Stich durchs Herz ging, als sie das hörten, sagten sie: "Was können wir tun, um gerettet zu werden? Was können wir tun, um dieses zu empfangen? Wir sind überzeugt, daß dein Wort richtig ist."
118 Er sagte: "Tut Buße, ein jeder von euch, und laßt euch taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn dieses gilt euch und euren Kindern und allen, die noch ferne stehen, so viele ihrer der Herr unser Gott berufen wird." Das ist es, was sie tun mußten: Buße tun und getauft werden im Namen Jesu Christi.
119 Heute hat die römisch-katholische Kirche "Vater, Sohn und Heiliger Geist" angenommen und an diese Stelle gesetzt. Sie haben die Kommunion, genannt "heilige Eucharistie" - streckt die Zunge heraus und nehmt eine Oblate, und der Priester trinkt den Wein, und ihr seid zusammen eins -, anstatt den Heiligen Geist zu haben. Sie haben eine trinitarische Taufe auf "Vater, Sohn und Heiliger Geist", obwohl nichts darüber in der Bibel gesagt wird. Der Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist Herr Jesus Christus. Wenn ihr es diesem verkehrten Geschlecht zeigt - Petrus sagte ja: "Laßt euch aus diesem verkehrten Geschlecht erretten" - wenn ihr es ihnen zeigt, was tun sie? Sie machen sich darüber lustig und sagen: "Unsere Kirche lehrt es nicht auf diese Art". Dann seid ihr schuldig; ihr seid der Kreuzigung Jesu Christi dadurch schuldig, daß ihr die Kraft Gottes von den Menschen nehmt. Ihr kreuzigt dieses Wort vor ihnen, und ihr verurteilt euch selbst mit eurer Zuhörerschaft. Ihr führt sie in eine Todesfalle.
120 So wie ich am letzten Sonntag über diesen Prediger Martin Luther King sagte, daß er diese wertvollen Menschen geradewegs in eine Todesfalle führt. Oh, wenn doch nur jemand mit dem Mann sprechen könnte! Ich wollte, ich könnte es. Ein Aufstand nur wegen einer Schulverordnung. Seht ihr? Es gibt viele Meinungsverschiedenheiten. Aber wenn die Menschen nicht genug Herz haben, um mit einem Menschen in Gemeinschaft zu leben, nur weil er eine andere Hautfarbe hat, dann sind sie sowieso verurteilt und verloren. Die Nation gibt ihnen Rechte. Aber lehnt euch nicht dagegen auf.
121 Wie wäre es, wenn jemand sagte, alle Iren oder alle Deutschen oder irgend jemand anders müßten sich absondern? Das würde die Christen nicht bekümmern; sie würden unbeirrt weitergehen. Und dieser Mann ist ein Christ. Als Prediger sollte er diese Leute nicht in eine Revolte führen. Sie wird den Tod von Millionen veranlassen. Es wird eine neue Revolte auslösen. Es ist eine Schande, so etwas zu tun.
122 Dasselbe spielt sich hier ab. Es ist wieder genau dasselbe. Das stimmt. Wenn die Menschen doch nur auf die Wahrheit schauen wollten und sehen, was Wahrheit ist! "Unsere Gemeinde glaubt das nicht. Wir haben einen anderen Weg." Gut, aber es ist nicht der richtige Weg. Es ist nicht das, worauf es ankommt.
123 Petrus sagte: "Tut Buße und laßt euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden taufen." Aber sie wollen es nicht tun. Oh, was haben sie statt dessen getan? Es ist vielleicht nur eine Sache von Hunderten, auf die wir so schnell wie möglich zu sprechen kommen.
124 Die zweite Kreuzigung!. Wenn jemand "Vater, Sohn und Heiliger Geist", ein Glaubensbekenntnis anstelle des Wortes, Titel anstatt des Namens annimmt, was tut er für das Volk? Er kreuzigt die Auswirkungen des Wortes für die Menschen. Während er sagt, daß Markus 16 nur für jene Generation gültig war, sprach hier Gott selbst, als Jesus zu ihnen redete: "Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig geblieben ist, wird verurteilt werden. Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen..." Wie lange gut das? Für jede Nation, jedes Bekenntnis, jede Zunge, jede Rasse, jedes Volk dasselbe Evangelium. "Und diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben." Wenn ein Mensch versucht, das aus der Bibel herauszunehmen, kreuzigt er die Wirkung des Evangeliums für die Gemeinde. Deshalb klage ich euch im Namen Jesu Christi an: Ihr seid schuldig an der Ermordung des Herrn!
125 Die Kirche haßte Ihn. Warum? ER war doch ihr Gott. Sie haßten Ihn und lehnten Ihn als ihren Messias ab. Nein, solch einen Messias wollten sie nicht. Und heute tut die Kirche dasselbe; sie lehnt das Wort ab. Sie wollen es nicht; es widerspricht dem, was ihnen durch ihre Satzungen zu glauben gelehrt wurde. Und das Wort ist der Messias. Glaubt ihr das? Nun, was ist dann der Widerschein des Wortes? Es ist ein Widerstrahlen des Messias, welches der Heilige Geist unter uns ist. ER reflektiert sich selbst, wo immer Er eine Lampe findet, durch die Er hindurchscheinen kann, die nicht von Glaubensbekenntnissen und anderen Dingen verqualmt ist, eine Lampe, durch die Er Licht geben kann.
126 Erinnert euch, sie erhoben sich und schmückten ihre Lampen und reinigten die Zylinder, doch es war zu spät. Wenn ihr daher seht, wie die Lutheraner, Presbyterianer oder Methodisten versuchen, in diesen letzten Tagen den Heiligen Geist zu empfangen, dann wißt ihr, daß sie es nicht erreichen. Sie mögen in Zungen reden und umherspringen, doch seht, was geschieht. Es ist ein Zeichen der Zeit, daß es vorüber ist. Wir sind am Ende. Zu jeder Zeit könnte die Gemeinde den Zuruf hören, "Kommet herauf." Amen! Das war genau gemäß der Ordnung. Der Heilige Geist macht Jesus Christus hier zu einer Realität durch diejenigen, durch die Er wirken kann. Er bestätigt sich selbst; Er kommt herab, läßt ein Bild aufnehmen, zeigt es, wirkt Zeichen, redet darüber und vieles andere mehr und bestätigt dadurch genau, was Er zu tun verheißen hat. ER tut genau die Dinge, die Er in der Schrift verheißen hat. Kein Glaubensbekenntnis, irgendeine von Menschen erfundene Idee oder viele andere Dinge, sondern ein schriftgemäßer - messianischer Beweis.
127 ER hat eine Menge Nachahmer usw., doch das läßt das wirkliche Wort erst richtig scheinen. So ist es. Laßt uns Menschen sein, die geistlich sind und die zwischen richtig und falsch unterscheiden können.
128 Sie lehnten Ihn, ihren Messias, ab. "Wir wollen Ihn nicht." Das gleiche tun sie heute. "Nun, wenn ich dorthin gehen müßte und mich wie diese Gruppe verhalten sollte, das will ich ganz und gar nicht." In Ordnung, doch dann habt ihr es auch nicht; das ist alles. Seht ihr, jetzt ist es genauso.
129 Obwohl Er ordnungsgemäß legitimiert wurde, wollten sie Ihn nicht. Sie haßten Ihn. Warum? ER nannte ihre Prediger Schlangenbrut. ER sagte: "Ihr getünchten Wände, ihr seid nichts als ein Friedhof. Außen seid ihr jetzt mit Gewändern geschmückt und tragt umgedrehte Kragen, doch das Innere ist voll von Totengebein." ER hat keine Rücksicht genommen. ER war ein kleiner, unscheinbarer Galiläer, der Sohn eines Zimmermanns, doch Er hat kein Blatt vor den Mund genommen. ER hat es ihnen frei heraus gesagt.
130 Johannes, Sein Vorläufer, war noch einer, der keine Rücksicht nahm, er sagte: "Kommt nicht und sagt, Abraham sei euer Vater. Gott ist imstande, aus diesen Steinen Abraham Kinder zu erwecken. Schon ist die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der keine Frucht hervorbringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen." So ist es. Gott meint es streng und ernst mit Seinem Wort.
131 Beachtet, Jesus ist durch die Schrift bestätigt. Versteht ihr mich? Es wurde von Gott durch die Schrift bestätigt, daß Jesus der Messias war. Stimmt das? Wir werden in einigen Minuten zu der Anklage des Petrus kommen, und ihr werdet erkennen, ob es so war oder nicht. Es war genau erwiesen, daß Er Gott war, geoffenbart in einem Menschen, welcher Sohn Gottes genannt wurde. Das stimmt. ER war genau durch das verheißene Wort legitimiert und bestätigt, daß Er der Messias war. Mose sagte: "Wenn dieser Messias kommt, wird Er ein Prophet sein, und alle diese Dinge werden stattfinden." Als die kleine Frau am Brunnen in diesem unordentlichen Zustand stand, wofür war das ein Zeichen? Daß Gott in diesen letzten Tagen die Ausgestoßenen retten würde.
132 Erinnert euch an gestern abend oder ein anderes Mal, als ich hier über das Hochzeitsmahl gepredigt habe, wie Er sagte: "Ich habe ein großes Fest bereitet und all diese Männer eingeladen, und jeder von ihnen hat eine Ausrede."
"Ich kann es nicht tun, weil es unsere Glaubensbekenntnisse ruinieren würde."
"Ich kann nicht kommen, weil ich eine Frau geheiratet habe. Sie wird mich nicht gehen lassen."
"Ich habe mich hier unten mit einer Kirche verheiratet. Meine Mutter war Methodistin oder Baptistin oder Katholikin, - ich kann das einfach nicht befürworten."
133 ER sagte: "Und ihr wollt nicht kommen und Mein Mahl schmecken; so geht denn hinaus und nötigt Dirnen, Huren und Trunkenbolde und wen auch immer hereinzukommen. Bringt sie herein, und Ich will sie aufrichten. Ich habe Mein Mahl bereitet, und Mein Tisch ist für Meine Gäste gedeckt; und irgend jemand wird da sein." Sie waren nicht gekommen; das war eine Verurteilung für jene Juden. Doch wie ist es heute?
"Ich gehöre zu den Presbyterianern."
"Ich bin Lutheraner."
"Ich gehöre zu den Einheitsleuten."
"Ich bin dies; ich kann nicht."
134 Da habt ihr es. "Dann seid ihr eben nicht dabei." Genau das hat Er gesagt. Das stimmt.
Ein deutlich bestätigter Messias, ein genau bestätigtes Wort, das verheißene Wort. Der Gott, der das Wort verheißen hat, daß dieses der Messias sein würde, kam hier und stand da; Er sagte zu ihnen. "Nun, wo habe Ich versagt? Wenn ihr Mir nicht als Mensch glauben könnt, glaubt doch den Werken, die Ich tue; denn das sind die Dinge, die Mich als den ausweisen, der Ich bin. Sie sind es, die bezeugen, daß Ich der Messias bin. Ihr wollt Mir nicht glauben, denn ihr denkt, daß Ich dort drüben in der kleinen Hütte geboren wurde und daß Mein Pflegevater dort unten nur ein Zimmermann ist."
135 Und als Er nach Galiläa kam und dort etwas tun wollte, sagten sie: "Wer ist dieser Mann? Wer ist es? Sind nicht Joses und diese hier seine Brüder? Sind nicht seine Schwestern hier unter uns? Heißt nicht Seine Mutter Maria und Sein Vater Joseph? Wo habt ihr denn solch einen Burschen wie diesen her? Welche Schule hat Er besucht? ER hat keine Mitgliedskarte; Er hat kein Beglaubigungsschreiben. Wo habt ihr diesen Burschen nur her?" Und die Bibel sagt, man nahm Anstoß an Ihm. Es wird bezeugt, daß Er dort keine mächtigen Werke tun konnte, und so wandte Er sich ab und ging von ihnen weg. ER sagte: "Kein Prophet ist in seiner Vaterstadt willkommen, noch unter seinen Angehörigen oder in seinem eigenen Vaterland." Gebt acht!
136 Hier ist Er, der deutlich bestätigte Messias. ER beanspruchte nichts für sich selbst; Er sagte: "ICH kann nichts tun, als was Ich den Vater tun sehe." Und Er forderte sie heraus zu prüfen, ob Er der Messias sei.
