Der dritte Auszug
(The Third Exodus)

"Branham Tabernacle" in Jeffersonville - Indiana, USA
Sonntag Morgen, 30.06.1963
2 Stunden und 18 Minuten


001 Laßt uns unsere Häupter beugen für das Gebet. Wenn ihr ein spezielles Anliegen habt, dann erhebt eure Hand, während unsere Häupter gebeugt bleiben. Wenn ihr es vor Gott bekannt machen wollt, dann erhebt einfach die Hand und denkt an euer Anliegen.

002 Himmlischer Vater, wir sind für diese neue Gelegenheit dankbar, daß wir noch einmal auf dieser Seite der Ewigkeit versammelt sein dürfen. Wir erwarten heute morgen eine Erneuerung der Kraft von Dir, damit wir Mut bekommen für die Reise, die noch vor uns liegt.

003 Wir sind versammelt, wie damals die Kinder Israels, um das Manna einzusammeln, welches während der Nacht für sie zubereitet wurde, das sie für den kommenden Tag stärkte. Wir versammeln uns, um das geistige Manna zu erhalten, damit wir Kraft bekommen, für die Reise.

004 Sei jeder erhobenen Hand nahe. Herr Du weißt, was sie benötigen. Und ich bete mein Gebet für sie und mit ihnen heute morgen. Gewähre ihnen alles, was sie brauchen. Heile die Kranken und die Bedrängten, Herr. Wir wissen, daß Du Gott bist, daß Du alle Dinge tun kannst, und Du hast verheißen es zu tun, wenn wir uns so verhalten, wie wir eben gesungen haben, "glaube nur, glaube nur". Diese glorreichen Worte, die wir gehört haben: "Wandle mit dem König und sprich mit ihm."

005 Nun, Vater, Gott, segne Dein Wort, wie es heute morgen hinausgeht. Möge es seinen Ruheplatz in unseren Herzen finden, damit es die Dinge hervorbringt, um welche wir gebeten haben. Vater, wir bitten darum im Namen des Herrn Jesus. Amen.

006 ich glaube, es ist gesagt worden: "Ich war glücklich, als man zu mir sagte, laßt uns zum Hause des Herrn gehen."

007 Als ich gestern Hot Springs verließ, sagte Bruder Moore: "Warum fährst du nicht mit mir nach Texas zu dieser Zusammenkunft? Du könntest einige Tage ausruhen." Ich sagte: "Ich habe zwei Versammlungen morgen." Er sagte: "Zwei Versammlungen?" Ich sagte: "Ja." Er sagte: "Ein Mann der so hart predigt wie du, sollte eine Woche ausspannen nach jeder Predigt. Schau, irgend ein Pastor, der hält seine Sonntagmorgen-Predigt und dann ruht er für den Rest der Woche. Und er predigt nur ungefähr dreißig Minuten. Du predigst jedesmal zwei oder drei Stunden und das manchmal zweimal pro Tag, Tag für Tag. Darauf hast du noch die Gebetsreihen und dann noch diese Geistesunterscheidungen. Und jetzt gehst du also nach Hause und hast am Sonntag zwei Versammlungen?" ich sagte: "Ja, mein Herr." Er meinte: "Wie machst du das? Ich sagte: "Meine Hilfe kommt vom Herrn."

008 "Die Stunde ist spät", sagte jemand im Gebet, als ich hereinkam. Die Stunde ist spät und die Not ist groß. Wir versuchen unseren Teil dazu beizutragen, um zu helfen, in dieser großen Stunde, in der wir leben.

009 So der Herr will, möchte ich heute abend über das Thema sprechen: "Ist dein Leben des Evangeliums würdig."

010 Ich möchte es aufs Tonband nehmen. Ich weiß nicht, ob die Botschaft heute Morgen aufgenommen wird. Ich sehe Einige dort im Zimmer, ich nehme an, es wird aufgenommen.

011 Und dann, am nächsten Sonntag, wenn es der Herr erlaubt und wir hier sind, möchte ich über ein Thema sprechen, das ich seit langem vor hatte. Ich habe versprochen, die Botschaften zuerst in dieser Kapelle zu bringen. Ich möchte diese Generation anklagen, weil sie Jesus Christus gekreuzigt haben. Am nächsten Sonntag, so der Herr will. Aber heute abend um 19:00 Uhr, oder um 19:30 kommt die Botschaft: "Ist dein Leben des Evangeliums würdig".

012 Wenn ich manchmal solche Botschaften bringe, dann sage ich oft Dinge, die sehr scharf sind. Ich sage dies wirklich nicht zu dieser Gemeinde hier, denkt daran, wenn ich spreche, dann geht das um die ganze Welt. Wir haben einen Tonbanddienst um die ganze Erde. Die Botschaften gehen überall hin, bis in den Dschungel. Und der Heilige Geist leitet mich manchmal, Dinge zu sagen, die für jemanden in Australien oder sonst irgendwo, weit weg, bestimmt sind.

013 So werdet ihr in gewissen Fällen sagen, diese Situation existiert hier nicht, warum sagt er dieses? Vielleicht ist es für einen andern Ort bestimmt. Ich bin sicher, ihr versteht das.

014 Nun, diese Botschaften sind nicht nur an eine lokale Gemeinde gerichtet, sie sind an die ganze Gemeinde gerichtet, an die Gemeinde aus der ganzen Welt. Wie uns auch der Herr leitet, zu sprechen und zu handeln.

015 Ich hatte eine wunderbare Zeit dort unten in "Hot Springs", in einer altertümlichen Pfingstversammlung. Ich bin sicher, daß viele von euch Pfingstleuten dort unten in dieser Versammlung zufrieden wart, ihr, die ihr dort gewesen seid. Ich kenne die Gruppe nicht, ich hatte nur vorgehabt, für eine Woche hinzugehen und ich gab zwei oder drei Tage dazu. Aber ich möchte etwas sagen, in dieser Versammlung hatten sie wirklich Kraft zum Glauben. Wenn jemand von euch dort gewesen ist, diese Frau, die dort an der Ecke sitzt, sie war dort und ich weiß, daß einige Brüder dort waren, Bruder Jackson und Bruder Palmer.

016 Habt ihr die Gebetslinie beobachtet? Ja, wenn die Menschen den Glauben haben, dann erhalten sie es. Da war nicht einer, der gekommen war, den Gott nicht geheilt hätte!

017 Wenn ihr nur Glauben habt. Sie hatten Gemütsbewegungen, die vielleicht nicht alle verstehen, tanzen und jauchzen. Nun, sie sehen nicht auf eine bestimmte Person, sie jauchzen einfach vor Gott, das ist alles.

018 Was ich noch sagen möchte; diese Frauen gehörten zu den reinsten Frauen, die ich je gesehen habe, alle hatten langes Haar. Es waren Leute aus dem Dschungel und aus der Wildnis. Es war keine moderne Person mit Make-Up usw. dabei, ihr wißt, was ich meine. Ich stimme vielleicht nicht mit allem überein, was sie lehren, aber in dieser hinsicht stimme ich mit ihnen überein. Sie sahen alle aus wie Christen.

019 Der Herr ließ mich gestern oder vorgestern am Abend über das Thema, "Nur noch einmal, Herr" sprechen. Im Fall, daß es die Gemeinde dort und einige Leute nicht wissen, ich tat das für einen bestimmten Zweck; denn der Herr ließ es mich tun. Diese kleine Gruppe tritt in etwas hinein, und der Herr hat geholfen.

020 Es war also einfach wunderbar. Wißt ihr, manchmal sind Dinge im Begriff zu geschehen, und wenn ihr kein geistiges Auge habt, dann bemerkt ihr es nicht. Ihr müßt auf diese Dinge aufpassen.

021 Als ich in die Versammlung kam, sang Bruder Ungreen. Es war das zweite Mal, daß ich ihn singen hörte. Als ich hineinkam, sang er: "Ich wandle und ich spreche mit dem König." Ich dachte: "Ist das nicht wunderbar." Wenn wir den König immer sehen und mit ihm gehen, dann bedeutet das ständige Gemeinschaft. Nicht nur in der Gemeinde, nein, überall, wandle und sprich mit dem König.

022 Und dort, schaut hinauf zur Wand. Dort steckte eine Karte an einem kleinen Bild mit einer Landschaft. Ein Mann, der Georges Todd heißt, hat es für mich gemalt. Ich weiß nicht, warum es der Mann tat, vielleicht hat er sich dabei nichts gedacht und hat es einfach gemalt.

023 Es ist ein Bild von einem Berg, hinter einem Wald, und der Bach plätschert hinunter. Auf der andern Seite des Baches steht ein Reh und ein Rehkitz mit aufgestellten Ohren, das über den Bach schaut. Ich weiß nicht, ob Herr Todd hier ist, ich kenne ihn nicht, aber ich möchte etwas sagen. Der Herr hat zu mir gesprochen, als ich das Bild betrachtet habe. Und es ist möglich, daß er nichts wußte, als er es gemalt hatte.

024 Ich danke dir, Bruder Georges Todd, wenn du heute morgen hier sein solltest.

025 Nun möchte ich mit der Sonntagsschullektion beginnen. Ich benötige normalerweise etwas viel Zeit dafür. Etwas bewegt seit gestern mein Herz. Nun, wenn der Herr - es ist ein Thema Ich werde alt, und ich weiß nicht, wie lange ich noch hier bin.

026 Aber es gibt eine große Frage in der Gemeinde; es gibt verschiedene Ansichten und Ideen darüber. Wie zum Beispiel das Essen des Apfels, ich habe darüber gepredigt, und ich glaube, daß ich mit der Schrift beweisen kann, daß es keine Äpfel waren. Dies hatte viel Verwirrung verursacht.

027 Bevor wir hier weggehen, wir müssen in etwa dreißig Tagen zurück nach Arizona, möchte ich die Schriftstellen behandeln. Macht kein Tonband davon und wenn ihr es doch tut, dann verkauft es nicht, laßt es nicht hinausgehen. Ich möchte die wirkliche Wahrheit über Heirat und Scheidung darlegen. Es sind noch Fragen da und in diesen letzten Tagen sollen alle Geheimnisse enthüllt werden.

028 Als ich gestern bei Tagesanbruch über die Berge kam, da schien der Heilige Geist zu mir zu sagen: "Mach ein Tonband davon und lege es zur Seite." Ich weiß nicht warum, aber die wirkliche Wahrheit über Heirat und Scheidung - Einige sagen "Man darf wieder heiraten, wenn sie schwören können, daß es Ehebruch war." Andere sagen: "Nun, wenn sie einander quälen und nicht zusammen leben können, dann ist es besser auf Erden den Frieden zu haben, anstatt die Hölle." Alle diese verschiedenen Fragen, einige heiraten auf eine alte Art. Einige sprengen heiliges Wasser über sie, um dann zu ihnen zu sagen: "Ihr seid nie verheiratet gewesen." Sie segnen sie und bringen sie dann wieder zur Gemeinde. Jede Art von Verwirrung ist vorhanden. Aber wenn soviel Verwirrung da ist, dann muß es auch eine Wahrheit darüber geben.

029 Ich glaube, und ich sage dies mit Ehrfurcht, der Herr hat mir die Wahrheit geoffenbart. Aber wenn es unter die Gemeinde käme, dann würde es die Dinge in Stücke reißen, es wäre möglich, es könnte sein. Ich würde nur den Pastoren, nur den Hirten der Gemeinden die Tonbänder geben. Sie sollen sie anhören und sie können dann, davon ausgehend, die Dinge leiten. Aber ich würde es gerne aufs Band nehmen, um die wirkliche Wahrheit darüber zu zeigen.

030 Ich glaube, wir sind in der Stunde angekommen, wo diese Geheimnisse zum Ende kommen. Sie sind hervorgekommen in den Zeitaltern, wie wir es gesagt haben, und wie es auf den Bändern der Sieben Siegel und der sieben Gemeinde-Zeitalter festgehalten ist. Und wir nähern uns jetzt der Zeit für die sieben Posaunen und dann werden wir die Zornschalen durchnehmen. Vielleicht können wir eine zweiwöchige Versammlung halten und beide Themen miteinander behandeln.

031 Gerne möchte ich alles aufs Tonband aufnehmen. Außerdem möchte ich die Abschriften von den Gemeinde-Zeitaltern durchlesen und Bücher daraus machen. Sieben Bücher und sieben Tonbänder. Wir möchten sie möglichst billig herausgeben, damit sie alle erhalten können.

032 Und dann, wenn der Herr noch nicht kommt und ich weitergehen kann, dann werdet ihr sehen, daß die Dinge, die ich euch im Namen des Herrn vorausgesagt habe, eintreffen werden; genau wie es gesagt wurde. Einige Dinge werden später geschehen.

033 Und ich vertraue darauf, daß uns der Herr dieses tun lassen wird. Wir haben bemerkt, daß viele Leute kommen möchten, um diese Dinge hier zu hören. Ich schätze das.

034 Wenn niemand glauben oder zuhören würde, wofür wäre es dann gut, wenn ich hier stehen und sprechen würde? Es wäre, wie wenn man Brot ins Wasser werfen würde. Wenn keiner es glauben würde, dann wäre es, wie wenn man Perlen vor die Schweine wirft. Aber es sind tausend mal tausend Menschen, welche dieses glauben. Und sie halten sich an jedes Wort. Wir möchten, daß möglichst viele hineinkommen könnten, wenn wir für diese Versammlungen bereit sind, zur Ehre des Herrn. Wir trauen darauf, daß es der Herr uns geben wird, ich möchte es nicht tun, es sei denn, ich bin göttlich inspiriert.

035 Gott hat Seine Zeit für jede Sache. Seht, ihr müßt nicht vorausgehen. Wenn ihr den Weizen zu früh schneidet, wenn ihr die Dreschmaschine hinausgehen laßt, bevor er reif ist, dann geht der größere Teil des Weizens verloren. Wenn die Sichel bereit ist, um hineinzugehen, dann wird Gott vorwärtsdrängen. Dann werden wir zur Reife kommen. Als ich mich so gedrängt fühlte, da dachte ich, nach einer kleinen Weile könnte ich es von mir schütteln. Ich konnte es gestern den ganzen Tag nicht loswerden und auch in der letzten Nacht nicht. Ich ging ungefähr um zwölf Uhr ins Bett. Ich hatte die letzte Nacht nur ungefähr drei Stunden geschlafen und trotzdem konnte ich in der letzten Nacht kaum schlafen. Etwas sagte zu mir: "Mache ein Tonband von "Heirat und Scheidung"."

036 Wenn der Herr will, und es auf meinem Herzen bleibt und wenn mir der Herr noch mehr darüber zeigt, dann kann ich wohl ein Tonband machen.

037 Aber denkt daran, es ist nur für Prediger. Ihr könnt kommen und zuhören, aber das Tonband selbst, laßt es..... Dann kommt es unter die Versammlungen, einige gehen dann auf diese Seite und einige auf jene Seite und sie bilden ihre eigene Meinung darüber. Ich möchte, daß die Predigerbrüder es selbst studieren. Von dort aus soll es dann herausgehen, denn sie sind diejenigen, welche die Verantwortung haben, sie sind diejenigen.

038 Man könnte hingehen und das Band spielen, um über gewisse Beziehungen zu richten. Wir werden sehen, was der Herr darüber sagen wird. Es ist heiliger als die Leute glauben. Und es wird auch den Schlangensamen beleuchten. Es ist genau dieselbe Sache, es geht einfach weiter. Es sind diese Geheimnisse.

039 Ihr erinnert euch, daß in den Tagen des siebten Engels alle Geheimnisse Gottes beendet werden sollen. Diese unbekannten Dinge, die der Herr hervorbringen möchte.

040 Nun, ihr beginnt doch heute abend um 19:30, nicht wahr? Wenn du eine Botschaft hast für heute abend, dann predige sie, Bruder Neville. Mehr als eine Stunde oder 45 Minuten werde ich nicht benötigen. Ich werde dann die übrigbleibende Zeit ein Tonband machen. Ich höre Bruder Neville gerne zu, ich liebe ihn. Er ist mein Bruder, und ich glaube, er ist ein wunderbarer Sprecher, ein wundervoller Diener. Und etwas liebe ich an Bruder Neville; er lebt das, worüber er spricht und das ist die Hauptsache. Ihr wißt, daß ihr durch euer Leben jemandem besser predigen könnt, als wenn ihr sprecht. Denn ihr selbst seid lebendige Briefe, die jedermann lesen kann.

041 Nun, bevor wir beginnen, laßt uns Wir können wohl diese Seiten öffnen, aber Gott muß diese Sonntagsschullektion hervorbringen, darum wollen wir ihn bitten, daß Er es tut.

042 Himmlischer Vater, wir schauen im Glauben in die Zukunft. Ich halte nun im Glauben Ausschau nach dem, was über die Erde kommen wird, um Deine Leute zusammen zu bringen.

043 Wenn wir die denominationellen Gemeinden sehen - sie sind festgenagelt und haben solche Differenzen, es drückt die Menschen wirklich daraus heraus.

044 Genau wie es in Ägypten war. Ein Pharao kam hervor, welcher Joseph nicht kannte. Wie es auch in Rußland, Deutschland und Italien geschah Die Menschen ließen Pharao´s hervorkommen, welche die Juden haßten; Hitler, Stalin und Mussolini. Sie mußten zurückgehen in ihr Heimatland.