137 Und schaut auf die kleine, verachtete Frau; sie erkannte es. Sie war nicht geschult. Sie war moralisch daneben. Natürlich würde niemand das gutheißen. Die Gesetze Gottes verdammen das. Sie war moralisch schlecht, doch Gott beurteilt euch nicht nach dem, was ihr seid. ER urteilt nicht danach, wie groß oder wie klein ihr seid; Er beurteilt euer Herz: was ihr sein möchtet. Sie wollte nichts mehr von dem Zeug. Was ihr aufstrahlte, das wollte sie haben. Ganz gleich, wie sie jetzt war, sie war bereit zu kommen. Gott beurteilt das Herz. Der Mensch urteilt nach der äußeren Erscheinung. Gott sieht auf das Herz. Ganz gleich, wie sie war, das Licht leuchtete auf, und das war entscheidend. Sie ergriff den Kern des ewigen Lebens.
138 Oh, wie reichhaltig ist es mir, zu sehen und zu wissen, daß es die Wahrheit ist. Darauf will ich stehen bleiben. Der Gott des Himmels wird sich erheben, und meine Stimme wird auf dem Tonband jener großen Zeit Gottes sein. Sie wird diese Generation der letzten Tage verurteilen. [Ein Teil der Predigt ist hier auf dem Tonband verloren gegangen. - d. Üb.] ER bestätigt, daß Er noch Jesus Christus ist, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Ich klage sie durch das Wort Gottes an.
139 Ich muß noch schnell etwas anderes behandeln; denn wir haben nur noch ungefähr 15 Minuten Zeit.
O Golgatha! Dort kreuzigten sie Ihn. Drittens: Sie kreuzigten Ihn, weil sie nicht erkannten, daß Gottes verheißenes Wort offenbar geworden war. Und warum kreuzigten sie diesen Mann? Könnt ihr es euch vorstellen? Laßt mich einen Augenblick zurückgreifen. Warum haben diese Menschen wohl einen Mann wie diesen gekreuzigt?
140 Ich las einmal ein Buch mit dem Titel Ein Fürst aus dem Hause Davids. Es wurde von Dr. Ingraham geschrieben. Es ist ein wundervolles Buch, ein Drama. Vermutlich ist es teilweise wahr, weil einige alte Manuskripte verwandt worden sind, die von einer Frau genannt Adina aufgehoben wurden. Sie ging von Ägypten, von Kairo hinüber nach Palästina, ich glaube, so war es, um ihre Ausbildung zu beenden. Sie war zur Zeit Christi dort. Vermutlich schrieb sie von dort an ihren Vater. Es wäre gut, ihr würdet es kennen lernen und es lesen; es ist wirklich gut: Ein Fürst aus dem Hause Davids. Der gleiche Autor schrieb das Buch: Die Feuersäule. Hiernach verfaßte Cecil de Mille: Die zehn Gebote.
141 Nun, wir finden folgendes in dem Buch, das diese Adina vor vielen Jahren schrieb. Sie sagte, daß am Tage der Kreuzigung Maria Magdalena, aus der Er sieben Teufel ausgetrieben hatte, vor die Volksmenge lief und ausrief: "Was hat Er getan? Was hat Er getan? ER heilte nur die Kranken und versuchte jene, die in Gefangenschaft waren, frei zu machen. Was hat Er getan als nur Gutes? Kommt doch her und sagt es!"
142 Ein Mann trieb sie mit Schlägen fast über den Hof und sagte: "Wollt ihr dieser albernen Frau eher glauben als euren Priestern?"
143 Das ist es. Was hatte Er getan? ER hatte nichts verbrochen. Warum kreuzigten sie Ihn? Warum, warum? Weil sie nicht erkannten, wer Er war. Und heute ist es das gleiche. Die Prediger und das Volk heute, die modernen Lehrer haben das Volk so geschult, daß sie glauben, daß dieses Hexenkraft, der Teufel, Telepathie, Täuschung oder eine Art Trick sei, bisdas Volk nicht mehr erkennen kann, daß es das bestätigte Wort Gottes für diese Zeit ist. Dies ist das Zeichen für die letzte Zeit.
144 Die Kirchen werden sagen, wenn ihr nicht zu ihrer Organisation gehört: "Nun, gut, das ist eine gewisse Aufmachung, das ist eine Täuschung. Seht nur auf den oder jenen." Doch laßt sie einmal die Tatsache beweisen, ob es eine Täuschung ist. Laßt sie einmal beweisen, daß es verkehrt ist. Sie können es nicht. Niemals hat es sich herausgestellt, daß es falsch ist, und es wird auch niemals sein, denn es ist Gott. Seht ihr? Doch sie zeigen darauf und denken: "Ja, gut, wenn es ein Mann mit einem großen Namen wäre..." Weil es eine kleine Gruppe ist, ein paar Leute, die sozusagen ausgestoßen sind, sagen sie: "Gut, wir schließen diese Personen aus unserer Gemeinde aus. Sie kamen einmal zu unserer Gruppe, doch sie gingen über zu diesen und gingen über zu jenen, und nun schleichen sie sich dort ein. Geht und seht nach, was das ist und wer es ist." Ich gebe nichts darum. Sie könnten ja das gleiche über Petrus, Jakobus und Johannes sagen. "Ein unwissender und ungelehrter Mann", sagten sie. Doch sie mußten bemerken, daß seit der Zeit etwas geschehen war. Sie waren mit Jesus zusammen gewesen. Das machte den Unterschied aus. Seht ihr?
145 Sie kreuzigten Ihn, weil sie nicht erkannten, wer Er war. Sie wußten nicht, daß die Bestätigung des Wortes Gottes an jenem Tag eintrat. An diesem Tag, und das war richtig, wurden die Gesetze und andere Verordnungen gehalten. Doch dieselben Gesetze, die sie hielten, wiesen sie auf eine Zeit hin, in der Er kommen und dieser Mensch sein würde, der Er sein sollte. Sie hatten diesen Teil, doch sie nahmen den anderen Teil nicht an.
146 Dasselbe tun sie heute. Sie haben eine Kirche und glauben an Jesus Christus, sie sagen wenigstens, daß sie es tun, doch sie leugnen die Stunde, in der wir leben! Es ist, wie das alte Sprichwort sagt: Der Mensch preist Gott stets für das, was Er getan hat, und hält danach Ausschau, was Er tun wird; doch sie ignorieren, was Er tut, und dadurch sind sie verurteilt. Sie denken: Gott ist wunderbar, wie groß Er ist, was Er tun wird; Er wird kommen; eines Tages wird eine Entrückung sein, und wir werden heimgehen; doch sie leugnen gerade die Zeichen und Wunder zu der Zeit, von der die Schrift sagt, daß Er dieses tun wird; sie verfehlen die ganze Sache. "Wenn ein Blinder einen Blinden leitet", sagte Jesus, "werden sie beide in die Grube fallen." Betet nur, daß Gott in diesen letzten Tagen eure Augen öffnen möchte.
147 Nun, das gleiche tun sie heute; sie verleugnen und kreuzigen denselben Gott heute, weil sie Ihn nicht kennen. Indem sie die Dinge leugnen, die Er heute tut, kreuzigen sie Jesus nicht in der Tat wieder, doch sie lästern den Heiligen Geist. Wie lästern sie den Heiligen Geist? Wie lästerten sie Ihn in jenen Tagen? Nun, sie konnten Ihn damals noch nicht lästern; Er war noch nicht gekommen. Sie nannten Jesus "Beelzebub", denn Er wußte die Geheimnisse ihrer Herzen und anderes. Sie sagten: "Dies ist ein Teufel." Mit anderen Worten: "Er ist ein Wahrsager. Durch seine Wahrsagerei kann er dieses. Er ist nichts weiter als ein Teufel." Seht, sie hatten seit 400 Jahren keinen Propheten mehr gehabt, und sie waren nicht mehr daran gewöhnt. Sie hatten nur ihr Gesetz. Sie sagten: "Dies ist Beelzebub."
148 Jesus sagte: "ICH vergebe euch das, doch wenn der Heilige Geist gekommen ist, und ihr sprecht ein Wort gegen Ihn, das wird euch niemals vergeben werden." Denkt daran, es kann nicht sein, keineswegs, es gibt in dem Fall keine Gnade. Wenn ihr lästert und den Geist Gottes, das Wort Gottes, das durch den Geist bestätigt wird - seht, das Wort sagt es so; der Geist bestätigt es - eine unreine Sache nennt, dann habt ihr die Linie zwischen Gnade und Gericht überschritten, und es kann euch niemals vergeben werden. Das ist der Grand, weshalb ich diese Generation anklage, daß sie der Kreuzigung schuldig ist; sie lästert den geoffenbarten Sohn Gottes! Das ist Seine Verheißung für alle Propheten und auch für Christus selbst, daß es in den letzten Tagen so sein wird, wie es war in den Tagen Noahs und in den Tagen Sodoms.
149 Es ist Lästerung, denn sie kreuzigen erneut den Sohn Gottes vor dem Volk. ER ist das bestätigte Wort. Ein Wort dagegen, das kann niemals vergeben werden. Nun, was wollt ihr jetzt tun? Wo werdet ihr stehen? Sie sind verurteilt und warten nur noch auf die Stunde, wo Gottes Zorn ausgegossen wird. Er wird sie zerschmettern.
150 Diese Generation von Menschen liebt die Lehre und Dogmen der von Menschen gemachten Denominationen mehr als das bestätigte Wort Gottes! Oh, ich wünschte, ich könnte noch länger darüber sprechen. "Diese Generation weist die Offenbarung Gottes verächtlich ab, doch wir gehen den gleichen Weg, den die Apostel gegangen sind." Das stimmt.
151 Ihr sagt: "Nun, andere sagen das auch." Doch Gott bestätigt es!
Jesus sagte: "Wenn die Werke nicht von Mir zeugen, dann geht weiter und sagt, Ich sage es von Mir aus. Doch die Werke sprechen für sich, und ihr solltet lieber den Werken glauben, denn es ist die Stunde." Weiter sagte Er: "Ob morgen die Sonne scheinen wird oder schlechtes Wetter sein wird, seht ihr daran, ob der Himmel rot oder trübe ist. Das Aussehen des Himmels könnt ihr unterscheiden, doch über die Zeichen der Zeit wißt ihr nichts. Wenn ihr Gott erkannt hättet, würdet ihr auch Meinen Tag erkannt haben."
152 Sie sagten: "Du nimmst so viel für Dich in Anspruch, Du machst Dich selbst zu Gott." Und sie schlugen Ihn ans Kreuz.
153 Der Heilige Geist ist heute nicht eine dritte Person; Er ist Gott selbst, geoffenbart im menschlichen Fleisch durch das Blut Jesu Christi, um ein Leben zu heiligen, durch das Er sich widerspiegeln kann. Sie kreuzigen dasselbe geoffenbarte Wort. Versteht ihr? Die Kreuzigung Christi heute geschieht durch die Menschen, die den bestätigten und geoffenbarten Sohn Gottes ablehnen, der unter dem Volk tut, was Er in Seinem Wort für diese Zeit zu tun verheißen hat.
154 Nun, die Bestätigung muß heute die gleiche sein, denn Er ist derselbe Sohn Gottes. ER sagte in Joh. 14, 12: "Die Werke, die Ich tue, werdet ihr auch tun." Hebr. 13, 8: "ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit." Joh. 15: "Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Worte in euch bleiben, mögt ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch gegeben werden."
155 Denkt nur, es waren sehr religiöse Leute, die dieses taten. Es waren keine Außenstehenden. Sie waren die frömmsten Menschen jener Tage. Und diejenigen, die es heute tun, sind auch die religiösesten Leute. Es ist die gleiche Kreuzigung, die gleiche Sache heute.
156 Nun schnell. Dort kreuzigten sie Ihn. Und dann? Sicher, dann lehnten sie Gottes bestätigtes Wort ab und nahmen ihre Glaubensbekenntnisse anstelle des Wortes. Tun sie dasselbe nicht heute? Ganz genau, sie tun heute das gleiche. ER war das Wort, und sie lehnten das Wort ab. Ich wünsche, daß ihr diesen Punkt nicht verfehlt. ER war das Wort, und als sie Ihn ablehnten, verwarfen sie das Wort. Und schließlich, als sie Ihn abgelehnt hatten, kreuzigten sie Ihn. Das gleiche haben sie jetzt getan: sie lehnen das Wort Gottes ab und befolgen ihre Glaubenssatzungen und kreuzigen dadurch öffentlich vor ihren Gemeinschaften das Wirken des Heiligen Geistes. Sie sind schuldig, und ich klage sie im Namen Jesu Christi an.
157 Fünfzehn Jahre lang habe ich erlebt, wie Er das Land hin und her bewegte, und doch halten sie an ihren Satzungen fest. Sie sind schuldig! Sie nahmen das Wort, das die Gemeinde - alle Gemeinden - in eine große vereinigte Bruderschaft unter den Pfingstleuten und all den übrigen zusammengebracht hätte. Anstatt das zu tun, lehnten sie es ab, verwarfen es, machten sich darüber lustig und benannten es, wie sie wollten; und nun versuchen sie, durch einen Zusammenschluß der Kirchen, der im Plan des Teufels ist, hereinzukommen, und sagen: "Nun, wir sind gekommen, um öl zu kaufen." Doch jetzt werden sie abgewiesen. Sie sind schuldig an der Kreuzigung Jesu Christi. Ihr müßt Gottes Bedingungen annehmen, denn eure Bedingungen werden es nicht schaffen.
158 Sie lehnten das Wort Gottes, das bestätigte Wort, um ihrer Glaubenssatzungen willen ab, und sie tun heute das gleiche. ER war das Wort (Joh. 1). In Hebr. 13, 8 heißt es: "ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit."
159 Nun, sie kreuzigen Ihn erneut. Wißt ihr, daß die Bibel sagt, daß es getan werden kann? Wie viele möchten etwas darüber lesen? Würdet ihr mir weitere 15 Minuten Zeit geben? Sie kreuzigen Ihn erneut. Laßt uns Hebräer, das 6. Kapitel, aufschlagen und dort etwas lesen. Wir wollen in Hebr. 6 sehen, ob man den Sohn Gottes erneut kreuzigen kann. Ihr sagt: "Man kann Ihn nicht ein zweites Mal kreuzigen." Nun, wir werden herausfinden, ob es möglich ist oder nicht. Gottes Wort ist wahr. Stimmt das? Hebr. 6, 1-3:
Darum wollen wir von den Anfangsgründen der Lehre Christi absehen und uns zur vollen Reife erheben, wollen nicht noch einmal den Grund legen mit Buße, die sich von toten Werken abkehrt, und mit dem Glauben an Gott, mit der Belehrung über die Taufe und Handauflegung, über Totenauferstehung und ewiges Gericht.
160 Ja, dies wollen wir tun, wenn anders Gott es gelingen läßt. Seht ihr, Paulus betont hier, daß diese Dinge von absoluter Wichtigkeit sind: Taufe, Handauflegung, Auferstehung, zweites Kommen. Alle diese Dinge sind ewig gültig, sie sind die absolute Wahrheit. Nun, beachtet! Lest mit mir noch einen Vers. Ich möchte, daß ihr jetzt Vers 4 mit mir lest:
Denn es ist unmöglich, solche, die einmal die Erleuchtung empfangen und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, und das köstliche Gotteswort und die Kräfte der zukünftigen Welt gekostet haben und dann doch abgefallen sind, noch einmal zur Sinnesänderung zu erneuern, weil sie für ihre Person den Sohn Gottes von neuem kreuzigen und Ihn der Beschimpfung preisgeben.
161 Nun, ist dies mein Wort oder Seins? Beachtet, daß sie es nie annahmen; sie waren nur Gläubige bis zur Grenzlinie. Wenn wir die Erkenntnis des Wortes Gottes - die Erkenntnis aus dem Lesen und dem Sehen - empfangen haben und wenn ihr es dann ablehnt, ist es unmöglich, daß ihr jemals gerettet werden könnt! Habt ihr das jetzt gelesen? "Haben die Erkenntnis der Wahrheit empfangen..." Wenn ihr es nur versteht, habt ihr es noch nicht erreicht.
162 Genauso war es, als jene Gläubigen auszogen; es ist ein genauer Typ auf jene Reise. Dieser dritte Auszug ist genau ein Typ auf alle übrigen.
163 Blickt darauf zurück. Laßt mich euch für eine Minute noch etwas zeigen. Israel wählte zwölf Männer aus, einen aus jedem Stamm, das Haupt einer Denomination, sie gingen in das verheißene Land und zeigten ihnen die guten Dinge, die sie einnehmen und die sie besitzen sollten. Sie kamen zurück und beklagten sich: "Wir sind nicht in der Lage, es auszuführen." Doch da waren zwei unter den Zwölfen, Josua und Kaleb, die auf das Wort schauten, sie sagten: "Gott sagte, daß es uns gehört, und wir sind mehr als imstande, es einzunehmen." Stimmt das?
164 Was waren die anderen? Gläubige bis zur Grenzlinie. Seht ihr? Sie waren eigentlich in die Kirche hineingeboren. Sie waren Führer des Volkes; sie waren sozusagen Bischöfe. Sie gingen genau dahin, wo das Wort Gottes als Wahrheit geoffenbart wurde. Dort war ein Land; sie waren noch nie dagewesen. Sie wußten nicht, daß es dort lag. Doch sie gingen hinab und sahen, daß es dort lag. Dawar es. Kaleb und Josua gingen hinüber, brachten eine Dolde Weintrauben mit und ließen sie davon essen; sie schmeckten etwas von dem guten Land, gingen dann zurück und sagten: "Wir schaffen es nicht. Wir schaffen es einfach nicht."
165 Da ist dieselbe Gruppe in der Zeit Jesu Christi: "Rabbi, wir wissen, Du bist ein Lehrer von Gott gesandt." Seht ihr? Dort war die Grenzlinie. "Wir wissen, Du bist ein Lehrer von Gott gesandt. Niemand kann die Dinge tun, die Du tust. Wir erkennen an, daß Gott mit Dir ist." Warum nahmen sie es nicht an? Warum ergriffen sie es nicht? Dort war die Grenzlinie.
166 Hier sind sie bei diesem dritten Auszug: dieselben Zeichen, dieselbe Bestätigung, derselbe Christus, derselbe Heilige Geist, dieselben Werke, derselbe Gott, dieselbe Botschaft, und doch können sie es nicht erfassen. Sie müßten ihre Mitgliedskarte abgeben. Weshalb? Sie hatten die Erkenntnis der Wahrheit. Sie schauten und sahen, daß es die absolute Wahrheit ist. Sie können es nicht leugnen. Die Zeitschriften mußten bezeugen, daß sie es gesehen haben. Die Bilder, die Zeitungen, der Beweis, die Auferweckung von Toten, die ärztlichen Atteste über die Kranken - sie müssen sagen, daß Er es ist. Und die Voraussagen, nicht eine von ihnen schlug jemals in all den Jahren fehl, jede von ihnen ist ganz genau eingetroffen. Sie können nichts anderes sagen, als daß es Gott ist Doch sie können es nicht annehmen.
167 Aus dieser Gruppe von Predigern in Chicago wollten mehr als 300 kommen und sich taufen lassen auf den Namen Jesu Christi. Warum haben sie es nicht getan? Der Preis ist zu hoch. Sie können es nicht tun. Warum nicht? Was tun sie? Sie vollziehen für sich die Trennung zwischen Gnade und Gericht: "Denn es ist unmöglich für solche, die einmal die Erleuchtung empfangen haben - sie sind dazu gebracht worden, es zu sehen -, Erkenntnis der Wahrheit hatten und das köstliche Wort Gottes geschmeckt haben; wenn sie wieder abfallen, daß sie sich noch einmal zur Sinnesänderung erneuern, und sagen: 'Nun, jetzt will ich!'"
168 Ihr Presbyterianer, ihr Methodisten, Baptisten, Lutheraner und die Geschäftsleute des vollen Evangeliums, sie sagen, daß sie hineinkommen, und wenden sich doch von der Botschaft ab. Vielleicht nehmen dort einzelne Personen die Botschaft an, sicher, doch nicht die Kirche - Gemeinde. Ihr müßt aus der Kirche - Gemeinde herauskommen, um es zu erlangen. Seht ihr? Das stimmt. Einzelpersonen können es erreichen.
169 Doch wenn ihr denkt, die presbyterianische Kirche wird den Heiligen Geist empfangen, und sie alle werden ihre Dokumente fallen lassen - daran ist niemals zu denken. Ihr Methodisten denkt, ihr werdet es schaffen, doch es wird euch nicht gelingen. Denkt ihr Vertreter der Trinitätslehre, ihr werdet jemals den Namen Jesu Christi annehmen und euch taufen lassen? Ihr werdet es nicht erreichen. Doch einzelne werden herauskommen und es annehmen. Das ist das Zeichen Seines Kommens. Doch den Kirchen - Gemeinden, die die Wahrheit gesehen und sie auf ihren Kongressen abgelehnt haben, denen ist es unmöglich. Dann sind sie schuldig an der Kreuzigung Jesu Christi. Und ich klage sie durch das Wort Gottes an.
170 "Wie kannst du sie anklagen, Bruder Branham?" Ich klage sie an, daß sie, obgleich Gott sich in diesen letzten Tagen klar mit Seinem Wort identifiziert und sich selbst bekannt gemacht hat, daß Er noch derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit, es eiskalt abgelehnt haben. Ihr seid schuldig an der Kreuzigung Jesu Christi dadurch, daß ihr den Heiligen Geist gelästert habt. Das stimmt.
171 Wir nehmen nun die Schriftstelle Hebräer 10. Hier wird es uns wieder gesagt, daß es nicht nur unmöglich ist, sondern daß es euch für die Ewigkeit von Gott trennt. Ihr könnt niemals mehr in die Gegenwart Gottes kommen, wenn ihr den Heiligen Geist verachtet und euch darüber lustig macht.
172 Seht, ihr habt das Wort geschmeckt. Das ist die Grenzlinie der Gläubigen. "Oh," sagt ihr, "diese Menschen waren keine Gläubigen." Sie waren Gläubige oder sie gaben vor, Gläubige zu sein, bis es um das Wort ging. Sie waren Israeliten, sie kamen unter dem Blut heraus. Sie kamen unter den Zeichen, die Mose tat, heraus. Sie hatten diese Zeichen in ihrer Auswirkung gesehen.
Gott sagte: "ICH werde euch dort hinüberführen."
173 Und als es dann zum Grundsatz des verheißenen Wortes kam, was sagten sie? "Oh, wir vermögen es nicht zu tun." Seht ihr? Und hier kamen sie zurück mit Weintrauben und anderen guten Sachen, um zu beweisen, daß das Land gut war. Gottes Wort ist richtig.
174 Gott sagte: "Ich werde euch das Land geben" - doch die Umstände!
"Oh," sagten sie, "wir sehen neben ihnen aus wie Heuschrecken. Wir vermögen es nicht."
175 Vor einigen Jahren, als noch diese alte Halle hier als Gottesdienstraum stand, kam jemand herein, ging heraus, sprach mit mir und sagte: "Billy, du wirst eines Tages den vier Pfosten predigen, wenn du eine Botschaft wie diese bringst."
176 Ich sagte: "Ich werde zu den vier Pfosten predigen, denn Gott ist imstande aus diesen Pfosten dem Abraham Kinder zu erwecken." Das ist es; das ist die Wahrheit. Ich sagte: "Wenn du etwas hast, womit du mich widerlegen kannst, so sage es mir." Es ist leicht, sich über den anderen zu erheben, doch wenn es dazu kommt, daß es widerlegt werden soll, dann ist es schon etwas anderes. Das ist der Unterschied. Das stimmt.
177 Mit ihren Glaubensbekenntnissen heute kreuzigen sie Ihn hier erneut. Nun wollen wir im Hebräerbrief, im 6. Kapitel weitergehen. Wir könnten darin immer weiterlesen, wenn wir nur Zeit hätten. Ich habe mir hier eine Schriftstelle vermerkt, in der es heißt, daß es für solche, die einmal die Erleuchtung empfangen haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, unmöglich sein wird. Wir haben nicht die Zeit, zu tief da hineinzugehen, weil ich noch eine Schriftstelle habe, die ich gleich lesen möchte.
178 Beachtet dies! Sie kreuzigen den Sohn Gottes erneut. Was taten sie? Was? Nachdem sie geschmeckt haben und wissen, daß es die Wahrheit ist, wenden sie sich ab und leugnen es. Was tun sie nur?
179 Das hat auch diese Nation getan. Das hat dieses Volk getan. Das haben die Gemeinden getan. Sie haben es verachtet und die Botschaft gekreuzigt; sie haben vor dem Volk die Wahrheit gekreuzigt. Was taten sie mit Jesus? Sie gaben Ihn der Schmach preis, streiften Ihm Seine Kleider ab, hingen Ihn an ein Kreuz, nagelten Ihn dort an, Ihn, den Fürsten des Lebens. Das gleiche haben sie heute durch ihre Glaubensbekenntnisse getan. Sie haben genau das gleiche getan. Sie entkleideten; sie streiften die Güte ab und die Bekleidung des Evangeliums, indem sie versuchten, es irgendwo sonst einzuordnen, und hängten Ihn an ein Kreuz. Oh, warum?