045 Gott, Du hast eine Art, die Dinge zu tun, die wir nicht verstehen können. Du hast sie aus Deutschland herausgetrieben, sie hatten kein Heim, alles wurde ihnen genommen. So war es auch in Italien und Rußland, sie wurden in ihr Heimatland zurückgeschickt, damit die Schrift erfüllt würde.

046 Oh, die liebende Hand Gottes Auch wenn es manchmal gräßlich aussieht, wenn man sieht, wie die Menschen leiden müssen. Es ist trotzdem die zarte Hand Jehovas, die Seine kleinen Kinder leitet. Wir danken Dir, Herr.

047 Ich bete jetzt, oh Gott, während ich den Tag sehe, an dem die Denominationen die Gläubigen unter Druck setzen, sie werden exkommuniziert, sie sagen, sie müssen eingeschriebene Mitglieder sein oder sie seien verloren. Sie dürfen mit einer andern Gruppe nichts zu tun haben. Es ist nur die zarte Hand Jehovas. Er leitet sie zum Baum des Lebens.

048 Ich bete, oh Gott, daß jeder einzelne - Ich weiß, daß sie wollen, denn es ist Dein Wort und es kann nicht fehlgehen. Und mögen wir zum Baum des Lebens geleitet werden, damit wir Besitzer des Ewigen Lebens sein werden. Mögen wir die Hand Gottes sehen und mit den Augen des Glaubens hinter diese Schatten dringen, durch welche wir heute gehen, um das verheißene Land zu sehen, das gerade dahinter liegt.

049 Segne Dein Wort heute morgen, diese Schriftstellen und die Notizen, die ich hier niedergeschrieben habe. Möge jetzt der Heilige Geist kommen, während ich mich zur Beschneidung der Zunge, der Gedanken und des Gemütes weihe. Die Gemeinde weiht ihre Ohren des Verständnisses und ihre Herzen. Wir alle weihen uns Dir, damit Du durch Dein Wort zu uns sprechen kannst, denn Dein Wort ist die Wahrheit. Im Namen des Wortes, Jesus Christus, bitten wir. Amen.

050 Öffnet jetzt eure Bibeln, im 2. Mose, dem 3. Kapitel, von Vers 1-12. Hört gut zu, während wir lesen. 2. Mose 3, 1-12: Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian und trieb die Schafe hinten in die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb. Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer Feuerflamme, mitten aus dem Dornbusch. Und als er sich umsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch ward nicht verzehrt. Da sprach Mose: "Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt! Als aber der Herr sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: "Mose, Mose!" Er antwortete: "Hier bin ich." Da sprach ER: "Komm nicht näher herzu! Ziehe deine Schuhe aus, von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! Und Er sprach: "Ich bin der Gott Isaaks und der Gott Jakobs! Da verdeckte Mose sein Angesicht; denn er fürchtete sich Gott anzuschauen. Und der Herr sprach: "Ich habe das Elend Meines Volkes in Ägypten angesehen und habe ihr Geschrei gehört über die, welche sie treiben; ja, Ich kenne ihre Schmerzen; und Ich bin herabgefahren, daß Ich sie errette von der Ägypterhand und sie ausführe aus diesem Land, in ein gutes und weites Land, in ein Land, das von Milch und Honig fließt, an den Ort der Kanaaniter, Hettiter, Amoriter, Pheresiter, Hephiter und Jebusiter. Und nun siehe, das Geschrei der Kinder Israels ist vor Mich gekommen, und Ich habe auch ihre Bedrückung gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken! So gehe nun hin, Ich will dich zu dem Pharao senden, daß du Mein Volk, die Kinder Israels, aus Ägypten führst!" (Habt ihr es beachtet? "Ich bin hinuntergekommen, aber Ich sende dich." Gott geht in der Gestalt eines Mannes. "Gehe" Ich möchte den 10. Vers noch einmal lesen.) So gehe nun hin, Ich will dich zu dem Pharao senden, daß du mein Volk, die Kinder Israels aus Ägypten führst" Mose sprach zu Gott: "Wer bin ich, daß ich zum Pharao gehe, und daß ich die Kinder Israels aus Ägypten führe?" Er sprach: "Ich will mit dir sein; und dies soll dir das Zeichen sein, daß Ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr auf diesem Berge Gott dienen.

051 Ich habe es vorher nicht bemerkt, aber ich fühle, daß ich heute morgen durch den Geist tief inspiriert bin, ich habe dieses gerade jetzt beachtet. Gott sendet Seinen Diener dort hin zurück, wo er weggelaufen ist. Er gab ihm das Zeichen eines Berges. Ich hatte dies vorher nie beachtet. Dies wird für euch ein ewiges Zeichen sein. Seht ihr?

052 Wir werden jetzt heute morgen über folgendes Thema sprechen: "Der zweite Auszug von Gottes Volk, oder das Herausrufen von Gottes Volk." Exodus bedeutet herausbringen, herausrufen, weggenommen werden. Ich möchte das Wort gebrauchen als Thema über den zweiten Auszug von Gottes Volk.

053 Sie hatten tatsächlich viele Auszüge. Aber ich spreche über jene Zeit, in der Gott einen Auszug herausrief, eine Trennung von dem, in dem sie im entsprechenden Augenblick waren.

054 Hier ist Gott im Begriff, Sein versprochenes göttliches Wort zu erfüllen, welches Er Abraham, lsaak und Jakob gegeben hatte. Hunderte von Jahren waren vergangen, aber Gott hatte Sein Versprechen niemals vergessen. In der entsprechenden Jahreszeit, zur rechten Zeit, erfüllt Gott immer Seine Verheißung. Darum könnt ihr sicher auf dem ruhen, was Gott in dieser Bibel versprochen hat. Er wird es tun. Es ist nicht notwendig, daß man versucht anders zu denken, um dann zu sagen: "Nun, vielleicht war der Prophet falsch, oder das kann in dieser Zeit nicht geschehen."

055 Es hat auch damals unmöglich ausgesehen, unmöglicher als es jetzt aussieht. Aber Gott tat es trotzdem, da Er versprochen hatte, es zu tun. Schaut, wie einfach Er es getan hat. "Ich bin hinuntergekommen, Ich habe den Schrei gehört, Ich erinnere Mich an Mein Versprechen und Ich sende dich. Du wirst es tun und Ich werde mit dir sein, Ich werde gewiß mit dir sein. Meine niemals fehlende Gegenwart wird immer mit dir sein, wo du auch hingehst. Fürchte dich nicht, Ich bin hinuntergekommen, um zu befreien." Ich bin sicher, daß jemand mit geistigem Verständnis dieses erfaßt: "Ich werde dich senden, um Mein Volk herauszurufen, rufe sie heraus, und Ich werde mit dir sein."

056 Wie können wir ruhen, wie kann der Glaube jene Hoffnung ergreifen? Gott wird es tun! Er hat es versprochen! Wie die Umstände auch sein mögen, was auch gesagt wird, Gott wird es auf jeden Fall tun, denn Er hat es versprochen. Und Er tut es auf so eine einfache Art, daß es am Verständnis des kultivierten Gemütes, welches darüber zu argumentieren versucht, vorbeigeht. "Wie wäre denn das möglich?" Ich möchte damit nicht sagen, daß ein Mann mit einem guten, starken Gedächtnis, und einer guten Ausbildung, es nicht verstehen könnte. Dies alles ist wunderbar und in Ordnung, wenn er damit nicht argumentiert, sondern wenn er mit seiner Bildung Gott glaubt.

057 Ihr müßt zur Einfachheit bekehrt werden, zum Hören dessen, was Gott zu sagen hat, und es dann glauben. Dann wird euch eure Bildung dabei helfen.

058 Aber wenn jemand versucht, zu argumentieren, daß es nicht möglich sei, dann wird er fortwährend weggetrieben, weg von Gott. Wenn er versucht auf sein eigenes Verständnis zu hören. Wenn ihr etwas nicht versteht, das die Bibel sagt, dann laßt es stehen, Amen, laßt es einfach so sein.

059 Nun, während ich mich auf diese Schriftstelle beziehe, könnt ihr sie euch notieren, aber ich möchte... Vielleicht möchtet ihr nachlesen, aber ich habe so viele Stellen hier.

060 Bevor wir herausfinden können, was dieser Auszug bedeutet, werde ich den damaligen Auszug mit dem heutigen Auszug vergleichen. Paßt auf, ob es nicht genau parallel verläuft. Einer dieser Auszüge war im Natürlichen und genau dieselben Dinge, die Er im Natürlichen tat, geschehen jetzt im Geistigen. Der geistige Exodus.

061 Es ist wunderbar, das Wort Gottes zu betrachten. Wie kann jemand sagen, es sei nicht inspiriert? Ihr wißt, daß dieses vor 2800 Jahren geschehen ist. Wie Er es versprach und wie Er es dann auch ausgeführt hat, als ein Beispiel hat Er es damals dargelegt, wie Er auch den Schatten von etwas gezeigt hat, um auf die Form dahinter hinzuweisen. (Auf das Positiv. (Ich möchte darüber heute abend weiterfahren, über den Mond und die Sonne, so der Herr will.)

062 Aber zuerst müssen wir zum Anfang (Genesis) zurückschauen, um zu sehen, warum sie dort in Ägypten waren. Warum sollte Gottes Volk aus dem Land gebracht werden? Nach all diesem versprach Gott ihnen genau den Ort, wo Er am Anfang mit Abraham, Isaak und Jakob gewesen war, in Palästina. Gott gab ihnen das Land und sagte: "Das ist es."

063 Warum sollten die Leute dann nicht an dem Ort sein, den Gott für sie vorgesehen hatte? Auch heute ist das eine Frage. Gott gab uns Pfingsten er gab uns die Apostelgeschichte. Er gab uns den Heiligen Geist, der uns führen und leiten sollte. Er hat uns ein Land gegeben, und warum sind wir nicht darin? Nun, weshalb ist die Gemeinde nicht dort? Warum lebt die große christliche Gemeinde nicht so, wie in der Apostelgeschichte und bringt dieselben Dinge hervor? Dafür muß eine Ursache vorhanden sein.

064 Wir alle wissen, daß wir auseinander gerissen sind, daß wir in einer schrecklichen Verfassung sind. Und den schlimmsten Zustand, den die Christenheit je hatte, den hat sie in den heutigen Tagen. Und wir stehen am Rande eines großen, fürchterlichen Gerichtes, welches über die Gemeinde kommt. Und bevor dieses Gericht geschehen kann, ruft Gott zum Auszug, genauso wie Er es damals tat.

065 Die Sünden der Amoriter hatten sich aufgetürmt. Er ruft jetzt auf zu einem geistigen Auszug. Wir wollen jetzt für einen Augenblick zurückschauen, um den Typ darauf zu finden.

066 Sie sind nach Ägypten hinunter gegangen, da sie gegen ihren Bruder eifersüchtig gewesen waren. Darum war Israel zu jener Zeit in Ägypten, weg von ihrem Land. Denkt daran, Gottes Verheißungen für sie galten nur, solange sie in ihrem Land waren.

067 Könnt ihr jetzt sehen, worüber wir vor einigen Momenten sprachen, während des Gebetes? Weshalb mußte Gott das Herz des Pharaos verhärten? Um sie ins verheißene Land zu bringen, damit Er sie dort segnen konnte, und der Messias hervorkommen konnte.

068 Wie konnte Er Hitlers Herz gegen die Juden verhärten, obschon dieser selbst ein Halbjude war? Wie konnte Er das mit Stalin und mit Mussolini tun?

069 Seht, wenn die Menschen nicht inspiriert sind, in einem Land, dann muß Gott jene Dinge benützen, durch welche sie leben, oft auch die Gesetze eines Landes, damit Seine Verheißungen hervorkommen können.

070 Aus diesem Grunde mußte Er die Herzen dieser Diktatoren verhärten, damit die Juden in ihr verheißenes Land zurückeilten. Es mußte auf diese Art geschehen.

071 Wir sehen, als sie hinuntergingen, Joseph Wir kennen die Geschichte, ihr könnt sie im ersten Buch Mose selbst nachlesen, denn ich habe heute etwas spät begonnen mit dieser langen Sonntagsschullektion. Ich versuche jetzt, mich zu beeilen.

072 Lest die Geschichte von Joseph, wenn ihr Gelegenheit habt. Er wurde später geboren als seine Brüder, kurz vor dem Letzten. Das geistige Auge wird dieses jetzt festhalten. Er war nicht das letzte Kind, Benjamin war es. Aber beachtet, daß sie ihn exkommunizierten, (ausstießen). Joseph und Benjamin waren Blutsbrüder, nur diese zwei waren Brüder.

073 Niemals wurde Benjamin anerkannt, erst als er Joseph traf. Und über allen andern, Benjamin bekam von allem was Joseph austeilte den doppelten Anteil.

074 Beachtet, seine Brüder brachten ihn weg, weil er geistlich war. Er war ein großer Mann, wenn er auch der bescheidenste der Gruppe war, der letzte der Gruppe; und sie haßten ihn grundlos. Sie hätten ihn nicht haßen sollen. Sie hätten ihn respektieren sollen. Warum haben sie ihn gehaßt? Weil er ein Bruder war? Nicht genau darum. Sie haßten ihn, weil sich Gott mit ihm mehr befaßte, als mit allen andern.

075 Er gab ihm ein geistiges Verständnis. Er konnte Träume perfekt auslegen. Er konnte Dinge voraussagen, die genau eintrafen, nichts ging daneben.

076 Er sah im Traum diese Garbenbündel, die sich vor seiner Garbe verneigten, darauf ärgerten sich seine Brüder über ihn. Ich nehme an, sie sagten: "Du kleiner Frömmler, oder mit andern Worten "sollen wir uns eines Tages vor dir verneigen.

077 Aber auf diese Weise geschah es eines Tages. Wie sollten sich diese großen mächtigen Riesen vor diesem kleinen, unbedeutenden Kerl dort verneigen? Sie taten es tatsächlich und flehten um Gnade.

078 Aber er kam noch nicht in Kraft. Seht ihr es? Er war damals erst in der Gestalt eines Kindes. Und dann finden wir heraus, daß Joseph von seinen Brüdern, den Denominationen, weggebracht wurde. Sie stellten ihn auf sich selbst - alle seine Brüder im Land.

079 Dann kam darauf solch eine große Sache... Wir erkennen, solange Israel an seinem Wohnort lebte und wartete - nun, das ist eine gute Sache, am richtigen Standort zu sein; dieses ist in Ordnung, aber sie verloren den Geist.

080 Die heutigen Fundamentalisten kennen den Standort und was sie sind, durch eine intellektuelle Konzeption der Bibel, aber sie haben den Geist nicht. Sie haben Joseph abgelehnt. Sie haben ihn hinausgetan. Sie wollten damit nichts zu tun haben, mit diesem Haufen von Heiligen Rollern. Damit möchten wir nichts zu tun haben. Sie haben ihn hinausgestoßen (exkommuniziert). Sie haben ihn der Welt verkauft. Sie warfen ihn aus ihrer Gemeinschaft heraus.

081 Nun, indem sie dieses taten, wurden sie von ihrem Platz weggenommen und wurden später nach Ägypten gebracht. Die Geschichte dieser eifersüchtigen Brüder ist gewiß ein gewaltiger Vergleich mit der geistigen Situation heute.

082 Wir alle können dieses sehen. Es ist reine Eifersucht. Nein, nicht eine reine, eine alte schmutzige, gemeine Eifersucht. In der Eifersucht gibt es nichts Reines, es ist nichts als eine schmutzige Eifersucht.

083 Wenn sie sehen, wie sich dieselbe Bibel und derselbe Gott selbst bestätigt, dann reißen sie es nieder, es ist reine oder wie ich sagte, schmutzige Eifersucht. Sie sehen, wie Gott die Kranken heilt, wie er die Toten lebendig macht. Es ist derselbe Gott, der in den Tagen der Apostel lebte. Dasselbe Evangelium, das jene geschrieben haben, für diese geistige Reise. Es ist derselbe Gott, der dieselben Dinge tut, bis dort nichts anderes mehr ist als Eifersucht. Sie haben ihn exkommuniziert, "Wir möchten das nicht unter unsern Leuten." Sie brachten sie weg.

084 Sie dachten (die Brüder), daß sie für einen solchen Mann niemals Verwendung haben würden. Weshalb sollten sie ihn dann nicht sofort wegbringen? Genau dieselbe Sache geschieht heute. Sie denken so, weil ihre Gemeinden intellektuell geworden sind. "Unsere Leute sind am besten angezogen, wir sind die größte Organisation, haben die meisten gut ausgebildeten Prediger. Wir benötigen den Heiligen Geist nicht in der Weise, wie es damals war."

085 Sie benötigen nichts, aber ihre Handlungen sprechen lauter als Worte. Sie haben ihre Seminare ihr Gedächtnis, sie kommen zusammen und diskutieren die Dinge. Durch ihr eigenes intellektuelles Verständnis können sie die Gemeinde besser in Ordnung halten, als der Heilige Geist es tun könnte, darum brauchen sie ihn also nicht mehr. "Es ist etwas, das wir heute nicht mehr benötigen.