180 Dort kreuzigten sie Ihn... Nun nehmen wir das letzte Wort des Zitates: Ihn, Ihn die kostbarste Person. Warum taten sie es? Sie erkannten Ihn nicht. Warum tun sie es heute? Sie wissen nicht, daß dies die Wahrheit ist. Sie sind taub und blind dafür. Sie wissen es nicht, das ist der Grund. Ihre Glaubensbekenntnisse und Traditionen haben sie vom Wort Gottes weggebracht.
181 Nun, zu euch hier: indem ich jetzt schließe, bitte ich um große Aufmerksamkeit. Seht! Ich weiß, es ist heiß; mir ist auch heiß. Doch, o Bruder, dieses Wort ist Leben, wenn du dich daran hältst. Es ist nicht etwas, über das wir sprechen, das irgendwann geschehen mag. Es ist etwas, das schon hier unter uns ist und jetzt geschieht; nicht etwas, das sein wird, sondern etwas, das schon ist. Wir bekennen nicht nur: "Wir wissen, was Er getan hat; wir wissen, was Er tun wird", doch jetzt sprechen wir davon, was Er tut. Seht ihr? Dies ist unsere Stunde. Wir mögen nicht so lange leben, daß wir die Entrückung sehen. Ich kann heute sterben; du kannst heute sterben. Ich weiß es nicht. Doch die Entrückung kommt! Wenn sie kommt, werden wir dort sein; sorgt euch nicht. Ebenso wird der Überrest derer, die es durch alle Zeitalter hindurch glaubten, dort sein, denn sie erwarteten es. Sie wandelten im Licht ihres Tages, und hier ist das Licht: Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Gebt eure Glaubensbekenntnisse auf und glaubt diesem Wort. Das ist die Wahrheit; das Wort ist die Wahrheit. Jesus sagte: "Mein Wort ist Geist und ist Leben." Wie wollt ihr Leben empfangen, wenn ihr das Leben ablehnt? Wie wollt ihr gleichzeitig ein Dogma, welches der Tod ist, und das Wort des Lebens empfangen? Wollt ihr das Wort des Lebens ablehnen, um den Tod anzunehmen? Wie könnt ihr beides zur gleichen Zeit annehmen wollen? Ihr könnt es nicht tun. Laßt jedermanns Wort eine Lüge sein, jedes Dogma eine Lüge; die Worte Gottes sind die Wahrheit.
182 Ich fordere jeden Menschen heraus, mir jemanden zu zeigen - und ich weiß, dieses Tonband geht um die ganze Welt -, einen Menschen, einen Bischof, der in mein Studierzimmer oder vor diese Versammlung kommt und seinen Finger auf eine Stelle legt, nach der irgend jemand im Neuen Testament auf Vater, Sohn und Heiligen Geist getauft wurde. Ich werde euch zeigen, wie jede Person damals getauft wurde, und wie solche, die anders getauft waren, kommen und noch einmal getauft werden mußten, um den Heiligen Geist zu empfangen. Was wollt ihr nun tun? Wollt ihr bei euren Glaubensbekenntnissen stehen bleiben? Bleibt nur dort in euren Dogmen stehen und sterbt! Ihr seid schuldig! Mit unreinen Händen habt ihr den Fürsten des Lebens, das Wort des Lebens genommen und es vor dem Volk gekreuzigt.
183 Nun, was taten sie? Sie wußten es nicht. Heute gehen die Menschen unwissend dahin; sie wissen nicht, daß es die Wahrheit ist. Sie denken, es ist eine Art von Theorie. Sie graben nicht tief genug, um den Geist der Offenbarung zu bekommen. Sie beten nicht genug, sie rufen Gott nicht genug an. Sie nehmen es nur so leicht hin: "Oh, gut, ich glaube, es ist Gott. Gewiß!" Der Teufel glaubt dasselbe. Der Teufel glaubt es mehr als manche Leute, die vorgeben zu glauben; der Teufel glaubt und zittert. Die Menschen glauben es wohl und gehen weiter, doch der Teufel zittert, weil er weiß, daß sein Gericht kommt. Die Menschen glauben es, doch beachten sie das kommende Gericht nicht.
184 Sie sind schuldig, Ihn gekreuzigt zu haben. Ganz gewiß Ich klage diese Generation an und erachte sie für schuldig durch dasselbe Wort, das jene am Anfang schuldig sprach. Das stimmt. Jesus sagte: "Wer kann Mich verdammen?" ER war das Fleisch gewordene Wort. Und heute ist dasselbe Wort Fleisch geworden.
185 Petrus sagte in seiner Anklage in der Apostelgeschichte - laßt es uns gerade lesen. Als Petrus das sah, was sie getan hatten, verteidigte er Christus. Ich verteidige das, was die Evangelien sagen. Petrus klagte sie an, daß sie einen Mann getötet hatten, Christus, der das Wort war. Ich klage diese Generation an, daß sie versucht, das Wort zu töten, welches in einem Menschen geoffenbart worden ist. Achtet darauf, was Petrus sagte. Seine gerechte Entrüstung mußte einen Höhepunkt erreicht haben. Hört auf ihn hier in der Apostelgeschichte, im 2. Kapitel. Wir beginnen mit dem 22. Vers:
Ihr Männer von Israel, vernehmt diese Worte! Jesus von Nazareth, einen Mann, der als Gottgesandter durch Machttaten, Wunder und Zeichen, die Gott durch Ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wißt, vor euch erwiesen worden ist, -
186 Wehe! Stellt euch vor, wie sie sich fühlen mußten. Hört es euch an. "Ihr Männer von Israel..." Ihr Männer der Kirche, ihr heiligen Männer, ihr Priester, ihr Männer, von denen angenommen wird, daß ihr Männer Gottes seid, hört diese Worte: Der Fürst, Jesus von Nazareth, ist unter euch von Gott bestätigt worden.
187 Nun, ich sage euch Geistlichen und dir, Volk, Jesus von Nazareth, Er ist hier in der Person des Heiligen Geistes; Er war das Leben, das in Ihm war. ER wirkt hier durch Menschen und beweist sich selbst durch Zeichen und Wunder, die Er tut. Und hier hängen die wissenschaftlichen Beweise an den Wänden. Menschen, die hier sitzen, waren tot und leben heute wieder; und solchen, die vom Krebs zerfressen waren, denen geht es heute gut. Blinde können heute sehen, und Krüppel können wieder gehen! Es ist Jesus von Nazareth!
Diesen Mann, der nach dem festgesetzten Ratschluß und der Vorherbestimmung Gottes... (vorherbestimmt, um Sein Werk zu tun) euch preisgegeben war, habt ihr durch die Hand der Gesetzlosen ans Kreuz nageln und hinrichten lassen.
188 Ist dies nicht eine Anklage? Wen klagt er an? Den Hohen Rat. Und ich klage heute morgen den Zusammenschluß der Kirchen an, ich klage die Pfingstleute an, ich klage die Presbyterianer, Baptisten und jede Denomination in der Welt an. Mit sündiger, selbstsüchtiger Gier habt ihr das Wort des Lebens genommen und es vor dem Volk gekreuzigt; ihr habt es gelästert und Fanatismus genannt, doch Gott hat es in eurer Mitte hervorkommen lassen, um zu beweisen, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit Ich klage diese Generation an!
189 Gott hat bewiesen, daß Er lebt. Gott hat bewiesen, daß dieses Sein Wort ist. Was habt ihr denn außer euren Dogmen und Glaubensbekenntnissen? Wo könnt ihr den lebendigen Gott nachweisen? Ihr habt das Wort des Lebens verachtet, das euch diese Dinge gegeben hätte. O welch eine Stunde, in der wir jetzt leben.
190 Petrus sagte: "Durch die Hand der Gesetzlosen habt ihr Ihn hinrichten lassen."
Gott aber hat Ihn auferweckt, indem Er die Wehen des Todes löste: weil Er ja unmöglich vom Tode festgehalten werden konnte.
191 Und durch eure Glaubensbekenntnisse, eure Organisationen und Denominationen mit eurer Form der Gottseligkeit habt ihr die Kraft Seiner Auferstehung geleugnet. Doch die Stunde ist gekommen; die letzten Tage sind hier, wo Gott gemäß Maleachi 3, 23 verheißen hat, daß Er in den letzten Tagen jemanden erwecken würde, um die Herzen der Menschen zu den ursprünglichen Segnungen und dem Glauben der Pfingstväter zurückzuwenden. Ihr könnt es nicht leugnen und dem nicht widerstehen. Und nun verurteile ich euch als schuldig, fordere euch heraus und klage euch vor Gott an, daß ihr mit sündigen, selbstsüchtigen Denominationshänden das Wort Gottes vor dem Volk gekreuzigt habt. Ich spreche euch schuldig und bereit für das Gericht Amen.
192 Ich sage dasselbe, was Petrus sagte. Er rief jene Generation zur Buße. Ich rufe diese Generation zur Buße, zur Buße vor Gott und zur Rückkehr zur ursprünglichen Wahrheit des Wortes. Kommt zurück zum Glauben eurer Väter. Kommt zurück zum Heiligen Geist, denn Gott kann sich nicht ändern. Wenn Gott sagte: "Diese Zeichen sollen denen folgen, die da glauben", dann muß Er dazu stehen bis in Ewigkeit; es ist Sein Wort.
193 Ihr meint, mit dem Händeschütteln, der Teilnahme am Abendmahl oder Ähnlichem, mit einem Glaubensbekenntnis oder einer Idee sei es getan. Dem kann jeder Mensch, jeder Trunkenbold, jeder Ungläubige, jeder Nachahmer, jede Dirne nachkommen. Abendmahl nehmen, Formen haben und Ähnliches - das könnt ihr alle tun. Doch Jesus sagte, daß dieses die Erkennungsmerkmale sein werden: "Diese Zeichen werden (nicht, sie mögen), sie werden in allen Generationen, denen folgen, die glauben: In Meinem Namen werden sie Teufel austreiben, werden sie in anderen, neuen Zungen sprechen; wenn sie Schlangen aufheben oder etwas Tödliches trinken, so wird es sie nicht verletzen; wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, werden sie gesund werden. Heilt die Kranken; weckt Tote auf; treibt Teufel aus; umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch weiter."
194 All diese großen Pläne und geldeinbringenden Dinge, in die sie verstrickt sind! Kein Wunder, daß sie das Gericht voll trifft.
195 Laßt uns nun sehen. Ja, es ergeht ein Ruf zur Buße. Seht jetzt meine Anklage: das neue Golgatha ist die Gemeinde, die sogenannten heiligsten Orte, die großen Kanzeln, der katholische Altar, wie sie ihre Kanzel nennen. An den heiligsten Orten der Methodisten, der Baptisten, der Presbyterianer, der Lutheraner, der Pfingstleute empfing Er Seine tiefsten Wunden - ein neues Golgatha. Wo ist es zu finden? An den heiligsten Orten, in den Kirchen und Gemeinden. Von wem ist Er gekreuzigt worden? Von den Hirten. Ihr Heuchler, ihr solltet es besser wissen! Ich bin nicht ärgerlich, doch etwas in mir ist in Erregung. Gott ist vollkommen unter euch bestätigt worden.
196 Wo bekam Er diesen Speer in Seine Seite? Wo bekam Er Seine Wunden? Auf Golgatha. Wo erhält Er dieses heute? Auf den Kanzeln. Woher kam es? Von Jerusalem. Woher kommt es heute? Von den Denominationen, von denen, die beanspruchen. Ihn zu lieben. Sie haben es getan, und sie tun es heute. Sein zweites Golgatha ist, wo Er die Schläge empfängt, die gegen das Wort gerichtet sind. Das verwundet Ihn. Wer ist Er? ER ist das Wort. ER ist das Wort! Von wo aus wird Er am schwersten verwundet? Von den Kanzeln an heiligen Orten, genauso wie es damals war.
197 Ich habe ein Recht, diese Generation anzuklagen. Ich habe ein Recht dazu als ein Diener des Evangeliums Jesu Christi mit den Zeichen, die beweisen, daß Er Gott ist. Ich habe ein Recht dazu, gegen diese Generation eine Anklage vorzubringen, denn Seine schlimmsten Speerstiche sind von den Kanzeln gekommen, wo sie kritisiert und gesagt haben: "Geht nicht dorthin, um diesen Unsinn anzuhören. Das ist vom Teufel." Genau an den Orten wurde dies gesagt, wo sie vorgaben, Ihn zu lieben.