086 Diese Zeiten sind doch vorbei. Nun, ist es nicht genau so? Wir brauchen den Heiligen Geist nicht, um Krankheiten zu heilen, wir haben Ärzte. Wir brauchen den Heiligen Geist nicht, um in Zungen zu sprechen, wir sind doch alles intelligente Leute. Wenn ihr dieses tut, nehmt ihr es weg von der Lebenslinie, von dem, was es zusammenhält.

087 Damals sagte Jesus zu jenen Juden: "Habt ihr nicht gelesen, daß jener Stein, der verworfen wurde, der Haupt-Eckstein ist, auf dem das ganze Gebäude aufgebaut ist?"

088 Könnt ihr jetzt sehen, was ich meine? Ich bin sicher, daß ihr es erfassen könnt. Das ist der Grund; sie dachten, sie würden ihn nie benötigen. "Wir brauchen niemanden, der in Zungen spricht. Wir brauchen niemanden, der Zungen auslegt. Wir brauchen keine alttestamentlichen Propheten, die uns durch den Heiligen Geist zur Ordnung bringen. Wir verstehen es."

089 Seht, sie haben ein von Menschen gemachtes System angenommen, anstelle des Heiligen Geistes. Aus diesem Grunde können jene, die auserwählt sind, nicht mitgehen; jene, deren Namen im Buch des Lebens geschrieben sind. Sie haben ein geistiges Gemüt, darum können sie nicht mitgehen. Sie können es nicht aushalten, auch wenn der Vater oder die Mutter in irgend einer Gemeinde oder Kirche gewesen ist, dies hat nichts zu bedeuten.

090 Oh, nein, sie können es kaum richtig erklären, aber ihre Handlungen beweisen es. Hier ist das Wort, und der Heilige Geist beweist unter denen, die er zusammenbringt, daß er immer noch die Kranken heilt, die Toten lebendig macht, in Zungen spricht und Teufel heraustreibt. Es hängt also davon ab, was im Innern einer Person ist.

091 Frau Arganbright, die dort drüben ist, sie dachte eines Tages über diese Dinge nach, als sie dort am Wegrand saß und etwas Gras auszupfte beim Rasenmähen. Ich ging auf der andern Seite an ihr vorbei und sie wußte es nicht. Ich ließ sie weitermachen und beobachtete nur.

092 Beachtet den Heiligen Geist und Seine große Arbeit. Die Gemeinde denkt, sie benötigt den Heiligen Geist nicht. Die Gemeinden werden dir das erzählen. Und die Leute können aufstehen und solch eine intellektuelle Rede halten, daß ihr es fast glaubt. Aber hier wollen wir eine Minute einhalten.

093 Sagte nicht Jesus, daß es so nahe beieinander sein würde, daß sogar die Auserwählten verführt würden, wenn es möglich wäre? Ihre intellektuellen Reden werden so glatt und schmeichlerisch sein; sie werden die Menschen verführen. Es ist ein Evangelium, das von Menschen gebracht wird. Sie bringen das Wort in einer Weise, wie es fast jeder intelligente Mensch tun könnte, wenn man auf den Intellekt vertraut. Sie verdammen den Heiligen Geist und gehen den Weg der Menschen. Wir können das sehen.

094 Genau in derselben Art dachten sie über Joseph. Sie stießen ihn weg. Und dann, dort unten in Ägypten Oh, wenn wir darüber nachdenken; ich könnte Stunden damit verbringen. Ich könnte hier drei Jahre stehen, Tag und Nacht, ohne dieses Thema je zu verlaßen, und immer noch die tiefsten Geheimnisse des Heiligen Geistes finden.

095 Das geistige Auge kann nach Ägypten hinuntersehen, wie dort die Verfolgung beginnt. Wie Joseph hinweggenommen wurde, damit die Verfolgung hervorkommen konnte. Und es kann Gott sehen, mit Seinem "Rad in dem Rad", wie alles darum herum sich vollkommen bewegt. Es sieht, wie Potyphar den Joseph verstieß, wie diese Lüge erzählt wurde Es sieht, wie Joseph ins Gefängnis kommt, sein Bart wuchs, er war von seinen Brüdern exkommuniziert. Aber plötzlich kommt Gott herein!

096 Wie können wir doch sehen, wie sich dieses Rad in dem Rade bewegt. Gottes großer Plan bewegt alle Dinge auf diesen großen Auszug hin, hinein in jene Zeit, wo er alle Menschen wieder in ihr Land zurückruft, zurück an jenen Ort, an jene Stelle, wo Er sie segnen kann. Dort kann Er ihnen jenen Einen geben, jenen Einen, den er versprochen hat, unter sie zu bringen. Sie mußten in ihrem Land sein. Denkt daran, sie mußten aus dem Land herauskommen, in dem sie waren und mußten in das Land der Verheißung gehen, bevor ihr versprochener Messias überhaupt kommen konnte. Die Gemeinde muß dasselbe tun. Geht heraus aus dieser ablehnenden Gruppe, hinein in die Verheißung, bevor der Messias sich vor euch kundtun kann. Seht ihr es?

097 Das Leben des Messias, hervorgebracht, macht eine Gemeinde bereit, eine Braut. Wenn eine Frau einen Mann heiratet und mit ihm nicht übereinstimmt, dann ist fortwährend eine Art von Streit. Aber wenn ein Mann und seine Frau, seine Freundin, seine Verlobte, wenn sie in perfekter Harmonie sind, wie eine Seele und ein Geist denn sie werden ein Fleisch sein. Wenn die Gemeinde in eine solche Harmonie mit Gott kommen kann, bis die Manifestation des Bräutigams in der Braut hervorkommt denn sie werden Eins sein. Oh, welch große Lektion.

098 Wenn das geistige Gemüt dieses aufnimmt, kann es den Typ und den Gegentyp sehen und kann es als eines erkennen. Wir könnten Stunden damit verbringen. Beobachtet, was passiert. Nun, warum haben wir all diese Jahre gewartet, seit diesem Zeitabschnitt?

099 Ihr wißt, daß die Bibel sagt, daß sie in die Wüste flohen und dort wurden sie auch immer wieder mit Nahrung versorgt. Warum mußte dieses geschehen? Daß wir..... seht, es ist immer Gottes Rad im Rad. Warum hat Gott dieses nicht schon früher getan, als die Menschen sich hinsetzten und versuchten, die Zeit herauszufinden, wie der Richter Rutherford und viele andere? Sie sagten, Jesus werde um 1914 kommen. Mutter Shipton und auch andere, schon früher, usw. immer wieder haben sie versucht, die Schrift zu deuten. Seht, sie haben es nur durcheinandergebracht.

100 Es ist verborgen, es ist tatsächlich verborgen. Und wie könnte sich die Schrift selbst wiedersprechen, wenn Jesus selbst sagt: "Niemand kennt die Minute oder die Stunde." Seht, sie nehmen nur einen Teil der Schrift und halten es fest. Ihr müßt alles nehmen! Und wenn Gott darin ist, dann wird Er auch bestätigen, daß es die Wahrheit ist. Wie göttliche Heilung: Wenn es nicht die Wahrheit ist, dann ist es nicht die Wahrheit, und Gott wird damit nichts zu tun haben. Aber wenn Er zeigt, daß es die Wahrheit ist, dann ist es die Wahrheit.

101 Jesus, Gott, sagte: "Wenn einer unter euch ein Prophet oder geistlich ist, dann werde Ich zu ihm sprechen. Und wenn das eintrifft, was er spricht, dann solltet ihr auf ihn hören." Das ist es. Aber wenn seine Prophetie falsch ist denn Gott kann nicht falsch sein. Er ist unendlich, unfehlbar, allgegenwärtig, und Er kann sich nicht irren. Wenn also der Mann spricht, dann kommt es zum Vorschein. Wenn er seine eigenen Worte gesprochen hat, dann wird es danebengehen, aber wenn es Gottes Wort ist, dann kann es nicht fehlgehen, denn es ist Gott, der es spricht. Dann kommt seine Inspiration von Gott, und sie muß richtig sein. Dies ist die Art und Weise wie Gott sagte, daß Er sprechen werde.

102 In dieser Weise steht es in der Bibel im Alten Testament. Er sagte: "Wenn sie nicht in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Propheten sprechen, dann haben sie kein Leben in sich." Kein Leben in sich, so ist es. Sie müssen in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Propheten sprechen. Und wenn es Prophetie oder etwas anderes ist, dann muß es in Übereinstimmung mit dem Wort sein. Wenn es nicht übereinstimmt, dann ist es falsch.

103 Nun, wir sehen, daß alles geschehen ist, weil..... die Methodisten, die Lutheraner, die Baptisten, die Campelliten und alle andern Gruppen, sie hatten große Erweckungen. Die Nazarener, Heiligkeits-Pilger und die Pfingstler, sie hatten alle große Erweckungen, aber der große Exodus war noch nicht gekommen. Warum?

104 Gott hatte zu Abraham gesagt, daß Er ihm das Land zuteil werden lasse, aber die Schlechtigkeit der Amoriter hatte noch nicht das volle Maß erreicht. Gott hat geduldig gewartet. Jene, die versuchen etwas herauszufinden, sehen, daß die Schrift mit einigen Dingen übereinstimmt. Sie beziehen sich dann auf etwas und sagen: "Dieses ist der Tag, die Zeit ist da ",aber sie verstehen nicht, daß die Schlechtigkeit der Amoriter noch nicht das volle Maß erreicht hat.

105 Vierhundert Jahre sollten sie dort in Ägypten bleiben und dann herausgebracht werden. Aber tatsächlich blieben sie 440 Jahre dort, denn sie hatten den Propheten zurückgewiesen. Sie mussten noch einmal vierzig Jahre leiden, dort unten in der Wüste, bevor Gott sie herausführte. Moses blieb dort vierzig Jahre in der Wüste, bevor er zurückging, um sie zu befreien. Vierzig Jahre mehr gingen vorbei, über die Zeit hinaus, weil sie die Botschaft abgelehnt hatten.

106 Nun, vierzig Jahre in Gottes Zeitrechnung sind 1 1/2 Minuten in unserer Zeitrechnung. So groß ist der Unterschied, 1000 Jahre sind nur ein Tag. Seht, es würde kaum eine Minute ausmachen. Beachtet das.

107 Nun, es wird jetzt spät. Warum? Gott hat lange gelitten, gewartet, beobachtet. Er ließ die Lutheraner in eine Erweckung kommen, ließ die Methodisten in eine Erweckung kommen; dann organisierten sie. Er ließ John Smith mit den Baptisten eine große Erweckung haben, dann organisierten sie. Er ließ die Pfingstler hervorkommen mit der Wiedererstattung der Gaben, sie organisierten. Wenn die Schlechtigkeit das Gefäß bis zum Rande füllt, dann ist Gott müde.

108 Dann kommt ein Auszug, und wir sehen es. Die Menschen können selbst den Strom der Zeit zurückschauen; dann können sie sehen, daß die Sache verflucht ist. Sie nehmen wieder einen Stab und ein schönes babylonisches Kleid. Dies bringt den Fluch unter die Leute, wenn sie versuchen, ihre eigenen Gedanken über die Dinge hineinzubringen.

109 Wir müssen bei diesem Wort bleiben. Das sind die Verordnungen Gottes. Es soll nichts berührt werden in dieser Stadt, dieser verfluchten Stadt. Berührt es nicht, laßt es stehen.

110 Achan dachte, er könne diesen goldenen Stab mitnehmen und dann ganz unauffällig weiterleben wie die andere Welt, mit seinen babylonischen Kleidern. Oh, seht die Achans in den Lagern. Aber die Sache ist verflucht. Sie ist andauernd verflucht. Es war schon verflucht, seit dem Konzil von Nizäa, Rom. Es war immer verflucht, seit damals, aber Gott mußte die Schlechtigkeit zum Ende kommen lassen, bis die Zeit der Amoriter erfüllt war.

111 Jedermann, der mit geistigem Verständnis erfüllt ist, -denkt daran, ich betone, geistiges Verständnis,- kann sehen, daß die Schlechtigkeit dieser Nation aufgefüllt ist. Sie ist organisiert und reorganisiert, wieder organisiert und organisiert, jetzt ist sie vereinigt und sie verbindet sich mit etwas anderem. Die Schlechtigkeit ist aufgefüllt.

112 Die Zeit für den Auszug ist gekommen. Es ist Zeit, um herauszurufen für das verheißene Land. Es ist nicht die Verheißung, nur in ein anderes Land zu gehen, sondern heim ins Tausendjährige Reich. Es ist die Zeit, um herauszurufen. Die Ungerechtigkeit dieser Nation.. (Ich werde heute abend noch einmal darüber sprechen, so der Herr will). Das Maß ist voll. Sie ist schmutzig.

113 Ihr mögt sagen: "Bruder Branham, du meinst die Nation, in der du lebst?" Ja, mein Herr! Ganz gewiß. Ihr sagt: "Als Bürger der Vereinigten Staaten solltest du das nicht sagen."

114 Dann hätte Elia auch nicht den Fluch über Israel aussprechen sollen, da er damals ein Israelite war. Und alle andern Propheten hätten jene Nation nicht verfluchen sollen, in welcher sie lebten.

115 Aber sie haben nicht ihre eigenen Gedanken ausgesprochen, sondern das Wort des Herrn. Es hängt davon ab, woher ihr eure Inspiration bekommt, es hängt davon ab, wie sie kommt. Wenn es im Gegensatz zum Wort ist, dann laßt es liegen.

116 Sagt nicht die Bibel in Offenbarung 13 (Hier erscheint unsere Nation) Diese Nation hat die Zahl 13, die Nation der Frau. In der Bibel ist sie eine Frau. Frauen sind auf unseren Münzen. Es ist die Nation einer Frau.

117 Dort, wo der Zerfall der Frauen beginnt, dort fängt es an und dort endet es. Der Zerfall begann in Eden durch den Unglauben an Gottes Wort. Und jetzt ist die Sache ausgebrütet. Frauenprediger und alle diese Dinge. Der Schmutz der Welt kommt direkt aus Hollywood, es ist die schlimmste Nation der Welt. Hier sind mehr Scheidungen als in allen andern Teilen der Erde zusammen.

118 Warum? Ihr werdet es eines Tages herausfinden, wenn der Herr es will. Ihr werdet sehen, warum diese verfluchte Sache..... Ihr könnt die Blindheit in diesen Scheidungen sehen. Satan hat den Menschen die Augen verschlossen. Wir sind in einer schrecklichen Stunde. Das Ende ist beinahe in Sicht - so glaube ich. Sie sind verfault, verdorben bis in die Knochen.

119 Sie (unsere Nation) erscheint in Offenbarung 13, Nummer 13. Denkt daran, sie kam hervor, wie ein Lamm. Freiheit des Glaubens, doch dann bekam sie Kraft vom Tier; ein Bild, wie ein Tier. Und er sprach mit aller Autorität und tat dieselben verdorbenen Dinge, wie das Tier vor ihm getan hat. Sagt mir nur, daß das nicht die Prophetie über diese Nation ist.

120 Der amoritische Zustand ist jetzt ungefähr reif geworden und sie sind ganz darin verstrickt. Sogar unser neuer Papst sieht die Hauptaufgabe darin, seine Brüder zu vereinigen. Und für das natürliche Auge ist das die Sache, die getan werden muß. Aber in den Augen Gottes ist es im Gegensatz zum Heiligen Geist. Wir können diese Dinge nicht miteinander vermischen. Und jede Gemeinde wird in diese Vereinigung hineingerufen werden.

121 Geht aus dieser Sache heraus, so schnell wie ihr könnt! Ihr werdet sonst das Malzeichen des Tieres annehmen, ohne zu wissen, was ihr tut. Geht heraus! Ich hoffe, daß es der geistige Sinn fassen kann, ich bin sicher, ihr versteht es. Aber wie steht es um jene die draußen sind? Ihr könnt so oder so nicht in jedes Land gehen, ihr könnt aber die Tonbänder senden. Gott wird einen Weg haben, um jene Menschen draußen zu erreichen, dort wo der Same gesät ist. Das stimmt. Sobald das Licht den Samen trifft, ist es geschehen, er beginnt zu leben! Wie jene Frau am Brunnen. Sie sagte: "Hier ist es." Sie rief es aus. Geht heraus aus jener Sache, es ist verflucht. Verflucht, zeigt mir nur, wo jemals eine gefallen und dann wieder aufgestanden ist. Zeigt mir, wo eine hinaufgestiegen ist, die dann nicht gefallen wäre. Darum könnt ihr sehen, daß die Sache falsch ist.

122 So hatte also die Schlechtigkeit der Amoriter noch nicht das volle Maß erreicht, darum mußten sie noch etwas bleiben und auf den Auszug warten. Aber wenn die Schlechtigkeit der Amoriter das volle Maß erreicht hat, dann kommt ein geistiger oder ein natürlicher Exodus (Auszug), um die Menschen in das natürliche Land zu führen, wo die natürlichen Amoriter einst gelebt hatten. Sie hatten es ihr Land genannt.

123 Und die Schlechtigkeit der amoritischen Denomination, welche sich so lange die Gemeinde genannt hatte, wenn ihre Schlechtigkeit vollendet ist, dann wird ein Auszug kommen, wo Gott zeigen wird, wer was ist. Dann wird die Gemeinde, die Braut von Jesus Christus, herausgerufen, in das Land, welches versprochen ist. An jenen Ort, wo es heißt: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen."