198 Die Zeichen, die Jesus verheißen hatte, sind geschehen. Das Wort Gottes ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, ein Richter der Gedanken und Regungen des Herzens; und das wird als teuflisch bezeichnet. Woher geschieht es? Von den Kanzeln, den heiligen Orten. O Gott, wie kann Er das mitansehen? Nur in Barmherzigkeit. Es ist alles Gnade. Wir können nichts mehr tun, als nur noch auf das Gericht warten. Wir befinden uns bereits darin.
199 Denkt daran: Seine schwersten Wunden kommen von den Kanzeln. Dort wird Ihm ein neues Golgatha bereitet. Sie kreuzigen Ihn, das Wort, auf den Kanzeln. Das stimmt. Wie tun sie es? Durch ihre Form der Gottseligkeit. So ist es!
200 ER wird gekrönt von der Zuhörerschaft, den Spöttern; Er hat eine neue Dornenkrone bekommen. Spötter verwunden Ihn von den Kanzeln, und von Spöttern wird Er gekrönt. Ist Er nicht erneut gekreuzigt worden? Entkleidet durch Glaubensbekenntnisse, die von Menschen gemacht sind, von Lehrern der Denominationen gegen Sein Wort. Sie entblößen es, schmählich verurteilen sie es.
201 Jesus sagte: "Vergeblich beten sie Mich an." Vergeblich. Es nützt nichts!. Wen beten sie an? Sie beten den gleichen Gott an. Bei Seiner ersten Kreuzigung beteten sie denselben Gott an, und es war vergebliche Anbetung. Heute ist es das gleiche. Vergeblich haben sie diese Denominationen errichtet. Vergebens haben sie diese Seminare gebaut. Vergebens sind ihre Glaubensbekenntnisse; sie verkünden Menschengebote als Lehre, und das Wort Gottes verleugnen sie. Sie sind schuldig, den Fürsten des Lebens gekreuzigt zu haben, indem sie Menschenlehren anstelle Seines Wortes verkünden. "Vergeblich beten sie Mich an -", sie entkleiden, verwunden und krönen Ihn.
202 Wenn man dort einige von euch Frauen mit langem Haar die Straße entlanggehen sieht, wird gesagt: "Sie ist altmodisch, nicht wahr?" Erinnert euch, das sind Spötter. Das ist eine Krone, die ihr tragt. Gott sagte, es ist eure Ehre. Tragt es mit Stolz. Hallelujah! Tragt es mit Stolz, als würdet ihr eine Dornenkrone für euren Herrn tragen. Tragt es mit Stolz! Schämt euch nicht. ER sagte es so. Es ist gleich, was die Isebels und Betrüger, die Kreuziger Christi, die auf den Kanzeln stehen, heute sagen; es kommt nicht darauf an, was sie sagen, tragt es mit Stolz. Gott sagt so. Haltet daran fest.
203 ER wird wieder von Spöttern mit Domen gekrönt; Er wird von den Kanzeln aus mit Glaubensbekenntnissen verwundet.
204 ER hat ein neues Golgatha. Wohin brachten sie Ihn? Sein neues Golgatha sind diese einheitlich gekleideten Chöre, Shorts tragende Frauen mit geschnittenem Haar und angemalten Gesichtern - sie singen mit Talent im Chor wie Engel -, auch die modernen "Stripteasetänzerinnen", geschützt von einem Gesetz, das dem von Sodom und Gomorrah gleicht.
205 Ihr seht eine Hündin die Straße entlanglaufen. Normalerweise läuft ihr kein Hund nach. Nur zu einer bestimmten Zeit laufen ihr alle nach. Etwas ist mit ihr geschehen; ihr wißt was. Was ist es, daß diese Frauen so halbbekleidet die Straßen entlanggehen? Sagt mir nicht, es sei nicht das gleiche. Es ist ein Merkmal. Verurteilt nicht den Mann. Doch sie sind geschützt durch ein sodomitisches Gesetz. Ich sage, so herumzulaufen ist für sie wider das Gesetz, und Prediger auf den Kanzeln müßten anstelle eines Predigerrockes Petticoats haben! Sie stehen da und erlauben es; sie schämen sich, dagegen zu sprechen, denn ihre Denomination würde sie hinauswerfen; ihr kreuzigt vor der Versammlung das Wort Gottes, welches sagt, daß es ein Greuel ist, wenn eine Frau Männerkleidung trägt. Ich verurteile das. Ich beschuldige sie, daß sie dadurch das Wort Gottes vor dem Volke kreuzigen. Frauen, die ihre Haare kurzgeschnitten haben, die in der Öffentlichkeit Shorts tragen, treten im Chor auf.
206 Eine Frau fragte mich vor einigen Tagen: "Was meinst du, wo sie gefunden werden?"
Ich antwortete: "Wenn der Herr mich darum bitten würde, daß ich ein Dutzend von ihnen aus der ganzen Welt heraussuchen sollte, würde ich zu Tode erschrecken." Wenn man durch die Unterscheidung des Geistes dort steht und sie beobachtet, so stehen sie da, und man sieht diese Dinge: unrein, unflätig, heruntergekommene Zigarettenraucher, die das auch immer noch weiter tun; sie stehen in einem schön gekleideten Chor und singen in diesem Zustand und lassen sich von der Zuhörerschaft betrachten, die dann sagen: "Gut, wenn die das kann, kann ich das auch."
207 Ein christliches Leben ist ein Leben in Heiligkeit und Reinheit, Prediger. Ich klage sie im Namen Jesa Christi wegen ihres Unflats und ihres Schmutzes an. Sie haben Schmach über das Evangelium gebracht. Und diejenigen, die versuchen daran festzuhalten, werden Fanatiker genannt. Man sagt: "Das ist altmodisch." Unsinn. Ich klage sie im Namen Jesu Christi an.
208 Diese modernen "Stripteasetänzerinnen" auf der Straße singen in Chören, rauchen Zigaretten, erzählen schmutzige Witze, haben drei und vier Ehemänner, und nach dem sechsten singen sie immer noch im Chor, denn sie haben eine gute Stimme. Ihr armen intellektuellen, geistlich entrechteten, durch euren eigenen Stand abgelehnten Menschen, ihr lest die gleiche Bibel, die jeder andere Mensch auch lesen kann; doch ihr habt den Geist Gottes abgelehnt, bis ihr, wie die Bibel sagt, einer starken Täuschung verfallen werdet, einer Lüge zu glauben, um dadurch verurteilt zu werden! Ihr glaubt eigentlich, daß ihr recht steht, doch die Bibel sagt, daß ihr durch dieselbe Lüge, von der ihr glaubt, daß sie die Wahrheit sei, verurteilt werdet. Deshalb klage ich euch durch das Wort Gottes an. Ihr lehrt das Volk einen Irrtum und kreuzigt die Prinzipien Christi, der Heiligkeit und des Lebens von oben.
209 Jemand geht auf die Straße und ist eine andere Person. Prediger stehen auf Sportplätzen, rauchen Zigaretten - Steine des Anstoßes. Auch all das andere Zeug, mit dem sie sich befassen. Frauen, die Shorts tragen, kurzes Haar und angemalte Gesichter haben, sind in ihrem Chor, und sie nennen sie "Schwester so und Schwester so"; doch die Bibel verurteilt dieses. Das stimmt. "Gehe auf Parties und mach nur so weiter, bleibe ein Mitglied der Kirche, halte an deinem Zeugnis fest und lebe so, wie es dir gefällt..."
210 Denkt nicht, ich spreche nur von Presbyterianern; ich spreche von euch Pfingstlern! Das stimmt. Einstmals wußtet ihr die Wahrheit, doch ihr dachtet, ihr könnt sie nicht ertragen. Ihr dachtet, euren Pastor nicht unterhalten zu können. Euer Pastor hätte keine große Stellung mit so vielen hundert Dollar in der Woche haben können, nicht in einer großen, schönen Kirche predigen, und auch reiten und auf diese Weise leben können, wie es alle tun, wenn er das verurteilt hätte. Die Organisation würde ihn hinauswerfen; er muß es so tun. Darum verkauft er für ein Linsengericht der Welt sein Erstgeburtsrecht, wie Esau es tat. Und was wird er dafür bekommen? Beide werden in die Grube der Verdammnis fallen und verurteilt werden. Ich klage sie der geistlichen Hurerei mit dem Evangelium an.
211 Vor nicht langer Zeit war ich an einem der größten Plätze einer bedeutenden Pfingstgemeinde; dort war ein Chor. Es geschah, daß ich im Studierzimmer dieses Bruders saß, als vier oder fünf Chöre zusammengekommen waren. Es ist eine der besten Pfingstorganisationen. Sie wußten nicht, daß ich in dem Studierzimmer dieses Predigers in Oklahoma war. Ich saß dort unten, wo dieser Prediger sich vorbereitet, ehe er die Plattform betritt. Als ich da saß, waren dort einige Rickys und bemalte Rickettas. Nicht eine von ihnen hatte langes Haar; jede von ihnen hatte kurzgeschnittenes Haar, jede trug Make-up, alle hatten diese Chorgewänder. Die Rickys standen dort herum und so gingen sie vorbei. Ein anderer Mann sammelte ein Missionsopfer ein. Er tat so, als wäre er blind. Er hatte ein Gefäß, ging herum, lästerte darüber und sammelte das Opfer ein. Dann gingen sie hinauf und versuchten Der Messias zu singen. Sie konnten etwas Gutes daraus machen, doch es hatte nicht den rechten Anklang. Nein, es war tot. Seht ihr? Das ist es. Das ist das neue Golgatha.
212 Was haltet ihr davon, wenn dort ein junges Mädchen oder eine Frau darunter gewesen wäre, so gekleidet, wie es sich gehört, mit langem Haar, ungeschminkt usw. - man hätte sich über sie lustig gemacht. Wäre diese Frau aufgestanden und hätte etwas darüber gesagt, als der Mann, der solche Dinge tat, einsammelte und die Gruppe der jungen Leute dort stand, ungefähr dreißig oder vierzig - die Auslese der Pfingstgemeinde -, hätte man sie aus dem Chor hinausgewiesen. Laßt den Prediger des Evangeliums auf der Kanzel stehen und etwas dagegen sagen, so werden sie ihn aus der Organisation hinauswerfen. Ihr kreuzigt den Sohn Gottes erneut und gebt Ihn öffentlich der Schmach preis. Während ihr beansprucht, Sein Evangelium zu predigen, kreuzigt ihr Ihn. Ich klage durch das Wort Gottes und durch Seine Kraft, mit der Er in diesen letzten Tagen bestätigt, daß Er noch lebt, diese Christus ablehnende Generation an.
213 Ja, sie sind gegen das klare, bestätigte Wort Gottes. Ihre Organisationen können nicht dazu stehen.
214 Die großen Kirchen und Denominationen sind Sein neues Golgatha; ich sage es noch einmal. Diese modernen "Stripteasetänzerinnen" sind in ihren Chören. Der Hohepriester jeder Denomination ruft dasselbe aus wie der Hohepriester an jenem Tag. "Nun, steig herab und zeige uns ein Wunder." Das war die erste Kreuzigung. Heute ist es das gleiche. Ich habe sie sagen hören: "Gut, du weckst die Toten auf, nicht wahr? Warum begibst du dich dann nicht zum Friedhof, auf dem deine Frau und dein kleines Kind liegen?"
215 Sie sagten zu Ihm: "Wir hörten, daß Du die Toten auferweckst. Wir haben hier einen ganzen Friedhof voll von Toten. Komm und wecke auf..." Oh, Unwissenheit wird wieder Unwissenheit hervorbringen.
216 Große Kirchen, große Chöre und Hohepriester dieser Tage sagen: "Komm her! Zeige uns ein Wunder, das unsere Denomination nicht tun kann."
217 Vor nicht langer Zeit, nach einer kurzen Radiosendung, die ich in Jonesboro, Arkansas, hatte, in der ich von einer Frau sprach, die geheilt worden war, machte ein Mann eine Bemerkung. Er gehörte zur Gemeinde einer gewissen Denomination. Er stand danach auf und sagte: "Ich fordere alle heraus, mir ein Wunder zu zeigen." Ich ging hin und holte mir einen Arzt und einen Mann, der von Krebs geheilt war. Dann ging ich und fand eine Frau, die ungefähr 20 Jahre in einem Rollstuhl gesessen hatte; sie war von Arthritis geheilt worden. Ich nahm sie mit mir und sagte: "Nun, ich möchte das Geld, die 1000 Dollar haben."
Er sagte: "Ja, nun... es... ist nicht hier. Es ist drüben in Waco, Texas, wo unser Hauptsitz ist."