124 Ihr braucht nicht dorthin zu gehen, um zu Kämpfen, wie sie es taten, es ist schon zubereitet. Wenn dieser irdische Tempel vergangen ist, haben wir einen, der bereits auf uns wartet. Dort, wo Ich bin, werdet auch ihr sein. Der große Exodus liegt vor uns.

125 Beobachtet, wie Gott jenen Auszug durchführte und welche Vorbereitungen Er traf. Studiert es eine Minute, und schaut dann in unsere Zeit.

126 Seht, vor diesem Auszug kam ein Pharao empor, der Joseph nicht kannte. Ein Pharao, der Joseph nicht kannte. Was hat Joseph dargestellt? Die geistige Seite dieses Auszuges. Er ist im Kommen, wir sind frei.

127 Das Weib wurde eine gewisse Zeit gepflegt, eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

128 Aber schlußendlich kam ein Pharao hervor, ein Diktator, der keine Freiheit der Religionen kannte. Er vereinigte sie miteinander. Laß es mit dir nicht geschehen. Es wird eine Zeit kommen, in der ein Pharao sein wird. Das muß zuerst kommen. Und die Organisationen haben ein süßes Leben gehabt. Sie haben als eingepfropfte Zweige im wirklichen Weinstock der Christenheit gelebt. Sie tragen aber immer noch ihre eigenen Früchte.

129 Die Frauen sind halbbekleidet, die Männer intellektuell und verleugnen die Kraft des Geistes, aber sie leben im Namen der christlichen Gemeinde.

130 Es ist eine eingepfropfte Rebe, aber der Weingärtner kommt jetzt, um diese Rebe zu beschneiden, wie er es angekündigt hat. Und alle, die die Frucht nicht haben, werden abgehauen und ins Feuer geworfen und verbrennen. Es ist eine schreckliche Sache, dieses zu sagen, aber die Wahrheit scheint manchmal schrecklich zu sein. Es zeigt euch nur, wie Gott Seine Kinder durch die tiefen Wasser, den schmutzigen Sand und all diese Dinge hindurchbringt. Er tut es in dieser Weise.

131 Denkt daran, der Krug muß in Scherben zerbrochen werden, in ganz kleine Stücke, und muß dann wieder eingemahlen werden. Darauf wird wieder von unten begonnen werden. Es schaut schrecklich aus, wenn es zerstört wird, aber es muß so gemacht werden, um den Topf, oder die Vase, oder was es auch sei, wieder herzustellen.

132 Dort kam ein Pharao hervor, welcher Joseph nicht kannte, und dies war der Anfang vom Anfang. Dies war der Anfang des Auszuges. Und als sich diese Sache zu bilden begann, in der Form einer politischen Kraft, als es sich zu formen begann, da begann Gott sich bereitzumachen.

133 Die Schlechtigkeit der Amoriter, hatte das volle Maß erreicht. Die Zeit, die Er dem Abraham angekündigt hatte, war erfüllt, die Zeit der Befreiung war in Sicht. Gott erlaubte, daß ein Pharao hervorkommen konnte, der Joseph nicht kannte. Ramses wurde geboren. Unmittelbar nach Sety kam Ramses, und Ramses war derjenige, welcher die Segnungen Josephs nicht kannte.

134 Er kannte die geistige Seite nicht, er war nur ein politisches Genie. Er konnte Äthiopien und die restlichen Länder unter die militärische Macht bringen, und das war das einzige, was er kannte, militärische Macht.

135 Und ich glaube, wenn irgend ein Mensch geistlich ist, dann sollte er sehen können, was heute im Begriffe ist, zu geschehen. Wir haben einen Pharao erhalten, der die Freiheit der Religionen nicht kennt. Als unser Präsident (Kennedy) sein Amt übernahm, wollte er nicht schwören, daß er an die Freiheit der Religionen glaube.

136 Wie steht es um die Frage, die wir eines Tages besprachen, die Trennung der Rassen, dort unten im Süden? Als dieser Gouverneur von Alabama... ich möchte, ich könnte mit diesem Prediger sprechen... Ein Mann, wie Martin Luther King, wie kann dieser Mann ein Führer sein und seine Leute in den Tod führen?

137 Wenn diese Leute Sklaven wären, dann wäre ich dort unten. Ich würde meine Jacke ausziehen um die Leute freizukämpfen. Sie sind jedoch keine Sklaven, sie sind Bürger, sie sind Bürger dieses Landes.

138 Die Frage über die Schulen - wenn diese Leute ein hartes Herz bekommen haben und diese Dinge nicht verstehen, dann könnt ihr diesen Leuten geistige Dinge nicht beibringen, es wird dort politische Kraft eingehämmert. Sie sollten akzeptieren, daß sie wiedergeboren werden müssen, dann werden sie die Dinge verstehen.

139 Aber dieser Mann - wenn ich nur mit ihm sprechen könnte. Er führt diese kostbaren Menschen im Namen der Religion in eine Todesfalle. Tausend mal Tausend werden getötet werden. Sie können nicht - sie sehen nur die natürliche Seite.

140 Zu der Zeit, als jener große Aufstand in Louisiana stattfand, befand ich mich gerade dort unten. Dort stand ein farbiger Prediger auf, ein kostbarer Bruder und sagte: "Könnte ich zu ihnen sprechen? Es ist mein Volk."

141 Und dieser alte Prediger stand also dort und sagte: "Ich möchte heute morgen etwas sagen. Ich habe mich niemals geschämt, wegen meiner Hautfarbe. Mein Schöpfer hat mich so gemacht, wie ich bin.

142 Er möchte, daß ihr so bleibt. Er möchte, daß jeder so bleibt. Er hat weise und blaue Blumen gemacht, Blumen aller Farben. Bringt sie nicht durcheinander. Kreuzt sie nicht. Ihr geht gegen die Natur.

143 Er sagte: "Bis zum heutigen morgen habe ich mich niemals geschämt, wegen meiner Farbe. Wenn ich jedoch sehe, wie meine Leute aufstehen und diese Dinge tun, die sie jetzt tun, dann schäme ich mich für sie.

144 Ich dachte: "Gott segne diesen Mann."

145 Er sagte, ihr werdet nur Probleme verursachen. Schaut doch auf eure Schulen, die ihr hier habt. Wenn wir jetzt keine Schulen hätten, sagte er, dann wäre es etwas anderes. Aber wer hat denn hier in Louisiana die besten Schulen?

146 Er sagte: "Betrachten wir doch einmal unsere Stadt, Shreveport. Dort drüben ist eine Schule für die Weißen, das ist die alte Schule. Sie haben eine andere Schule aufgebaut. Sie hatten kein einziges Werkzeug, keine Spiele für die Kinder, wir haben einen ganzen Hof voll. Und außerdem haben sie uns hier ein großes Marmorschwimmbad für unsere Kinder gebaut. Auch haben wir die besten Lehrer, die man bekommen kann.

147 Er sagte: "Warum möchtet ihr zu ihnen hinüber gehen, wenn wir hier etwas Besseres erhalten haben? Was ist los mit euch?"

148 Und jene Leute dort machten nur "Ah", und ihre Stimmen erstarben. Da habt ihr es. Falsche Inspiration. Die Leute sind Sklaven gewesen. Sie sind meine Brüder und Schwestern. Wenn sie jetzt Sklaven wären, dann würde ich sagen: "Laßt uns mit ihnen die Straße hinunter gehen und gegen diese Sache protestieren."

149 Sie sind keine Sklaven, sie sind Bürger, mit denselben Rechten, die jeder andere hat. Dies ist nur eine große Inspiration aus der Hölle, damit eine Million von ihnen getötet wird. Sie wollen eine Revolution beginnen, das ist gewiß. Es ist nicht in Ordnung.

150 Männer und Frauen haben ihre eigenen Rechte. Unsere farbigen Brüder, die Japaner und die Gelben, weiß oder schwarz, was immer sie auch sind, Gott macht keinen Unterschied wegen der Farbe. Wir kommen alle von einem Mann her, von Adam. Aber wenn uns Gott getrennt hat, und uns verschiedene Farben gegeben hat, dann laßt uns so verbleiben. Wenn ich ein gelber Mann wäre, dann möchte ich ein Japaner oder ein Chinese sein. Wenn ich ein farbiger Mann wäre, dann möchte ich auch so bleiben, wie Gott mich gemacht hat.

151 Offensichtlich haben die Schwarzen einige Dinge, die die Weißen nicht haben. Sie brauchen sich nicht zu beunruhigen, sie sind geistiger. Sie haben tausend Dinge an sich, die die weißen Menschen nicht einmal annähernd haben. Gott hat sie so gemacht. Wer könnte je singen, wie ein schwarzer Chor? Wo könntet ihr solche Stimmen finden?

152 Ich habe gesehen, wie sie von den hintersten Landesteilen kamen. Sie wußten nicht einmal was links und rechts ist. Sie kamen aus dreißig oder vierzig verschiedenen Stämmen, bildeten einen Chor und sangen. Meister dieses Faches standen dort und sagten: "Wir können das nicht erlangen."

153 Sie haben jahrelang Chöre trainiert, der eine singt eine Oktave höher und der andere tiefer, einfach perfekt, auch in anderen Sprachen. Sie haben eine Gabe.

154 Aber seht, dies alles muß geschehen; alles wegen Politikern, die mit euren gefälschten Wahlmaschinen gewählt wurden. Eines Tages stand ein Gouverneur dort, den die Leute für ein Amt gewählt und vereidigt hatten. Folgendes wurde gesagt: "Die Frage der Rassentrennung in Übereinstimmung mit der Nation, ist folgendermaßen; jeder Staat kann seine eigenen Ansichten darüber haben."

155 Er kümmerte sich nicht darum und er las die Verordnung und sagte: "Die Schule ist für die Trennung." Sie hatten dort eine Schule, aber nur zwei farbige Kinder wollten in jene Schule eintreten, als sie ihre eigene Schule hatten. Aber der Gouverneur stand dort und las die Verordnung.

156 Und nun ist es wieder soweit gekommen, daß wir jenen Kerl erhalten haben, einen, der Joseph (die Freiheit) nicht kennt. Mit Hilfe der schwarzen Wahlstimmen wurde er gewählt. Sie wissen nicht, daß es zuerst die Republikanische Partei war, die ihnen die Freiheit brachte. Sie verkaufen ihr Geburtsrecht für solch eine Sache, die sie in eine Todesfalle führt. Es zeigt sich, daß jedes menschengemachte System fallen muß. Das ist genau so.

157 Und Herr Kennedy hat die Nationalgarde aufgeboten und hat diese Leute zurückgebracht, zum Stand ihrer eigenen Väter. Sie stehen unter einer Verfassung, welche die Verfassung wieder gebrochen hat. Er sagte: "Wir wollen nicht kämpfen." Ich hoffe, die Nation bemerkt, daß wir nicht mehr in einer Demokratie leben, sondern in einer Millitärdiktatur."

158 Ihr kennt den alten Ausspruch: "Einmal ein südlicher Demokrat, immer ein südlicher Demokrat." Ich weiß es jetzt nicht, aber der Mensch wird aufmerksam genug sein, um für etwas zu erwachen. Laßt diese kostbaren Menschen in Ruhe, tötet sie nicht. Macht es nicht wie jener Bursche, der eines Nachts jenen Bruder mit einem Gewehr in den Rücken schoß. Seine Frau und seine kleinen Kinder waren im Hause. Für mich ist es egal, wer es ist, das ist gemein und schäbig.

159 Über diesen Fall möchte ich einmal urteilen. Er schoß diesen Mann einfach nieder, als er nach Hause kam, als er zu seiner Frau und seinen Kindern zurückkehrte. Er war ein Bürger und hat ein Recht, das zu glauben, was er für richtig findet, es ist ein guter Mann.

160 Sie haben ein Bild gebracht im Life Magazine, wie dieser kleine Knabe um seinen Vater weinte. Irgend ein Abtrünniger schoß ihm in den Rücken, aus einem Hinterhalt. So weit kommt ihr, wenn ihr Christus ablehnt. Das stimmt. So weit ist es mit der Nation gekommen, es ist alles Politik. Es ist solch eine Schande. Aber das haben wir ja gewollt Wir haben es ja bei dieser Wahl bewiesen.

161 Mein kleiner Sohn sagte zu mir eines Tages: "Vater, gehörten die alten Pilgerväter alle zu einer bestimmten Denomination, als sie hierher kamen? Sie hatten große Mäntel an."

162 Ich sagte: "Nein, sie sind hierher gekommen, weil sie die Freiheit des Glaubens wollten. Aus diesem Grunde sind sie aus allem herausgekommen."

163 Ihr seht, wohin es bis heute gekommen ist. Es zeigt, daß alle diese Königreiche fallen müssen.

164 Um etwas bete ich - daß Bruder Martin Luther King bald aufwachen möge. Er liebt sein Volk, darüber besteht kein Zweifel. Aber wenn er nur sehen könnte, woher die Inspiration kommt.

165 Was würde es nützen, wenn du zur Schule gehen könntest und dafür wäre eine Million Leute gestorben? Könnte man dann mit denselben Gefühlen zur Schule gehen?

166 Nun, wenn es für etwas anderes wäre, für Hunger oder Sklaverei, dann wäre der Mann ein Märtyrer, wenn er dafür sein Leben hingeben würde. Das wäre ein Grund, der es wert wäre. Aber nur, um in eine Schule gehen zu können, das kann ich nicht sehen.

167 Ich glaube nicht, daß der Heilige Geist mit ihm in dieser Sache übereinstimmt. Er bildet so nur einen Haufen Mitläufer. Genau, wie es Hitler tat, damals in Deutschland. Er hat sie in eine Todesfalle geführt, diese kostbaren Deutschen. Millionen von ihnen liegen dort aufeinander. Dieses ist genau dieselbe Sache. Denkt daran, dies ist auf Tonband. Vielleicht werdet ihr es sehen, nachdem ich gegangen bin.

168 So wird es genau kommen. Jene kostbaren Brüder werden dort wie Fliegen sterben. Wenn sie eine Revolution anfangen und die Weißen und die Schwarzen miteinander kämpfen, dann werden sie wie Fliegen sterben. Und was habt ihr davon, wenn alles vorüber ist? Eine Menge toter Leute.

169 Aber dort kam ein Pharao, welcher Joseph nicht kannte. Es ist heute dieselbe Sache. Ein Mann kam hervor, er wurde vereidigt für das Weiße Haus, er will aber den Schwur nicht geben, daß er an die Freiheit der Religionen glaubt.

170 Was hat dieser neue Papst gesagt? Eines - er hat vier Dinge, eines davon ist die Vereinigung von Protestanten und Katholiken. Für jeden intelligenten Mann ist es ja auch die Sache, die getan werden sollte. Aber gemäß der Bibel ist es falsch, dieses zu tun, und die Bibel sagt, daß sie es tun werden.

171 Zu jener Zeit, wurde in Ägypten Ramses mächtig. Seine Kraft wuchs. Der natürliche Mann Ramses wuchs. Der natürliche Mann, der Antichrist, wächst jetzt durch Politik. Er ist schon im Weißen Haus angelangt.

172 In der Religion hat er die Menschen schon so eingewickelt, daß sie wirklich darauf hereinfallen. Und die Führer der Denominationen fast alle Gemeinden im Land sind schon der Vereinigung der Kirchen angeschlossen. Ramses wächst, und sie schließen sich alle zusammen. Das wollen sie erreichen. Was wird dadurch bewirkt? Es entsteht eine Macht, ein Tier, so wie es am Anfang war.

173 Dann wird es eine Verfolgung geben, für alle, die sich nicht vereinigen wollen. Dann wird es zu spät sein, ihr habt das Malzeichen dann schon angenommen. Sagt nicht: "Dann werde ich es tun." Es ist besser, wenn ihr es jetzt tut. Ramses wuchs,

174 Aber denkt daran, während Ramses in Ägypten an Kraft zunahm, da hatte Gott seinen Moses in der Wüste. Er wuchs auch. Ramses hatte ein politisches System. Gott hatte ein geistiges System, mit einem Propheten bereit, um zu den Leuten zu kommen, und um mit ihnen zu sprechen. Sie sind beide wieder am Wachsen. Eines Tages wird es zu einem Kräftemessen kommen. Die Zeit ist nicht mehr fern, in der es zu einem Kräftemessen kommen wird.

175 Die Schrift sagt: "Das Natürliche ist ein Typ auf das Geistige." Das muß man einfach beachten. Hier ist es, es ist genau vor euren Augen. Es ist die Wahrheit.

176 Schaut jetzt auf die Gemeinde. Sie wird herausgerufen, sie bekommt Kraft. Der Heilige Geist kommt herab. Die Geheimnisse Gottes sind geoffenbart und bringen Ordnung. Die rechte Gemeinde - sie ist schon im Weißen Haus. Die Gemeinde sammelt sich; keine Denomination, aber sie kommt aus den Bindungen der Ungerechtigkeit heraus, weg von den Amoritern. Ein Volk, welches frei ist.

177 Gott hatte Moses in die Schule der Wüste geschickt, obschon er schon prophezeit hatte und es als Wahrheit bestätigt war. Für die Welt war er verborgen, aber er wurde geschult und trainiert, dort in der Wüste.