218 Ich sagte: "In Ordnung, dann laß uns eben hinübergehen und es holen. Du kannst die Vorbereitungen treffen, und morgen gehen wir." Ich sagte weiter: "Hier ist ein Arzt, der bestätigt, daß diese Menschen wirklich Krebs hatten. Hier sieht man es auf einer Röntgenaufnahme. Hier ist die Frau, von der die ganze Nachbarschaft weiß, daß sie 20 Jahre lang im Rollstuhl gesessen hat, und nun kann sie wieder gehen. Ein Arzt nach dem anderen hat sie behandelt; doch heute lebt sie. Nun, du sagtest, daß du 1000 Dollar geben würdest; ich möchte sie einem Missionswerk spenden. Ich möchte sie haben."
219 Er sagte: "Nun, es ist drüben in Waco, Texas."
Ich sagte: "Morgen gehen wir."
220 Er sagte: "Warte noch einen Augenblick. Ich muß dir etwas sagen. Ich werde ein kleines Mädchen mitnehmen. Laß mich ein Rasiermesser nehmen und sie in den Arm schneiden, und dann wirst du es vor unseren Brüdern heilen; und sie werden dir das Geld geben."
Ich sagte: "Du Teufel!"
"Wenn Du der Sohn Gottes bist, steige vom Kreuz herab! Sage uns, wer Dich geschlagen hat." Sie banden Ihm ein Tuch um das Haupt, schlugen Ihn darauf und sagten: "Nun, wenn du ein Prophet bist, sage uns, wer es war."
"Wenn Du der Sohn Gottes bist, steige vom Kreuz herab."
221 Blinde Blindenführer! Sie brauchen Verstandesheilung. Ein Mann, der solche Dinge tut oder derartige Bemerkungen macht, mit Sicherheit.
222 Ein bekannter, alter Ruf ist: "Laß uns sehen, wie Du ein Wunder tust. Meister, wir verlangen ein Wunder von Dir!", während es jeden Tag, jede Stunde immer wieder geschah, gerade so, wie Gott es führte. Doch sie waren nicht zugegen. Und wenn sie es waren, nannten sie es Beelzebub, Teufel. Seht ihr? "Meister, wir wünschen, daß Du es in der Weise tust, wie wir es wollen (das ist es!), daß Du gehst, wohin wir wollen, daß Du tust, was wir wollen!" O ja! Doch sie hatten Ihn nicht am Gängelband. Nein! Das ist der Grund, weshalb sie Ihn aus ihrer Mitte hinausgetan haben. Ja! Sie versuchen, heute das gleiche zu tun. Und durch den Zusammenschluß der Kirchen werden sie es auch endlich schaffen. Sie gehen alle hinein; es ist der bekannte, alte Ruf.
223 Hier sehen wir wiederum, wie am religiösesten Ort die besten, polierten Theologen es wieder gegen Ihn ausrufen. Die allerbesten Theologen, die es besser wissen sollten, die allerhöchsten Gemeinden und am besten ausgebildeten Geistlichen stoßen Ihn aus ihrer Mitte aus. Sie wollen es nicht. Ihr sagt vielleicht: "Das stimmt nicht, Bruder Branham." Dann wart ihr nicht hier, um zu hören, wie die Gemeindezeitalter gepredigt wurden. Ihr wart nicht hier, als gepredigt wurde, daß das Zeitalter von Laodizea das einzige war, in dem sie Ihn aus der Gemeinde ausstießen; und Er stand draußen, klopfte an und versuchte wieder hineinzukommen. Sie stoßen Ihn hinaus, weil sie Ihn nicht gebrauchen können. Sie kreuzigen Ihn erneut. Amen! Wie lange können wir noch weitermachen?
224 Erinnert euch, daß der Prophet des Wortes Gottes uns in 2. Timotheus 3 sagt (schreibt es nur auf; wir haben keine Zeit mehr, es zu lesen), daß in den letzten Tagen Spötter kommen würden. Sie würden schlau sein, hochgebildet, mehr das Vergnügen lieben als Gott, sie würden falsche Ankläger sein, unzufrieden, heftig und Verächter derer, die gut sind, Verräter, schlau, hochgebildet, geschult, sie würden die Form der Gottseligkeit haben, doch die Kraft dessen ablehnen. Von solchen wendet euch ab, denn das ist die Art, die alberne, kurzhaarige, Shorts tragende Frauen mit angemalten Gesichtern von Ort zu Ort aufsuchen und sie gefangen führen. Genauso ist es. Er sagte: "Wendet euch von ihnen ab in den letzten Tagen."
225 Wir wollen dem Propheten gehorchen. Wendet euch ab von diesen Dingen in den letzten Tagen. Hier sind wir angekommen. Ich rufe es nun der Gemeinde zu. Ja, haltet euch davon fern.
226 Die Prediger von heute sollten diese Dinge wissen. Sie hätten Jesus in Seinen Tagen erkennen sollen. Sie hätten es wissen müssen, und heute müßten sie es ebenfalls wissen; doch sie erkennen es nicht.
227 Genauso wie die jüdischen Lehrer in Seinen Tagen Ihn hätten an Seinem Tag erkennen müssen, so ist es heute Gottes klar bestätigtes Wort, das sie erkennen müßten. ER war das Wort und Er bewies, daß Er das Wort war. ER war das Wort für jenen Tag. Und Gott hat heute bestätigt, daß Er das Wort für diesen Tag ist, das Licht der Stunde. Sie hätten es damals erkennen müssen, und sie sollten es heute erkennen. Sie kreuzigten Ihn damals, und sie kreuzigen Ihn jetzt Ich klage sie dessen an. Das stimmt Immer wieder geht es durch mich hindurch: ich klage sie an, denn Gott wird von ihnen dafür Rechenschaft fordern.
228 Gott war in jenen Tagen wieder auf der Erde. Jesus sagte: "Jerusalem, Jerusalem, wie oft wollte Ich dich zu einer großen Gruppe sammeln, aber du hast nicht gewollt." Wie hat Gott in diesen letzten Tagen versucht, Sein Volk zu vereinigen, doch ihr habt nicht gewollt. Ihr habt euer Glaubensbekenntnis vorgezogen, so werdet ihr jetzt der Zerstörung preisgegeben. Dieses widerfuhr Jerusalem. Es wurde heruntergerissen und niedergebrannt; es besteht nicht mehr. Und genau dasselbe wird eines Tages mit all diesen großen Dingen hier geschehen. Eure großen Glaubensbekenntnisse und Denominationen werden sterben und umkommen, doch das Wort Gottes wird in Ewigkeit sein und ewig leben.
229 Seine tiefsten Wunden empfing Er im Hause der sogenannten Freunde. Bedenkt! Denkt nur daran! Haltet inne! Ich möchte hier einen Augenblick innehalten. Prediger, bedenkt dies! Woher kamen Seine Wunden? ER erhielt sie im Haus Seiner sogenannten Freunde. So wie es damals war, so ist es heute. Denkt nur! Auf Golgatha war Er nicht von Unmenschen, Barbaren, umgeben, sondern es waren Prediger, die beanspruchten, Ihn zu lieben. Und heute, wo das Evangelium vollkommen bestätigt ist und die großen Zeichen Seiner Auferstehung unter uns bezeugt wurden, sind es nicht die Menschen von der Straße, die sich auf euch stürzen, sondern die sogenannten Prediger. Jene, von denen angenommen wird, daß sie Ihn lieben, umgeben Ihn heute feindselig. "Wir wollen diese Dinge nicht unter uns haben. Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche. Wir werden es nicht unterstützen; wir wollen bei dieser Veranstaltung in der Stadt nicht mitwirken, wenn es auf diese Weise geschieht. Es ist nichts weiter als Spiritismus. Es ist vom Teufel." Sie kennen das Wort Gottes nicht, sie sind Blinde, die Blinde leiten, so wie es damals war. Es ist heute genauso, wie es in jenen Tagen war. Bedenkt es!
230 Diese Kraft heilt und befreit Männer und Frauen von der Liebe zur gegenwärtigen Welt, von den Isebels mit kurz geschnittenem Haar und angemalten Gesichtern, die sich Christen nennen und doch ein Leben mit Zigarettenrauchen und schmutzigen Witzen hervorbringen. Sie haben einen Missionsverein und Handarbeitskreis, reden und bereiten Ärgernis, gehen auf die Straße, tragen Shorts und ähnliche Dinge, und nennen sich Christen vor anderen Frauen.
231 Ihr erinnert euch an meine Geschichte über den Charakter des Sklaven, der wußte, daß er ein Königssohn war. Was sollten wir da sein, ihr Männer und Frauen? Diese Geistlichen auf den Kanzeln, von denen Er Seine Wunden empfängt, haben diese Art von Leben unter den Menschen angenommen und gutgeheißen, und dadurch verwunden sie Ihn. Sie leugnen die Kraft, um die Menschen davon zu befreien, und heißen es gut, so zu leben, obwohl es im Gegensatz zum Worte Gottes ist, daß eine Frau ihr Haar abschneidet oder ihr Gesicht anmalt oder Shorts trägt. Es ist im Gegensatz zum Worte Gottes, doch sie heißen es gut und bereiten ein neues Golgatha. Wo geschieht das? Auf der Straße? In der Bar? Auf der Kanzel, auf der Kanzel!
232 Und was war wiederum ihr Ruf? "ER macht sich selbst zu Gott." Sie leugnen Seine Gottheit. Sie versuchen. Ihn aufzuteilen und drei Götter aus Ihm zu machen; doch Er ist Gott; Er war Gott; Er wird immer Gott sein, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Wenn ihr zu ihnen über einen Gott sprecht, so lachen sie euch aus. "Wir glauben an eine heilige Trinität." Ich glaube an einen heiligen Gott, an Seine Kraft zu heilen, zu befreien und aus diesen Menschen die Liebe zu dieser Welt herauszunehmen und sie freizumachen, wie Er es mit Maria Magdalena tat.
233 Erinnert euch, sie war auch eine kleine angemalte Isebel. Es waren sieben Teufel in ihr. Sie war eine "Stripteasetänzerin" so wie heute die modernen Frauen auf der Straße. Wo immer ihr hingeht, könnt ihr es sehen. Wenn ihr nicht glaubt, daß Menschen sich vor dem Schrein nackter Frauen verbeugen, seht nur heute auf die Straße. So wie es war in den Tagen Sodoms, so wird es sein. Seht nur hinaus, wenn ihr es nicht glaubt. Ihr könnt es überall finden. Schlagt eine Zeitung auf; öffnet eine Illustrierte; seht auf eine Reklametafel. Was findet ihr dort? Erinnert euch, was gesagt wurde: "Als die Söhne Gottes sahen, daß die Töchter der Menschen hübsch waren, nahmen sie sie zu Frauen."
234 Seht auf den Skandal in England; seht auf den Skandal hier. Seht, das Ganze wird ein Haus der Prostitution. Warum ist es so? Warum wurde Rußland kommunistisch? Wegen der Vulgarität, Unreinheit und Kraftlosigkeit der orthodoxen Kirche. Und genau deshalb erkennt diese Nation den Kommunismus über den Zusammenschluß der Kirchen an und verbindet sich mit der katholischen Kirche. Ihr wißt, Kommunismus und Katholizismus werden sich vereinen. Und hier wird es geschehen. Warum? Weil sie das Evangelium abgelehnt haben, das sie absondert und zu anderen Menschen macht. Das ist genau der Grund. Prediger auf der Kanzel sind damit um einer Einladung zum Essen, um einer sozialen Stellung willen, die ein Glaubensbekenntnis ihnen sichert, einverstanden und sagen: "Ich gehöre zu Soundso." Sie tauschen Bildung gegen die Kraft Gottes ein.
235 ER befreit sie von diesem verkehrten Geschlecht, wie Er es mit Maria Magdalena tat. Dieselbe Kraft, die diese kleine "Stripteasetänzerin" von der Straße holen konnte und sie dazu brachte, sich anständige Kleider anzuziehen, sich wie eine Frau zu benehmen, und die eine Christin aus ihr machen konnte, diese Kraft verurteilten sie und kreuzigten den Mann, der diese Kraft hatte, auf Golgatha.
236 Heute nennen sie dieses Evangelium und den Heiligen Geist, der diese kleine "Stripteasetänzerinnen" ergreift und sie dazu bringt, sich wie eine anständige Frau zu kleiden und wie ein Christ zu handeln, Fanatismus und wollen es nicht unter ihre Gemeinde gemischt haben. Es bringt Unruhe in ihre Mitte und veranlaßt andere Frauen, das auch zu tun. Was tun sie? Sie vertreiben diese Kraft, wie sie es damals taten. Jetzt kreuzigen sie dieses Wort und sagen: es war für ein anderes Zeitalter. Ich klage sie erneut an. Ja, genauso, wie sie damals angeklagt wurden.