178 Der Feind wird immer mit seinen Vorschlägen für sein System kommen und der Unglaube wird es annehmen. Das Zeichen des Feindes ist intellektuell. Vergeßt nicht, daß es nur zwei Kräfte gibt. Eines ist die geistige Kraft des Heiligen Geistes, die andere ist der Teufel, der durch intellektuelle Kraft wirkt. Durch die intellektuelle Kraft fand er Eingang im Garten Eden. Er brachte Eva dazu, die intellektuelle Erklärung, anstelle des Wortes zu glauben. Es ist so einfach, wie es nur sein kann. Sogar Knaben können das begreifen. Und auf diese Weise ist es immer geschehen. Hier ist es, in Ägypten, heute Morgen.

179 Dort wirkt eine intellektuelle Kraft in Ramses. Es bringt die Macht und er kommt empor. Jener, der die Freiheit des Glaubens nicht kennt, der nicht weiß, was Joseph getan hat, und was die Gemeinde am Anfang tat.

180 Jetzt sehen wir dieselbe Sache, eine intellektuelle Macht, die durch die Gemeinden geht. Dies bringt ein geschultes Haupt hervor, welches sich nicht um das kümmert, was die Bibel sagt. Sie haben ihr eigenes System erhalten, nicht das, was die Bibel sagt zählt, sondern das, was die Kirche sagt.

181 Und die Protestanten gehen auch hinein, mit all den kleinen Gruppen. Sie sagen: "Natürlich steht dieses geschrieben, aber diese Tage sind doch vorbei." Sie haben die Form der Gottseligkeit, aber sie verleugnen die Kraft. Jede Schriftstelle in der Bibel weist darauf hin.

182 Jetzt seht ihr, warum ich dies auf Band aufnehmen wollte, um es den Leuten zu schicken. Die Stunde ist da!. Die Wahrheit ist bekannt geworden! Der Auszug ist in Sicht! Seht, das Intellektuelle sieht so perfekt aus, es ist vollkommen, aber es ist die vollkommene Inspiration Satans.

183 Und während der ganzen Zeit, während dieser intellektuelle Ramses größer wurde und auf den Thron kam - denkt daran, er wuchs als Bruder von Moses auf. Einer von beiden mußte den intellektuellen Standpunkt einnehmen, genau wie Joseph und seine Brüder. Was taten sie mit dem kleinen Joseph? Sie taten ihn hinaus. Sie taten das Wort hinaus. und das Wort ist Gott. Sie exkommunizierten das Wort und nahmen Glaubenssatzungen an. Jetzt sind diese Satzungen eine Macht geworden. Oh Gott, laß die Menschen das sehen.

184 Wie kann ich dieses noch deutlicher sagen? Wie kann ich es noch klarer machen, durch die Schrift, unter der Inspiration des Heiligen Geistes. daß wir hier angelangt sind? Ihr sagt: "Ja ja, wenn das Papst Johannes oder irgend ein Bischof sagen würde."

185 Könnt ihr sehen, daß Gott einen kleinen, unwissenden Wüstenbewohner nahm? Ihr mögt sagen: "Wie kann denn alles falsch sein?" Gott verhandelt mit Einzelnen und nicht mit Gruppen. Gott verhandelt mit Einzelnen. Das einzige, was Er braucht, ist ein Mann, durch den Er wirken kann. Dies ist alles, was Er braucht, einen Mann.

186 In jedem Zeitalter versucht Er ihn zu bekommen. Wenn Er nur einen Mann bekommen kann. Er bekam einen Mann in den Tagen von Noah, einen Mann in den Tagen von Elia und einen Mann in den Tagen von Johannes dem Täufer. Nur ein Mann, das ist alles, was Er braucht.

187 In den Tagen der Richter, versuchte Er einen Mann zu bekommen; Simson. Er gab ihm eine große Kraft. Er aber verkaufte sie einer Frau und wurde geblendet. Die Richter waren nicht so, seht, Gott ist der Richter.

188 Ihr seht, daß Er auch heute versucht, einen Mann zu bekommen, dessen Hand Er gebrauchen kann. Einen, der furchtlos ist und der die Wahrheit sagt. Einen, der nicht um sich schlägt, einen der nicht dogmatisch wird, einen Mann, den Er in Seiner Hand halten kann, dem Er zeigen kann, daß Er und Sein Wort lebt.

189 Ich glaube, daß Er solch eine Person bereit hat. Ich glaube es, ich glaube der Bibel genug, um dieses zu glauben. Er könnte den bekommen, der die Wahrheit spricht.

190 Nach einiger Zeit, als Er durch all diese Schulen gegangen war, sehen wir..... Beobachtet jetzt, der Feind bereitet etwas vor, den Verstand, denn er wirkt immer durch den Intellekt. Und der Mensch will sich darauf verlassen und argumentieren. Er sagt: "Warte einen Augenblick, dafür ist doch das Konzil zuständig." Eines Tages sprach ich mit einem Mann, und dieser sagte dann: "Schau Billy (er arbeitet für den öffentlichen Dienst, ein feiner Mann) Er sagte: "Ich möchte dich etwas fragen. Du bist doch irischer Abstammung?" Ich sagte: "Ja, mein Herr, ich schäme mich etwas deswegen, aber es stimmt." Er sagte: "Gut, weißt du nicht, daß du eigentlich ein Katholike sein solltest?" Ich sagte: "Ich bin ein Original-Katholik."

191 Ihr wißt, die erste Gemeinde war die Katholische Gemeinde. Könnt ihr sehen, wo sie heute hingekommen sind? Schaut in die Pfingsttage zurück, sie gingen geradewegs zurück und organisierten; die erste katholische Kirche tat jene Dinge. Sie waren bald soweit entfernt, wie sie es nach 2000 Jahren waren, und schon nach 50 Jahren hatten sie beinahe jenen Punkt erreicht.

192 Er sagte: "Glaubst du nicht, wenn eine Gruppe gebildeter Leute zusammen über etwas nachdenkt und dann die ganze Gruppe zu einer Übereinstimmung kommt, daß sie dann ein wenig..." Er sagte noch: "Ich habe dich predigen gehört, aber ich bin mit dir nicht einverstanden."

193 Ich sagte: "Du kannst nur mit der Bibel beweisen, daß deine Ansicht logisch ist."

194 "Die Bibel hat damit nichts zu tun", sagte er.

195 Ich sagte: "Für dich vielleicht nicht, aber für mich ist die Bibel maßgebend, denn sie ist das Wort."

196 Er sagte: "Glaubst du nicht, daß eine Gruppe geschulter Leute, die zusammen sitzen, eher recht haben und auch sicher sind, daß sie recht haben, als so ein kleiner, ungebildeter Kerl wie du einer bist?

197 Was bringt dich dazu, etwas gegen unsere Kirche zu sagen? Sie besteht schon so viele Jahre, seitdem sie dieses erste Konzil hatten, von dem du heute abend gesprochen hast. Sie haben sich in Nizäa versammelt und haben die römisch-katholische Kirche gegründet. Weißt du nicht, daß dort tausende von geistlichen Männern waren? Gott hat sie zu diesem Konzil geschickt. Glaubst du nicht, daß ihr Verstand eher geeignet ist, den Willen Gottes zu erkennen, als deiner? Und Gott hat seit 2000 Jahren bewiesen, daß es die richtige Kirche ist."

198 Ich sagte: "Er hat es niemals bewiesen. Wenn diese Kirche die Gemeinde Gottes ist, dann wollen wir sehen, ob sie das hervorbringt, was die erste Gemeinde am Anfang hatte. Wenn sogar die Bibel sagt, daß kein Titel und kein Jota davon abweichen soll. Und Er sagt: "Wer ein Wort hinzufügt oder ein Wort wegnimmt, dessen Teil wird aus dem Buch des Lebens herausgenommen, ob es jetzt das vereinigte Konzil oder sonst etwas ist, es ist am Ende."

199 Er sagte: "Billy, du bist einfach unberechenbar."

200 Ich sagte: "Ich denke auch an jene Zeit, als Israel seine Würdenträger hatte, als sie sich trennten, wie heute die Katholiken und die Protestanten. Israel wollte Israel bleiben. Wir sehen, daß sie einen König hatten, mit dem Namen Josaphat, ein gerechter Mann, der versuchte die Gesetze Gottes zu halten. Sie hatten aber noch einen andern dort, mit dem Namen Ahab. Er heiratete eine Frau, aus politischen Gründen. Er versuchte, in einer andern Nation Freunde zu gewinnen und heiratete eine Tochter von ihnen, Isebel. Er brachte sie unter das Volk Gottes. Es ist dieselbe Sache, die wir tun. Er brachte sie hinein und sie wurde Herrscherin. Sie sagte: "Ahab, tue dieses, Ahab tue jenes." So tut ihr es heute auch wieder. Und der Entscheidungskampf kam. Sie versuchten beide Gemeinden zusammenzubringen, genau so, wie sie es heute wieder tun. Und zu Ahab und sogar zu Josaphat, dem Organisator sagte Man: "Das wird sehr gut sein. Dein Volk ist auch mein Volk, wir sind alle Gläubige, laßt uns zusammengehen."

201 Aber als es dann zum Entscheidungskampf kam, da sagte er: "Denkt ihr nicht auch, wir sollten darüber beten. Wir sollten den Herrn fragen." Und Ahab sagte: "Ja", so sprach Ahab.

202 Und er sagte: "Wißt ihr was, wir wollen einen Propheten des Herrn finden." Aber seht, Ahab hatte ein System, von welchen er dachte, daß es vom Herrn sei. Er sagte: "Ich habe 400 solche Leute geschult und trainiert und sie sagen, sie seien hebräische Propheten." (Wie es die Predigergruppen auch heute sagen).

203 Und sie führten sie heraus und stellten ihnen eine Frage über den Ausgang der Schlacht. Und alle taten sich zusammen, sie waren vereinigt, wie heute das Öekumenische Konzil. Sie beantworteten die Frage so: "Zieht hinauf, der Herr ist mit euch, denn das Land gehört uns. Treibt die Syrer dort heraus, oder die Philister. Vertreibt sie, denn das Land gehört uns." Dies klang sehr vernünftig.

204 Aber tief im Herzen von Josaphat, schien das nicht richtig zu klingen. Er sagte: "Ich weiß, ihr habt 400 gut trainierte ökumenische Prediger dort, und sie stimmen alle überein. (Sie hatten sogar ein paar eigene Hörner angefertigt und sprachen: "So spricht der Herr.") Aber habt ihr nicht noch einen andern dort?"

205 "So soll der König nicht sprechen," sagte der Politiker. "So soll der König nicht sprechen, denn diese Männer sind trainierte Leute. Ich habe sie selbst ausgebildet." Genau so ist es. "Ich habe diese hier ausgebildet, aber es gibt noch einen andern, ich hasse ihn jedoch."

206 Es ist Micha, der Sohn Imlas, aber ich hasse ihn. Er ist nur ein Abtrünniger von ihnen. Er brüllt sie dauernd an. Er sagt mir immer, daß ich im Irrtum sei, aber schaue doch mein Königreich an.

207 Ja, schaut es nur an. Schaut, welch ein Schmutz da war.

208 Schaut euch eure Denominationen an, sie haben eine Form der Frömmigkeit, sie verleugnen aber die Kraft. Oh, vielleicht bist du millionenfach besser ausgebildet, aber wie steht es um den Geist? Wo ist deine Kraft? Es ist wie bei Simson, als er damals dort stand, mit seiner mächtigen Gestalt und all den Muskeln, aber kein Leben war darin.

209 Der Geist hatte ihn verlassen, er war hilflos, ein kleines Kind mußte ihn herumführen. Seine Augen waren geblendet, alles nur wegen einer Frau. Dasselbe trifft Heute auf die Gemeinde zu. Sie wird durch Politik herumgeführt, durch Bischöfe und Älteste und alle Arten von Unsinn. Sie dreschen Stroh, nur damit sie etwas in ihren Hut bekommen. Wo sind wir angekommen?

210 Wir kommen nun zu der Stelle, wo sie Micha, den Sohn Imlas holten. Sie gingen und riefen ihn heran und er prophezeite, daß Ahab getötet werde. Der Erzbischof schlug ihn auf den Mund, da er aufrichtig prophezeit hatte. Er sagte: "Ist etwa der Geist Gottes von mir gewichen, um mit dir zu reden?" Er erwiderte: "Du wirst es sehen." Er (der König) sprach: "Legt ihn ins innerste Gefängnis und nährt ihn mit dem Brot der Sorgen und mit dem Wasser der Sorgen, und wenn ich dann in Frieden zurückkomme, dann werde ich mich mit diesem Kerl befassen."

211 Micha wußte, daß er mit Gott in Ordnung war. Warum? Seine Vision stimmte mit Gott überein. Er war ein Prophet und sein Geist und seine Vision stimmten überein mit dem Propheten Elia.

212 Nun, ich sagte dann zu jenem Mann: "Wer hatte damals recht? Das ökumenische Konzil an dem 400 ausgewählte Männer von Menschen gewählt, beisammen saßen oder dieser eine kleine Abtrünnige, welcher Gottes Wahl war?"

213 Er sagte: "Wie willst du jetzt den Unterschied kennen?"

214 Ich sagte: "Wir gehen zum Originalplan zurück." Wie kannst du sagen, ob ein Gebäude richtig gebaut ist, wenn kein Originalplan vorhanden ist?"

215 Wenn sie damals nur einen Augenblick eingehalten hätten, hätten sie herausgefunden, daß der Prophet Elia, Ahab verflucht hatte. Er hatte nämlich gesagt, daß die Hunde sein Blut lecken würden, und das taten sie dann auch. Wie hätte er (Micha) etwas segnen können, das Gott verflucht hatte? Wie kannst du irgend etwas segnen, das Gott verflucht hat?

216 Gehe heraus aus der Sache, entferne dich davon. Komm in Christus hinein. (Der Anfang der zweiten Bandseite ist unvollständig)... bereitet es zu, und der intellektuelle Verstand sagt: "Das ist in Ordnung." Dies war der Standpunkt jenes kostbaren Bruders, jenes Mannes. Er sagte: "Denkst du nicht auch, daß wenn alle von uns als eine Kirche zusammen wären, daß wir dann besser dran wären, als wenn wir so zerstreut sind wie jetzt?"

217 Klingt das nicht vernünftig, daß sich Protestanten und Katholiken auf einem gemeinsamen Grund treffen könnten? Aber, wie können zwei miteinandergehen, wenn sie nicht übereinstimmen? Eine Gruppe glaubt nicht an Heilung, die andere glaubt daran. Die einen sagen, das war in einer vergangenen Zeit, einige glauben nicht einmal an die Bibel; wie kannst du das alles zusammenbringen, was bekommt man da? Gott ist kein Urheber von Verwirrung.

218 Bevor Gott überhaupt Seine Gemeinde ordnen konnte, haben sie zehn Tage und Nächte gewartet, bis alles in Übereinstimmung war und dann kam der Heilige Geist als Führer, nicht irgend ein ökumenisches Konzil. Ich hoffe, ihr habt das begriffen.

219 Beachtet, das ist der Ungläubige, jener, der das Wort Gottes nicht glaubt. Dieser beachtet nicht, was das Wort zu sagen hat. Das hat Eva am Anfang getan, sie schaute nur auf ihre eigenen Vernunftsgründe.

220 Satan sagte: "Schau doch, ist das nicht vernünftig? Ich weiß, was das Wort sagt, aber warte einen Augenblick. Wäre es nicht vernünftig und wärest du nicht besser dran, wenn du wüßtest, was richtig und was falsch ist?"

221 "Nun, ja..." und dann nahm sie es an. "Na türlich ist das der Weg," so überlegen sie.

222 Der Unglaube wird immer den Weg der Vernunftsschlüsse wählen, aber der Glaube wird das nicht tun. Wäre es nicht vernünftig gewesen für unseren Vater Abraham, er ist der Vater des Glaubens, wir sind seine Kinder in Christus, wäre es nicht vernünftig gewesen für ihn, daß seine 65-jährige Frau, mit welcher er lebte seit sie ein Mädchen war, kein Kind mehr haben konnte? Und als sie dann 90 Jahre alt war und er 100 Jahre, und sie immer noch kein Kind hatten? Was würde die Vernunft dazu sagen? Ein Stab von Ärzten und Wissenschaftlern würde Sarah untersuchen und dann erklären: "Ihr Mutterleib ist ausgetrocknet. Die Milchdrüsen sind schon vor 40 Jahren ausgetrocknet." Ihr Herz, in ihrem Alter, würde keine Geburtswehen mehr aushalten. Nun, das war doch nur vernünftig, aber Abraham wies das zurück. Er zweifelte nicht an Gottes Verheißung durch Unglauben und Vernunft. Er zweifelte nicht an Gottes Verheißung, was es auch war, denn er hielt Gott fähig, alles hervorzubringen, was Er versprochen hatte.

223 Wo sind die Kinder Abrahams heute Morgen? Ihr Prediger, die ihr Angst habt um euer Brot und Wasser, wenn ihr euer Babylon verlassen würdet. Wo ist euer Glaube? David sagte: "Ich war einmal jung und jetzt bin ich alt geworden, und niemals sah ich den Gerechten verlassen und seinen Samen um Brot betteln." Fürchtet euch nicht, steht in Wahrheit zu Christus.

224 Aber der Unglaube wird immer die Vernunft ergreifen, das war es... Habt ihr es erfaßt? Unglaube stützt sich auf die Vernunft, auf die gegenwärtigen Dinge. Der Glaube tut das nicht, der Glaube schaut auf das Wort, der Glaube stellt sich auf den unbeweglichen Felsen, auf Gottes ewiges Wort. Amen! Der Glaube schaut nicht auf Vernunftsgründe. Ich kümmere mich nicht darum, ob du mir zeigen kannst, wie es besser ginge, wenn das Wort "Nein" sagt, dann ruht der Glaube darauf. Dies ist der heilige Ruheplatz des Glaubens.

225 Ich möchte euch heute morgen etwas fragen, ihr Lutheraner, ihr Baptisten und ihr Katholiken und auch euch, ihr Denominationsleute rund um die ganze Welt. Wie könnt ihr euern Glauben auf eine Denomination stellen, wenn sie im Gegesatz zum Worte steht? Welche Art von Glauben habt ihr bekommen? Ihr habt Vernunftskräfte empfangen, aber keinen Glauben. Denn Glaube entsteht durch das Hören, durch das Anhören des ökumenischen Konzils? Dies könnt ihr vielleicht im Geburtstagsallmanach für alte Frauen finden, aber ihr werdet es im Worte Gottes nie finden. "Der Glaube entsteht durch das Hören, durch das Hören des Wortes Gottes!" Amen.

226 Sagt mir, ein Mann könne irgend etwas dazu entgegnen, um dann zu sagen, es sei das Wort Gottes, wenn Himmel und Erde vergehen werden, aber nicht das Wort. Glaube findet das Wort, Sein Heiligtum, ein Ruheort. Er bewegt sich bis auf die Spitze dieses ewigen Felsens, zu Jesus Christus, und legt sich dort nieder und ruht.

227 Mögen die Winde heulen und die Stürme alles erschüttern, er ist für immer in Sicherheit. Er ruht dort genau auf diesem Wort. Das ist der Ort, an dem der Glaube, aufrichtiger christlicher Glaube, ruht. Der Ruheplatz ist das Wort. Er weiß, daß Gott sich immer über jeden seiner Feinde stellen wird. Wie übel es auch aussehen mag, oder wie der Feind auch hereinkommen mag. Wenn es auch aussieht, wie wenn du besiegt wärest, der Glaube kennt immer die Wahrheit.

228 Und ihr, ihr kranken Leute, oh, wie möchte ich euch in diesen Glauben hineinführen. Wenn ihr diesen Glauben ergreift, daß ihr geheilt sein werdet, auch wenn alle Zeichen und Symptome auf das Sterben hinweisen, laßt euch niemals davon abbringen.

229 Es gibt einen Ruheplatz im Heiligtum von Gottes Wort, wenn Glaube, aufrichtiger Glaube, sich darin niederläßt. Nicht ein gemachter Glaube, sondern Glaube. Nicht Hoffnung, sondern Glaube. Die Hoffnung ist draußen und hofft, daß sie hineinkommt. Der Glaube ist bereits drinnen und schaut heraus und sagt: "Es ist schon geschehen." Dies ist Glaube! Hier findet der Glaube seinen Ruheplatz, denn er weiß, daß Gott niemals, niemals den Feind hereinlassen wird. Er hat es niemals getan. Der Glaube weiß das, ungeachtet dessen, wie die Sache auch aussehen mag.

230 Noah wußte, daß die Arche schwimmen würde. Gewiß wußte er das. Daniel wußte, daß Gott den Löwen den Mund verschließen konnte. Die Kinder Israels wußten, daß Gott das Feuer aufhalten kann. Jesus wußte, daß Gott ihn auferstehen lassen würde, denn das Wort sagt: "Ich werde seine Seele nicht in der Hölle lassen und ich will auch nicht, daß mein Heiliger die Verwesung sieht." Er wußte, daß die Verwesung in 72 Stunden einsetzt, darum sagte Er: "In drei Tagen werde Ich auferstehen."

231 Der Glaube ging in seinen ewigen Ruheort, ins Heiligtum von Gottes Wort und dort stand Er.

232 Die Vernunft versucht ihr Bestes zu tun, um beachtet zu werden. "Nun, dieses System scheint besser zu sein. Das ist es." Es schaut besser aus, weil ihr mit eurem intellektuellen Verstand schaut. Ihr könnt Vernunftsschlüsse beweisen, aber den Glauben könnt ihr nicht beweisen, denn wenn ihr es beweisen könntet, dann wäre es kein Glaube mehr. Denn Glaube kennt nur das Wort und die Verheißung und es schaut auf jene Dinge, die du nicht sehen kannst. Glaube ist die Substanz der Dinge, auf die man hofft, der Beweis der Dinge, die nicht gesehen werden. Du kannst es nicht begründen, ich kann es nicht beweisen, wie es geschehen wird. Ich weiß es nicht, aber ich glaube es. Ich weiß, das es so ist, weil Gott es gesagt hat und das genügt. Aus diesem Grunde weiß ich, daß es stimmt.

233 Ich weiß, das Wort ist richtig! Ich weiß, die Botschaft ist richtig, denn sie ist im Wort und ich sehe den lebendigen Gott darin leben, um es zu beweisen.

234 Wir sind in einem Auszug, das ist gewiß wahr. Sogar der Tod kann den Glauben nicht erschüttern. Ein Mensch kann im Angesicht des Todes sein und den Sieg der Auferstehung ausrufen.

235 Paulus rief: "Oh Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?" Christus ist auferstanden und jene, welche in Ihm sind, werden mit Ihm auferstehen, wenn Er kommt. Seht, Er kann sich nicht ändern. Ja der Glaube macht das Wort zu Seinem Heiligtum, zu Seinem ewigen Ruheort. Es liegt in Gottes Wort.

236 Paßt noch einmal auf. Wir haben nun schon etwas länger gemacht, etwa 25 Minuten. Wenn es euch nichts ausmacht, dann möchte ich dieses Band noch etwas weitermachen, nur eine Minute.

237 Beachtet, dieser neue König, welcher Joseph nicht kannte, stieg empor. Welches war sein erster Plan, um die Kraft Israels zu zerstören? Er nahm seine Kinder. Ist das richtig? Er versucht seine Kinder zu vernichten. Hört nun gut zu!

238 Derselbe Teufel, in einer andern Form, in der Form eines Königreiches, versuchte Gottes einzigen Sohn zu töten. Seht, er wollte zuerst die Kinder loswerden, bevor sie aufwachsen konnten. Der Teufel ist wirklich ein intelligenter, gerissener Vogel. Er weiß, wie er die Dinge niederschlagen muß, bevor sie beginnen können, er versteht das. Und das einzige, was du tun kannst, um ihn zu schlagen, ist, dich auf Christus zu verlassen, dich selbst zu demütigen und Ihm die Führung zu überlassen. Du wirst es nie auf eine andere Art und Weise tun können.

239 Deine intellektuelle Kraft wird es nie beweisen können. Du hast es zu glauben und dich auf Ihn zu verlassen. Er ist der Hirte. Es ist nicht die Aufgabe der Schafe, den Wolf fernzuhalten, es ist die Aufgabe des Hirten, aber die Schafe müssen richtig beim Hirten sein, damit sie sicher sind. Dies ist meine Sicherheitszone, in Christus, und Christus ist das Wort. Das ist die Sicherheitszone.

240 Beachtet den Teufel in dem Form des Königs Ramses. Als erstes wollte er die Kinder durch natürlichen Tod loswerden und sobald der Sohn Gottes geboren war, da ging er aus Ägypten heraus, denn Gott zerstörte Ägypten. Er verfluchte es. Seit jener Zeit hat es sich nie wieder erholt.

241 Dann war er in Rom. Satan verlegte seinen Sitz nach Rom. Und das erste was Rom vernichtete, um sicher zu sein der Teufel in diesem römischen System versuchte zu vernichten. Was wollte er vernichten? Als erstes den Sohn Gottes, es ist derselbe Teufel.

242 Und heute tut er dieselben Dinge unter dem Anschein der Geistlichkeit. Religiös, mit einem christlichen Bekenntnis, indem er unsere Mädchen nimmt und sie mit katholischen Burschen vermählt. Er bewirkt, daß deren Kinder katholisch werden, um die Kraft der andern Seite zu brechen. Hier ist euer Dämon. Dort ist euer Teufel, der auf sieben Hügeln thront. Er trägt eine dreifache Krone. Genauso glatt und listig, geschmeidig und intellektuell, wie die Schlange. Der Same der Schlange, seine Kinder. Sie gebrauchen dieselben intellektuellen Techniken.

243 Schaut, sie töteten die Kinder in zwei verschiedenen Zeiten. Womit haben sie die Kinder getötet? Zwei Mal denkt daran, beachtet diese zwei Ereignisse und dann das dritte. Das erste und das zweite Mal tötete er die Kinder durch natürlichen Tod. Und dieses letzte Mal nimmt er die Kinder und tötet sie mit geistigem Tod, durch Verheiratung, gegenseitige Verheiratung.

244 Sagte nicht Daniel dasselbe, über dieses Königreich aus Ton und Eisen, daß sie diese beiden Samen vermischen würden, sie versuchen die Kraft der andern Menschen zu brechen. Das ist es doch, was sie jetzt tun. Sie tun es, bis sie es erreicht haben. Sie haben einen Präsidenten hereingebracht. Als nächstes müßt ihr einen Kardinal hereinbringen. Bringt das ganze Kabinett hinein,. was wollt ihr dann tun?

245 Als nächstes werden sie dann mit ihrem Geld die Schulden der Vereinigten Staaten bezahlen. Sie borgen es von ihrer Kirche, und dann seid ihr ausverkauft. Nun, wir leben heute und bezahlen den Freunden drüben unsere Schulden mit Steuergeldern, die erst in den nächsten vierzig Jahren einbezahlt werden. Wir haben kein Geld mehr, aber die Kirche hat es. Sagt nicht die Bibel, sie war mit Gold bedeckt und..... oh..... aber ihr..... auf diese Weise tut sie es.

246 Sie heiraten eure Töchter, eure Söhne, die Kinder wachsen katholisch auf. Genau so töten sie mit geistigem Tod. Sagt nicht die Bibel in Offenbarung. 17, daß er sie in ein Bett der Weltlichkeit werfen werde, und daß ihre Kinder durch geistigen Tod getötet würden?

247 Es ist immer das Wort. Wo du auch hingehen magst, es ist immer noch das Wort. Es muß genau ins Bild passen. Wenn es nicht paßt, dann ist es nicht das Wort. Es ist dann nicht das Wort. Wenn es nicht in der ganzen Bibel überall hineinpaßt, dann ist es falsch.

248 Schaut, während dieser Zeit trainierte Gott Seinen Diener für Sein Werk. Er trainierte ihn nicht vor ihren Augen, nicht nach ihren Plänen und Schemas. (Begreift ihr das?) Ausserhalb ihrem Organisationssystem, trainierte Gott einen Mann für Seinen Zweck. Er ließ die Dinge einfach laufen.

249 Er ließ ihn seine Frau heiraten und Kinder haben, ein Kind "Gersom". Er lebte ein recht gutes Leben. Er segnete ihn dort draußen, aber immer hielt er ihn bereit, im Training. Gott und sein Feind taten es damals im Natürlichen. Gott und sein Feind tun es heute im Geistigen.

250 Damals wurden sie im Fleische getötet, heute werden sie geistig getötet. Gott machte einen natürlichen Mann bereit, Seinen Propheten, um ihn nach Ägypten zu schicken. Satan machte Ramses bereit, seinen fleischlichen Mann, er machte einen natürlichen Menschen bereit. Wofür? Um sie umzubringen oder um alle Ägypter und Hebräer zu vereinigen, um sie zu Dienern des Pharao zu machen.

251 Darum ist es so schwierig für das Gemüt, eine Begründung gegen ein Bildungssystem zu finden, welches seine Stützpunkte beweisen kann. Das stimmt. Der Geist neigt sich immer zur Bildung. Der intellektuelle und vernünftige Geist, kann dieses nicht einmal erkennen.

252 Habt ihr Cecils de Milles' "Zehn Gebote" gesehen? Ich glaube nicht, daß man ins Kino gehen sollte, und zu all dem Unsinn, aber ich empfehle ihn der Gemeinde, denen, die ihn sehen möchten. Wenn sie nur das sehen möchten. Es ist in Ordnung, wenn sie den Film sehen möchten. Ich wollte zuerst nicht gehen, einige meiner Brüder gingen und sie kamen zu mir und erzählten mir davon. Ich war seit vielen Jahren nicht mehr hingegangen, dann ging ich aber doch hin, als er im "Drive-In" gezeigt wurde und schaute ihn mir an. Ich sah, wie der Film war und darauf sagte ich zur Gemeinde: "Wenn ihr hingehen möchtet, dann ist das in Ordnung.

253 Dort wurde wunderbar gezeigt, wie der Teufel seine Tricks hat, wie schlau er damals war. Wie er dort hineinkam, um diese Kinder zu töten, und wie der intellektuelle Verstand dieses glaubte, weil sie es sehen konnten, es war vernünftig.

254 Oh, wie Gott während all der Zeit Seinen Propheten trainierte; und wie in Ägypten Politik trainiert wurde, dieser Ramses, um zu erobern. Und dann kam eines Tages der große Wettkampf zwischen intellektueller und geistiger Kraft. Und Ramses, mit all seinen Gütern stand dort und schüttete Wasser in den Nil, um den Gott des Nils zu segnen. Gott schlug den Nil, und dann floß Blut darin. Oh, es war gewaltig, wenn man sah, was da geschah.

255 Oh, paßt jetzt auf, der Intellekt will immer argumentieren und er kann die geistige Seite nicht sehen, denn es ist nur Intellekt. Oh, sie haben es zu keiner Zeit gesehen und sie können es auch Jetzt nicht sehen.

256 Sie konnten es in den Tagen des Elia nicht sehen. Wie konnte dieser alte Prophet, mit diesem filzigen Gesicht, Gott vergib mir, wenn ich das sage, Gott weiß, daß ich versuche, es so lächerlich wie möglich darzustellen, so daß ihr den Geist Gottes sehen könnt. Auch Paulus sagte: "Ich bin nie zu euch gekommen mit verlockenden Worten und mit Weisheit, denn euer Gemüt würde zur Weisheit hingezogen. Ich bin zu euch gekommen mit der Kraft des Heiligen Geistes, welche hier ist, damit eure Hoffnung und euer Vertrauen nicht auf Menschenweisheit ruhen mögen, sondern in der Auferstehungskraft von Jesus Christus.

257 Darum schildere ich dieses so lächerlich, indem ich den großen, göttlichen Propheten, mit einem zerfilzten Gesicht darstelle, denn er mag ein schreckliches Aussehen gehabt haben, im Gegensatz zu diesen gut gekleideten Priestern. Und er nannte sich selbst einen Mann Gottes, schaut auf die andern, ihr könnt die Heiligkeit dieser Priester in ihrem geschulten Verstand sehen.

258 Ihr könntet den Turban auf dem Kopfe sehen - wie er sich umwendet - das Ephod hängt an seiner Brust. Ihr könntet das Salböl sehen, (das natürliche), wie es seinen Bart hinuntertropft, bis zum Saum seines Kleides. Ihr könntet das brennende Opferfeuer sehen und alle Rituale wären in Ordnung.

259 Nach diesen Dingen hätte sich der natürliche Verstand orientiert. Das versuchen sie auch heute wieder zu tun. Das Auge - das Tor der Seele, aber ihr seht das geistige Auge hinter diesem Auge. Sie schauten auf diesen alten, verfilzt aussehenden Mann, der dort stand, mit Haaren auf seiner Brust ein großes Stück Schafsleder hatte er um sich gewickelt, mit einem Gürtel um seine Lenden gebunden. Wahrscheinlich war er barfuß, mit kleinen, mageren Armen, ein weißer, wallender Bart bedeckte sein ganzes Gesicht. Er stand dort, mit einem knorrigen Stock in seiner Hand, aber das geistige Auge konnte die Kraft Gottes dort sehen, denn er kam in Übereinstimmung mit dem Wort.

260 Es ist nicht das, was der Intellekt sieht, sondern was das geistige Auge sieht. Und heute sieht das natürliche Auge die glanzvollen Kirchen, in Gemeinschaft mit dem Stadtpräsidenten oder wer auch immer in diesen Denominationen ist, in den Organisationen. Aber sie können die Kraft des Heiligen Geistes nicht sehen, welche Tote auferweckt und die Kranken heilt. Sie schauen nach Hollywood und beobachten die Menschen auf der Straße.

261 Die heutigen Frauen denken: "Aber diese Frau, die Susi, die gehört doch auch zur Gemeinde und sie hat ihre Haare geschnitten. Sie trägt Make-Up und jedermann in der Stadt mag sie." Was denkt der Himmel? Wenn es im Gegensatz zum Wort ist, dann kann Gott es nicht gutheißen. Und wenn Er es auch, im Gegensatz zu sich selbst, gutheißen möchte, dann würde Er Sein eigenes Wort verleugnen und, nehmt das zur Kenntnis, Gott wird das nie tun. Amen. Wenn Himmel und Erde vergehen werden, eine Frau mit geschnittenem Haar, ist ein Fluch in den Augen Gottes, auch wenn sie Kleider trägt, welche einem Manne zustehen.