237 Das Zeichen bewirkte, daß der Mann, aus dem eine Legion ausfuhr, sich ankleidete. Bedenkt, eine Person, die sich entkleidet, ist irre. Wie steht es nun mit einer Frau, die das tut? Der von einer Legion Besessene war irre; er entkleidete sich. Gott benutzte Seine Kraft und brachte ihn dazu, seine Kleider anzuziehen; er wurde bekleidet, und mit seinem vernünftigen Verstand setzte er sich zu den Füßen Jesu nieder. Seht auf die Kraft, die den alten, blinden Bartimäus inmitten ihrer Glaubensbekenntnisse sehend machte. Jesus war auf Erden, als gerade so viel Unglaube da war wie heute. Doch es hielt Ihn nicht auf; Er ging Seinen Weg. ER machte ihnen nichts vor. ER sagte ihnen: "Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel." ER verurteilte die ganze Sache.
238 Die Kraft, die Lazarus aus dem Grabe auferweckte und die der Frau von Nain ihren Sohn zurückgab (o Gott!), die Kraft, die diese Dinge tun konnte, die die Dinge voraussagen konnte, die geschehen würden: "Dort findet ihr ein Eselsfüllen, das angebunden ist", und all diese Dinge, die Er voraussagte, den Mann, der diese Macht besaß, von Ihm sagten sie: "Hinweg mit Ihm. Wir wollen Ihn nicht unter unserem Volk. ER entweiht unsere Lehre." Und sie kreuzigten Ihn.
239 Es ist das gleiche heute: "Hinweg mit dem Heiligen Geist." Sie wollen nichts mit Ihm zu tun haben: "Er verurteilt und tut mancherlei Dinge und sagt unserem Volk diese Dinge; wir wollen dies nicht unter unsere Organisation gemischt haben. Es ist im Gegensatz zu unseren Glaubensbekenntnissen." Sie kreuzigen Ihn erneut.
240 Bemerkt nun folgendes, indem wir schließen; wir müssen nun zum Abschluß kommen. Wiederum nennen sie es Fanatismus. IHN nannten sie einen Fanatiker. Sie sagten, Er sei irre. Jeder weiß, daß in der Bibel steht, daß die Pharisäer sagten: "Dieser Mann ist ein Samariter, und Er ist wahnsinnig." Nun, was bedeutet das Wort wahnsinnig? "Irre." "Der Mann ist irre. Und eine Gruppe von irren Menschen folgt ihm. Er ist Beelzebub."
241 Und wieder sagen sie das gleiche. "Es ist eine Art von Hexenkraft. Es ist Wahrsagerei", und sie bringen Ihn wiederum an das Kreuz der Schmach. Welches Kreuz? Welche Schmach? ER ist das bestätigte Wort, und sie machen sich darüber lustig und sagen dem Volk, es sei vom Teufel.
242 ER sagte: "Sie sagen, daß die heiligen Werke Gottes von einem unreinen Geist getan werden." Dafür gibt es keine Vergebung, wenn sie Sein Wort zur Schmach machen, es versuchen bloßzustellen und es als Schwindel und Fanatismus bezeichnen.
243 "Geht nicht dorthin. Besucht diese Versammlungen nicht." Was bewirken sie damit? Sie nehmen die Nägel der Glaubensbekenntnisse ihrer Denomination. Das stimmt. Diese nach Vergnügen jagenden Lehrer, weltlich, ungöttlich, denominationell, böse, nehmen die Nägel ihrer Denomination und kreuzigen den Sohn Gottes damit erneut von ihren Kanzeln. Warum tun sie es? Sie lieben das Lob der Menschen und die Auszeichnungen, die ihnen die Kirche geben kann, mehr, als sie Liebe zum Wort Gottes haben. Ich verurteile sie. Sie können nicht in Übereinstimmung mit dem Worte Gottes sein, denn sie sind schon in Übereinstimmung mit der Welt. Es ist ein heuchlerischer Tag, an dem wir leben!
244 Ist nicht ein Golgatha genug für meinen Herrn? Warum wollt ihr dieses tun? Ihr, von denen man annimmt, daß ihr Ihn liebt; ihr, die ihr Sein Wort kennt; ihr, die ihr Offenbarung 22 lesen könnt, wo es heißt: "Wer ein Wort wegnehmen oder ein Wort hinzufügen wird", warum tut ihr es? Ist nicht ein Golgatha genug für Ihn? Ich stehe hier zu Seiner Verteidigung. Ich bin Sein Anwalt Und ich klage euch durch das Wort Gottes an. Ändert eure Wege oder ihr werdet zur Hölle gehen; eure Denominationen werden zerbrechen. Ich klage euch in der Gegenwart des Richters an. Das stimmt Ihr mit euren Formen der Gottseligkeit, es ist Heuchelei. Wie nennt ihr es? Ist nicht ein Golgatha genug?
245 Stephanus sagte in seiner Anklage: "Welcher von euren Vätern hat dieses nicht getan?" Petrus sagte ebenfalls: "Mit unreinen Händen habt ihr den Fürsten des Lebens gekreuzigt."
246 Sagte Jesus selbst nicht auch: "Welchen der Propheten haben eure Väter nicht getötet? Und jetzt schmückt ihr die Gräber?" So ist es den gerechten Menschen die Zeitalter hindurch ergangen. So klage ich heute die hohe, polierte, in die Kirche gehende Gruppe von Menschen an, die Christus ablehnen. Ihr mit euren Formen der Gottseligkeit kreuzigt meinen Christus ein zweites Mal, indem ihr den Leuten sagt, daß diese Worte für eine andere Zeit bestimmt und daß sie nicht für heute sind. Ich klage euch an. Ihr seid des gleichen Verbrechens schuldig, wie sie es am Tage der Kreuzigung waren. Tut Busse und kehrt um zu Gott, oder ihr werdet umkommen.
247 Und wiederum sage ich, Hier in den Kirchen; sie, die Lehrer; kreuzigen, durch Lästerung; Ihn, das Wort. Gott sei gnädig! Laßt es mich noch einmal sagen; es könnte auf dem Tonband verwischt sein. Hier, die Kirchen; sie, die Geistlichen; kreuzigen, durch Lästerung; Ihn, das Wort. Kein Wunder, daß es heute wieder da ist,
Zwischen berstenden Felsen und düsterem Himmel
neigte mein Heiland Sein Haupt und starb.
Doch der geöffnete Vorhang offenbarte den Weg
in die himmlische Freude und zum endlosen Tag.
248 Ich sage dieses auf diesem Tonband und für diese Zuhörerschaft; ich sage es unter der Inspiration des Heiligen Geistes: "Wer immer auf der Seite des Herrn steht, komme unter dieses Wort." Gott wird gewiß diese böse, Christus ablehnende Generation wegen Lästerung und der Kreuzigung Seines bestätigten Wortes richten. Ihr kommt in das Gericht. Ich klage an! "Wer auf der Seite des Herrn steht," sagte Mose, als die Feuersäule dort zum Beweis hing, "der trete zu mir." Wer ist auf der Seite des Herrn? Er nehme das Wort an, verleugne sein Glaubensbekenntnis und folge täglich Christus nach. Und ich werde euch an jenem Morgen treffen.
249 Laßt uns jetzt unsere Häupter zum Gebet neigen.
O Herr, Gott, Du Geber des ewigen Lebens und Autor dieses Wortes, der Du den Herrn Jesus von den Toten wiedergebracht hast und der Du es vor einer Generation von ungläubigen Menschen ordnungsgemäß bestätigt hast; es war heute morgen lang. Viele saßen hier, das Gebäude ist überfüllt. Menschen müssen stehen. Tonbänder sind gemacht worden, um an verschiedene Orte in die Welt hinauszugehen. Prediger werden sie in ihren Studierzimmern hören. Ich bete für sie, Herr. Laß diese Worte tief in die Herzen fallen, möge es tief eindringen und alles Weltliche entfernen, daß sie sagen möchten wie dieser Methodistenprediger in Kentucky, der vor kurzem zu mir kam und meinte: "Als ich diese Sieben Gemeindezeitalter hörte und die Aufforderung vernahm: 'Geht hinweg von den Mauern Babylons!', habe ich alles aufgegeben und verlassen. Ich weiß nicht, welchen Weg ich gehen oder was ich tun soll, doch ich habe alles verlassen." Gesegnet sei der Mut dieses jungen Mannes, er hat eine Frau und zwei oder drei Kinder.
250 O Gott, mögen viele ihren Weg zum Wort Gottes finden, es ist der einzige Weg des Lebens, denn Er ist das Wort. Ich bete für jeden, Vater. Wenn ich diese Dinge sage, ist es nicht in Härte, es ist in Liebe; denn Liebe weist zurecht. Und ich bete, o Gott, daß die Menschen es in der Weise verstehen mögen, daß es als eine Zurechtweisung gemeint ist.
251 DU, der Du sie zurechtgewiesen hast, betetest für sie am Kreuz und sagtest: "Vater, vergib ihnen, sie sind blind; sie verstehen einfach nicht, was sie tun." Ich bete für die Prediger von heute, die das Wort dadurch wieder kreuzigen, daß sie ihre Glaubensbekenntnisse, Denominationen und Dogmen wählen und an die Stelle des Wortes des Lebens setzen. Und dann kritisieren sie vor dem Volk die reale Wahrheit, die Gott als Seine Wahrheit bestätigt. Wir beten für sie, Vater, daß Du sie noch einmal zum Hochzeitsmahl rufst. Mögen sie diesmal kommen und keine Entschuldigungen suchen, denn ich könnte mir vorstellen, daß der letzte Ruf ergangen ist. Es könnte jetzt schon zu spät sein; ich vertraue aber, daß dem nicht so ist.
252 Segne diese kleine Zuhörerschaft, die hier anwesend ist, diese wenigen hundert Menschen, die heute morgen an diesem heißen Tag hier versammelt sind und so lange hier sitzen; es mag sein, daß sie zwei oder mehr Stunden in diesem Gottesdienst zugehört haben. Sie sind nicht hinausgegangen; sie saßen still und hörten zu. Viele von ihnen warten auf ihre Mahlzeiten, und die Frauen mit ihren Babys stehen und warten. Sie halten an jedem Wort fest.
253 Herr, ich erkenne, was mir am Tage des Gerichtes widerfahren würde, wenn ich diese Menschen irregeführt hätte. Es ist mir bewußt, Herr, so bewußt ich fühlen kann, daß ich versuche, sie zum Worte hinzuführen, damit sie durch das Wort leben. Ich sage ihnen, daß Du derselbe bist, gestern, heute und in Ewigkeit, der große Heilige Geist; es ist Jesus Christus in der Form des Heiligen Geistes, der gleiche Mensch. DU sagtest es. "Eine kleine Weile und die Welt sieht Mich nicht mehr; doch ihr werdet Mich sehen, denn Ich will mit euch und in euch sein." Und ich weiß, daß Du es bist, Herr. Wir glauben Dir, weil wir Dich unter uns dasselbe tun sehen.
254 Heute, in dieser Versammlung, überlassen wir uns bewußt Dir. Möchte doch gerade in dieser Minute, Herr, jeder Mann und jede Frau, jeder Junge und jedes Mädchen, die hier anwesend sind, draußen stehen oder es auf dem Tonband hören - möchten wir uns in diesem Moment in tiefer Weihe völlig dem Dienst Gottes hingeben.
255 Wirke in dieser Versammlung, Herr - in Kraft - und heile die Kranken. Sie sagten, sie haben einen kleinen verkrüppelten Jungen hier, der dort drüben sitzt. Laß den großen Heiligen Geist es tun, denn wir wissen, daß wir gerade hier in Seiner Gegenwart sitzen. Wenn Du durch Radio, Fernsehen und durch die Lande hindurchgehen und die Kranken heilen kannst - Du sandtest Dein Wort, und es heilte sie -, kannst Du in diesem Augenblick dasselbe tun. Ich bete, o Gott, daß Du jede kranke Person heilen möchtest, jeden Krüppel, jeden Leidenden hier, der diese Worte hört. O Gott, gewähre es. Mein Gebet gilt ihnen. Mit der Liebe Christi in meinem Herzen und einem Gefühl für ihre Not, bringe ich sie Dir, Herr, auf den Altar des Opfers, wo der blutige Leib des Lammes liegt als eine Versöhnung für unsere Sünden und Krankheiten. Ich bitte um Gnade für die Menschen. Ich möchte wie Mose für sie in den Riß treten, Herr, und sagen: "Gott sei ihnen noch ein wenig länger gnädig, gib ihnen eine weitere Chance." Tue es gerade jetzt, Herr. Laß das Evangelium noch ein wenig weiterlaufen.