262 Seht, das geistige Auge erfaßt dieses. Sie leben auf dieser Grundlage. Das natürliche Gemüt lebt, um über die fleischlichen, täglichen Dinge nachzudenken.

263 Beachtet, daß Gott jetzt dieses und jenes tut, aber die Leute wissen nichts davon. Der fleischliche Verstand geht mit der Vernunft. Gott ruft jetzt zu einem geistigen Exodus. Wie Er damals die Leute zu einem natürlichen Auszug aufrief, so ruft Er sie heute zu einem geistigen Auszug. Wen ruft Er? Seine Auserwählten, nur Seine Auserwählten.

264 Ägypten konnte nicht sehen, daß Israel richtig handelte, wenn auch das Blut eines Lammes an Türen und Oberschwelle gestrichen wurde, und all diese Dinge geschahen. Und Gott wirkte dort in einem Propheten und benutzte das Wort eines Menschen.

265 Seht, wie er dort steht und sich auf seinen Stab stützt, nach Osten zeigt und sagt: "Es sollen Fliegen kommen und sich über Ägypten ausbreiten."

266 Er ging dann zurück und. alle sagten: "Es wird nichts geschehen." Und nichts geschah. Aber nach einer kleinen Weile wird eine alte, grüne Fliege herumgekreist sein. Nach einer weiteren Weile waren vermutlich pro m2 schon 2 Pfund Fliegen da, Fliegen, welche ein Mann ins Dasein gesprochen hatte.

267 Und dort stand ein intellektueller Ramses, ein sehr religiöser Mann, im Gegensatz zum Geist des lebendigen Gottes. Das natürliche Auge konnte nur Ramses sehen, das geistige Auge hingegen, sah die Verheißung und wie sie im Begriff war, in Erfüllung zu gehen.

268 Nun, wenn Josua und Kaleb diese Amalekiter, Hetiter und Jebusiter ansahen, als wären sie nicht da, sie waren zwei, drei oder viermal stärker als sie, dann schauten sie nur auf Gottes Verheißung. Die natürlichen Leute, die Kundschafter und andere sagten in Kadesch Barnea: "Oh, wir können nicht hinein. Es sind zuviele! Neben ihnen sind wir wie Heuschrecken." Aber Josua und Kaleb sahen Gottes Verheißung und sagten: "Wir sind mehr als im Stande es zu tun." Warum? Sie schauten auf das, was Gott gesagt hatte. "Ich gebe euch das Land."

269 Der fleischliche Mensch erkennt das nicht. Der geistige Mensch ergreift es. Ich möchte euch etwas fragen: "Warum sahen die Ägypter diese Dinge nicht?" Weil sie nicht auserwählt waren!

270 Gott hatte es zu Abraham gesagt, bevor es geschah. (Erfasse das, du schlafende Gemeinde!) Gott sprach zu Abraham, bevor es geschah: "Dein Same wird 400 Jahre in Ägypten bleiben und dann werde ich sie hinausführen." Aus diesem Grunde konnten sie es sehen, weil sie erwählt waren, es zu sehen, sie waren die Auswahl.

271 Israel war erwählt, um die Zeichen Gottes zu sehen. Sie gingen aus Ägypten heraus und die Ungläubigen kamen dort um. Und heute ruft Gott Seine Erwählten, den geistigen Samen Abrahams, durch den Glauben, welchen er (der Same) in das Wort Gottes hat.

272 Könnt ihr den geistigen Samen heute nicht sehen? Er schaut nicht auf die intellektuelle Gemeinde, er schaut auf das Wort. Und er ist aus den Denominationen herausgerufen worden, in die Gegenwart von Jesus Christus. War das deutlich? Habt ihr es begriffen? Gut, wir wollen weitergehen.

273 Nur die Erwählten! Doktoren usw., sie werden es nie sehen. Sie waren nicht erwählt. Denkt daran, jene Auserwählten, welche jetzt hervorkommen, gehen nicht einfach in ein anderes Land. Sie gehen in die Herrlichkeit, dorthin, wo ihre Namen im Lebensbuch des Lammes geschrieben wurden. Nicht unter dem kleinen, tierischen Lamm, welches Israel herausbrachte, jene konnten rückfällig werden und zurückgehen, aber diese können das nicht tun. Dieses ist unter dem Blute des Lammes Gottes, welches vor Grundlegung der Welt geschlachtet wurde. Und ihre Namen wurden vor Grundlegung der Welt im Lebensbuch des Lammes eingetragen.

274 Sie sind dort drinnen auserwählt, und wenn dieses Licht über ihnen aufleuchtet, dann fallen die Denominationsmauern um sie, und sie kommen heraus. "Kommt aus ihnen heraus," sagt der Heilige Geist in diesen letzten Tagen. "Berührt ihre unreinen Dinge nicht. Ich werde euer Gott sein, ihr werdet meine Söhne und Töchter sein."

275 Beachtet, Israel hat gewacht. Sie wußten, daß Gott mit ihren Propheten gesprochen hatte, das Wort kam zu ihnen. Sie sind gekommen, um es zu sehen, und sie haben es gesehen. Und jetzt betrachten wir das intellektuelle Zeichen. Wir können jetzt sehen, daß sie an ihre Organisationen glauben. Sie verharren immer noch in ihren Glaubenssatzungen.

276 Genau wie es mit Bileam war, als er dort auf den Berg ging, als Israel dort war. Dort war Israel, keine Nation, es waren einfach Menschen, die herumtrieben; sie waren angeklagt. Und Moab, sein Bruder, der Intellektuelle, der Organisierte, er kam auf die Spitze des Berges mit dem Bischof oder den Propheten, die sie hatten. Sie errichteten einen Altar und opferten dasselbe Opfer. Aber sie konnten die Feuersäule und den geschlagenen Felsen nicht sehen unter Israel.

277 So ist es auch heute. Der intellektuelle Verstand schaute auf die Würdenträger, die dort standen Sie verpaßten, den geschlagenen Felsen zu sehen. Sogar der Bischof konnte die Kraft des Heiligen Geistes und den Ruf des Königs im Lager nicht sehen. Sie waren nicht im Stand, es zu sehen

278 So ist es auch heute wieder. Gott ruft Seine erwählten Menschen und sie sind jetzt ausgewählt. Wofür sind sie jetzt ausgewählt? Für eine Auferstehung; welches Zeichen zeigt Er ihnen? Ein Auferstehungszeichen! Was für ein Zeichen zeigte Er damals? Ein Zeichen der Befreiung, um sie aus der Knechtschaft zu befreien. Ein Zeichen der Kraft, welches die Himmel verschließen oder das Firmament verdunkeln konnte.

279 Jetzt zeigt Er die Auferstehungskraft Seines Sohnes. Sie lebt unter ihnen, um sie von dem Grabe und diesem Friedhof, in welchem wir leben, auferstehen zu lassen, in ein Land, welches Er uns versprochen hat. Das Auferstehungszeichen ruft aus dem geistigen Ägypten und dem geistigen Babylon heraus.

280 Was ich weiß, möchte ich euch jetzt ruhig sagen, damit ihr es erfaßt. Er tut die Dinge auf die gleiche Art, wie Er es am Anfang tat, es ist dieselbe Sache. Er verschließt die Augen der Ungläubigen und öffnet die Augen der Gläubigen. Beachtet, die Politik arbeitet auf der intellektuellen Seite. Politik und die Kirche, Politik und die Völker, die andere Seite bleibt ihnen verborgen, die geistige Ursache.

281 Gott nahm einen Mann in die Wüste, trainierte ihn, und brachte ihn dann zurück. Er nahm die Sache in Angriff und brachte die Leute heraus. Seht ihr, was ich meine? Er kann Sein Programm nicht ändern. Er ist Gott. Er wird sich niemals mit einer Gruppe abgeben. Er hat es nie getan. Er befaßt sich mit Einzelnen. Er tat es, Er wird es tun, und Er hat sogar in Maleachi 3, Vers 23 versprochen, daß Er es tun werde. Das stimmt.

282 Dort ist Seine Verheißung, welche Er gab. Er versprach, das zu tun, was Er verheißen hatte und jetzt ist es hier. Was für glückliche Leute sollten wir sein, Er hat uns das versprochene Wortzeichen gegeben, das verheißene Wort. Er versprach, daß Er es tun würde. Er wird den Glauben Seines Volkes wieder erstatten, die Herzen der Menschen werden zurückgebracht zum Originalglauben der Pfingstväter. Er versprach es zu tun, indem Er Seine Zeichen zeigt.

283 Und wie es war in den Tagen von Sodom, so wird es sein, wenn der Menschensohn wiederkommt. Welche Art von Zeichen, sahen die Gemeinden zu Sodom? Was sah die intellektuelle Gemeinde? Zwei Prediger. Was sah die geistige Gemeinde, die Erwählten, Abraham und seine Gruppe? Sie sahen, wie sich Gott in einem fleischlichen Körper zeigte, in menschlichem Fleisch. Er konnte den Geist unterscheiden und sagte Sarah, was sie im Verborgenen dachte.

284 So wie es war in den Tagen Lots, so wird es beim Kommen des Menschensohnes sein. Wir sehen, wie der Heilige Geist unter uns dieselben Dinge tut. Er wirkt durch das menschliche Fleisch. Die Stunde ist da. Wir sind genau hier Freunde, das ist alles. Ein Auszug ist im Gange.

285 Beachtet dieses jetzt. Womit hat Er es damals getan? Paßt auf und benutzt euer geistiges Denken. Möge jetzt der Heilige Geist die alte Decke, der Unwissenheit wegnehmen, schaut genau hin. Gott trifft immer einen Entscheid, um etwas auf eine Art zu tun. Er kann es nie ändern.

286 Damals, im Garten Eden, als Er den Menschen zurück in Seine Gemeinschaft erlösen wollte, da traf Er eine Entscheidung, es war das Blut. Sie versuchten es mit Bildung, mit Denominationen, mit Nationen und allem Möglichen, es hat niemals funktioniert.

287 Es gibt nur einen Ort, an dem Gott den Menschen je treffen kann, es ist unter dem vergossenen Blut, wie es in Eden war. Es wurde nie geändert. In den Tagen Hiobs, war der einzige Ort, an dem man Gott begegnen konnte, unter dem Opferlamm. In den Tagen Israels, begegnete man ihm, unter dem Opferlamm, wie Er es im Garten Eden tat, unter dem Opferlamm.

288 Der einzige Ort, wo Er uns heute begegnet, sind nicht die Denominationen, sie argumentieren und streiten miteinander, nicht in Kirchenvereinigungen, sie tun dasselbe nicht bei Intellektuellen, sie sind in einem Durcheinander, sondern unter dem Blut des Lammes. jeder Gläubige kann dort Gemeinschaft haben, dort, wo das Leben ist.

289 Gott traf eine Wahl in den Tagen des Auszuges. Er rief eine Gruppe heraus, und heraus aus dieser Gruppe..... ich möchte, daß ihr etwas beachtet. Er hatte nur zwei, welche ins verheißene Land gingen. Was für ein Mittel hat Er gewählt, um sie herauszubringen? Politik? Organisationen? Er wählte einen Propheten, mit dem übernatürlichen Zeichen einer Feuersäule, damit die Menschen nicht fehlgehen konnten. Was der Prophet sagte, war die Wahrheit. Gott kam in einer Feuersäule hinunter und bestätigte Sich selbst. Er zeigte Sein Wort. Ist das richtig?

290 Was war es, was Er brachte - Seinen ersten Exodus. (Auszug) Sein zweiter Exodus..... Gott geht immer mit der Zahl drei. Er ist vollkommen in der Zahl drei. Ihr habt es bei meinen Predigten bemerkt, es ist immer drei und sieben. Sieben ist das Ganze, drei ist Vollkommenheit. Der erste, der zweite und der dritte Zug, und oh, weiter und weiter - alle Dinge. Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes. Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seht, alle Dinge.

291 Schaut, was Er beim ersten Exodus tat. Er sandte einen Propheten, gesalbt mit der Feuersäule und er rief sein Volk heraus. Das war der erste Exodus. Und als die Zeit für Israel abgelaufen war, da sandte Er wieder einen Gott-Propheten, mit einer Feuersäule. Johannes sah sie vom Himmel herunterkommen, wie eine Taube. Und Er sagte: "Ich gehe zu Gott, ich kehre zu Gott zurück."

292 Nach Seinem Tod, Begräbnis und Auferstehung sah Paulus auf dem Weg nach Damaskus, dieselbe Feuersäule. Und da er ein Hebräer war, gut ausgebildet im Wort, sagte er: "Herr, wer bist Du?"

293 Er wußte, daß diese Feuersäule der Herr war. Er war ein Hebräer. Er sagte: "Wer bist Du?" Und Er sagte: "Ich bin Jesus."

294 Für den zweiten Exodus brachte Er einen gesalbten Propheten, welcher Sein Sohn war, den Gott-Propheten. Moses sagte, das Er ein Prophet sein würde, mit einer Feuersäule und Zeichen und Wundern. Und jener Prophet sagte: "Wer immer an mich glaubt, wird jene Werke, die ich tue, auch tun."

295 Und hier hat Er dieselben Dinge in diesem letzten Exodus versprochen, und Er kann es nicht ändern. Durch einen wissenschaftlichen Beweis, durch das Zeugnis des Heiligen Geistes und durch die Werke des Heiligen Geistes, sehen wir dieselbe Feuersäule unter uns. Und die Zeichen und Wunder der Auferstehung von Jesus Christus, rufen die Menschen aus den Denominationen heraus, in die Gegenwart von Jesus Christus, damit sie leben - um in ein Land zu gehen.

296 Da ist kein Fehler, Freunde; es ist nicht, was ich sage, ich bin nur euer Bruder, aber es ist das, was Gott euch beweist. Das zeigt die Wahrheit Dieselbe Feuersäule, die Er für die beiden andern gebrauchte, hat Er unter uns gebracht, und es ist durch die Wissenschaft bewiesen.

297 Wie ihr wißt, hat es das Life-Magazine letzten Monat gebracht. Wieviele von euch sind hier, welche gehört haben, wie ich über diese Sache sprach, bevor es geschah? Ich glaube, die ganze Gemeinde hat es gehört. Dort ist es. Sie wissen aber nicht, was es bedeutet. Die Wissenschaft versucht es herauszufinden. Jedermann hat eine Aufnahme davon. Eine Wolke, 26 Meilen hoch, in der Form einer Pyramide. Sieben Engel zeigen sich darin, und sie haben euch das Wort zurückgebracht, unter der Inspiration und informieren euch über die Stunden, welche kommen werden, und in denen ihr lebt. Das geistige Auge wird das sofort festhalten und es erfassen. Es ist ein Exodus. Wir sind im Begriffe, eines Tages hier wegzugehen. Dank sei Gott. Denkt daran. Ich will in einer Minute schließen, ich habe schon zehn Minuten dazubekommen.

298 Die Feuersäule, welche sie herausgerufen hatte, führte sie unter der Leitung eines gesalbten Propheten ins verheißene Land. Eine Feuersäule, die sie sehen konnten, führte sie ins verheißene Land, unter der Leitung eines gesalbten Propheten. Und sie haben sich ständig gegen ihn gewendet. Stimmt das? Natürlich!

299 Nun, ich weiß, daß ihr heute noch taufen wollt. Ich habe noch ungefähr sechs Seiten hier, aber ich denke, daß ich in etwa einer Minute zu Ende komme.

300 Paßt auf, wir werden jetzt herausgerufen. "Komm heraus aus Babylon mein Volk," sagte die Stimme des Engels. Heraus aus was? Heraus aus der Verwirrung!

301 Haben die Methodisten recht, oder die Baptisten oder die Katholiken? Kommet heraus aus ihnen. Gott hat recht! Wie kannst du das wissen? "Laß jedes Menschenwort Lüge sein und Mein Wort die Wahrheit." Komm aus ihnen heraus! Was kannst du wissen? Es ist dieselbe Feuersäule und dieselbe Salbung des Geistes, welche ins verheißene Land führte. Seht, sie wurden geführt, sie wurden herausgebracht, Israel, die Nation wurde ins verheißene Land gebracht. Es ist derselbe Gott, dieselbe Feuersäule. Sie sagen, daß die Kamera wenn ihr den Prüfungsbericht von George L. Lacy lest, nicht was ich sage, was G. L. Lacy's Untersuchung sagt. (Er ist der Chef der FBI, für Fingerabdruckdokumente). Dort ist seine Erklärung. Einige haben gesagt, die Linse sei zweimal gerichtet worden.

302 Zehntausende von Menschen haben mit ihren eigenen Augen darauf geschaut. Wir standen dort und schauten hin, ihr habt hingeschaut. Das war es nicht. Sie sagten, es sei eine optische Täuschung. Was aber sagte Mr. Lacy? "Das mechanische Auge dieser Kamera wird keine Psychologie festhalten." Es war keine optische Täuschung. Sie war dort, dieselbe Feuersäule! Und dann sagen sie: "Nun gut, dann war es eine Illusion." Und alle Kameras hunderte von Meilen von Tucson entfernt?

303 Sechs Monate bevor es geschah, haben wir euch durch den Heiligen Geist gesagt, daß etwas Neues hervorkommen werde. Denn die äußere Schrift auf der Pyramide, wie im Traum jenes Bruders gezeigt wurde, habe ich euch erklärt. Dies ist die ganze Erklärung.

304 Nun sind alle Geheimnisse der Rechtfertigung, der Heiligung und der Taufe des Heiligen Geistes erklärt. ]etzt werden diese losen Enden, welche in den Sieben Siegeln verborgen sind, hervorgebracht. Nicht die sieben Gemeinde-Zeitalter, die Sieben Siegel offenbaren die Geheimnisse. Und dann öffnete Er dieses Ding auf der Spitze und darinnen war weißer Felsen, auf dem noch niemals etwas geschrieben worden war. Es ist ein Geheimnis.

305 Ich ging nach Tucson und sagte es an, bevor es geschah. Ich stand nördlich von Tucson, (es stehen Zeugen hier, die dabei waren) als eine Explosion hervorbrach, welche beinahe die Grundfesten der Berge erschütterte. Und zur selben Zeit hing ein Lichtkreis darüber in der Luft. Davon haben die Wissenschaftler Aufnahmen gemacht. Es war 26 Meilen hoch, ungefähr fünfmal höher als Nebel oder etwas anderes sein kann. Sie können nicht herausfinden, was es ist. Es wird Licht werden in der Abendzeit, ihr werdet den Pfad zu Gott sicher finden.

306 Wenn ihr Erwählte seid - wenn dieser Same auf trockenen Boden oder auf Felsen fällt, dann wird er niemals etwas ausrichten, oder auf hart, steinige Herzen, welche unwissend bleiben wollen. Aber wenn er auf den sanften, weichen Grund des Glaubens fällt, dann wird er einen Christen hervorbringen, der die Früchte des Geistes trägt.

307 Paßt auf, wie Gott dieses getan hat. Er hat dieselbe Feuersäule benutzt, welche bestätigt ist. Jemand sagte, warum gehst du nicht zu diesen Wissenschaftlern und erzählst ihnen davon? Denkst du, daß sie es glauben würden? "Werft die Perlen nicht vor die Schweine." Jesus sagte, man solle es nicht tun, ich habe keine Leitung, das zu tun. Als ich aber dort in der Stadt wohnte und sie diese Fragen hatten, dachte ich, ich könnte hingehen, um es zu sagen. Da sagte der Heilige Geist: "Gehe nicht, es ist nicht für sie. Gehe zurück und erzähle es der Versammlung."

308 Und es wird geschehen... "wenn das geschieht, wovon sie sprechen, dann wißt, daß Ich dann gesprochen habe," sagt der Herr. Bevor es geschieht - dort geschah es. Hört auf die Bibel. Es ist die Stimme Gottes, die euch in diesen Tagen ruft.

309 Ich möchte, daß ihr seht, daß dieselbe Feuersäule die Menschen wieder in ein verheißenes Land führt, ins tausendjährige Reich. Wir haben unter der Inspiration des sechsten Siegels erkannt, und dies wurde vorher niemals gelehrt, wie die Erde gereinigt werden muß, für das Tausendjährige Reich. Die Feuersäule führt sie ins Tausendjährige Reich.

310 Und beachtet, die Feuersäule, welche Israel aus der Knechtschaft heraus in jenen Auszug führte, die Feuersäule, unter der Leitung Gottes, war das Feuer, und nur die Feuersäule hat den Propheten gesalbt, die Feuersäule mußte als ein himmlischer Beweis dort stehen, zum Zeichen, daß Mose herausrufen mußte.

311 Ihr erinnert euch daran und jene Leute, sie sagten: "Wir sollten doch eine Organisation aufbauen. Moses, du hälst zuviel von dir selbst. Du möchtest, daß wir glauben, du seiest der einzige Heilige unter uns. Die ganze Versammlung des Herrn ist heilig. Wie kannst du es nur für dich selbst in Anspruch nehmen?

312 Und Moses fiel auf sein Angesicht und begann zu weinen. Gott sprach: "Trenne dich von ihnen. Ich will gerade die Erde öffnen und sie verschlingen." Ein Typ. Wie konnte ihnen Mose sagen, daß er ihnen das sagte, was Gott gesprochen hatte? Gott hat es bestätigt, daß es die Wahrheit ist.

313 Sogar Mirjam, selbst eine Prophetin, und Aaron lachten über Moses, wegen seiner Heirat mit diesem äthiopischen Mädchen; sie spaßten über ihn. Gott wurde böse, weil sie gegen Seinen Diener sprachen. Was tat Er dann? Er rief sie heraus vor die Türe des Tempels. Auch Mirjam, welche eine Prophetin war. Moses war mehr als ein Prophet, mehr als ein Prophet.

314 Er sagte: "Fürchtet ihr Gott nicht?" Wenn ein Prophet unter euch ist, und Ich der Herr zu ihm spreche in Visionen, und ich mich ihm in Träumen kundtue, fürchtet ihr Gott nicht? So sprach Gott, nicht Moses. Und in derselben Minute war sie halbtot, durch Lepra. Ihr wißt das.

315 Sagte nicht "Seid ihr hinausgegangen, um einen Propheten zu sehen?" Ja, Er ist mehr als ein Prophet. Warum war Er mehr als ein Prophet? Er war der Botschafter des Bundes, die Bundeslade, Er verband diese zwei Dispensationen miteinander. (Das alte und das neue Testament, der alte und der neue Bund.)

316 Und heute haben wir diesen großen, Heiligen Geist unter uns, Er ist mehr als ein Prophet. Es ist Gott, der Sich unter uns zeigt, um Sein Wort zu beweisen. Er tut mehr als ein Prophet tut, tausendmal mehr, als die Propheten tun.

317 Elia, einer der größten Propheten des Zeitalters, tat nur vier übernatürliche Dinge, während seines etwa achzigjährigen Lebens. Und Elisa mit dem doppelten Maß, tat acht Wunder, und wir haben tausend mal tausend Wunder mit unseren eigenen Augen gesehen. Schaut auf den Engel des Herrn in einer Feuersäule. Die wissenschaftliche Forschung hat es der Welt gebracht, wir wissen, daß sie eines Tages durch dieses gerichtet werden.

318 Was tat das Lamm? Dieser Engel des Herrn, welcher Christus ist? Ihr glaubt es. In Johannes 6, tranken alle von diesem Wasser, und sie hatten große Freude. Er sagte: "Ich bin das Brot des Lebens, welches von Gott aus dem Himmel herabgekommen ist. Ich bin dieser Felsen in der Wüste."

319 Sie sagten: "Jetzt wissen wir, daß du verrückt bist. Du bist verrückt, du hast einen Dämon. Du bist ein verrückter Mann, mit einem Teufel." Ihr wißt, daß Leute einen Geist über sich haben können, und manchmal sind solche religiös sehr aktiv.

320 Sie sagten: "Du bist ein Teufel, Du hast einen Teufel auf Dir. Du bist ein Samariter und hast einen Teufel auf Dir." Und sie sagten: "Du bist nicht älter als fünfzig Jahre, und Du willst Abraham gesehen haben?" (Ich kann sehen, wie Er einige Schritte zurückgeht). Er sagte: "Ich bin der ICH BIN. Bevor Abraham war, bin Ich gewesen."

321 Es war ein brennendes Feuer, jene Feuersäule im Busch. Als Er starb und dann am dritten Tage auferstanden war und Saulus Ihn traf, dort auf dem Weg, war Er zurückgekehrt in jene Feuersäule Er hat gesagt: "Ich komme von Gott, und Ich gehe zu Gott." Als Petrus im Gefängnis war, da kam diese Feuersäule und öffnete die Türe und brachte ihn hinaus. Das stimmt.

322 Wohin leitete sie jene Feuersäule? Denkt daran, Moses war nicht die Feuersäule. Er war der gesalbte Fuhrer unter jener Feuersäule, und nur die Feuersaule bestätigte seine Botschaft mit Zeichen und Wundern. Und jene Feuersäule führte sie in jenes Land welches ihnen Gott versprochen hatte. Dort, wo Er eines Tages unter ihnen Fleisch werden wollte. Ist das richtig? Aber was taten sie? Sie murrten und drückten sich und taten alles mögliche und zeigten, daß sie nur unter dem Blut eines naturlichen Lammes standen.

323 Aber dieses Mal, Ehre sei Gott! Diese Feuersäule, welche wir unter uns sehen, diese Feuersäule wird uns ins tausendjährige Reich führen, wo Er zu Seinem Volke zurückkommen wird, in Seinem Tausendjährigen Reich, in dem Er regieren wird, nach diesem Auszug, dort werden wir mit Ihm ewig leben. Er hat immer das Wort des Vaters, Er bestätigt immer, daß es die Wahrheit ist.

324 Wir sind in einem Auszug. Während wir bald auseinandergehen und diese Bänder abgeschaltet werden. möchte ich euch. als euer Bruder und als Bürger des Tausendjährigen Reiches sagen: "Oh Freund, mein Bruder, ob du hier bist oder ob du das Band hörst, komm heraus, komm in diesen Auszug."

325 Denn alle, die zurückbleiben, werden das Malzeichen des Tieres tragen. Kommt heraus, aus Babylon, kommt heraus aus dieser Verwirrung, kommt heraus aus diesen Systemen und dient dem lebendigen Gott, diesem Engel des Bundes, Jesus Christus, in der Form Gottes, welcher es nicht für einen Raub erachtete, Gott gleich zu werden. Jetzt ist Er die Feuersäule in derselben Form, in welcher Er damals war, als Er den ersten Auszug brachte. Er brachte den zweiten Auszug, und jetzt ist Er hier, mit dem Dritten.

326 Der erste Auszug, was bewirkte er? Er brachte sie aus einem natürlichen Land heraus, hinein in ein natürliches Land. Der zweite Auszug brachte sie aus einem geistigen Zustand heraus, zur geistigen Taufe des Heiligen Geistes. Und jetzt bringt Er uns, von der geistigen Taufe des Heiligen Geistes her. wieder zurück in das ewige Land des Tausendjährigen Reiches und in jenes große, welches nachher kommt. Dieselbe Feuersäule, durch dieselbe Art der Salbung, derselbe Gott, tut dieselben Dinge. Dasselbe Wort verkündete den ersten und den zweiten Auszug. Dasselbe Wort, welches den Zweiten verkündete, hat den Dritten verkündet, und wir können es hier unter uns sehen.

327 Komm heraus! Oh, komm heraus, aus diesem Chaos, komm zum lebendigen Gott! Komm zum Wort! Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und nun ist Er in unserem Fleisch und lebt unter uns Kommt heraus und dient dem lebendigen Gott. Während wir unsere Häupter beugen..... (Eine Prophetie wird durch jemanden in der Versammlung gegeben).

328 Mit unseren gebeugten Häuptern aus den Tiefen eurer Seele, aus der Tiefe von allem, das in euch ist, seid ihr willig und bereit, mit allen Dingen der Welt Schluß zu machen, und für den lebendigen Gott zu leben? Nun, wenn ihr nicht das meint, dann tut es nicht, aber wenn ihr es mit ganzem Herzen so meint, und ihr jetzt überzeugt seid - wie Jesus am Ende Seines Dienstes sagte: "Glaubt ihr jetzt?"

329 Seid ihr überzeugt, daß diese Dinge richtig sind, und durch Gott bestätigt, daß wir am Ende der Zeit sind und daß ihr jetzt in Wahrheit zu Christus kommen möchtet? Kommt jetzt in diesen Auszug, der euch aus den unwissenden Denominationen herausruft, weg von den Ideen und Dingen der Welt. Möchtet ihr euch Ihm von ganzem Herzen ausliefern und in diesen Exodus kommen, ins gesegnete verheißene Land? Erhebt eure Hände, während wir beten. Seid ihr wirklich sicher, daß ihr herauskommen möchtet?

330 Himmlischer Vater, laß jetzt jene, welche ihre Hände erhoben haben, herauskommen. Laß Deinen Heiligen Geist, aufgrund der Verheißung des Wortes ihre Herzen bewegen. Aus der Versammlung heraus kommen, ungefähr 20 Hände, Vater, sie sind zufriedengestellt und wissen, daß es die Wahrheit ist, und sie möchten herauskommen.

331 Damals in den Tagen, als Israel herausgerufen wurde, sind aus den 2,5 Mio. Menschen nur 2 ins Land hineingekommen. In den Tagen von Jesus Christus, waren es ungefähr 120, welche es taten. Und nun, in den letzten Tagen dieser Welt hast Du gesagt: "Eng ist die Pforte und schmal ist der Weg und nur wenige können ihn finden; aber breit ist der Weg, der ins Verderben führt und viele werden darauf gehen."

332 Diese Worte können nicht danebengehen, denn es sind Deine.

333 Ich bete jetzt für sie Herr. Ich bete, daß Du in dieser Stunde durch den Heiligen Geist ihre Herzen beschneiden mögest. Nimm alle Dinge der Welt heraus. Beschneide ihre Ohren, damit sie klar hören können. Gottes Stimme ruft, durch Sein Wort und durch das Licht des Tages.

334 Gewähre Herr, daß ihre Augen geöffnet werden, und daß sie die Herrlichkeit Gottes sehen, in dieser letzten, zu Ende gehenden Stunde. Du sagtest: "Alle Jene, die Mir der Vater gegeben hat, werden kommen und Ich werde sie auferstehen lassen am letzten Tage.

335 Herr, vielleicht sind viele hier, die es noch nicht verstehen können. Ich bete, daß Du Dich mit ihnen befassen mögest, und gib ihnen noch eine Gelegenheit Herr, damit sie in der Lage sind, zu verstehen. Sie hören Dich durch Dein Wort sprechen. Du bestätigst Dich selbst und sprichst zu uns mit einer übernatürlichen Stimme und dann mit einer Auslegung. Wir sehen Deine großen Werke bewiesen, in Übereinstimmung mit der Bibel.

336 Ich bete, oh Gott, daß Du uns jetzt unsere Sünden vergibst. Während ich mich selbst auf dieses Wort lege, denke ich daran, wie ich mich gerade vor einer Woche über einen toten Mann gelegt habe, hier auf dem Boden, und ich habe gesehen, wie ihn der große Heilige Geist zum Leben zurück brachte. Seine Augen waren in seinem Kopf zurückgedreht. Er lag dort. Nur einige, wenige Worte, das Aussprechen Deines Namens, und ich sah ihn leben. Er ist heute hier und lebt immer noch.

337 Herr, Du bist derselbe Gott, wie damals, als Paulus sich über jenen Knaben legte, der seiner Predigt so lange gelauscht hatte, jenen Mann, der damals aus dem Fenster fiel. Du bist derselbe Gott, welcher das Leben wieder erstatten kann.

338 Wir danken Dir, Vater. Die Ungläubigen mögen nicht glauben, wir aber glauben, Herr. Du hast Dich uns bestätigt.

339 Laß jetzt die Gedanken unseres Herzens, die Gedanken meines Gemütes, meine Kraft und alles in dieses Wort verschmelzen. Und laß mich mit dem Wort, zusammen mit diesen Leuten, Herr, dem Königreich Gottes entgegengehen. Gewähre es, Herr. Vergib unsere Sünden, heile unsere Krankheiten und mache uns zu Gliedern Deines Königreiches.

340 Und während diese jetzt kommen, Herr, das Bassin ist offen und die Taufe wird in wenigen Minuten beginnen, denken wir daran, wie damals dasselbe Evangelium gepredigt wurde und wie die Bibel sagt: "Soviele wie glaubten, wurden getauft."

341 Hier liegen Taschentücher Herr, welche ich im Namen von Jesus Christus segne, damit die Kranken geheilt werden.

342 Unsere Versammlungen sind lang, sie ziehen sich über Stunden dahin, wir müssen das Wort hineinlegen, solange noch ein Boden dafür vorhanden ist, denn der kalte Winter ist im Kommen. Wir sehen die Blätter fallen, und wir wissen, daß der Winter vor der Türe steht. Wir müssen die Oberfläche aufkratzen und den Samen begraben.

343 So bitte ich, Himmlischer Vater, daß Du zu jedem Herzen sprichst. Und die Bibel sagt: "Soviele wie glaubten, wurden getauft." Herr, wenn es auch nicht viele sind, welche geglaubt haben und noch niemals getauft wurden, mögen sie heute morgen kommen, im Namen Deines geliebten Kindes, Jesus Christus, mögen sie heute Morgen kommen, sanft und demütig, ihre Sünden bekennen, den Dingen der Welt absterben, um begraben zu werden, um den Namen von Jesus Christus anzunehmen und nachher, durch die Hilfe des Heiligen Geistes, ein göttliches Leben, zu leben. Wir übergeben sie Dir für diesen Zweck, Herr, im Namen von Jesus Christus. Amen.

344 Wir übergeben jetzt die Versammlung an Bruder Neville. Er wird einiges sagen, während sie sich für die Taufhandlung bereit machen. Heute abend um 19:30 Uhr, so der Herr will, möchte ich eine andere Botschaft aufs Band aufnehmen. Gott segne euch bis dann.