256 Sie sind verurteilt, Herr. Ich bete, daß Deine große Gnade und Barmherzigkeit bis zur letzten Person reicht, deren Name im Lebensbuch geschrieben ist. Es ist nicht schwer, in Übereinstimmung mit dem göttlichen Wort zu beten. Ich will damit sagen, Herr, mit dem göttlichen Wort, das verheißen und bestätigt ist, dem Wort, das diese Menschen vor Grundlegung der Welt vorherbestimmt hat. Es ist nicht schwer zu beten, daß Du jene retten möchtest, deren Namen im Lebensbuch sind, denn ich weiß, Du wirst es tun. Jesus sagte: "Alle, die der Vater Mir gegeben hat, werden kommen." Und niemand kann kommen, es sei denn, es wird ihm gegeben.
257 Nun, ich bete, o Gott, daß überall dort, wo diese Worte hinfallen, beides, auf dem Tonband und hier an diesem Ort, der Heilige Geist jede vorherbestimmte Person, deren Name vor Grundlegung der Welt im Lebensbuch des Lammes eingeschrieben wurde, gerade jetzt ruft. Mögen sie hören, daß die Stimme Gottes heute spricht, diese sanfte, ruhige, leise Stimme tief in ihren Herzen, die sagt: "Dieses ist der Weg, gehet darauf." Gewähre es, Vater. Ich bitte es im Namen Jesu.
258 Während wir hier in der Versammlung jetzt unsere Häupter geneigt haben und ihr glaubt, daß dieses die Wahrheit ist, lege ich meine Hand auf diese Taschentücher und Päckchen, die hier für die Kranken und Leidenden liegen. Ich möchte euch jetzt aufrichtig etwas fragen. Ich komme nicht hierher, um gehört zu werden. Ich bin müde; ich bin sehr erschöpft. Ich bin nicht so jung, wie ich es einmal war, und ich weiß, unsere Tage sind gezählt. Ich weiß, ich sollte jede Kleinigkeit vom Reiche Gottes erwähnen, so gut ich nur kann. Jedesmal, wenn ich predige, bekomme ich eine Chance. Ich muß gehen, ob ich mich danach fühle oder nicht. Ich komme hierher, weil ich fühle, daß ich es tun muß; ich möchte es tun. Und ich liebe euch. Ich sage die Dinge nicht so barsch und streng, weil ich es so tun möchte; doch in mir pulsiert etwas. Das, was bestätigt wurde, drängt mich dazu, diese Dinge zu tun. Und ich sage es gütig, mit Liebe. Ich beabsichtige nicht, unsere Frauen und Männer zu schelten. Das möchte ich nicht tun, Bruder, Schwester; ich möchte nur euren Blick schärfen, damit ihr die Zurechtweisung und die Geißel des Herrn erkennen könnt, daß ihr nun hineingehen mußt. Schiebt es nicht auf; ihr mögt zu lange warten.
259 Und ihr, die ihr jetzt vor den Zuhörern oder in einem der Länder, wo die Tonbänder hingehen werden, mit völliger Ergebenheit im Herzen auf die Seite des Herrn kommen möchtet, erhebt eure Hände nicht, wenn ihr es nicht aufrichtig meint. Nur wenn ihr es wirklich meint, daß ihr mit einem geweihteren Leben zu Gott kommen wollt, dann bitte ich euch, daß ihr jetzt eure rechte Hand erhebt. Der Herr segne euch. Ihr weiht euch Christus neu und versucht, Seine Schmach zu tragen. Sagt: "Ich bin willig, heute Seine Schmach auf mich zu nehmen." Auch ich habe meine beiden Hände erhoben. "Ich möchte die Schmach Jesu Christi auf mich nehmen. Voll Freude möchte ich diese Bezeichnung 'heiliger Roller', oder wie immer es genannt werden mag, tragen. Ich trage es mit Stolz, denn es ist um des Herrn willen. Ich trage es mit Stolz." Möchtet ihr nicht alle das gleiche tun? Hebt eure Hände und sagt: "Durch die Gnade Gottes möchte ich es tun."
260 Die Jünger kehrten zurück und erachteten es als eine große Ehre, die Schmach Seines Namens zu tragen. Möchtet ihr die Schande eines Hollywood- oder Fernsehstars oder eines Mitgliedes irgendeiner Gemeinde oder von sonst jemand tragen oder möchtet ihr die Schmach des Wortes Jesu Christi tragen? "Gib mir die Schmach des Wortes, Herr. Ich weiß. Er trug die Schmach des Wortes Gottes. Laß sie mich auch tragen o Herr.
Und dieses geweihte Kreuz will ich tragen,
bis der Tod mich befreit,
dann gehe ich heim,
um meine Krone zu tragen...
261 Dort wird eines Tages für uns eine Krone bereit sein. Sie wird jetzt vorbereitet. Wenn dieses Leben auf Erden vorbei ist, dann wissen wir, daß alles in Ordnung sein wird.
262 Nun, hier ist nicht genug Platz, daß sich die Menschen um den Altar versammeln könnten. Möge euer Platz, wo ihr gerade seid, der Altar sein. "So viele ihrer glaubten..." Laßt uns beten.
263 Himmlischer Vater, es scheint so, als seien in dieser Versammlung fast alle Hände von jung und alt erhoben. Ich bete, daß jedesmal, wenn dieses Tonband abgespielt wird, die Menschen ihre Hände erheben und im Raum niederknien. Vater und Mutter, geht hin, halte einer des anderen Hand und sagt: "Liebling, wir sind lange genug Mitglieder der Kirche gewesen. Laß uns nun zu Christus kommen." Gewähre es, Herr.
264 Segne diese Menschen hier. Ich bitte, daß Du ihnen ein geweihtes Leben geben möchtest, Herr. Viele von ihnen, Herr, sind gute Menschen. Sie sind Dein Volk; sie haben nur die Wahrheit nicht gekannt. Ich bitte, daß Du ihnen Deine Wahrheit zeigen möchtest. "Dein Wort ist Wahrheit."
265 So wie Du in Johannes, ich glaube im 17. Kapitel, sagtest: "Heilige sie, Vater, in der Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit." Und wiederum ist Dein Wort die Wahrheit. Es ist immer die Wahrheit, denn es ist Gott. Ich bete, o Gott, heilige sie durch die Wahrheit. "Heiligen" bedeutet: reinige sie von allen Glaubensbekenntnissen und Denominationen; reinige sie von allen weltlichen Dingen zu einem geweihten Leben im Wort. Gewähre es, Herr. Jetzt sind sie Dein, Du hast verheißen, es zu tun. Als Dein Diener bete ich um ihretwillen. Im Namen Jesu Christi.
266 Während wir mit geneigten Häuptern im Gebet verweilen, laßt uns dieses Lied singen:
Jesu Opfertod
Tilget all mein Weh (Denkt daran!);
Meine Schuld, wie Blut so rot,
Wird rein und weiß wie Schnee.
267 Gestern war ich an einem Ort und ein Mann nahm mir Maß für einen Anzug, den ein Bruder hier in der Gemeinde für mich kaufte. Er sagte: "Dein Anzug sieht so warm aus, ich kaufte dir einen leichten."
268 Ich ging hin, um ihn zu holen, und er sagte: "Hör' mal, deine rechte Schulter sitzt tiefer. Du mußt einmal eine schwere Last getragen haben."
269 Ich dachte: "Ja, die Last der Sünde, doch Jesus bezahlte alles." Achtet darauf, wenn wir es singen.
Jesu Opfertod
Tilget all mein Weh (Denkt daran!);
270 Was hat die Sünde getan?
Meine Schuld, wie Blut so rot,
Wird rein und weiß wie Schnee.
271 Gott, sei uns gnädig, während wir uns im Gebet vertiefen. Laß das Wort tief in die Herzen dringen, Herr. Wenn diese Menschen auch verspätet zu ihrer Mahlzeit kommen, ist das doch mehr als Speise - das ist Leben. "Mein Wort ist rechte Speise ", sagtest Du. Und das ist es, wodurch unsere hungrigen Seelen gespeist werden.
272 Nun, nimm uns, Herr; forme uns. Herr, nimm mich mit ihnen. Ich möchte mit ihnen gehen. Nun gehe ich im Glauben nach Golgatha, Herr. Ich gehe mit dieser Versammlung. Forme mich, Herr. Ich habe verkehrt gehandelt. Vor kurzem wollte ich einfach aufhören, hier zu predigen. Die Menschen wollten nicht auf mich hören. Sie hielten fest daran, weiterhin dasselbe zu tun, und ich verlor den Mut. Ich bekam einen Komplex. O Gott, vor ein paar Sonntagen gabst Du mir dort draußen das Zeichen, als ich die Bibel las und sah, daß Du Mose, wie es im Traum gezeigt wurde, sagtest, daß dort ein Berg ist, der ein Zeichen für ihn sein sollte Und dann wußte ich endlich, daß ich eine Menge kranker Menschen zurückgelassen hatte und daß mein Dienst nicht nur ein prophetischer ist, sondern das Wort zu lehren und für die Kranken zu beten. Du hast zugelassen, daß ein Mann gerade hier tot zu Boden fiel, doch dann brachtest Du ihn als Bestätigung, daß es wahr ist, zum Leben zurück. DU bestätigst Dein Wort immer.
273 Herr, bestätige es gerade jetzt, während ich vor Deinem Thron bin; nimm alles Weltliche aus uns heraus. Nimm mich hin, Herr, während wir in Deiner Gegenwart sind. Nimm einfach das Wort und entleere unsere Herzen. O Gott, nimm gerade jetzt die Welt und die Sorgen der Welt von uns. Laß uns geweihte Christen sein, o Gott, die in Liebe, Güte und Herzlichkeit die Frucht des Geistes tragen. Wirst du es tun, Herr? Wir sind vor Deinem Thron. Die Sünde hat einen roten Flecken auf einem jeden von uns hinterlassen, doch Dein Blut kann es zudecken, Herr, und macht uns weiß wie Schnee. Gewähre es, während wir auf Dich warten. Nimm uns hin; wir sind Dein. Wir weihen Dir unser Leben. Im Namen Jesu Christi. Gewähre es einem jeden von uns, Herr.
274 Wende mein Herz um, Herr. Ich sehe all meinen Irrtum, ich sehe meine Fehler. O Gott, von diesem Zeitpunkt an versuche ich, ein Leben zu führen, so gut ich kann, um euch zu helfen. Ich möchte Dir an diesem Morgen mein Leben neu weihen. Ich habe diese Anklage gegen meine Freunde, die Geistlichen draußen vorgebracht und mußte diese harten Dinge sagen; doch, Herr, ich tat es durch Deine Inspiration. Ich fühle, daß Du mir sagtest, es zu tun. Nun ist es von meinen Schultern genommen, Herr. Ich bin froh, daß es weg ist. Laß sie damit tun, Vater, was immer sie wollen. Ich bete, daß sie es annehmen.
275 Ich bitte, daß Du jeden retten möchtest, Herr. Möge eine Erweckung der Gerechten hervorbrechen und große Kraft in die Gemeinde kommen, bevor sie heimgeht. Es ist nicht schwer, das zu erbitten, denn Du hast es verheißen.
276 Wir schauen aus nach dem dritten Zug, Herr, von dem wir wissen, daß große Dinge in unserer Mitte geschehen werden.
277 Ich bin Dein, Herr. Ich lege mich auf diesen Altar, ich weihe mich, so gut ich es weiß und tun kann. Nimm das Weltliche von mir, Herr. Nimm die Dinge von mir, die vergänglich sind; gib mir die unvergänglichen Dinge: das Wort Gottes. Möge ich fähig sein, so eng mit dem Wort zu leben, bis das Wort in mir und ich im Worte bin. Gewähre es, Herr. Möchte ich mich niemals davon abwenden. Möchte ich das Schwert des Königs festhalten, es ganz fest umfassen. Gewähre es, Herr.
278 Segne uns alle zusammen. Wir sind Deine Diener, während wir uns Dir heute morgen in unseren Herzen neu weihen. Wir sind Dein für den Dienst im Namen Jesu Christi.
Jesu Opfertod
Tilget all mein Weh;
279 Gott segne dich, Bruder Neville.
Meine Schuld, wie Blut so rot,
Wird rein und weiß wie Schnee.